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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
6
An American Odyssey
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:142,08 €+ Versandkostenfrei

am 28. Oktober 2014
Bemerkenswert, was aus alten Foto's herausgeholt wurde. Die farblich aufgefrischten Schwarzweiß Aufnahmen geben einen Eindruck bzw. Querschnitt, wie es in den USA früher aussah. Unglaublich zu sehen, wie die Städte damals ohne Verkehrschaos aussahen. Das würden man sich heute auch noch so wünschen. Ansonsten ist der Bildband nach verschiedenen Städten und Regionen geordnet.
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am 21. Oktober 2014
Dieses Buch zeigt einem eine versunkene Ära im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sehr schöne und spannende Aufnahmen, wunderbar aufgemacht, herrlich!
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am 24. Mai 2014
Rezension: “An American Odyssey“. Marc Walter (Herausgeber), Sabine Arque (Autorin).

Ende des 19. Jahrhunderts gelang es den beiden amerikanischen Unternehmern William A. Livingston jr. und Edwin H. Husher mit einer neuartigen Drucktechnik (einer aufwändigen Kombination aus Fotografie und Lithographie) Farbe in die Welt der gedruckten Medien zu bringen und mit ihrer Detroit Publishing Company setzten sie über viele Jahre Maßstäbe im Farbdruck. Aus der umfangreichen Sammlung des Privatsammlers Marc Walter (ihm ist es gelungen, einen Bestand von rund 15.000 originalen Großdrucken und Postkarten der Detroit Publishing Company zu retten und zu archivieren) zeigt der neue Prachtband aus dem Hause Taschen-Verlag unter dem Titel „ An American Odyssey“ eine ganze Fülle hervorragender Farbaufnahmen aus den USA zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Der Leser dieses einzigartigen Bildbandes begibt sich beim Anblick dieser Bilder auf eine grandiose Zeitreise zu Städteansichten und Landschaft des nordamerikanischen Kontinents, die es so nicht mehr gibt. Der Leser wird gefangen und mitgenommen auf eine Reise entlang beider Ozean-Küsten und quer durch das riesige Land. Hinsichtlich Auswahl der historischen Bilder, Qualität und Wertigkeit des großformatigen Bildbandes ist dem Taschen-Verlag wieder ein großer Wurf gelungen und diesem Prachtband kann man durchaus das Prädikat einer singulären bibliophilen Kostbarkeit erteilen. Hervorragend ergänzt wird der XXL-Bildband durch sachkundige Texte des Herausgebers und von Sabine Arque. Liebhaber und Sammler historischer Fotografie werden an diesem ausgezeichneten Prachtband nicht vorbei kommen.

“An American Odyssey“. Marc Walter (Herausgeber), Sabine Arque (Autorin). Taschen-Verlag, 2014, fester Einband mit Schutzumschlag, Format 45,6 x 32,8 x 7,6 cm, 612 Seiten mit Ausklappern und zahlreichen Abbildungen, Text in deutscher, englischer und französischer Sprache.

Rezension: © Willi Wilhelm, Bornheim im Mai 2014.
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am 5. Mai 2015
Durch die unglaubliche Größe und das enorme Gewicht macht das Buch und die zu sehenden Fotos schon was her. Für 5* reicht es dann leider nicht!
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 24. Mai 2014
Die Versuchung ist groß, bei diesem Buch zu Superlativen zu greifen, die den Charakter billiger Werbung haben. Denn das in jeder Beziehung gewichtige Werk ist einfach fantastisch. Und deshalb werden selbst amerikakritische Liebhaber dokumentarischer Bildfotografie ihre helle Freude an den über 600 Seiten haben.

Für ein Normbüchergestell ist „American Odyssey“ nicht gedacht, selbst wenn sich die auf Amazon angegebenen Masse auf die schöne Verpackung beziehen. Das Buch würde ich mit 40 x 30 x 6 cm veranschlagen, wobei das Gewicht, die sechs Kilogrammgrenze locker überschreitet. Aber so groß muss das Werk eben sein, damit die Bilder ihre volle Wirkung entfalten können.

Die Textteile der sechs Kapitel sind zum Glück auch auf Deutsch und Französisch übersetzt. Denn obwohl die Fotografien selbstverständlich im Zentrum stehen, lohnt sich auch die Lektüre der Essays, von denen das erste die Geschichte der Detroit Photographic Company erzählt. Dieses Archiv ist vermutlich die bedeutendste fotografische Sammlung zu Nordamerika in den Jahren 1888-1924. Denn es umfasst auf Glasplatten und Schwarzweissnegativen über 100'000 Sujets. Und zu den Besonderheiten gehört, dass davon mehrere Tausend in Farbe reproduziert wurden. Dies geschah mit einer neuen Technik aus der Schweiz, die ab 1895 Verwendung fand. Daher sind diese Photochrome die ersten farbigen Ansichten der „Neuen Welt“. In der Einleitung wird versucht, dem Leser von heute das Schockgefühl zu vermitteln, welches diese Neuheit damals beim Publikum auslöste. Und weil das mit einem Blick zurück getan wird, erfährt der Leser auch gleich etwas über die Geschichte Nordamerikas.

Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige Betrachter dieses Bildbandes, dessen Vorstellungen der Vereinigten Staaten von Filmen und Abenteuerbüchern geprägt sind. Und weil wir Unangenehmes ohnehin gerne vergessen, waren mir die Folgen des Sezessionskrieges und des Spanisch-Amerikanisches Krieges auch nicht bewusst. Und nachzuempfinden, wie 30 Millionen Einwanderer ein Land in wenigen Jahrzehnten verändern, ist ebenfalls nicht einfach. Aber über die vielen Bilder erhält man zumindest einen Eindruck von den Umwälzungen in der damalige Zeit.

Die meisten Immigranten suchten den Weg nach Westen ja nicht wegen des wärmeren Klimas. Den Zug ins Landesinnere führten vor allem die Unglückseligen an. Menschen, die Arbeit suchten oder der Unterdrückung entfliehen wollten. Flüchtlinge im eigenen Land. Von solchen Schicksalen erzählen Bilder in jedem Kapitel.

Zu den vielen editorischen Qualitäten dieses Buches gehört auch die Mischung und Anordnung des Bildmaterials. Denn die Reihenfolge der abgedruckten Fotografien lässt verschiedene Sichtweisen zu, was ideologischen Vereinnahmungen erschwert. Das Gleiche gilt für die Bildlegenden, da sie vor allem erläuternden Charakter haben.

Die beeindruckenden und oft einzigartigen Landschaften Nordamerikas nehmen selbstredend viel Raum ein. Und wenn die kolorierten Fotografien nostalgische Gefühle nach der „guten alten Zeit“ auslösen, liegt dies vor allem an der Unberührtheit der Natur. Wo heute der Kommerz die Sicht auf Ursprüngliches verstellt, war früher eben die Landschaft im Vordergrund.

Die kolorierten Aufnahmen der bekannten Naturparks wirken so exotisch, dass man sich beim Betrachten oft die Augen reiben muss und am liebsten eine Zeitreise antreten würde. Wer unter der Unerfüllbarkeit dieses Wunsches leidet, sollte sich einfach in Erinnerung rufen, dass Fotografen schon damals die Wirklichkeit verklärten und ihre eigenen Geschichten erzählten.

Mein Fazit: Da ich einen Teil meiner Kindheit bei meinen amerikanischen Verwandten verbrachte, tauchten beim Betrachten der vielen Bilder auch immer wieder Erinnerungen auf. So wird es allerdings sogar denen ergehen, die noch nie in der „Neuen Welt“ waren. Denn viele Bilder von Landschaften und Menschen Nordamerikas haben sich in all den Jahrzehnten ins kollektive Gedächtnis der Menschheit eingebrannt. Und schöner können Wiederbegegnungen mit Mythen und Geschichten kaum sein. Kurz: Ein fantastischer und wohl einzigartiger Bildband.
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am 10. September 2014
Interessant zu sehen wie man aus schwarz-weiß Bilder mit einem gewissen Drucktechnik den Leser doch die Amerikanische Welt farbig darstellen kann
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