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Kundenrezensionen

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Welche Überraschung für meinen Sohn (11), daß ihm ausgerechnet dieses "Mädchenbuch" von Herrn Kästner so gut gefiel. Wir haben mehrere Kästner Bücher gemeinsam gelesen, und ich mußte dabei entdecken, daß wir einen Generationssprung zwischen uns haben. Während mir der Emil damals noch gut gefiel war mein Sohn von dem betulichen Knaben und Herr Kästners erhobenen Zeigefinger angestrengt. Dito sah er die ulkige Seite des fliegenden Klassenzimmers kaum. Zu fremd war ihm diese Welt. Pünktchen und Anton ging dann schon besser, zumal sich Herr Kästner da auch entschieden hatte, seine "Nachdenkereien" auszulagern so daß man sie überspringen konnte.

Zu diesem Buch: Die Zwillinge sind auf echt kindliche Art witzig und couragiert, sie laden sich eine wahnsinnige Last auf, indem sie beschließen, ihre Zuhause zu tauschen und den jeweils anderen Elternteil kennenzulernen. Die Belastungen eines echten "Patchworklebens" sind dabei hintergründig vorhanden, vordergründig sind die Mädels einfach coole Heldinnen, die sich mit viel Angst und schlechtem Gewissen aber auch mit viel, viel Humor und lustigen Sprüchen durch eine absolut schwierige und verzwickte Situation manövrieren. Die Erwachsenen - eine alleinerziehende, berufstätige Mutter und ein Vater, der sich nicht so recht kümmern mag - sind moderne und durchaus nachvollziehbare Figuren. Schön ist natürlich, daß es ein Happy End gibt und sich die Familie wiederfindet. Hier triumphieren Kinderherzen, Die Eltern haben durch die Aufteilung der Kinder bei der Trennung so sehr unrecht getan, daß es eine echte Genugtuung für den Leser ist, daß die Kinder letztendlich alle auf den rechten Weg gebracht haben. Und ich denke, daß dieser "Wunsch" in so vielen Kinderköpfen noch heute ganz stark präsent ist und daher die Geschichte paßt und außerdem viel Spaß macht.
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am 13. Dezember 1999
Anscheinend ist das Thema des Buches heute aktueller denn je, denn immer mehr Kinder leben in Familien mit getrennten Eltern. Aber unwahrscheinlich erscheint es schon,. daß es da Zwillinge geben soll, die so früh voneinander getrennt wurden, daß sie nichts voneinander wissen. Doch gerade dieser Tatbestand hat meine Phantasie als Kind angeregt. Es war eine spannende und aufregende Vorstellung, daß es vielleicht ja auch bei mir so sein könnte, wie beim doppelten Lottchen, daß irgendwo jemand existieren könnte, der mein Zwilling ist. Daß das sehr unwahrscheinlich ist, hat meine kindliche Phantasie nie gestört. Mehr noch hat mich als Scheidungskind allerdings beeindruckt, daß Luise und Lotte es am Ende mit ihrer Tauschaktion doch noch geschafft haben, die Eltern wieder zusammenzubringen. Doch das sehe ich als Erwachsene auch als den einzigen Schwachpunkt des Buches. Scheidungskinder haben ohnehin den Traum, ihre Eltern wieder zusammenzubringen und müssen dan früher oder später feststellen, daß ihnen das nicht gelingt. Dieser Traum wird durch das Happy End im doppelten Lottchen nur genährt und so wird die Enttäuschung noch härter als sie ohnehin schon ist, denn man lebt als Kind dann noch mit der Vorstellung, daß es Luise und Lotte doch auch geglückt ist, warum einem selber dann nicht??? Trotzdem finde ich das doppelte Lottchen wunderbar, es ist ein echter Klassiker, der mit der großartigen Erzählkunst und der schönen Geschichte den kleinen Makel des Happy Ends ausgleichen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 16. Dezember 2007
Jedes Jahr lese ich mindestens einmal mein heiß und innig geliebtes doppeltes Lottchen.

Ich schaue immer wieder die Verfilmungen: "Das doppelte Lottchen", "Charlie und Louise" und "Ein Zwilling kommt selten allein"...

Ich könnte mir ein Leben, ohne dieses wundervolle Kinderbuch nicht vorstellen. Es lässt mich für ein paar Stunden noch mal Kind sein und die fast unbeschwerte Kindheit von Luise und Lotte erleben.

Ich habe es als kleines Mädchen geliebt. Und liebe es mit 18 immernoch. Ich habe schon oft den alten Film von 1952(?) mit meiner ganzen Familie gesehen. Das waren sehr schöne Momente, wenn wir alle zusammen mit Oma und Opa an Weihnachten das Doppelte Lottchen geschaut haben.
Auch wenn die neuen Verfilmungen wunderwunderschön sind, so ist doch die Erstverfilmung mit(!) Erich Kästner, die gelungenste, weil sie sich genau am Buch orientiert.

Kauft dieses Buch und lest es oder schenkt es euren Kindern. Es ist ein Verbrechen, wenn ein Mädchen dieses Buch nicht kennt. Genau wie alle Erich Kästner Bücher.

Eure Young Lady, 18
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am 25. Januar 2011
Obwohl das Buch für 10-11-Jährige empfohlen ist, haben unsere 6 und 9 Jahre alten Töchter dieses Buch für unsere allabendliche Vorlesestunde ausgewählt. Sie waren so begeistert davon, dass sie jedesmal enttäuscht waren, wenn ein Kapitel zu Ende war. Wir konnten uns oft vor Lachen kaum halten, wenn Erich Kästner wieder eine überraschende Wendung in seinen Roman eingebaut hatte.
Der entscheidende Grund für meine Empfehlung: Dass im Gegensatz zu vielen Scheidungsbüchern diese sehr frühe Version des Genres die Entscheidung des Elternpaares zur Trennung als rückgängig machbar wertet, lässt die heutzutage unpopuläre Message auch bei den Kindern ankommen: Beziehungsarbeit muss nicht vergeblich sein! Dies gibt heutigen Kindern, denen auf Grund ihrer Sozialisation in einer Gesellschaft mit immens hoher Scheidungsrate oft genug bei jedem Streit der Eltern gleich das Schreckensszenario Scheidung vor Augen steht, das Gefühl einer Art Existenzsicherheit - Trennungen sind nicht einfach Schicksal, sondern menschengemacht. Nicht nur eine selfmade Verbindung ist wieder lösbar, sondern auch eine selfmade Trennung ist wieder überbrückbar. Nach einem Streit kann Versöhnung folgen (natürlich, natürlich, wenn die betroffenen Eltern denn auch wirklich wollen..., sprich: abhängig von Willensentscheidung der Entscheidungsträger). So sehr auch mit den sprachlichen Mitteln der damaligen Zeit vermittelt, so gelingt es meiner Meinung Erich Kästner doch, seinen denkmündigen Lesern im Kindesalter durch dieses Buch ein Gegenargument gegen die Mystifizierung der ach so unausweichlichen Trennungssitutation zur Hand zu geben.
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am 9. August 2016
Eines der entzückenden Bücher von Erich Kästner für Kinder. Zwei Zwillinge, die wegen der Scheidung ihrer Eltern getrennt worden und jeweils die eine beim Vater, die andere bei der Mutter aufwachsen, treffen sich zufällig bei einem Ferienaufenthalt, stellen fest. dass die Schwestern sind und beschließen, ihre Rollen zu tauschen. Die weiteren Komplikationen und das glückliche Ende sind wirklich lesenswert.
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am 16. Oktober 2013
Es sind nicht zuletzt die originellen Nebenfiguren, die der Geschichte genau die richtige Extraportion Pfeffer geben...
Da ist beispielsweise der kauzige Wiener Doktor, der Hofrat Strobl, der empört und ahnungslos den "falschen Zwilling" ins Krankenbett schicken will. Oder der Seebühler Fotograf Herr Eipeldauer (allein der Name entlockt einem unweigerlich ein Schmunzeln), der nicht unwesentlich zur Aufklärung des Zwillingstausches beiträgt. Oder die überaus vitale und "allwissende" Leiterin des Ferienheimes am Bühlsee, Frau Muthesius, die keineswegs "Schicksal spielen" will. Oder der Maler Herr Gabele, der sich ein helles Atelier wünscht, dass Lotte alias Luise ihm in ihrem untrüglichen Gerechtigkeitssinn verschaffen möchte. (Ja, der Herr Gabele, der seine Kindheit nicht vergessen hat - etwas, das Erich Kästner ganz besonders am Herzen gelegen haben muss.). Oder das Fräulein Ulrike, das niemals geistreich dreinschaut.
Mit viel Feingespür hat Erich Kästner die Herausforderung gemeistert, in wenigen Worten herrlich profilhafte Charakterköpfe zu zeichnen, eingebettet in die köstlich-unterhaltsame Geschichte von den als Babys getrennten und als Neunjährigen glücklich wieder zusammengekommenen Zwillingen. Wundervoll! Auch Jahrzehnte nach dem ersten Erscheinen schenkt es noch viele unbeschwerte Lesestunden.
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am 14. April 2011
Ein wunderschönes Kinderbuch, von dem ich zwar die Geschichte kannte, aber bisher nur aus Filmen. Da wurde es Zeit, dass ich mir auch einmal die Buchvorlage vornahm und es hat sich in diesem Fall gelohnt, denn weglegen fiel mir schwer.
Die Geschichte ist sehr flüssig und linear erzählt. Sie weist keine Längen auf, denn Kästner hat hier ein gutes Optimum aus ausführlicher und keiner bzw. nur knapper Beschreibung gefunden. Nie wird er zu ausschweifend, aber mit der Weitergabe von Informationen hält er sich auch nicht zurück. Einfach perfekt!
Kästners Sprache hat mich ebenso überzeugt. Er drückt sich wirklich schön aus, nicht zu kompliziert, aber auch nicht zu einfach. Das finde ich besonders gut, denn viele Kinderbücher leiden aus meiner Sicht darunter, dass sie zu einfach sind. Nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Entwicklung der Charaktere und der Geschichte, obwohl sie das nicht nötig haben, wie man an diesem Beispiel sehen kann.

Fazit: Ein Kinderbuch-Klassiker, dem ich jedem empfehlen kann, da er wirklich sehr einnehmend geschrieben ist.
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am 1. Dezember 2014
Ich habe meiner 6jährigen Tochter das Buch vorgelesen und bin, wie bei meinen größeren Kinder, immer wieder angetan vom erzählstil Erich Kästners. Zwar waren manchen Textpassagen noch etwas schwer zu verstehen und viele Begebenheiten nicht mehr so zeitgemäß, aber auch das kann man erklären. Meine Kleine und ich hatten viel Spaß mit dem Buch und ich hab euch die DVD bestellt in s/w.
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am 10. Dezember 2015
Die bekannte Geschichte von Erich Kästner ist einfach wunderschön geschrieben. Leider kannten unsere Söhne schon den Film und fanden es daher langweilig, aber dafür kann ja das Buch nichts - deshalb 5 Sterne.
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am 30. März 2013
Vor einigen Monaten kaufte ich für mich - als Erich Kästner-Fan- die alte Version vom doppelten Lottchen. Im Buch hat Herr Kästner wieder seinen gewohnten, schönen Schreibstil verfasst. Die Schrift ist normaler Schrift verfasst und ein wirklicher Genuss zum lesen. Da kommen schon ein wenig mal die Kindheitserinnerungen hoch. Ohne sehr viel Schnick-Schnack dargestellt, aber doch schön.
Hab das Buch Kindern von Freunden vorgelesen- als Gute-Nacht- Geschichten- u diese Kinder waren begeistert, da es mal wieder was anderes war, asl sie es von heutigen Medien gewöhnt sind.
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