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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 18. Dezember 2013
Nur das Ende wirkt auf mich sehr konstruiert. Die ersten Fünfsechstel etwa ist das Buch genial. Die Idee, das Leben einer jungen Wissenschaftlerin mit dem Leben der Maria von Magdala zu verbinden wurde super gelöst. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und las auch über so manchen Tippfehler einfach weg.
Nur gegen Ende wird alles anders. Eine für mich viel zu einfach gestaltete Flucht aus einem Hochsicherheitsbau, bei der plötzlich keiner der vielen Wachen und Insassen (die Bösen) eingreift, bzw. aus mir unerfindlichen Gründen nicht in der Lage ist, die Flüchtenden (die Guten) zu stellen. natürlich muss die Geschichte "gut" ausgehen, aber bei diesem Schluss fehlte mir - im Gegensatz zu den anderen Büchern der Autorin - die Authentizität. Schade, denn bis dahin, wie gesagt, ein Superbuch!
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am 1. August 2008
Wahnsinn, 13 Stunden Spannung am Stück.
Immer wieder macht die Handlung eine unerwartete Kehre, wodurch der Spannungsbogen bis zum Schluss erhalten bleibt.
Beeindruckend sind ebenfalls die Hintergrundinformationen und die Beschreibung der Charaktere, dadurch wirkt die Geschichte sehr authentisch.

Das Hörbuch wird angenehm vorgelesen.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Mai 2007
Die israelische Archäologin Sarah Rosenbaum findet durch Zufall die Mumien der Maria von Magdala und des Bruders Jesu. Von da an ist in ihrem Leben nichts mehr wie es war.
Die Mumien werden geraubt, ihr Chef und ein Freund von ihr, der anhand einer DNA Probe ihre Verwandschaft mit Maria von Magdala feststellt, werden ermordet und Sarah wird gnadenlos verfolgt und muß um ihr Leben fürchten. Sie flieht mit Hilfe eines deutschen Kollegen nach Köln und sucht dort Zuflucht in einem Beginenhaus.Die Beginen planen einen Umbruch der männlichen Vormachtstellung der Kirche und stellen Sarah als Gegenpäpstin auf. Wird es ihnen gelingen ihre Forderungen durchzusetzten?

Superspannend geschrieben, hetzt man durch diesen Kirchenthriller,der durch eine Romanze Sarahs noch an Würze gewinnt und ist dann doch traurig das dieses gute Buch zu Ende is
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Der Roman bedient sich zweier Zeitebenen, die sich von Kapitel zu Kapitel abwechseln. Der zeitlich ältere und weniger umfangreiche Handlungsstrang ereignet sich im Jahre 62 n. Chr. in Galiläa und Jerusalem. In der im ersten Quartal des Jahres 2007 spielenden Haupthandlung gelangt die israelische Archäologin Dr. Sarah Rosenthal auf einer abenteuerlichen Reise von ihrer Heimat über Deutschland nach Rom, wo es schließlich zu einem dramatischen Showdown kommen soll.....

Marina André verknüpft beide Zeitebenen zu einer inhaltlichen Kontinuität. Neben alten Mythen und Überlieferungen orientiert sie sich hierbei an aktuellen Themen und Forschungsergebnissen. Hierzu zählt die religiöse Rolle der Frau in den antiken Matriarchaten und im frühen Christentum, und die angestrebte Gleichstellung und Ordinierung der Frauen in der römisch-katholischen Kirche. Wie die Autorin in ihrem Nachwort hervorhebt, haben ihr in diesem Kontext die Bücher von Jörg-Walter Langbein ("Das Sakrileg und die Heiligen Frauen", "Maria Magdalena" und das "Lexikon der Biblischen Irrtümer") besondere Einsichten gewährt. Daneben hat sie Erfahrungen von Gleichberechtigungsinitiativen innerhalb der Kirche, sowie neue Erkenntnissen in der Genforschung (Mitochondrien-DNA) und deren Bedeutung für die Archäologie in den Roman einfließen lassen.

Als besonderen Spannungsfaktor kommt noch eine uralte Sekte ins Spiel, die nach Jahrtausenden eine dunkle Prophezeiung erfüllen will......

Angefangen bei seinem gelungenen Cover (Rankenkreuz mit Lichtstrahl vor einem düsteren Hintergrund) bietet das Buch reichlich (Wort)symbolik, z. B. in den Namen der Akteure. Aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Elemente erinnert es manchmal an die Thriller von Michael Cordy, wie "Das Nazareth-Gen" oder "Lucifer". Benötigt hierbei jedoch weitaus weniger übernatürliche Mystik als Scott McBains "Judasfluch".

"Die Gegen-Päpstin" ist ein gelungener deutschsprachiger Erstling, der sich durchaus nicht hinter anderen Genreromanen zu verstecken braucht. Gegenüber dem internationalen Erfolgsautor Dan Brown zieht Martina André nicht nur in ihrem Nachwort eine klare Trennung zwischen Fakten und Romanfiktion, sie kommt sogar ohne Heiligen Gral und Tempelritter aus.........

....was jedoch ihren bereits für September 2007 avisierten zweiten Roman "Das Rätsel der Templer" mit Spannung erwarten lässt.

5 Sterne, weil der Werbe-/Umschlagstext: "Packend, brisant und hintergründig: ein Religionsthriller der besonderen Art" absolut zutreffend ist.
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am 4. September 2009
Warum ist es für mich so schwer, Bücher von Martina Andre zu besprechen? Vermutlich liegt es daran, dass mir als erstes -Das Rätsel der Templer- in die Hände fiel. Das fand ich wirklich hervorragend. Danach folgte -Schamanenfeuer- und ich war leidlich enttäuscht. Jetzt war -Die Gegenpäpstin- an der Reihe. Hier gab es für mich zwei Seiten einer Geschichte, was den Aufbau, die Rahmenhandlung und das Ende anging. Aber dazu später mehr.

Die israelische Archäologin Sarah Rosenbaum macht in Jerusalem einen unglaublichen Fund. Sie stösst auf die Gebeine Maria Magdalenas und mehrere Dokumente. Aber noch vor der Bekanntgabe des Fundes gerät Sarah in Gefahr. Der Fund verschwindet, Menschen sterben und Sarah muss nach Deutschland fliehen. Dort versucht sie mit Hilfe des Beginen-Ordens ihr Wissen zu veröffentlichen. Aber eine uralte Sekte und ein Pater, der im Auftrag des Vatikans handelt, versuchen Sarah zum Schweigen zu bringen. Das scheint zunächst von Erfolg gekrönt zu sein, aber dann kommt alles anders...

Die Geschichte hat ein interessantes Thema und wird sehr gut vorgelesen. Der Aufbau und der Mittelteil der Story ist wirklich spannend und interessant. Ich war schon fast an -Das Rätsel der Templer- erinnnert, als sich urplötzlich ein Bruch im Storybook auftat. Als das Schicksal unserer Helden wirklich auf der Kippe steht, schwenkt Martina Andre von einem Thriller mit Geschichtshintergrund urplötzlich auf den Plot eines Julia-Fortsetzungsromans um. Es wird, ohne Vorwarnung, kitschig und komplett unrealistisch. Das macht den Genuss des Hörbuchs zum Teil wieder wett.

Bleibt für mich festzuhalten: -Die Gegenpäpstin- ist in den ersten zwei Dritteln richtig gute Hörbuchunterhaltung, die am Ende stark nachlässt. Das kann natürlich auch meine subjektive Empfindung sein. Da es keine 3,5 Sterne gibt, ziehe ich vier zu Gunsten des Angeklagten. Sie müssen das wieder einmal für sich selbst entscheiden.
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am 22. September 2011
Die israelische Archäologin Sarah stößt mit ihrem Team bei Grabungsarbeiten auf einen höchst interessanten Fund - zwei sehr gut erhaltene etwa 2000 Jahre alte Mumien in einer unterirdischen Kammer, nebst diversen Grabbeigaben. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei den Leichen um Maria Magdalena und Jakobus, den Bruder von Jesus, handelt.

Bei einem routinemäßigen DNA-Abgleich kommt der ganz große Knaller zutage: Sarahs mitochondriale DNA ist so gut wie identisch mit der der weiblichen Mumie - was hieße, dass sie eine direkte Nachfahrin der berühmten biblischen Gestalt ist.

Die Freude über den spannenden Fund währt jedoch nur kurz, schon beim Abtransport der Mumien wird der Fahrzeugkonvoi überfallen, die Mumien gestohlen, der Ausgrabungsleiter entführt und ein Mitarbeiter lebensgefährlich verletzt. Sarah flieht gemeinsam mit einem deutschen Gastarchäologen nach Köln, wo sie einen katholischen Frauenorden kennenlernt, der sich für das Frauenpriestertum und eine generelle Stärkung der Frau in der Kirche einsetzt. Sarah als Abkömmling Maria Magdalenas kommt der Ordensleiterin Regine von Brest gerade recht. Bei einer großen Demonstration in Rom soll sie symbolisch zur Gegenpäpstin ausgerufen werden.

Doch bald wird klar, dass Sarah und ihr Umfeld auch in Deutschland nicht in Sicherheit sind. Ein rätselhafter Geheimorden scheint großes Interesse an den Funden zu haben - und an Sarah selbst. Auch von anderer Seite stehen Sarah und die Frauen um Regine unter Beobachtung. Der Vatikan hat den jungen Pater Padrig nach Köln geschickt, um Informationen über die Frauenbewegung zu sammeln, die den altehrwürdigen Strukturen der Kirche gefährlich werden könnte.

Nach dem spannenden, humorvollen und äußerst unterhaltsamen "Rätsel der Templer" bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, die es leider nicht erfüllen konnte.

Es handelt sich um einen nicht unspannenden Kirchenthriller der routinierten Art mit eher flachen Charakteren, einigem Blutvergießen, einem merkwürdigen Geheimbund, niederträchtigen Bösewichtern und einem misstrauisch-wachsamen Vatikan. Same procedure as every book, könnte man sagen - nichts, was sich aus der breiten Masse der Vatikanthriller großartig abhebt. Eine vorhersehbare Liebesgeschichte inbegriffen (die meinem romantischen Herzen aber trotzdem ganz gut gefallen hat).

Im Genre gibt's wesentlich Schlechteres, aber man muss das Buch nicht unbedingt gelesen haben ...
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Die Romangeschichte bedient sich zweier Zeitebenen, die sich von Kapitel zu Kapitel abwechseln. Der zeitlich ältere und weniger umfangreiche Handlungsstrang ereignet sich im Jahre 62 n. Chr. in Galiläa und Jerusalem. In der im ersten Quartal des Jahres 2007 spielenden Haupthandlung gelangt die israelische Archäologin Dr. Sarah Rosenthal auf einer abenteuerlichen Reise von ihrer Heimat über Deutschland nach Rom, wo es schließlich zu einem dramatischen Showdown kommen soll.....

Marina André verknüpft beide Zeitebenen zu einer inhaltlichen Kontinuität. Neben alten Mythen und Überlieferungen orientiert sie sich hierbei an aktuellen Themen und Forschungsergebnissen. Hierzu zählt die religiöse Rolle der Frau in den antiken Matriarchaten und im frühen Christentum, und die angestrebte Gleichstellung und Ordinierung der Frauen in der römisch-katholischen Kirche. Wie die Autorin in ihrem Nachwort hervorhebt, haben ihr in diesem Kontext die Bücher von Jörg-Walter Langbein ("Das Sakrileg und die Heiligen Frauen", "Maria Magdalena" und das "Lexikon der Biblischen Irrtümer") besondere Einsichten gewährt. Daneben hat sie Erfahrungen von Gleichberechtigungsinitiativen innerhalb der Kirche, sowie neue Erkenntnissen in der Genforschung (Mitochondrien-DNA) und deren Bedeutung für die Archäologie in den Roman einfließen lassen.

Als besonderen Spannungsfaktor kommt noch eine uralte Sekte ins Spiel, die nach Jahrtausenden eine dunkle Prophezeiung erfüllen will......

Der vorgelesene Roman bietet reichlich (Wort)symbolik, z. B. in den Namen der Akteure. Aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Elemente erinnert es manchmal an die Thriller von Michael Cordy, wie "Das Nazareth-Gen" oder "Lucifer". Benötigt hierbei jedoch weitaus weniger übernatürliche Mystik als Scott McBains "Judasfluch".

"Die Gegen-Päpstin" ist ein gelungener deutschsprachiger Erstling, der sich durchaus nicht hinter anderen Genreromanen zu verstecken braucht. Gegenüber dem internationalen Erfolgsautor Dan Brown zieht Martina André nicht nur in ihrem Nachwort eine klare Trennung zwischen Fakten und Romanfiktion, sie kommt sogar ohne Heiligen Gral und Tempelritter aus.........

Die Hörbuchumsetzung des Romans ist der professionellen Rundfunksprecherin und Ensemblemitglied des Münsteraner Wolfgang Borchert Theaters, Anja Bilabel, auf der ganzen Linie gelungen. Mit ihrer (dem Zuhörer bereits von Beginn an irgendwie vertrauten) Stimme erweckt sie die verschiedenen Charaktere zum Leben. Sie verleiht dem gesamten Szenario eine besondere Plastizität und fördert die bereits im Roman vorhandene Spannung. Die Hörbuchversion der "Gegen-Päpstin" kann besonders für, bzw. gegen lang(e)-weilige Autobahnfahrten empfohlen werden.
5 Amazonsterne.
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am 2. Oktober 2008
Jesus von Nazareth ist eine historisch verbürgte Person. Ebenso gibt es aus dem Neuen Testament eine ganze Reihe mehr von Person die nicht fiktiv sind und durch ihr Leben und ihre Taten die Menschheit und den christlichen Glauben geprägt haben.

Auffällig natürlich das ich vielen Religionen, die christliche ist keine Ausnahme die Stellung der Frau" überhaupt nicht zur Debatte steht. Einzig und alle Maria" die Mutter Gottes sozusagen findet in der katholischen Kirche ihren Platz.

Immer noch gibt es unzählige und völlig überholte Dogmen im Zentrum der Christenheit, also im Vatikan der mit seinem kleinen Staat im Zentrum Roms am Tiber liegt.

Weibliche Priester sucht man in Kirchenkreisen vergeblich, galt doch schon zu Mittelalterlichen Zeiten die Frau in ihrer sozialen Stellung als minderwertig.

Erinnern wir uns an das berühmte Gemälde von Leonardo da Vinci: Das Abendmahl. Wieviele Jünger sind darauf zu erkennen, bzw. wer ist wer? Rechts neben Jesus sitzt scheinbar eine Frau, die Gewänder sind ähnlich, die Rundung eines Busens erkennbar?

In der modernen Forschung und Wissenschaft gibt es auch die Theorie das Jesus und Maria Magdalena vermählt waren, oder zumindest zusammen waren, nicht nur im geistigen, viel mehr im körperlichen Sinne. War sie die Mutter seiner Kinder und floh nach der Kreuzigung ihres Mannes und Mentors? Ist oder war sie der Heilige Gral"?

Für die Christenheit würde der Beweis, dass Maria Magdalena die Ehefrau, die Gefährtin von Gottes Sohn gewesen ist und diesen vielleicht auch noch Kinder geschenkt hat, weniger ein Gottes Geschenk sein, vielmehr würde dies die Grundfesten der Katholischen Kirche, der gesamten Christenheit erschüttern.

Es gibt sicherlich Interessengruppen die dies pro wie auch kontra sehen würden.

Die Autorin Martina Andre hat in ihrem Roman Die Gegenpäpstin" dieses Thema aufgegriffen.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen geschildert und wechseln sich demnach gekonnt ab. Der erste Handlungsstrang findet im Jahre 62 n. Christus in Galiäa und Jerusalem statt und erzählt die Geschichte der Maria Magdalena und dem Bruder von Jesus Jaakkov, auch Paulus spielt in der Geschichte noch eine kleine Nebenrolle.

Der zweite Handlungsstrang spielt im Jahre 2007. Die Archälogin Sarah Rosenthal findet in Israel eine alte Grabstätte in der zwei Leichen aufgebahrt sind, sowie geheimnisvolle Pergamente die auf den ersten Blick aus Jesus Epoche stammen könnten. Ein wahnsinniger und äußerst wichtiger Fund für die junge Archäologin. Wie bei jedem historischen Fund wird von den wissenschaftlichen Mitarbeitern eine DANN-Probe genommen um auszuschließen, dass der Fund manipuliert oder kontaminiert wurde, auch Sarah selbst wird eine Probe abgeben.

Wenig später ist die Sensation perfekt. Bei dem Grab handelt es sich um das der Maria Magdalena und des leiblichen Bruder Jesus Christus. Als die DNA Proben miteinander verglichen werden ist es offensichtlich und absolut sicher das Sarah eine direkte Nachfahrin von Maria Magdalena und somit auch von Jesus Christus selbst ist.

Die Autorin Martina Andre hat beide Zeitlinien interessant und inhaltlich schlüssig erzählt. Moderne Ergebnisse und Theorien der Wissenschaft finden hier genauso viel Platz wie die künstlerische Freiheit der Schriftstellerin.

Viel Wert wurde auf die religiöse und geschichtliche Rolle einer Frau in Zentrum des christlichen Glaubens gegeben. Symbolisch gesehen geht es immer wieder um eine angestrebte Gleichstellung und der Orientierung in der römisch-katholischen Kirche.

Die Gegenpäpstin" ist ein spannender Roman und schwimmt sicherlich auf der Sakrileg-Welle" mit. Wie auch in Sakrileg von Dan Brown gibt es eine wahre Schnitzeljagd für die Protagonistin Sarah und ihren Freund, einen katholischen Priester der anfänglich Inkognito auf der Bühne mitspielt.

Im Nachwort geht Martina Andre auf die Story detailliert ein und erklärt auch ihre historischen Quellen. Sicherlich ist die Idee einer Nachkommenschaft von Jesus Christus keine neue und sonderlich orginelle Idee, aber letztlich wird der Leser ein gutes Lesevergnügen haben und genau hier liegt doch die Motivation der Autorin.

Die Kunst Fakten und Fiktion miteinander zu kombinieren gelingt ihr wunderbar und macht Lust mehr über dieses Thema zu erfahren.

Alles in allem ein gelungener, überdurchschnittlicher Roman der sich mystischen und geschichtlichen Elementen bedient, ohne zu sehr ins Fantastische und unglaubwürdiger abzudriften, dafür hält sich die Autorin viel zu sehr an historische und wissenschaftliche Quellen

Michael Sterzik
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am 2. Januar 2008
Dieser recht spannende Thriller um Maria Magdalena und ihre Nachfahrin Sarah verbindet Vergangenheit und Gegenwart unter dem Thema "Frauen in der katholischen Kirche".
Natürlich kämpfen dann die "Bösen" um das gefundene Skelett, und wieder einmal ist die Rolle des Vatikan nicht so ganz klar.
Da mich das Thema "Maria" schon seit langem interessiert, habe ich schon einiges dazu gelesen; dieser Roman liegt so im Mittelfeld - es gibt auch viele bessere (aber auch viele schlechtere!).
Der Schluß ist vorhersehbar - das eingestreute "Tagebuch" Marias ist klasse.
Nunja, kann man lesen, MUSS es aber nicht.
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am 5. Januar 2013
Anfangs dachte ich noch einen interessanten Roman im Stile Dan Browns vor mir zu haben. Doch schon bald wurde das Buch langweilig und vorhersehbar.
Und selbst mir als Frau war die Emanzipationsdebatte viel zu klischeehaft gestaltet. Kein Wunder das Frauen so mit ihren Forderungen nicht ernst genommen wird.
Und auch der Lektor des Buches muss gerügt werden. Beim einfachen unaufmerksamen hören sind mir schon so viele Fehler aufgefallen, echt schaurig. Wie kann ein Gefangener z.B. innerhalb eines Satzes gefesselt, nicht gefesselt und wieder gefesselt sein ohne das irgendwo geschrieben wird, das jemand die Fesseln löst. Unglaublich. Selten ein so schlechten Roman gehört.
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