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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 5. Mai 2009
Der Autor gibt auf ergreifend offene und ungeschönte Weise den Blick auf seine ganz persönliche Drogengeschichte frei. Das Besondere daran ist, es ist SEINE Geschichte, was auf jeder Seite, in jedem Satz des packend geschriebenen und gut zu lesenden Buchs spürbar wird. Somit ist das Buch empfehlenswert für jeden, der in irgendeiner Weise mit dem Thema Sucht konfrontiert ist oder den das Thema interessiert, auch und gerade für Jugendliche, die mit Alkohol und Drogen ihre ersten Erfahrungen machen.
Mein Urteil: Das Buch hat die Qualität von Christiane F.s "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", das vor Jahrzehnten Furore machte.
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am 1. Oktober 2009
Treppe in die Dunkelheit: Eine Suchtgeschichte

... nach all diesen Flüssigkeiten, Drogen, Spritzen, die der Autor seinem Körper zugemutet hat. Eine knallharte Geschichte, die unter die Haut geht und die sehr abschreckend wirkt im Vergleich zu "Christiane F.", die für einige einen Reiz zum Drogenkonsum auslöste...

Sehr gut gefallen hat mir auch der "Dialog" mit der "personalisierten Sucht" mit dem Treppenabstieg.

Für mich grenzt es an ein Wunder, dass Steffen das alles geschafft hat nach den vielen Jahren "Fast-Total-Dauerrauschzustand", wie er so lange noch irgendwie funktionieren konnte, bis sein Körper - man muss fast sagen - endlich mit Zusammenbrüchen reagierte und er eine Entscheidung treffen MUSSTE.

Gerade die Szenen in der Entgiftung, vorher, nachher, mittendrin, wurden sehr drastisch geschildert. Wer nach dieser Lektüre noch "Komasaufen" will, ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar in seinem Handeln. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in den Schulen werden....

Alles Gute für den Autor, der damit viel bewegen konnte und kann in seiner Tätigkeit an den Schulen und betreffenden Einrichtungen.... weiter so! Und DANKE!
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am 5. Juli 2009
mir wurde das buch von einem kollegen empfohlen, dem ich meinen wunsch äußerte mehr einblick in die (psycho-)dynamik stofflicher süchte zu erlangen.
ich habe dieses buch als eine einladung erlebt, den autor bei seinem sehr ehrlichen inneren dialog mit seinen tiefsten abgründen zu begleiten. dabei hat mich seine nackte offenheit in sein leben blicken zu dürfen sehr vielschichtig berührt.
um nur einige zu erwähnen: das höchst riskante spiel mit dem tod, zum anderen-mich an meine eigenen intimen 'abgründe' erinnert zu fühlen, und nicht zuletzt schockiert- wie und mit welchen gesichtern 'sucht' als glaubhaft einziger freund am leben erhält.
ganz besonders wertvoll empfinde ich die haltung des autors- ohne erhobenen zeigefinger der belehrung- mit achtung für seinen eigenen gegangen weg- den (sucht)weg anderer menschen zu respektieren- auch wenn das in letzter konsequenz- den tod bedeuten kann.
mich hat dieses buch nachhaltig beeindruckt.
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am 7. August 2015
Dieses Buch lässt einen sprachlos zurück. Ich habe es fast in einem Schwung durchgelesen. Es ist tatsächlich eine Treppe in die Dunkelheit. Man glaubt von Kapitel zu Kapitel, dass es ja nicht mehr schlimmer kommen könne....Oft habe ich mich wirklich gewundert, wie der Autor das alles überlebt hat. Umso mehr freut es mich, dass er den Weg aus der Sucht aus eigener Kraft geschafft hat.
Dieses Buch kommt ohne Übertreibungen aus, auch ohne Anklagen. Er schreibt wie es war das Leben mit den verschiedenen Substanzen. Die schönen Seiten aber auch die grausamen Seiten. Man kann das Buch durchaus als Warnung verstehen. Was so vermeintlich harmlos beginnt kann sich zu einem Albtraum entwickeln. Ein Bier, mal ein zweites. Die Dosis steigert sich, nicht nur beim Alkohol. Es kommt so schleichend und man macht sich vor jederzeit aufhören zu können.
Im nachhinein beleuchtet der Autor dieses Suchtverhalten sehr objektiv, so wie es ist aus seiner neuen Perspektive heraus die er durch die Verhaltenstherapie und auch durch seine persönlichen Lernprozess gewonnen hat. Auch das hat mir sehr gut gefallen. Diese Warte kommt nämlich in eher wenigen Büchern über Drogen vor. Das rechne ich dem Autor auch sehr hoch an, nämlich, dass er ganz ohne Jammern auskommt wie schlimm und böse das nicht alles war. Auch, dass er nun Vorträge über dieses Thema hält, dass er aber auch gleichzeitig sagt, dass es kein Patentrezept gibt aus der Sucht wieder herauszukommen, dass jeder Süchtige seinen Weg finden muss.
Ich würde das Buch sicher noch ein zweites Mal lesen. Eine klare Kaufempfehlung von mir. Ein selten gutes Buch über Drogen, Sucht und den Weg zurück in ein drogenfreies Leben.....
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am 14. Dezember 2011
Als ausgebildete Suchttherapeutin ist es für mich alltäglich, mich mit den Lebensgeschichten von Suchtkranken zu befassen. Dennoch brachte mir Steffen Flüglers Buch in seiner Schonungslosigkeit noch einmal ganz neue Einblicke in die Welt hinter der Fassade,in das Ausmaß der Lügen, des Leids, die hinter so einem Lebenslauf stecken. Es ist ein sehr bildhaftes, sehr lebendiges Buch, das ich mir auch gut als Verfilmung vorstellen kann. Besonders faszinierend fand ich, wie seine Geschichte in ihrem Verlauf ganz allmählich die "Farbe" wechselt: vom Bubenstreichhaften am Anfang bis zum nackten Grauen in der schlimmsten Zeit der Sucht. Und dann diese wundervolle Passage, in der ein Vogel vor dem Fenster den Mut wieder weckt, um das eigene Leben zu kämpfen. Und auch das habe ich aus diesem Buch gelernt: dass es selbst in der hoffnungslosesten tiefsten Sucht noch die begründete Hoffnung darauf gibt, dass dieser Mensch wieder aufblühen und sein Potential entfalten kann.
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am 27. April 2010
Ein Zwölfjähriger fängt an Alkohol zu trinken und schafft erst 17 Jahre später den Ausstieg aus seiner langen Suchtgeschichte. Mir, selbst Mutter eines zwölfjährigen Sohnes, rutscht das Herz in die Hose, als ich die Kurzbeschreibung dieses Buches sehe.

Wie kommt es soweit?

Diese Frage bewog mich dazu, das Buch von Steffen Flügler zu lesen. Er erzählt darin seine Lebens- und Suchtgeschichte.

Von den Anfängen, als er sich Mut antrinkt, um dem hübschen Mädchen näher zu kommen. Dem Bier gesellt sich schnell Hochprozentiges hinzu, die ersten Joints und die erste Anzeige wegen Ladendiebstahl. Immer wieder gibt es auch kurze Phasen, in denen die Hoffnung aufkeimt, dass er doch noch die Kurve kriegt, doch jedes Mal geht es anschließend noch ein Stück tiefer.

Immer neue Drogen werden ausprobiert, bis hin zu Heroin, das aber immer nur phasenweise ein Rolle spielt und dann wieder wegen Beschaffungsproblemen in den Hintergrund tritt. Der billigere und einfacher verfügbare Alkohol in Kombination mit Tabletten zieht sich jedoch durch die ganze Zeit hindurch.

Beim Lesen kam ich immer wieder an Stellen, an denen ich mir dachte "noch soviel Buch übrig, kann es denn wirklich noch tiefer gehen?"

Es kann!

Schonungslos offen und krass schildert Steffen Flügler seinen körperlichen Verfall und Szenen, in denen er durch Entzugserscheinungen richtig massiv leidet. In einem kalten Entzug schafft er es schließlich, seinen Körper zu entgiften.

Diese autobiografische Ebene ist brutal und drastisch geschildert und wirkt dadurch deutlich abschreckender als beispielsweise "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo".

Allerdings erklärt das allein nicht meine Faszination.

Auf einer zweiten Erzählebene greift Flügler immer wieder das Bild der Treppe in die Dunkelheit auf und schafft es hier mit wenigen und einfachen Worten aufzuzeigen, was die Sucht mit dem Süchtigen macht. Er personifiziert die Sucht und gibt ihr Worte, die das Unbegreifliche fassbar machen.

Was sind die Gründe dafür, dass jemand immer wieder zu Alkohol und Drogen greift, was verspricht er sich davon?

Oder genauer - was verspricht ihm die Sucht?

Was fehlt dem Süchtigen?

Dabei wird auch ein weiterer Aspekt deutlich - Sucht ist nicht unbedingt an Substanzen gebunden, sie kann auch auf abstraktere Mittel ausweichen, solange die eigentlichen Ursachen, die die Anfälligkeit ausgelöst haben, nicht beseitigt sind.

Mein Fazit: Dieses Buch möchte ich wirklich jedem ans Herz legen, Eltern, Jugendlichen, Lehrern und auf jeden Fall allen, die in irgendeiner Form mit Kindern zu tun haben.
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am 12. Januar 2014
An dieser Stelle sei gesagt, das alle Menschen welche es schaffen auch nach Jahren der Sucht sich in ein normales Leben zu kämpfen, den vollen Respekt verdienen.

Sie haben ihr Leben so gelebt und Leben ein neues Leben aber weiterhin mit den Errinnerungen. Andere Menschen daran teilhaben zu lassen und privaten Errinnerungen und tiefe Gefühle preiszugeben ist ein finde ich sehr großer Schritt. Nur es ist eine weitere Facette in der Bewältigung der Erlebnisse und auch ein weitere Ausbruch aus Lügen in die Ehrlichkeit zu sich selbst und seiner Familie sowie Freunden.

Der Autor hat "Step by Step" die einzelnen Schritte teilweise sehr bildlich beschrieben, welche Erfahrungen, welche Menschen, welche Gefühle den Menschen prägen und belasten. Welche körperlichen Irrfahrten er durchlebt hat und dies Jahrelang ist absolut fesselnd. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und kann es jedem empfehlen.

Es ist nicht nur für Süchtige oder Angehörige sowie Freunde von süchtigen, sondern auch für menschen die sich für das Thema interessieren oder auch zur Zeit vielleicht in einem schwarzen Loch stecken und Motivation suchen.

Mit dem Buch beweist der Autor, das es aus allen Krisen, Schicksalschlägen, Süchten etc. Auswege gibt. Er beschreibt auch sehr eindringlich, das es immer wieder Auf- und Abs geben wird, nur es ist das Leben.
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am 4. Mai 2009
Ein mutiges Buch. Der Autor und Protagonist Steffen Flügler schreibt sehr reflektiert, er läßt den Leser in den Schuhen eines Süchtigen laufen und führt ihn damit in ein tiefes Verständnis der Suchtproblematik. Darüberhinaus bilden Spannung, Witz, Ironie und gekonnte Dramaturgie den Bogen zu richtig gutem Lesestoff.
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am 7. Juni 2009
Treppe in die Dunkelheit beschreibt die Reise eines jungen Menschen in die Tiefen der Sucht. Ein geringes Selbstbewusstsein, Aengste und Selbstzweifel sind die Ausloeser fuer die lange Reise des Autors und werden zu seinen treuen Begleitern. Ein sehr glaubhaftes Buch, welches Betroffenen, Angehoerigen und Interessierten darstellt WARUM soviele Menschen zu Drogen greifen und WAS es benoetigt, in ein selbstbestimmtes Leben zurueckzufinden.

Die Offenheit mit welcher der Autor mehr als 30 Jahre seines von Sucht gepraegten Lebens beschreibt, empfinde ich als sehr mutig und habe diese auch so noch in keinem Buch dieses Genres gefunden. Jetzt kann ich verstehen wie leicht es ist, einen solchen Weg einzuschlagen, denn die Ausloeser sind doch so weitverbreitet heutzutage.

Ich empfehle dieses Buch all jenen, deren Angehoerige oder Freunde suechtig sind und die diesen ruinoesen Lebensstil nicht nachvollziehen koennen und hilflos und verzweifelt sind. Sie werden verstehen WARUM ein Mensch zu Drogen greift und WIE sie tatsaechlich helfen koennen.
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am 2. Juli 2012
Eines der besten Bücher zum Thema Drogen

In seinem Buch Treppe in die Dunkelheit schildert Steffen Flügler eindrucksvoll die Geschichte, wie leicht und schnell man in den Kreis des Alkohols und der Drogen geraten kann.

Das Buch startet mit einer Danksagung die verschiedenen Personen gewidmet ist sowie einem Prolog.
Auf den folgenden 228 Seiten und 17 Lebensjahren der Hauptfigur wird sehr ergreifend und emotional berichtet, wie es zu einem Abstieg in die Welt des Konsums kommen kann und mit welchen Schicksalsschlägen das Leben einer solchen Person einhergeht. Hier wird der Leser unverblümt damit konfrontiert, was Drogen aus einem aufgeweckten Jungen machen können, der Anfangs nur aus Schüchternheit zu seinem ersten Bier greift, aber dann tiefer und tiefer in den Sog der Sucht und Illusionen rutscht. Dieses Buch schafft es wie nur wenig andere eine Spannung aufzubauen, der Leser möchte ständig wissen ob die aktuelle Situation noch gut ausgeht oder aber es zum Schlimmsten kommt.
Verschiedenste Themen werden aus der Welt der Drogen in diesem Buch behandelt, der Leser erfährt eine Menge über das Leben von Personen die unter der Sucht leiden. Es wird veranschaulicht wie sich der Alltag eines Süchtigen gestaltet, wie durch Drogen und Alkohol Familie und Freunde immer nur solange wichtig sind, wie sie zum eigenen Vorteil dienen. Schlimme Schicksäle werden verdrängt, die eigenen Probleme relativiert und heruntergespielt. Beschaffungskriminalität und die schlimmsten Exzesse stehen an der Tagesordnung.

Das Buch ist in grobe Abschnitte gegliedert, jeder klingt mit einem Monolog der die vorangegangen Zeilen reflektierend betrachtet aus. In diesem Monolog werden also quasi immer weitere Stufen auf der 'Treppe in die Dunkelheit' genommen.
Beinahe könnte man aber von einem Dialog zwischen Hauptfigur und der Sucht bzw. den Drogen sprechen. Mehr sei an der Stelle aber nicht verraten.
Das Buch bedient sich einer sehr bildhaften und verständlichen Sprache. Gebräuchliche Begriffe aus der Szene wirken nicht zwangsimplementiert oder aufgesetzt, wie es in anderen Büchern schon vorkam. Allzu drastisch fällt die Sprache nicht aus, das Buch kann durchaus in der Schule gelesen werden.

Fazit:
Das Buch hat mich sehr bewegt. Ein Grund weshalb dieses Buch derart gut ankommt ist sicher dass es die Geschichte des Autors selbst ist. Keiner kann so etwas besser schreiben als jemand der so ein Schicksal selbst erfahren hat. Ich werde mir sein zweites Buch bestellen, 'Der Anti-Streber'.
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