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TOP 500 REZENSENTam 30. Mai 2012
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters reist Valentina nach Sizilien, denn sie muss sich um die Überführung des Leichnams kümmern. Enzo Vitale soll seine letzte Ruhestätte im Familiengrab finden. Sie weiß nur wenig von ihrer italienischen Familie, denn sie war bisher nur einmal in Camaro. Nur Irma, ihre zehn Jahre ältere Cousine, kennt sie besser, aus der Zeit, als diese in Deutschland bei ihnen lebte. Bei ihrer Ankunft in Palermo erfährt Valentina, dass Irma überstürzt operiert werden musste und nun im Koma liegt. In der folgenden Zeit, wo es viel zu erledigen und zu organisieren gibt, findet sie bei ihrer Cousine Angelina tatkräftige Unterstützung. Mit ihr führt sie lange Gespräche, während beide in der Klinik darauf warten, die immer noch bewusstlose Irma sehen zu dürfen. Dabei erfährt Valentina viel über die Familiengeschichte, über ihren Vater und über geheimnisvolle Verbindungen, und sie gewinnt überraschende Erkenntnisse. Hier, in der Heimat ihres Vaters, kann sie zu sich selbst finden und erkennt, was ihr wirklich wichtig im Leben ist.

Auch Stefanie Gerstenbergers dritter Roman handelt zu meiner Freude in Italien, genau genommen auf Sizilien. Aus Valentinas Sicht lernt man das Land, die Menschen und ihre Mentalität ganz 'privat' kennen, fernab vom Touristenrummel.
Besonders haben mir Cousine Angelinas Ausführungen zur Familiengeschichte gefallen. Ihren Hang zu einer leichten Dramatik und zu einem gewissen Mystizismus beim Erzählen habe ich mit einem Schmunzeln und Augenzwinkern wahrgenommen. Trotz mancher offensichtlicher Übertreibung ihrer älteren Verwandten ist es für Valentina sehr wichtig, was sie über ihren Vater, dessen Geschwister und das frühere Umfeld der Familie Vitale erfährt. Auch erhält sie hier, im Land, wo ihre Wurzeln liegen, die Möglichkeit, Erlebtes aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten und eigene Fehler wieder gut zu machen.
Der Autorin ist eine großartige Familiengeschichte gelungen, die mich mit einigen interessanten und ausdrucksvollen Charakteren fesseln konnte. Die Romanfigur von Valentinas Onkel Pinu basiert auf einem wahren Schicksal, was mich ganz besonders berührt hat. Wer wissen möchte, was der Titel des Romans mit dem Inhalt zu tun hat, dem kann ich nur wärmstens empfehlen, das Buch zu lesen. Gerade wenn man Italien liebt, kann man sich dem Zauber dieser Erzählung nicht entziehen. Dieses Buch hat nicht nur einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal gefunden, sondern seine Protagonisten, neben Valentina sind das besonders Angelina, Irma und Onkel Pinu, haben sich einen Fleck in meinem Herzen erobert.

Eine besondere Erwähnung verdient auch der sehr gelungene, perfekt abgestimmte Einband. Hier ist das Flair Siziliens ganz bezaubernd eingefangen. Man möchte sich am liebsten auf einem der abgenutzten Stühle niederlassen, den Duft des Oleanders schnuppern und die besondere Stimmung auf sich wirken lassen.
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am 15. November 2012
KLAPPENTEXT:
Als Valentina nach dem Tod ihres Vaters erfährt, dass ihre Cousine Irma in Wahrheit ihre Halbschwester ist, reist sie nach Sizilien, um sie ausfindig zu machen. Mehr als zehn Jahre haben sich die beiden nicht gesehen, zu tief verletzte es Valentina, dass ihr damaliger Freund Max sie verließ, um mit Irma nach Palermo zu gehen. Doch bei ihrer Ankunft muss Valentina erfahren, dass Irma nach einer scheinbar harmlosen Operation im Koma liegt. Während Valentina noch fürchtet, Max wieder zu begegnen, lernt sie ihre Verwandte Angelina kennen. Diese erzählt ihr eine bewegende Geschichte: von einem Jungen, der ohne Beine geboren wurde und dank der Fürsorge seiner Mutter trotz allen Unglücks die Liebe fand. Diese Geschichte ist der Schlüssel zum Geheimnis der Familie ihres Vaters, und Valentina erkennt, dass sich jetzt auch ihr Leben ändern wird.
AUTORIN:
(Quelle: Diana)
Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport, bis sie erkannte, dass sie keine Lehrerin werden wollte. Nach einem Wechsel in das Hotelfach lebte und arbeitete sie auf Elba und Sizilien, in der Karibik und in San Francisco. Während der folgenden Jahre als Requisiteurin für Film und Fernsehen musste sie viele Drehbücher lesen und begann selbst zu schreiben. Ihr erster Roman "Das Limonenhaus" (Diana, 2009) wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein großer Erfolg , gefolgt von ihrem zweiten Roman "Magdalenas Garten" (Diana, 2010). Heute lebt sie mit ihrer Familie in Köln.
EIGENE MEINUNG:
Valentina hat schon viele Enttäuschungen erlebt. Immer wieder ist sie von Menschen, die sie geliebt hat, verlassen worden. Dies hat sie so sehr herunter gezogen, dass sie kaum noch jemandem trauen kann. Als ihr Vater plötzlich verstirbt, ist sie gezwungen in dessen Heimat Sizilien zu fliegen und dort ihre italienische Familie näher kennen zu lernen.
Dies war eigentlich nicht geplant, Valentina wollte endlich die Unabhängigkeit vom väterlichen Haushalt anstreben. Gemeinsam mit ihrem Freund Eric hatte sie sich bereits eine Eigentumswohnung angeschaut.
Eric ist die Figur der Geschichte, die mir am unsympathischsten ist. Er und Valentina stehen irgendwie in einem Kontrast zueinander, aber es gibt auch eine Art Verbindung zwischen ihnen. Während Valentina nichts von sich preis geben möchte, ihr Innerstes gut behütet, ist Eric als Arzt so zu sagen täglich damit konfrontiert in den Menschen hinein zu schauen. Allerdings nur auf physischer Ebene und so bleibt er für mich immer recht oberflächlich und egoistisch. Er hält Valentina bewusst klein, indem er ihr immer wieder Spitznamen gibt, die das Adjektiv "klein" als Beiwort tragen.
Valentina ist schon deswegen eine sympathische Protagonistin, da sie nicht perfekt und somit sehr authentisch ist. Sie ist ein Mädchen von nebenan, dass sich mit Problemen herumschlägt, die viele andere Menschen auch haben. Am meisten Sorgen macht ihr die Liebe, die sie irgendwie verlernt hat und der sie größtes Misstrauen entgegen bringt. In Sizilien lernt sie nicht nur die Geschichte ihrer Familie kennen, sondern auch viel über sich selbst und vor allem etwas über die Liebe. Denn die lohnt sich immer.
"Trau dich, es ist ein Risiko, aber ohne Liebe, ohne Trauer, ohne Schmerz ist das Leben nichts. Wenn du nichts fühlst bist du tot!"
FAZIT:
Gern lauscht man Stefanie Gerstenbergers Erzählungen, denn sie hat einen angenehmen Erzählton und die Gabe das Meer im Kopf des Leser rauschen zu lassen und den Duft des Oleanders ins Zimmer zu zaubern. Allerdings muss man auch ein wenig Geduld mitbringen, denn der Stammbaum der Vitales ist umfangreich, ebenso wie all die Geschichten, die sie erlebt haben und für diese sollte man sich eben ein wenig Zeit nehmen. Dennoch sind Valentinas italienische Verwandte eine Familie, mit der man sich gerne umgibt.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Mai 2012
Nach "Limonenhaus" und Magdalenas Garten" hat Stefanie Gerstenberger nun ihr drittes Buch geschrieben, "Oleanderregen".Vom "Limonenhaus"war ich sehr begeistert,"Magdalena Garten" konnte mich nicht so zu Begeisterungsstürmen hinreißen, dafür habe ich das neue Buch der Schriftstellerin mehr als genießen können. Italienische Lebensart, sizilianische Familiengeheimnisse und tragische Liebesgeschichten bestimmen diesen Roman, der der Autorin gut gelungen ist.
Valentina, Tochter eines Sizilianers und einer deutschen Mutter, reist nach dem Tod ihres Vaters nach Sizilien, um "Enzo" in der Familiengruft beisetzen zu lassen und das Geheimnis um ihre Schwester Irma, von der sie erst im Testament erfahren hat,aufzuklären. Irma, die sie bisher immer für ihre Tante gehalten hat, liegt nach einer komplizierten Blinddarm-OP im Koma und so ist Valentina gezwungen noch weitere Zeit auf der Insel zu bleiben und Irmas Sprachenschule weiterzuleiten. Auch Max, ihre große Liebe, die aus tragischen Gründen zerbrach, trifft sie dort wieder.Eine Verwandte erzählt ihr, während sie darauf warten zu Irma gelassen zu werden, die Geschichten ihrer Familie, die Valentina kaum kennen lernen konnte, da ihre Mutter mit ihrer Verwandtschaft nichts zu tun haben wollte.Doch durch die Geschichten ihrer Verwandten und ihrer gefühlvollen Art miteinander umzugehen, lernt Valentina, dass nur die Liebe und der Zusammenhalt der Familie im Leben wichtig ist und sie kann endlich verzeihen und wichtige Entscheidungen treffen.
Stefanie Gerstenberger muss eine große Leidenschaft für Sizilien hegen, denn ihre Beschreibung von Land und Leuten sind so leidenschaftlich und überzeugend, wie man es nur beschreiben kann, wenn man in dieses Land, Italien, verliebt ist. Auch die Beschreibungen des sizilianischen Lebens und die Wesensart der Bewohner dieser Insel gelingen ihr überzeugend. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht den Familiengeschichten zu folgen und mich auf den Sommer einzustimmen, der hoffentlich auch hier sommerliches Flair aufkommen lässt, wie es der Autorin mit diesem wunderschönen Buch gelungen ist.
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am 26. Dezember 2013
ich bin kein großer Leser aber ich musste immer weiter lesen ich musste wissen wie es weiter geht es hat mich gefesselt.danke für die schöne Geschichte
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 16. Mai 2013
Valentina reist nach dem Tod ihres Vaters Enzo Vitale von Hamburg in dessen Heimat Sizilien. Dort soll der Vater die letzte Ruhe finden. Valentina geht mit gemischten Gefühlen an Bord der Maschine. Von der in Italien lebenden Großfamilie kennt sie eigentlich nur ihre Cousine Irma, zu der sie jedoch die letzten zehn Jahre auch keinen Kontakt hatte. Valentina ist nicht darüber hinweg gekommen, dass sich ihre große Liebe Max für Irma entschieden hat. Doch nun liegt diese auf der Intensivstation eines Krankenhauses im Koma und niemand weiß, ob sie jemals wieder erwachen wird. Zum Glück wird Valentina in allen Bereichen tatkräftig von der Familie unterstützt und sie findet sogar noch Zeit, einer anderen Cousine bei einer wirklich berührenden Geschichte zuzuhören. Angelina weiht Valentina langsam in die Familiengeheimnisse um Enzo ein, was Valentina anregt, über das Wichtige im Leben nachzudenken. Ihre Erkenntnisse über Liebe, Verzeihen und Unerreichbares verändern ihre Sicht auf die Dinge und setzen ein wahres Räderwerk an Veränderungen in Gang.

Stefanie Gerstenberger lädt ihre Leser erneut zu einem literarischen Ausflug nach Italien ein. In diesem dritten Roman Mal geht es nach Sizilien, wo der Zusammenhalt der Familie einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland hat. Diese Mentalität wird nachfühlbar eingefangen. Darüber hinaus kann man als Leser das Zögerliche in Valentina spüren, bis sie sich in ihrer eigenen Familie eingelebt hat. Die Gedanken wechseln dabei von ihrem Leben mit Eric in Hamburg zu ihrer Vergangenheit mit Max und ihren Erinnerungen an ihre Eltern. Auch die Erzählungen ihrer Tanten und Cousinen ermöglichen einen Blick in die Vergangenheit, um die Gegenwart besser einschätzen zu können.

Die Autorin widmet sich in ihren Büchern stets einer Hauptfigur, die ein Familiengeheimnis lüftet, ohne vorher überhaupt etwas davon geahnt zu haben. In diesem Fall macht die Protagonistin einen Reifeprozess durch, der zudem noch spannend zu lesen ist. Die Offenbarung, dass Irma nicht die vermutete Cousine, sondern Valentinas Halbschwester ist, weckte sofort die Neugier, was Enzo wohl veranlasst haben mag, seine erste Familie zu verlassen und hinterher nicht mehr über sie zu sprechen. Als weiteres ist auch die Geschichte um Pinu lesenswert, da sie nicht nur emotional berührt, sondern auch viel Lebensweisheit transportiert. Das Buch ist eine Aufforderung, sich seiner Wurzeln bewusst zu machen und nicht vorschnell über Menschen zu urteilen. Verpackt ist es im atmosphärischen Sizilien, sodass es zum Eintauchen in eine andere Welt einlädt.
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Hätte ich gewusst, dass mich das Buch so fesseln und begeistern würde, wäre es vom Briefkasten wahrscheinlich direkt in die Leselotte gewandert. So musste es sich aber noch ein bisschen im Regal gedulden und wurde im grauen Herbst gelesen - sozusagen als kleiner Kurzurlaub in den warmen Süden.

Also als erstes muss ich sagen, dass ich mich sowohl über den Klappentext als auch über die Kurzbeschreibungen auf der Verlagshomepage ziemlich geärgert habe, da sie - meiner Meinung nach - mehr verraten, als ich zu Beginn des Buches wissen wollte. Deshalb verzichte ich hier auf die Inhaltsangabe und werde auch nicht mehr als nötig auf die Handlung eingehen - ich hoffe, das ist okay.

Die Deutsch-Italienerin Valentina reist in die väterliche Heimat Sizilien (sehr sympathisch, dass bei Stefanies Schilderungen Sizilien auch weiterhin in Italien bleiben darf ;) ), um familiäre Angelegenheiten zu klären. Deren Aufklärung bedürfen intensivstem Herumkramen in der Vergangenheit ihrer Familie. Damit der Leser auch wirklich alles versteht (Familienverhältnisse können auch in Italien äußerst schwierig sein), schlüpft die Autorin in die Rolle von Valentinas Cousine Angelina, die uns ins Sizilien der 30er-Jahre entführt und beginnt zu erzählen und ich kann nur eins sagen: sie tut dies meisterlich! Die Flashbacks in die Vergangenheit wechseln sich immer mit den Geschehnissen in der Gegenwart ab, was die ganze Handlung zwar abwechslungsreich gemacht hat und auch situationstechnisch immer ganz gut passte, aber ich muss sagen, dass ich regelrecht an Angelinas Lippen hing und immer sofort wissen wollte, wie es mit der Familie Vitale weitergeht.

Doch das Buch lebt nicht nur vom Geschichtenerzählen. Als ich weiter oben von einem Kurzurlaub auf Sizilien sprach, war das tatsächlich so gemeint, denn man kann als Leser gar nicht anders, als in den Gedanken tatsächlich dort zu leben. Der Geruch des Oleanders und der Gewürze, der Lärm der Familie beim gemeinsamen Essen, die Sonne und das Haus an der Klippe, all dies bekommt man hautnah mit, so detailliert und lebensecht schreibt Stefanie Gerstenberger.

Doch nicht nur die Atmosphäre ist absolut greifbar, auch die Personen erscheinen nach einigen Seiten wie Menschen, die man persönlich kennt. Gerade die doch recht vielschichtige Persönlichkeit von Valentina ist super herausgearbeitet und ich konnte mich in deren Situation, die nun wirklich keine einfache ist, sehr gut reinversetzen. Womit ich auch schon bei der Handlung wäre: Es war einfach alles dabei, was für mich einen guten Roman dieses Genres ausmacht. Es ist von allem ausreichend (aber nicht zu viel!) da: Liebe, Leid, Leidenschaft, Trauer, Intrigen, Eifersucht, Freude, Freundschaft, Familie. Alles in allem einfach eine runde Sache!

Ein tolles Buch, das ich allen, die Familiengeschichten mögen und vielleicht auch einen kleinen Kurzurlaub brauchen, wärmstens empfehle!
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TOP 500 REZENSENTam 29. November 2014
Stefanie Gerstenberger ist mir als Autorin seit ihrem Buch "das Limonenhaus" ein Begriff und ich muss gestehen, dass ich dieses Buch bereits zwei mal gelesen habe, so gut hat es mir gefallen.

Deshalb versuchte ich mich natürlich auch an ihren anderen Büchern und muss leider gestehen, dass keines an "das Limonenhaus" anschließen kann. Auch Oleanderregen nicht, leider.

worum geht es?

Die Sizilianerin Valentina ist Mitte dreißig, lebt mit ihrem Vater in Deutschland und ist mit einem "typisch" deutschen Mann verlobt. Sie redet sich ein, glücklich zu sein, ist es aber nicht. Als ihr Vater stirbt, überführt sie seine Leiche in seine ursprüngliche Heimat Sizilien und erfährt nach und nach die Lebensgeschichte ihrer Familie, und begegnet auch ihrer Jugendliebe wieder.....

Tja, so interessant sich die Geschichte eigentlich anhört, wird sie leider extrem langwierig und auch langweilig erzählt. Ellenlanges Palaver und Kennenlernen der Familiengeschichte. In manchen Bereichen ist es dennoch interessant, aber das reichte nicht, um mich fesseln zu können. Die ganze Geschichte ist zu vorhersehbar, zu eindimensional sind die einzelnen Charaktere um in mir ein Gefühl von Verbundenheit zu erzeugen. Positiv möchte ich dennoch hervorheben, dass die sizilianische Lebensart gekonnt und realitätsnah geschildert wurde, aber das reichte nicht aus, um die an sich schwache Geschichte aufzuwerten.

Ich beziehe mich in meiner Rezension auf die ungekürzte Hörbuchfassung, gelesen von Sabine Swoboda, die ihre Sache zwar nicht schlecht macht, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie durch einen besseren Sprecher(in) aufgewertet werden könnte.
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am 14. August 2012
“Oleanderregen” ist mein ersten Buch der Autorin Stefanie Gerstenberger und ich freue mich sehr, dass ich angefangen habe eins ihrer Bücher zu lesen! :D Wir befinden uns in Sizilien, in der Heimat von Valentina Vitale, in die sie nach der Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters zurückreist. Sie wird sich dort u.a. um die Bestattung und die Erfüllung des Testaments kümmert. Außerdem macht sie sich auf die Suche nach Cousine Irma, die sie mehr als 10 Jahre nicht mehr gesehen hat. In einer sehr kurzen Zeit, kommt eine Menge auf Valentina zu, bei dem sie nicht sehr viel Zeit hat, um das aktuelle Geschehen zu verarbeiten. Als sie in Palermo angekommen ist, erfährt sie, dass ihre Cousine Irma kurzfristig operiert werden musste und nun im Koma liegt. Um ihr zu helfen, ist Valentina sofort bereit die kleine Sprachschule und Pension zu leiten und alle wichtigen Dinge rund um die Bestattung und Irmas Koma zu organisieren. Dabei ist ihre andere Cousine Angelina eine tatkräftige Unterstützung. In der Zeit auf Palermo lernt sie viel über ihre spannende, geheimnisvolle Familiengeschichte und viel über sich selbst, was in ihrem Leben wirklich elementar ist.

Ich freue mich wirklich sehr eine Geschichte zu lesen, die in dem wunderschönen Italien spielt. Jedoch ist es ein Italien, besser gesagt Sizilien, das man nicht aus dem Fernsehen kennt, ohne Touristen und den gesamten Hotelhochburgen.
Wir lernen ein sehr privates, natürliches Sizilien kennen, das auf mich einen sehr sympathischen und angenehmen Eindruck gemacht hat! Ich bin froh, dass Stefanie Gerstenberger sehr viel Wert auf die Beschreibung der Natur und Landschaft gelegt hat und gezeigt hat, denn diese sind für die Stimmung und Atmosphäre Gold wert!

Neben der Natur, hat es mir sehr gut gefallen der Familiengeschichte und den -geheimnissen der Cousine Angelina zu lauschen. Sie hat eine ganz eigene, wundervolle Art zu Erzählen und versüßt sowohl Valentina als auch dem Leser den anstrengenden Alltag. Für Valentina ist die gemeinsame Zeit mit Angelina sehr kostbar. Sie lernt ihren geliebten Vater und ihre Familie, ihre italienischen Wurzeln, erneut kennen und lieben. Doch auf der Insel befindet sich ein junger Mann, der Valentina sehr am Herzen liegt. Auch wenn sie sich schon sehr, sehr lange nicht mehr gesehen haben, hat sie ihn auch nach dieser Ewigkeit nie vergessen können…
Man merkt schnell, dass Valentina eine sehr gefühlvolle und liebevolle junge Frau, die ich sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Ich habe die gesamte Zeit mit ihr mit gefiebert und gehofft, dass das Schicksal auf ihrer Seite steht und sich alles zu ihrem Gunsten entscheiden wird.

Das Cover zeigt einen Teil eines italienischen Hauses, dass das typische Flair sehr gut zur Geltung bringt. Ich habe mich sofort in das kleine Häuschen verliebt und es war mit der Grund dieses Buch überhaupt lesen zu wollen! ;)

Fazit:

Stefanie Gerstenberger hat mit “Oleanderregen” einen sehr rührenden, teilweise tragischen und gefühlvollen Familienroman gezaubert, der mir tolle Lesestunden bereitet hat. Man merkt sehr schnell mit welcher Leidenschaft die Autorin dieses Buch geschrieben hat und das Lesen hat mir einfach nur Spaß gemacht!
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am 7. Februar 2014
Mit ihren Roman „Oleanderregen“ entführt Stefanie Gerstenberger den Leser nach Sizilien.
Valentina Vitale wächst als Kind einer deutschen Mutter und eines sizilianischen Vaters in Deutschland auf. Zum italienischen Teil ihrer Familie hat sie bis zu ihrer Cousine Irma und einen Besuch vor vielen Jahren keinerlei Kontakt.
Die Mutter hat sich schon von Jahren von der Familie getrennt und nach dem plötzlichen Tod des Vaters sieht sich Valentina plötzlich in der Pflicht seinen Leichnam nach Sizilien zu begleiten, damit er im Familiengrad seine letzte Ruhe findet. Außerdem will sie das Geheimnis um das Testament ihres Vaters lüften, denn darin gibt er Irma als seine Tochter an.
Bei ihrer Ankunft auf Sizilien erfährt Valentina, dass Irma notoperiert werden musste und im Krankenhaus im künstlichen Koma liegt. Die große Familie ihres Vaters nimmt Valentina herzlich auf und ihre Cousine Angelina erzählt ihr während der Wartezeit im Krankenhaus die Familiengeschichte, die sehr unter die Haut geht.
Durch ihre neue Sicht auf viele Dinge muss Valentina auch ihr eigenes Leben neu betrachten und vielleicht haben sie und ihre Jugendliebe Max dadurch wieder eine Chance? Das muss aber jeder Leser selbst herausfinden.
Stefanie Gerstenberger malt ein wunderbares Bild von Sizilien. Ihre Beschreibung von Land und Leuten lassen das Bild der lärmenden aber liebevollen Familie, das rauschen des Meeres im Kopf entstehen und man fühlt sich mittendrin. Mit ihrer wundervollen Sprache macht es uns die Autorin leicht in die Geschichte einzutauchen und die Familie Vitale wächst einen richtig ans Herz.
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am 22. Mai 2012
Ich habe nicht viel Zeit zum Lesen. Das behaupte ich jedenfalls, wenn ich Wochen brauche für 150 Seiten von....ach, lassen wir das - darum geht es hier ja nicht. Dass es auch anders geht, zeigt der neue Roman von Stefanie Gerstenberger. Ein schwungvoller Anfang führt Personen ein, an deren Schicksal man sofort Interesse hat. Ich will wissen, wie Valentina Vitale, die es aus der deutschen Kleinstadt nach Sizilien verschlagen hat, den nächsten Tag im Kreise ihrer chaotischen sizilianischen Verwandtschaft übersteht. Ich bin gespannt, wann sie ihren nörgelnden Orthopäden-Freund abserviert und warum das mit Max, der Jugendliebe, nichts geworden ist - und nehme mir die Zeit zum Weiterlesen. Stefanie Gerstenberger beobachtet genau und beschreibt präzise: Bilder entstehen mühelos im Kopf und setzen sich fest, Gerüche und Geschmäcker werden gleich mitgeliefert. Und dann ist da die Geschichte in der Geschichte, von Pinu, dem Schuster, der ohne Beine geboren wurde - und diese Geschichte ist nicht nur spannend und wunderschön erzählt, sie ist wahr. Das gibt dem Buch eine Tiefe, die der Titel gar nicht vermuten lässt. Wer sich den ausgedacht hat, sollte allerdings bestraft werden. ,Oleanderrregen' - das klingt nach Schmonzette. Und das ist dieses Buch nun wirklich nicht.
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