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am 2. Juni 2010
Auf dem Molo Audace listet eine Windrose die für Triest bedeutsamen Winde auf: Maestrale, Scirocco, Libeccio, Grecale und die Bora. Aber natürlich geht es nicht primär um die Winde als solche, der Titel ist eher allegorisch gemeint. Die Winde, so berichtet Heinichen, hätten Menschen aus aller Herren Länder nach Triest geweht, und mit ihnen die unterschiedlichsten Gerüche, Gerichte und Geschmacksrichtungen, für die die Stadt auch steht.
Denn um Fisch und Fleisch, Salz, Olivenöl und Wein geht es in diesem Buch. Eingebunden in die historische Entwicklung Triests werden die bedeutenden Winzer, Ölhersteller, Fischer, Fleischer, Bäckereien, Cafés und Eßstätten aufgezählt: vom Feinschmeckerrestaurant "Scabar" bis zum "Buffet Da Giovanni", von der Enotheka "Gran Malabar" bis zum "Caffè degli Specchi", von den Weinbauern in Prepotto bis zum letzten Fischer von Santa Croce. Und dazwischen immer wieder Rezepte von Ami Scabar aus ihrem Lokal.
Das Buch bietet viele Anekdoten über bekannte Bewohner und Besucher Triests: James Joyce, Italo Svevo, Umberto Saba, Victor Hugo, Stendhal, um nur einige zu nennen. Und viele Geschichten aus der Geschichte der Stadt.
Fazit: gut zu lesen, allen Triestreisenden anzuraten, aber manchmal wirkt es ein wenig wie eine Werbebroschüre.
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am 6. September 2009
"Triest: Stadt der Winde" von Veit Heinichen macht Lust auf diese Stadt: Anhand ausgewählter Persönlichkeiten, wie z.B. dem Kaffeeproduzenten ehemaligen Bürgermeister Illy, Winzern, Olivenzüchtern, Fischern, bringt er dem Leser die Stadt, das Umland und vor allem die Bewohner nahe. Ganz besonders gelungen sind die Rezepte, die einem sofort Lust zum Kochen oder wenigstens zur Suche nach einem Restaurant macht. Ein paar mehr konkrete Hinweise, wie z.B. Adressen, wären schön gewesen. Aber auch ohne diese und auch wenn das Buch manchmal fast zu rühreselig geschrieben erscheint, macht es Spaß, es zu lesen und natürlich Triest zu genießen.
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am 3. September 2009
Ich war enttäuscht von dem Buch. Seitenweise wird nur von geschichtlichen Aspekten und allen möglichen Nebenschauplätzen berichtet, aber nichts über die Stadt selbst. Der Autor vermittelt fast nichts greifbares, das einem hilft, die sehenswerten Plätze und Geheimnisse der Stadt zu entdecken. Eine Weinbar wird irgendwann erwähnt, das war aber glaube ich schon im 3. Kapitel. Es ist mehr ein literarisches Buch über die gesamte Region und deren Geschichte als eine Lektüre zum Entdecken und Erfahren einer Stadt.
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am 11. März 2009
Das Buch lädt ein zum Entdecken, Nachforschen der Geschichte dieses besonderen Schnittpunkts in Mitteleuropa, zum Kennenlernen der erwähnten Literaten und für Gourmets zum Nachkochen der Gerichte. Originell und gut. Die Karten sind nur erste Hinweise für Recherchen im Internet.
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am 25. Februar 2009
Ich habe das Buch für einen Freund ausgewählt, der seinen nächsten Urlaub in Triest verbringen wird. Die bunte Einschubhülle versprach auf den ersten Blick eine interessante Reise für alle Sinne. Nach dem Öffnen des Buches musste ich mit Bedauern feststellen, dass die kleinen Fotos am Beginn eines jeden Kapitels in schwarz-weiß gehalten sind, was mich nicht angesprochen hat. Dennoch wollte ich ein wenig in das Buch hineinschnuppern, letztendlich habe ich es in einem Stück ausgelesen. Die Schilderungen des Autors machen richtig Lust, für ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen und in der Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien auf Entdeckungsreise zu gehen. Die immer wieder in den Text eingebundenen Rezepte lassen auch auf viele lukullische Genüsse schließen. Während des Lesens überkam mich wiederholt die Sehnsucht, in Triest und Umgebung auf den Spuren des Verfassers zu wandeln. Meiner Ansicht nach eignet sich das Buch sowohl für einen gedanklichen Kurzurlaub im Süden als auch als Anregung für die Gestaltung eines abwechslungsreichen Aufenthalts in dieser zweifelsohne interessanten Stadt.
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am 8. Mai 2012
Das Außergewöhnliche dieses Buches ist, dass sein Informationswert dort beginnt, wo die herkömmlichen Reiseführer enden. Wenn man Triest außerhalb der Touristenströme einmal beschnuppert hat, findet man in diesem Buch, ähnlich wie bei Günther Schatzdorfer, das Portrait einer multikulturellen, Jahrhunderte alten Hafenstadt und kann deren intimste Geheimnisse humor- und genussvoll erkunden.
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am 9. November 2010
Auch ich habe gehofft, durch dieses Buch zu Triest einen anderen Zugang zu erhalten als über einen üblichen Reiseführer. Noch dazu, wo kein einziger Triest-Reiseführer offenbar brauchbar ist. Ich habe es nicht einmal geschafft, das Büchlein bis zur Hälfte zu lesen. Diese Mode, eine Stadt oder ein Land über Rezepte oder Weine zu charakterisieren, finde ich schön langsam langweilig (siehe beispielhaft gerade Triest- bzw. Friaul-Bücher!). Die Geheimtipps (Cafés, etc.) können Sie sicher auch einem billigen normalen Reiseführer entnehmen.
Wichtig ist ein Stadtplan von Triest, um sich grundsätzlich orientieren zu können. Dieser liegt in Hotels auf als A3-Block, von dem man sich ein Blatt runterreißt und auf Brieftaschenformat faltet. Das Tourismusbüro an der Piazza Unità d`Italia ist außen nicht einmal gekennzeichnet und die Bedienung ist unfreundlich (ist die Ausnahme).
Triest hat die Folgen der ehemaligen Randlage fast vollkommen überwunden, alles ist sauber renoviert und wir haben uns wohlgefühlt in dieser angenehmen Stadt am Meer.

NEU: Ich habe das Buch nun nochmals und fertig gelesen, weil die guten Bewertungen mich verunsicherten. Ab Seite 95 beschäftigt sich der Autor plötzlich doch mit der Stadt Triest selbst - aber leider nur für 11 Seiten. Dann gehts schon wieder los mit Süßigkeiten, Kaffeevariationen, usw. Wer fährt deswegen schon in eine Stadt? Wer kann all die Rezepte in Mitteleuropa (Zutaten!) nachkochen? Meersalz bekomme ich ja noch, aber immer gleich händevollweise verwenden? Olivenöl aber bitte und immer nur einen einzigen Faden nehmen, ist ja ok! Gleich 3 x erklärt Heinichen, dass der Meerrettich in Triest Cren heißt, nun, ich habs schon kapiert! Ich weiß wieder, dass er in Österreich Kren heißt, na und? Begeistert Sie es zu erfahren, wie die 37 Fischarten, die im Golf von Triest vorkommen, in 3 Sprachen genannt werden?
Für einen Kurzurlaub ist dieses Buch nutzlos. Ich kann mich nicht dafür begeistern, dass eine Stadt oder ein Land ausschließlich über den Gaumen definiert wird. Obwohl Essen und Trinken - auch im Urlaub - mir äußerst wichtig sind, ist mir das alleine viel zu wenig.
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