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Kundenrezensionen

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am 1. Januar 2015
Das Durchblättern dieses an und für sich großartigen Bandes ist ein leider eingemischtes Vergnügen: So grandios die Fotos sind, so unüberlegt ist die Buchaufmachung. Ob wohl es zum allergrößten Teil doppelseitige Fotos sind, hat man das normale Buchhochformat gewählt, sodass durch jedes dieser Fotos in der Mitte der Buchfalz des dicken Bandes läuft, der keinen befriedigend Blick auf das Gesamtfoto zulässt. – Wie einfach hätte man das im Verlag vermeiden können, indem man beim Buch ein Querformat gewählt hätte, dass auf doppelt breiten Seiten ein ungestörtes Betrachten der Fotos ermöglicht hätte. Vom buchtechnischen Aufwand her wäre das unproblematisch machbar gewesen. Und was wäre es dann für ein Vergnügen, diesen Band durchzublättern und dabei die großen Fotos ganz betrachten zu können, ohne in der Mitte einen sich aufwölbenden Falz zu haben!
Layoutmäßig besonders unsinnig ist auch, dass es immer wieder ausklappbare Seiten gibt, die aber keineswegs dazu genutzt werden, um wenigstens ein paar der großformatigen Fotos ohne störenden Buchfalz zu präsentieren, sondern um darauf allerhand kleinformatigere Fotos beizufügen, die problemlos im vorhandenen Format unterzubringen gewesen wären.
Für die Fotosubstanz und das inhaltliche Konzept des Bandes können fünf Sterne vergeben werden, für die buchtechnische Aufmachung dagegen nur einer - macht zusammen nur drei Sterne.
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am 8. August 2015
Sebastiao Salgado ist ein faszinierender Fotograf, der schon als Person unheimlich beeindruckend ist. Seine Fotos sind wirklich gut. Dazu muss man sicher nichts mehr sagen. Genesis ist das aktuell letzte große Projekt des brasilianischen Fotografen. Nachdem er am Menschen und dem, was Menschen anderen Menschen an Leid verursachen, fast verzweifelte, wandte er sich der Natur zu und der Schönheit des Planeten. Es ist ein Bild voller Hoffnung, dass letzte, noch unberührte Naturräume zeigt und Naturvölker, die noch weitestgehend von der Zivilisation unberührt sind. Über mehrere Jahre, mit teils enormem logistischem Aufwand, besuchte er Orte überall auf der Welt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Was ich etwas schade finde bei einem Buch von diesem Preis ist die Druckqualität. Leider ist es nur ein Rasterdruck. Das fällt nicht auf, wenn man nicht sehr genau hinschaut und sehr gute Augen hat. Will man aber etwa mal Details mit einer Lupe ansehen, sieht man die Rasterung. Es gibt Fotobücher, die in deutlich bessere Auflösung und ohne Raster gedruckt sind. Das hätte ich mir hier auch gewünscht. Schade. Trotzdem aber gefällt mir das Buch.
review image
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am 5. August 2014
wahnsinnig gute bilder schlecht gesetzt und gedruckt.schade.
viele dieser wunderbaren bilder werden duch den flaz einfach zerstört, besser wäre ein querformat!
und oder kleinere mit weiss aussenrum...
die bilder selbst sind meisterwerke. salgado eben.
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am 9. Januar 2014
Vorangeschickt sei, dass ich seit Jahrzehnten selbst fotografiere. Ich bewundere Sebastio Salgado für seine Kunst. Er ist für mich einer der Größten. Trotzdem oder gerade deswegen fällt es mir nicht leicht, in einer Rezension seinem Buch "Genesis" gerecht zu werden.

Betrachtet man dieses Buch aus politischer Sicht und berücksichtigt man den erklärten Wunsch des Fotografen, die Verletzlichkeit der Natur bildlich darzustellen und dem Schutz verletzlicher ursprünglicher menschlicher Kulturen zu dienen, dann hat er das mit den Bildern in diesem Buch geschafft und er hat sehr hohe Verdienste erworben. Sebastio Salgado ist für mich einer der "menschlichsten" Fotografen überhaupt.

In fotografischer Hinsicht bin ich nicht ganz glücklich mit diesem Buch. Sebastio Salgado hat in diesem Buch einen erheblichen Teil seines fotografischen Lebenswerkes zusammengefasst. Dabei hat er über Jahrzehnte eben nicht nur politisch oder ethisch ehrenwerte Bilder gemacht, sondern auch bedeutende Kunstwerke geschaffen, die in der Tradition der großen Schwarz-Weiß-Fotografen des vorherigen Jahrhunderts liegen und den Betrachter berühren und mitnehmen. Leider enthält "Genesis" nicht nur großartige Bilder. Das Buch enthält unglaublich VIELE Bilder. Teilweise wurden in diesen Bildband auch Bilder aufgenommen wurden, deren fotografische Qualität aus meiner Sicht nicht ganz so überzeugend ist. Da stimmt mal eine Komposition nicht so ganz. Oder ein ähnliches Motiv ist an anderer Stelle vergleichbar oder in besserer Weise bereits abgedruckt. Manchmal stockt man bei "Wiederholungen".
Vielleicht hätte man manche der "Aufklappseiten" mit jeweils ca. 20 bis 30 Bildern auch weglassen können, ohne an Qualität zu verlieren. Weniger wäre an diesen Stellen vielleicht sogar noch mehr gewesen. Dieser Einwand ändert aber nichts daran, dass dieses Buch ganz großartige Schwarz-Weiß-Bilder enthält, die zu den Klassikern der zeitlosen Schwarz-Weiß-Fotografie gehören.
Dringende Kaufempfehlung!
Wg. des Einwandes, dass etwas weniger noch mehr gewesen wäre - nur vier Sterne.
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am 26. Januar 2015
Schwarz-Weiß-Bilder einer nicht real scheinenden Welt, die jedoch wirklich ist,
auch wenn wir die abgebildeten Orte nicht selbst betreten und die darauf 'festgehaltenen Menschen'
nicht selbst getroffen haben.
In diesen Bildern spiegelt sich die Natur der Erde in fremder Schönheit, in Härte und Kälte, in Beweglichkeit und Starrheit,
in Wärme und Fülle, in Strukturen und Flächen wider.
Anfängliche, bloße Neugierde wandelt sich während der Betrachtung zu einem unbedingten Verlangen,
das in diesem Bildband Fremd-Aufgezeigte selbst zu bereisen und Hoffnung keimt auf und der unbedingte Wille,
die Natur und den Menschen, als Teil derselben, unter NATURSCHUTZ zu stellen, damit möglichst viel erhalten bleiben
und in Zukunft weiterleben kann.
Jene, die sich bewusst sind, dass der Mensch schon zu lange im Begriff ist, ALLES AUSZUBEUTEN,
ohne Rücksicht auf die eigene Spezies, also; ohne Rücksicht auf die nachfolgenden Generationen, sich selbst den Ast
absägt auf dem er sitzt, all jenen muss dieser Bildband vorkommen, wie DAS LETZTE BALD VERLORENE PARADIES.

SW-BILDER, die es IN SICH haben.

Andreas van Appeldorn (avafoto.tl.de)
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am 30. November 2015
… zerschnitten durch den Bund.
Bei solch einem dicken Buch ist der Verlust bei einer Darstellung über die Doppelseite sehr groß. Man verliert in der Mitte optisch mind. 2 cm. Zerstört die Schönheit der Bilder völlig. Warum kein Querformat?
Nehmen Sie ein schönes Bild, schneiden Sie es durch, und legen Sie es locker wieder aneinander. So wird hier gearbeitet. Völlig falsches Konzept für einen Fotobildband.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. April 2013
Ein mächtiges Werk in prächtiger Ausstattung.
Dieses Fazit kann gleich am Anfang stehen, so wie eben der Anfang unserer Erde sich auch in ursprünglicher Kraft und Ausstrahlung zeigt.

Der Fotograf zeigt ausschließlich in kontrastreichen, großformatigen Natur-, Landschafts- und Menschenaufnahmen, wie er über die vielen Jahre hinweg unseren Planeten sah und sehen will. Die Erhaltung des Ursprünglichen ist sein Anliegen, eine tiefgreifende Würdigung der so sensiblen und doch mächtigen Urgewalt des Natürlichen seine Methode und Stilmittel.

Entführt werden die Betrachtenden des großformatigen (36,2 x 25,3 x 4,5cm) und gewichtigen (3,4 kg) Prachtbandes in die entlegensten Gebiete unserer Erde. So gelangt man nach einer Einführung des Autors zum Entstehen des Projektes „Genesis“ und einem Geleitwort der UNESCO bedächtig blätternd in den Süden der Erde nach Argentinien, die Falkland-Inseln oder Patagonien mit ihren Felsformationen, gewaltigen Gletscher- und Bergerhebungen oder ungezählten Pinguinen oder den majestätischen Walen.

Das nächste Kapitel führt zu Zufluchtsorten wie die Galapagos-Inseln, Madagaskar oder Sumatra, wo sich urzeitliche Echsen, Schildkröten, aber von den Einflüssen der neuzeitlichen Zivilisation verschont gebliebenen, indigene Menschengruppen befremdlich und doch so offensichtlich zugänglich zeigen. Fantastische Aufnahmen unbekannter Pflanzen, seltener Tiere oder der so extrem fremdartig mit Naturschmuck und –Masken ausgestatteten Menschen lassen Bild für Bild, Aufklappseite um Hochglanzfoto geradezu ehrfürchtig staunen.

Es folgen kunstvolle und intensive Dokumentationen vom Schwarzen Kontinent Afrika sowohl von den Wüsten und Steppen, als auch aus beispielsweise einem der Artenreichsten Gebiete, dem Okavango-Delta in Botswana. Wieder faszinieren oftmals so unglaubliche Entdeckungen von Landschaften, ungewöhnlichen und seltenen Pflanzen oder bildhafte Beschreibungen des Alltags der dort lebenden Menschen durch den Autor und Fotograf, unwirklich, voller künstlerischer Poesie und emotional tief ergreifend zugleich.

Die Nördlichen Weiten beziehen sich im vierten Kapitel auf die Nordpolarregion aber auch die nördlichen Randgebiete Europas, Asiens oder Amerikas. Hier zeigt sich die so unendliche Macht von Eis, Fels, Wasser und Erde in Gletschern und Felstürmen, in Wäldern, Flüssen und endlos wirkenden Flächen, bewohnt von den extrem Lebensfeindlichen Witterungsbedingungen trotzenden Menschen und Tieren.

Das Buch findet seinen Ausgang in Amazonien und dem größten Sumpfgebiet der Erde, dem Pantanal im Süden Brasiliens. Wieder sind Bergformationen, Wasserläufe, -fälle und –flächen von unwirklicher Macht, Wälder, Tiere und Menschen zu betrachten, deren Existenz kaum glaubhaft in einer technisierten Welt des 21. Jahrhunderts dokumentiert ist Sie sträuben sich geradezu einer Entdeckung und Beeinflussung entgegen, ohne zu wissen, dass sie es zur Überlebenssicherung auch tun müssen. In einem 32seitigen Beiheft finden sich zu allen Fotos ausführliche Legenden und hintergründige Erläuterungen, welche sonst die so kunstvolle Stille der Bilder beim Betrachten oder Aufblättern der großformatigen Fotos und vielen aufklappbaren Doppelseiten unnötig gestört hätten.

Das eingangs benannte Fazit steht also tatsächlich am Schluss: Ein mächtiges Werk in prächtiger Ausstattung. (c) 4/2013, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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am 8. September 2013
Sebastiao Salgado nimmt einen mit auf eine Reise (eigentlich waren es 32) zu den ursprünglichsten Landschaften der Welt und zu jenen Völkern, die wie vor Jahrhunderten und zum Teil Jahrtausenden ihr Leben fristen. Jedes Bild ist ein Kunstwerk, und der Band ist so dick, dass man eine Weile braucht, um sie alle zu genießen.
Die Bildsprache Salgados zieht sich durch das ganze Buch - wunderschön.
Die festgehaltene Natur lässt selbst einen vielgereisten Backpacker von Gegenden Träumen, die schwer zu erreichen sind und dennoch zu den schönsten der Erde gehören:
Beispiele:
- Wildnisse von Kamtschatka
- Bergregionen von West-Papua
- Die Gebirge Südgeorgiens
- Der Niragongo-Vulkan im Kongo
Andere Gegenden sind vergleichsweise leicht zu erreichen, z.B. das Himba-Volk in Namibia oder die Eisfelder Südpatagoniens, und dennoch in ihrer Schönheit von Salgado fantastisch dargestellt.
Der Name Genesis ist Programm, nicht nur die Darstellung der Schöpfung in ihrer Ganzheit (abgesehen von modernen menschlichen Einflüssen) ist gelungen, auch der Beginn in den Eiswüsten und das Ende im dichten Urwald reflektieren die Eroberung des Planeten durch Leben.

Ich habe das Buch nach Wunsch geschenkt erhalten - und weiß auch weiterhin, warum ich es mir gewünscht hatte :)
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am 13. Februar 2017
Inhaltlich sind die Arbeiten Salgados hervorragend, das Problem ist hier eher die Umsetzung im Buch
- Druckqualität ist gut
- Gute Größe des Buchs
- Querformate werden leider des öfteren über zwei Seiten gelegt, wodurch die Pfalz in der Mitte, besonders bei einem festen Einband wie hier, schon sehr störend auffällt und viel vom Bild weg nimmt. Ein anderes Grundformat des Buches wäre hier sicherlich die bessere Entscheidung gewesen
- Alles in allem aber trotzdem ein tolles Buch mit beeindruckenden Bildern und einigen Seiten zum ausklappen, die für eine gewisse Entschädigung sorgen...
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am 30. April 2013
Ein grossartiges Buch mit wirklich beeindruckenden Bildern. Die Aufmachung, die Liebe zum Detail in den Photos und die Layout-Arbeit machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Schwarzweiss-Fotografie at its best! Jeder fotobegeisterte Leser erwirbt mit diesem Werk ein Buch mit dem Zeug zum Klassiker. Salgado versteht es Bilder mit unvergleichlicher (inhaltlicher) Tiefe zu machen und einige der Bilder bekannter Landschaften lassen diese neu und wieder interessant erscheinen. Die zahlreichen Portraits und Bilder aus dem täglichen Leben der fotografierten Menschen und Tiere machen das Bild der ursprünglichen (nicht technisierten) Welt komplett. Sehr empfehlenswert!
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