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am 13. Juni 2006
Dieses Buch ist eigentlich ein Katalog. Ein Nachwort von Philippe Starck erläutert Sinn und Zweck der zusammengestellten Objekte, der von ihm "Nicht-Produkte von Nicht-Konsumenten" getauften Designerware. Alles in allem ist der Katalog ein sehr guter Überblick über das Schaffen Philippe Starck's. Angefangen mit den von ihm entworfenen Gebäuden, der Asahi Beer Hall, dem Formentera Haus bis zum Groninger Museum, einzelnen Projekten wie Moondog, den Hotels (Royalton, Paramount etc.), Restaurants und Miklishops zeigt das Buch im Mittelteil vor allem sein Möbeldesign, bevor im letzten Drittel seine Designs für Target und Alessi, Mikli und Fossil vorgestellt werden. Brillen, Schuhe, Uhren, Haushaltsgegenstände (inkl. der weltberühmten Zitruspresse Juicy Salif) - alles in wundervollen Bildern und überwiegend mit Preisangabe, eben so, wie es sich für einen guten Katalog gehört. Ein optisch sehr ansprechendes Buch, ein großartiger Überblick über das Design Philippe Starck's, nicht vollständig, aber für diesen Preis ein wirklich empfehlenswertes Exemplar zum schwelgen, blättern oder einfach nur hübsch im Bücherregal stehend.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. September 2016
Einem Designobjekt von Philippe Starck begegnet ein jeder einmal im Leben.
Dabei kann es sich durchaus um eine Begegnung mit einer einfachen dynamisch geformte Zahnbürste, einem wackelnden Fernsehgerät von Thomson, einer schönen, aber unfunktionalen spinnenbeinigen Zitronenpresse von Alessi, einer nicht minder theatralische Toilettenbürste oder mit Stühlen und Leuchten jeder Machart oder Couleur handeln.

In seinem Unternehmen versucht der wohl berühmteste aller modernen Designer, die Dinge so zu erschaffen, wie er es für richtig hält und dabei erschwingliche Massenprodukte hervorzubringen. Sein Design entspringt dabei nach eigenen Angaben dem Bauchgefühl. Seine Karriere startete er nach einem Studium der Architektur und des Designs bei Pierre Cardin. Zunächst war er erfolgreich als Inneneinrichter aktiv. Sogar Francois Mitterrand bat ihn zu Beginn der 80er Jahre den Pariser Elysee Palast auszustatten.
Sein Ruhm setzte sich schnell fort, indem er die Inneneinrichtung des leider mittlerweile geschlossenen Cafes Costes in Paris einrichtete. Dazu entwickelte er einen gleichnamigen dreibeinigen Stuhl, der die Fachpresse ernsthaft verblüffte.

Fortan prägte Philippe Starck die postmodernen 1980er und die ruhigeren 1990er Jahre, in denen er sich zum universellen Designer wandelte: Durch Innovationen wie dem Stuhl Dr. Glob (für Kartell), bei dem erstmals bei einem Sitzmöbel Metall mit Kunststoff kombiniert wurde oder durch ein aufregendes Motorrad für Aprilia, durch Brillen für Alain Mikli, Armaturen für Hansgrohe, Spielzeug, Uhren, Haushaltsgeräte oder Leuchten (darunter auch Romeo Moon für Flos) sowie durch die Gestaltung cooler Interieurs wie für das Delano Hotel in Miami oder das Restaurant Peninsula in Hong Kong.

Er ist mittlerweile auch ein weltweit gefragter Berater im Designprozess. Zu seinen Kunden zählt z.B. auch Eurostar Lounge. Vielleicht hat niemand mehr für das Missverständnis Design ist teurer Schnickschnack" getan als der Selbstdarsteller Philippe Starck und niemand mehr, um ständig das Gegenteil zu beweisen, indem er z.B. für die Fa. Target den nur wenige Dollar teuren Cozy Chair erfand oder indem er erklärte, warum Kunststoff ökologischer als Holz sei. Über eine konkrete Design Philosophie schweigt sich Starck aus. So ist dieses Buch auch mehr als ein Bilderbuch zu betrachten, in welchem die Highlights der 1980er Jahre bis zu den frühen 2000er Jahren ansprechend aneinandergereiht werden. Zum Abschluss finden wir dann doch noch einen kleinen philosophischen Beitrag von ihm.

Das Preis - Leistungsverhältnis für das Westentaschenbuch stimmt auf jeden Fall. Zum Entwurfs- und Herstellungsprozess hat z.B. der Fernsehsender Arte in der Serie Design mit dem Untertitel Bubble Club Sofa" einen interessanten und tiefgründigen Einblick gewährt. Die Bubble Möbel Serie ist mittlerweile von großer Bedeutung in unserer urbanen Umwelt geworden, weil der unempfindliche und pflegeleichte Kunststoff Bubble Sessel von den Restaurants mit Straßenausschank für den Außenbereich entdeckt wurde. In Stuttgart und anderswo ist damit sogar mittlerweile die Fußgängerzone gepflastert. In einem für ihn typisch humorvollen Interview mit Arte stellt Starck heraus, dass ein zeitloses Design für dieses Kunststoffmöbel aus ökologischen Gründen besonders wichtig für ihn gewesen sei. Er abstrahierte dazu die typischen Wohnmöbel der einfachen Leute aus den 80er Jahren und lässt sie dadurch verdammt modern wirken. Ein französischer Profitrommler zeigt daraufhin noch dem Publikum die Multifunktionalität des Bubble Club Sofas, indem er es zum Orchesterinstrument macht. - Christoph Erlemeier -
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