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am 14. April 2010
Beim Lesen wird schnell klar, dass der Autor mit der Materie und den Arbeitsweisen in einem Beschleunigerzentrum nur wenig vertraut ist. Als ehemaliger Beschleunigerphysiker musste ich zumindest über die Vorstellungen, wie dort gearbeitet wird, oft den Kopf schütteln. Bemerkenswert fand ich ferner, dass einer der Protagonisten regelmäßig Bibliotheken aufsuchte, um an aktuelle Forschungsergebnisse zu gelangen. Das geht heute auch und insbesondere bei Teilchenphysikern übers Internet! Schließlich hat man am Cern, wo die Handlung ja zum Größtenteil spielt, das World Wide Web erfunden! Zudem kennen die Experten normalerweise "ihre Papenheimer", die sie ansprechen müssen, um an Informationen zu kommen. Hier hat der Autor einen aktuellen Trend nutzen wollen, ihn aber nur bedingt spannend umgesetzt. Schade!
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am 5. April 2010
Ein vielversprechendes Thema und deswegen zu schnell geklickt. Leider konnte der Autor meine Erwartungen nicht erfüllen. Ein Thriller ist dieses Buch mit Sicherheit nicht und interessante Informationen über die Thematik am CERN erhält man ebensowenig. Sehr flache Handlung. Mit 16,90 Euro für 144 Seiten auch maßlos überteuert.
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am 10. August 2009
Zunächst ein paar Worte zu Fiktion und Wirklichkeit. John Cusack kämpft in 2012 gegen das Ende der Welt. Fiktion.

Real: In CERN läuft 2010 das Urknall-Experiment an, nachdem es kurz vor Weihnachten für drei Wochen gestoppt wurde. Und die Pannen häufen sich. Brotkrümel legen eine 3-Milliarden teure Anlage lahm, zudem verhaften französische Behörden einen CERN-Physiker, der dem Terrornetzwerk Al Kaida zugerechnet wird. Übertriebener Stoff aus der Feder eines übereifrigen Autoren? Keinesfalls - es sind lediglich Nachrichten, die in den letzten Wochen weltweit über die Ticker liefen. Und genau das macht Froböses Buch so wertvoll: Der fiktive Thriller basiert auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament - und zeigt, was tatsächlich passieren kann. Oder wird. Schlaflose, weil spannende Nächte sind da bei der lektüre programmiert.

Zugegeben: 155 Seiten für einen Thriller - das klingt wenig. Doch genau darin liegt Froböses Stärke. Wo andere Autoren die Materie in die Länge ziehen, komprimiert Froböse das Thema auf's Wesentliche. Ein Experiment löst die Bildung eines Schwarzen Lochs aus - und die Erde gerät in Gefahr. Allein dieser Plot hat es in sich, aber das Buch zeigt auch, wie der Wissenschaftsbetrieb tatsächlich funktioniert. Es geht um Geld, Prestige, Macht, Mord und Sex - und genau das schildert Froböse ebenso glaubwürdig, wie kompetent. Ein klarar Kauftipp, und Stoff, der das Zeug zum Hollywood-Drehbuch hätte. Und Nebenbei: John Cusack und sein neuer Film "2012" sind im Vergleich dazu geradezu übertrieben abgehoben und irreal. Die Brotkrümel in CERN und die Verhaftung des Terrorphysikers hingegen belegen: Sekunde Null bietet das weitaus realere Untergangsszenario.

Den Roman zu lesen lohnt auch aus einen ganz anderen Grund. Rund 15 Prozent beträgt - real - die Wahrscheinlichkeit, dass ein Micro Black Hole entsteht. Damit steht uns 2010 - real - womöglich das vor, was Cusack im Film 2012 durchmacht. Oder so ähnlich. Das Buch aber, ich möchte den Schluss nicht verraten, regt gerade durch dessen Ausgang zum Nachdenken an. Es sei den Verantwortlichen am CERN daher ebenfalls wärmstens empfohlen!
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am 28. August 2010
Das Buch hätte man am besten gleich mit dem schwarzen Loch im LHC hinter den Mond geschossen. Um es kurz zu machen:
-lahme und unglaubwürdige Handlung
-dumme Klischees (böse russische Killer, verantwortungsloser Forscher, der seine Ergebnisse fälscht, ...)
-ständiges, eher störendes Hin-und-her-gehüpfe zwischen Orten (ist aber noch zu verschmerzen, weil sonst der nächste Punkt noch schlimmer wäre)
-Nebenhandlungen zu wichtig genommen (aber wenigsten sorgen diese Handlungsstränge für ein wenig Spannung)
-das Ende ist dann doch sehr übertrieben und unglaubwürdig (einen kompletten Ringabschnitt ins All schiessen und dabei auch die Magnete am Laufen halten??)
-nichtmals geeignet um über lustige Weltuntergangsszenarien zu lachen, was für mich der eigentliche Kaufgrund war (ich amüsiere mich doch immer wieder gerne, wenn
ich von solchen Ideen lese)
-zu teuer für viel zu wenig Inhalt und Seiten (man sollte einfach nicht direkt auf "1-Click" drücken ohne sich vorher mal über Preis und Seitenzahl zu
informieren)

Naja, selber Schuld, wenn man vorher nicht guckt.
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am 16. September 2009
Mit 155 Seiten ist der Roman von Rolf Froböse zu kurz um die Qualitäten eines Thrillers zu entwickeln. Die Handlung ist leider sehr vorhersehbar, mit Ausnahme des originellen Schlusses, dessen technische Realisierbarkeit aber eher unwahrscheinlich ist. Insgesamt ist das Buch recht dröge, unambitioniert und mit etlichen Schreibfehlern runter geschrieben.

Wer einen wirklich spannenden Thriller zu den CERN Experimenten lesen möchte, der auch die gegensätzlichen Positionen der Befürworter und Gegner der Experimente am LHC gut herausarbeitet, ist mit Atlas ohne Schweiz" von Wolfgang Zöllner besser bedient. Freunde der gehobenen Literatursprache greifen evtl. auch zu 42" von Thomas Lehr, einer sprachlich äußerst konsequenten Farce über den Stillstand der Zeit nach einem missglückten CERN Experiment.
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am 9. April 2012
Das Buch ist wirklich lesenswert, weil es ein reales Experiment und die damit verbundenen Gefahren in Form eines Romans verarbeitet. Und wer wie ich nicht nur das Buch sondern auch die damit verbundenen Diskussionen im Netz (u. a. bei Readers Edition) gelesen hat, muss erkennen, dass der Autor offenbar zu weit gegangen ist. Zumindest aus der Sicht des CERN-Managements, das die Publikation wohl am liebsten verboten hätte. So "diskutieren" unter anderem bei Readers Edition einige CERN-Mitarbeiter, die im Falle des Anonymus XPON offen zugegeben, für das CERN tätig zu sein, ihre Hauptaufgabe aber darin sehen, die ganz und gar unwillkommene Publikation mit fadenscheinigen Argumenten schlecht zu machen. Dass diese verkappten CERN-Leute sich auch bei Amazon als Rezensenten wiederfinden, überrascht vor diesem Hintergrund wenig. Ich zumindest kann das Buch nur empfehlen!
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am 4. Februar 2011
Sekunde Null. Das Urknall-Experiment: Thriller
Leider habe ich mir vor der Bestellung weder die Rezenzionen noch die Seitenzahl angesehen.
Eric hat eigentlich schon den Nagel auf den Kopf getroffen; zu teuer für ein Taschen-Heft oder Taschen-Büchlein. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass hier ein Wissenschaftler versucht, aus einem "wissenschaftlichen" Bericht über einen klischeehaften Vorgang (oder mehrerer) ohne viel Aufwand einen Thriller zu fabrizieren. Da habe ich mal wieder Lehrgeld bezahlt - also für mich und alle anderen: erst umfassend informieren, dann "zuschlagen"!
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am 9. Oktober 2009
Rolf Frohböse scheint sich gut auszukennen, in diesem Thema, aber für einen Thriller ist dieses Buch einfach zu dünn. In beiderlei Hinsicht. bei 11 cent pro Seite ist dieses Buch zu dem noch recht teuer. Da ist Stieg Larsson mit 1,2 Cent Pro Seite bei doppelter Spannung wesentlich eher ein Thriller.
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am 8. Juli 2009
Es wäre hilfreicher, wenn man wissenschaftliche Fakten weniger einseitig darstellen würde, insbesondere wenn auf ein aktuelles wissenschaftliches Projekt Bezug genommen wird. Natürlich werden - wie in diesen Kreisen üblich - alle wissenschaftlichen Widerlegungen konsequent ignoriert und unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit wird eine Technlogie-Kritik formuliert, welche - in Wirklichkeit nichts anderes als Wissenschaftsverhinderung darstellend, in einen Thriller verpackt wird.

Es bleibt zu hoffen, dass sich der Leser auch über die Sicherheitsanalysen, welche in grosser Sorgfalt erstellt worden sind, informieren wird, um sich ein zutreffendes Bild von der Teilchenbeschleuniger-Welt machen zu können.
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am 11. Juli 2010
Wer anstelle eines Hirns ein schwarzes Loch hat, fühlt sich von diesem Buch unwiderstehlich angezogen!
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