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am 6. Januar 2013
Es werden alle aktuellen Blitzmodelle vom SB-400 bis zum SB-910 aufgeführt und die Symbole der Displays beschrieben, auch externe Anbieter wie Metz oder Sigma werden behandelt.
Ein großes Kapitel wird der Belichtung und den Blitzgrundlagen gewidmet. Ich glaube für den Einsteiger ist dieses Kapitel durchaus interessant, für den Profi eher bekannte Materie.
Hier findet der Einsteiger Grundlagen zum blitzen und auch der ambitionierte Amateur wissenswertes u.a. zum Thema Weißabgleich und der Verwendung von Korrekturfolien.
Es ist sicherlich schwierig hier eine Balance zwischen Basic- und Advanced-Inhalten zu finden.
Das Nikon AWL ( Advanced Wireless Lighting ) wird ausgiebig behandelt, Gruppensteuerung, Master und Slavesteuerung und auch Einstellungen von Metz bzw. Sigma Blitzen werden beschrieben. Einen großen Teil nehmen die Praxisworkshops ein. Die Kapitel Reportage- und Eventfotografie sowie Makrofotografie werden anschaulich vermittelt, die Inhalte vertieft und an Beispielen der Hochzeitsfotografie, bei Veranstaltungen, Konzert und Sport verdeutlicht. Den Abschluss findet ein kleines Kapitel zur Bildbearbeitung mit ViewNX 2 und Capture NX 2.
Für mich ein exzellentes Buch um die Blitzgrundlagen zu verstehen und mit dem Nikon CLS System umzusetzen. Der Schreibstil ist locker und informativ, viele Abbildungen und Ansichten der Displays geben einen guten Überblick über die relevanten Einstellungen.

Meine Kaufempfehlung für Einsteiger und ambitionierte Amateure.
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am 12. Juli 2015
Wer sich mit dem Nikon Blitzsystem eingehender befassen möchte kommt um dieses Buch m.E. nicht herum.

Erste Gehversuche in Sachen Blitzlichtfotogafie waren eher holperig, so dass ich mich zu Beginn via Internet und Google an diese Art der Fotografie heran getastet habe. Auf diesem Wege stieß ich auch auf Benedikt Frings-Neß, dessen ruhige sympathische Art in den Beiträgen von Blende 8 mir sehr gut gefallen hat.

Mit dem Buch von Benedikt Frings-Neß und Heike Jaspers habe ich nun zusätzlich eine wirklich äußerst gelungene Arbeitsgrundlage bekommen.

Wichtig für mich als Nikon User und Leser eines System erläuternden Buches ist vor allem eine gute Struktur, um die wirklich umfangreichen Möglichkeiten dieses Blitzsystems zum einen zu verstehen und im Anschluss auch für meine Fotografie nutzen zu können.

Um es gleich vorweg zu nehmen, es ist genau diese Struktur des Buches, die meinem Lernverhalten sehr entgegen kommt. So wird zu Beginn zunächst das Nikon Blitzsystem kurz aber verständlich erklärt. Im 2. Kapitel werden die unterschiedlichen Nikon Blitzgeräte vorgestellt und deren Bedienung erläutert, übrigens inklusive des Makroblitzgerätes und der Fernsteuer Einheit SU-800. Ein kurzer Exkurs in das Blitzsortiment von Metz und Sigma ist zwar informativ, jedoch ergänze ich meine Nikon Blitze mit Yongnuo Blitzgeräten und somit hätte ich mir die Information eher in diese Richtung gewünscht, sehr wohl wissend, dass nicht alle Systeme in einem solchen Buch beleuchtet werden können.

In Kapitel 3 werden zunächst allgemeine Belichtungsgrundlagen in der Fotografie erläutert und damit eine Basis für die im Anschluss folgenden fotografischen Blitzgrundlagen geschaffen. Sehr gut gefällt mir im Buch die Hervorhebung wichtiger Kriterien in blauunterlegten Abschnitten, als Beispiel die Erläuterung der Faustformel für die Blitzleistung auf der Seite 97. Diese fallen gleich auf und lenken die Aufmerksamkeit auf wichtige Bereiche im Thema. Insgesamt ist dieses Kapitel sehr gelungen, da es sich mit Fragen beschäftigt, die (bei mir) immer wieder aufkommen, wie z.B. direktes und indirektes Blitzen, Funktionsweise der i-TTL-Blitzsteuerung, manuelle Blitzsteuerung, längste Verschlusszeit, etc. Am Schluss des Kapitels wird die Rolle des so wichtigen Weißabgleich behandelt und mit Bildern anschaulich erläutert und die Möglichkeiten der Einflussnahme aufgezeigt. Korrekturfolien und ihr Einsatz in der Praxis runden dieses ohnehin sehr spannende Kapitel ab.

Im Kapitel 4 widmen die Autoren dem Nikon AWL (Advanced Wireless Lighting) gute 30 Seiten und erläutern gut verständlich die vielen Steuerungsmöglichkeiten sowohl an der Kamera als auch an den verschieden Blitzgeräten. Da das Buch bereits 2013 erschienen ist, sind die aktuellen Kameramodelle nicht berücksichtigt, was in meinem Fall allerdings keine große Rolle spielt, da die Steuerungsmöglichkeiten der D7000 mit denen meiner D7100 nahezu identisch sind. Abschließend für das bisher Geschriebene kann ich sagen, das für mich die ersten 4 Kapitel sehr wichtig sind, befassen sie sich doch für meine Begriffe mit der Blitztechnik des Nikon Blitzsystems im allgemeinen und im speziellen, aufeinander aufbauend und mit vielen tollen Tipps unterlegt.

Die Kapitel 5-7 sind Praxisworkshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten und vielen lehrreichen Unterkapiteln. Während sich die Autoren in Kapitel 5 mit der Portraitfotografie mit den unterschiedlichen Facetten, wie Outdoor-, Indoor- und Studioportraitfotografie beschäftigen und hier die unterschiedlichsten Situationen beleuchten und sehr praxistaugliche Tipps bereithalten, geht es im Kapitel 6 um die Reportage- und Eventfotografie. Die Autoren beleuchten anschaulich die Blitzlichtfotografie auf Feiern und Events, die Hochzeitsfotografie, Blitzaufnahmen in Innenräumen, sowie Theater-, Bühnen- und Konzertfotografie. Die Blitzlichtfotografie in Form der Sportreportage in Hallen rundet das Kapitell ab und hier gibt es auch noch ein paar Erläuterungen zum Thema Weißabgleich und Blitzmodi. Auch hier wird deutlich, wie vielseitig Autorin und Autor aufgestellt sind.

Der letzte Praxisworkshop im Kapitel 7 behandelt die Makrofotografie. Dieser Bereich der Fotografie immer wieder auch in aktuellen Magazinen leider recht oberflächlich behandelt, wird im vorliegenden Buch auf gut 20 Seiten für meine Begriffe gut und übersichtlich dargestellt. Interessante Beispiele regen auf jeden Fall zum „Nachfotografieren“ an.

Die in Kapitel 8 behandelte digitale Nachbearbeitung bezieht sich auf das Nikon eigene Bildbearbeitungsprogramm ViewNX2, welches ich nicht nutze. Dennoch ist es sehr interessant auch einmal über den Tellerrand zu schauen und andere Möglichkeiten der Bildbearbeitung zu ergründen.

Mein Fazit: Insgesamt gefällt mir das Werk von Frings-Neß/Jaspers ausgesprochen gut. Der Aufbau ermöglicht dem (ambitionierten) Hobbyfotografen schnelles Lernen und einen gut verständlichen Einstieg in das Nikon-Blitzsystem. Da ich selbst in einer Lehrverwendung mit der Pflicht zur Erstellung von Lehrmaterial stehe, möchte ich sagen, dass den beiden Autoren ein sehr gutes Lehrbuch gelungen ist. Insbesondere die Eigenschaft des schnellen Nachschlagens macht dieses Buch für mich zum ständigen Begleiter. Vielen Dank an dieser Stelle an Benedikt Frings-Neß und Heike Jaspers.
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am 9. August 2013
das buch ist übersichtlich und gut zu lesen. für mich ist der teil der sich mit der technik und deren beschreibung beschäftigt einfach zu viel. Dafür hätte man mehr praxis bringen müssen. so werden auf etlichen seiten die symbole und deren bedeutung aus den betriebsanleitungen quasi abgedruckt. es wäre viel besser wenn man die vor oder nachteile der einzelnen blitzgerätetypen von nikon erörtert und gegenüber gestellt hätte. ich vermisse einfach umfachreiche arbeitstipps !!!!!!!!!!!!!!!!! z.B. wir blitze ich personen im vordergrund, ohne dass alle dahinter stehenden ausgeleuchtet sind, oder wie blitze ich in einen vortragssaal damit alle ausgeleuchtet sind. Der tipp der beiden autoren "am einfachsten geht das mit der programmautomatik" ist sein geld nicht wert.
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am 30. Januar 2013
Ich habe dieses Buch gelesen und bin nicht so recht begeistert. Es wird z.B. sehr oft im Freien mit Diffusor geblitzt aber nicht ein einziges Bildpaar mit Vorher- Nachhereffekt zur Diffusornutzung im Freien ist vorhanden. Allgemein liest man woanders, dass eine positive Wirkung im Freien nicht vorhanden ist. Ich konnte selbst auch keine derartige feststellen.

Sehr viele Stellen im Buch sind m.E. fehlerhaft. Ich habe mal einige hier beschrieben.
Hinter jeder Seitenzahl finden Sie ein Stichwort. Mit diesem Stichwort kann man auf der Homepage des Galileo-Verlages in der Volltextsuche des Buches die entsprechende Seite finden.

Für diesen Service möchte ich mich hier beim Verlag ganz herzlich bedanken.

Seite 178 (Stichwort: Vorsicht ist)
Hier werden zwei Bilder gezeigt, die jeweils ein Model unter einem Baum vor einem helleren Hintergrund zeigt.
Zuerst fällt auf, dass beide Fotos mit der Spotmessung geblitzt wurden obwohl das linke Bild angeblich mit TTL BL gemacht sein soll. Spotmessung und TTL BL lässt sich aber nicht kombinieren, dass steht auch so in diesem Buch. Beim Einschalten der Spotmessung schaltet sofort der Blitz von TTL BL auf TTL.

Im Text steht hierzu: <<Vorsicht ist bei Verwendung der Spotmessung geboten: In der links stehenden Abbildung wurde die Belichtung mit der Spotmessung auf das Gesicht gemessen. Der Hintergrund ist stark überbelichtet, und auch das Motiv ist viel
zu hell. Die Programmautomatik interpretiert hier, dass eine geringe Schärfentiefe nötig sei.>>

Wenn man so ohne Belichtungskorrektur die Spotmessung benutzt muss doch das Bild auch überbelichtet werden. Wird die Belichtung mit der normalen Belichtung aufs Gesicht gemessen, dann erhält dieses doch schon ohne zusätzliches Blitzlicht genau die Lichtmenge, die für eine korrekte Belichtung erforderlich ist. Jetzt kommt auch nochmal die gleiche Lichtmenge vom Blitz mit TTL Messung dazu. Das ergibt dann eine Überbelichtung des Gesichts von einer Blendenstufe.

Im rechten Bild wird nun mit der Spotmessung auf dem Hintergrund gemessen und wieder geblitzt. Da der Hintergrund 3 EV heller als das Motiv ist, ist das Motiv quasi korrekt belichtet (rein theoretisch 1/6 EV Überbelichtung, da 12,5% zu viel Licht). Da haben aber die Autoren Glück gehabt, dass der Hintergrund nicht nur 1 EV heller war denn dann wäre das Motiv rund 0,5 EV überbelichtet.

Man sollte doch Tageslicht und Blitzlicht so kombinieren, dass dieses zusammen eine korrekte Belichtung ergibt. Das geht doch auch mit der Spotmessung sehr gut.

Seite 30 (Stichwort: Nachfolgermodell des SB-600) und 31 (Stichwort: Farbklappen)
Hier wird das Blitzgerät SB-700 beschrieben. Hier findet man Textstellen wie diese:
<<verfügt aber auch über ältere Blitzmessmethoden wie die GNSteuerung>>

Bei der GN-Steuerung wird aber nichts gemessen sondern man gibt manuell eine Entfernung vor und das Blitzgerät sendet entsprechend der LZ passend Licht aus.

<<Außerdem reicht seine Zoomreflektoreinstellung von 24 bis 120 mm
(FX) und sogar von 20 bis 120 mm bei DX-Kameras (Einstellung: Even).>>

An DX ist die Reichweite aber 16 bis 85mm. Wäre ja sonst auch unlogisch.

Zitat: Im Lieferumfang sind ein Standfuß (AS-22), ein Filtersatz (SJ-4) und zwei extra aufsetzbare Farbklappen zum Ausgleichen der Farbtemperatur
bei Kunst- oder Leuchtstofflicht enthalten. Zitat Ende

Der Filtersatz SJ-4 ist leider nicht im Lieferumfang.

Seite 98 (Stichwort: Lichtabfall)
Hier steht: <<Die Reichweiten 1 und 2 können Sie beim SB-700, SB-800, SB-900 oder SB-910 direkt auf dem Display ablesen. Sie müssen sie also nicht selbst berechnen.>>

Die Reichweite wird aber vom SB-700 im Verschlusszeitenbereich von 1/160s bis 1/320s falsch angezeigt. Das ist ein Bug.

Seite 100 (Stichwort: Vignettierung), (auch größer in der Leseprobe beim Verlag)
Hier sind drei Fotos zu sehen, die mit den unterschiedlichen Ausleuchtungsprofilen Even, Standard und Center- Weighted gemacht wurden.
Eigenartiger Weise sind die Bilder in der Mitte alle unterschiedlich hell. Benutzt man aber eine Automatik, so regelt diese die Helligkeit des Motivs, sodass dieses in der Mitte immer gleich hell ist. Im manuellen Modus muss man selbst drauf achten.
Besonders interessant finde ich, dass das Bild mit der CW-Ausleuchtung sogar in den äußeren Ecken heller als die anderen Bilder ist. Die werden bei mir mit dem SB-900 dunkler und nicht heller.
Hatte hier womöglich die Automatik der Autoren „gesponnen“? Einmal aufs schwarze Shirt belichtet und einmal aufs Gesicht?

Seite 97 (Stichwort: Zeitvorgabe), (auch größer in der Leseprobe beim Verlag)
Auf diese Seite gibt es eine Übung für SB-800 SB-900 und SB-910.

Hier die Übung:
Zitat: Übung mit dem SB-800, SB-900, SB-910 Stecken Sie den Blitz auf den Blitzschuh, und stellen Sie die Kamera auf den Modus M. Die Blitzbetriebsart stellen Sie auf TTL oder TTL BL. Verändern Sie die Zeitvorgabe, ändert sich die Reichweitenanzeige auf dem Display nicht, ändern Sie hingegen die Blende, variiert die Reichweite. Mit einer großen Blendenzahl erhalten Sie eine kürzere Reichweite als mit einer kleinen Blendenzahl. Zitat Ende

Und genau das passiert eben nicht beim SB-900, da man nur bis einschließlich 1/125s mit voller Leistung blitzen kann. Die Reichweite auf dem Display verringert sich im Bereich von 1/160s bis einschließlich 1/320s (ohne FP-HSS).

Beim SB-700 bleibt die Reichweite auf dem Display wirklich konstant, die Reichweite verringert sich aber genauso wie beim SB-900.

Seite 111 (Stichwort: klassische)

Hier gibt es einen Hinweis für die Kameras D300/D700/D7000.

Zitat: Bei diesen Kameramodellen haben Sie zwei Einstellmöglichkeiten für eine FP-Kurzzeitsynchronisation: die »klassische« FP-Kurzzeitsynchronisation mit einer Einstellung von 1/250 Sekunde (FP-Kurzzeit)für externe Blitzgeräte und eine zweite FP-Kurzzeitsynchronisation
mit einer Einstellung von 1/320 Sekunde. Die Besonderheit dabei ist, dass die FP-Kurzzeitsynchronisation von 1/320 Sekunde auch vom integrierten Blitz genutzt werden kann. Damit kann man also ein bisschen kürzer als die eigentliche Blitzsynchronzeit blitzen; noch kürzere Zeiten sind mit dem integrierten Blitz nicht zu erreichen. Achtung: Die Blitzreichweite kann sich dabei verringern. Unser Einstellungstipp ist: 1/250 Sekunde (FP-Kurzzeit). Zitat Ende

Neben dem Text gibt es ein Foto vom Einstellmenü „E1 Blitzsynchronzeit“ der Kamera.

Es ist natürlich falsch, dass man mit dem internen Blitz mit FP-Kurzzeitsynchronisation blitzen kann. Die kürzeste Synchronzeit bei der der Verschluss komplett öffnet, ist bei diesen Kameras die 1/320s und nicht die 1/250s.

Das ist auch der Grund warum man mit dem internen Blitz mit 1/320s blitzen kann (ohne FP-HSS) Will man mit 1/320s ohne FP-HSS blitzen so muss man auch die Blitzsynchronzeit auf 1/320s im Menü E1 stellen, sonst kann es natürlich nicht funktionieren.
Der Zusatz im Menü E1 „FP-Kurzzeit“ bedeutet, dass bei diesen eingestellten Synchronzeiten, bei Verschlusszeiten die kürzer als diese sind (und nicht gleich), auf FP-HSS umgeschaltet wird.

Stellt man im Menü E1 die Zeit auf 1/250s (FP-Kurzzeit) dann kann man mit 1/320s nur noch mit Blitzgeräten blitzen die FP-Kurzzeit beherrschen. Also auch nicht mehr mit dem internen Blitz. Der SB-900 schaltet dann auf FP.

Man kann also mit dem SB-900 sowohl mit als auch ohne FP-Kurzzeitsynchronisation bei der 1/320s blitzen. Je nach Einstellung im Menü.

Die Blitzreichweite bei 1/320s ohne FP-HSS ist größer als die bei 1/320s mit FP-HSS. Warum empfehlen die Autoren nun 1/250s (FP-Kurzzeit) einzustellen. Eine Begründung hätte schon ganz gerne gelesen.

Seite 112 (Stichwort: viel geringer)

Hier steht zur FP-Kurzzeitsynchronisation:<< Merke: Je kürzer die Verschlusszeit gewählt wird, desto weniger Leistung kann das Blitzgerät abgeben, wodurch sich die Blitzreichweite verringert.>>

Das stimmt doch nur theoretisch und im Dunkeln. Da man die FP-Synchronisation fast nur zum Aufhellen in hellem Umgebungslicht benutzt, stimmt dies in der Praxis fast nie.

Beispiel: Bei 1/500s ISO 100 und Blende 8 benutze ich die FP-HSS-Synchronisation. LZ ist hier z.B. 16. Dann ergibt sich eine Reichweite von 16/8=2m.

Reduziere ich nun die Verschlusszeit auf 1/8000s so verringer sich die LZ auf 4. In der Kamera werde ich nun die Blende auf 2,0 öffnen müssen damit ich gleich viel Umgebungslicht auf den Sensor bekomme. Dann ergibt sich wieder eine Reichweite von 4/2=2m.

Die Reichweite beim FP-Kurzzeitblitzen bleibt in der Praxis quasi immer gleich wenn das Umgebungslicht konstant ist. Verändern der ISO-Empfindlichkeit bringt in diesem Sinne natürlich auch keine Reichweitenänderung.

<<Die Blitzleistung ist bei der FP-Kurzzeitsynchronisation sehr viel geringer als bei der normalen Blitzbelichtung.>>

Zwischen der Blitzleistung bei 1/320s ohne FP-HSS und 1/320s mit FP-HSS liegen beim SB-900 nur rund 1/3 EV.

Seite 259 (Stichwort: Handballspielerin)
Hier steht zu einem Bild <<145 mm | f2,8 | 1/250 sek | ISO1600 | SB-900 im manuellen Modus, ' Leistung ohne Diffusor | direkt geblitzt |

Hierzu steht im Text:<< Abhängig von der Gesamthelligkeit und der Größe der Halle ist die Einstellung 1/2 oder 1/1 Leistung erforderlich.>>

Die Leistung bei einer Verschlusszeit von 1/250s ist aber beim SB-900 bei halber und voller eingestellter Leistung exakt gleich. Sieht man auch an der Reichweite auf dem Display.

Seite 232 (Stichwort: Gruppenaufnahmen) 233 (Stichwort: Brautpaar)

Hier sind zwei Fotos zu sehen die eine Menschengruppe von mehr als 25 Personen zeigt. Der Abstand zur Kamera ist also sehr groß.

Geblitzt wurde mit: <<30 mm | f11 | 1/125 sek | ISO200 | Blendenvorwahl A | SB-900 in TTL BL FP, mit Diffusor | Aktives D-Lighting auf Verstärkt | Weißabgleich:Tageslicht>>

Das erste Bild ist ungeblitzt aber mit Aktive D-Lighting auf auto statt auf verstärkt eingestellt.

Die Reichweite des Blitzes mit Diffusor bei Blende 11 ist aber nur 2m. Das kann man sich vom Blitz anzeigen lassen wenn man obige Werte an der Kamera einstellt.
Von TTL BL kann also nicht mehr die Rede sein. Der Blitz schickt immer 100% Leistung raus. Da kann man auch den Blitz auf M stellen und 1/1 Leistung einstellen, dann ist es aber für den Leser verständlicher.
Es gibt in diesem Buch noch weitere Bilder die außerhalb der Reichweite mit Blitzautomatik geblitzt wurden. Worin soll hier der Sinn liegen? Ich kann es nicht nachvollziehen. Warum wurden beide Bilder nicht mit derselben Aktive D-Lighting Einstellung aufgenommen? Dann hätte man vielleicht gesehen, dass man nichts sieht.

Seite 185 (Stichwort: Wasserfäden) 186 (Hautreflexen) 187 (Licht frischer)

Hier gibt es zwei Aufnahmen die aus ca. 1,40m Abstand von der Kamera zum Motiv aufgenommen wurden. Das habe ich selbst nachgestellt.
Es wird versetzt und leicht erhöht remote mit einem SB-900, der sich hinter der Kamera befindet, geblitzt.

Bild 1: <<70 mm (FX) | f16 | 1/20 sek |ISO 200 | Belichtungsprogramm M | SB-900 mit Diffusor als Remoteblitzgerät in Gruppe A,TTL ohne Korrektur | gesteuert durch SB-900 als Masterblitz auf der Kamera | Weißabgleich: Bewölkter Himmel (Wolkensymbol)>>

Bild 2:<< 70 mm (FX) | f5 | 1/160 sek |ISO 200 | Belichtungsprogramm M | SB-900 mit Diffusor als Remoteblitzgerät in Gruppe A,TTL ohne Korrektur | gesteuert durch SB-900 als Masterblitz auf der Kamera | Weißabgleich: Bewölkter Himmel (Wolkensymbol)

Die Bilder haben eine sehr unterschiedliche Ausleuchtung obwohl ich nur Unterschiede in der Schärfentiefe und Bewegungsunschärfe erwartet hätte. Die unterschiedliche Ausleuchtung wird im Buch so beschrieben:

<<Das Modell hebt sich stärker vom Hintergrund ab, und das Umgebungslicht
umspielt die Person harmonischer. Auf diese Weise erhalten Sie weichere Schatten und eine Lichtrichtung durch das Remoteblitzgerät. Insgesamt wirkt dieses Bild durch das weichere Licht frischer als die vorherige Aufnahme.>>

Ermittelt man die Reichweite des SB-900 mit Diffusor bei Blende 16 und ISO 200 so ergibt sich eine Reichweite von nur 1,40m. Also gerade der Abstand Kamera zum Motiv.
Sind zwischen Blitz und Motiv z.B. 2m statt 1,40m dann ist das schon eine Unterbelichtung von einer Blendenstufe. Das wird wohl hier der Grund für die unterschiedliche Ausleuchtung sein.
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am 29. Juli 2015
Fotografieren mit dem Nikon-Blitzsystem

Benedikt-Neß ist Fotograf und freier Trainer. Heike Jasper ist Foto-Ingenieurin und freie Trainerin. Beide sind unter anderem an der Nikon-School tätig und halten Schulungen im Bereich Blitzfotografie/Kameratechnik und Bildbearbeitung.

Das Buch richtet sich nicht nur an die Fotografen, die ihr neues Blitzgerät der SB-Serie optimal einsetzen möchten, sondern auch an Neueinsteiger in der Fotografie.

Die Inhalte sind klar nach Themenbereiche gegliedert:
Einstieg in das Nikon-Blitzsystem
Blitzgeräte und Zubehör
Belichtung und Blitzgrundlagen
Nikon AWL-System
Praxisworkshops
Porträitfotografie
Reportage und Event
Makrofotografie.
Digital Nachbearbeitung

Die Autoren gehen praxisorientiert auf die grundsätzliche Handhabung eines Systemblitzes und des passenden Zubehörs ein. In Bildbeispielen wird verständlich auf die Einstellmöglichkeiten einiger Nikonblitze eingegangen. Dabei werden Fremdblitze mit einbezogen.

Das Kapitel Belichtung und Blitzgrundlagen ist besonders dem Einsteiger in die Fotografie gewidmet. Hier gehen die Autoren auf fotografische Grundbegriffe ein und erklären die Zusammenhänge zwischen Brennweite/Blende/Belichtungszeit

Das Buch wird durch Workshops zur praktischen Anwendung eines Blitzes und ein Kapitel über die digitale Nachbearbeitung abgerundet.

Der Anhang enthält eine Übersicht sämtlicher DSLR von Nikon. Von der D1 bis zur D4 findet man in einer kurzen Übersicht die wichtigsten technischen Daten zu den Kameramodellen.

Zu guter letzt gibt es auch eine kleine Abhandlung über gebräuchliche Abkürzungen und ein Troubelshooting/ Probleme und mögliche Ursachen.

Alles in allem ein empfehlenswertes Buch...
für den Einsteiger um sich das Basiswissen anzueignen
für den „alten Hasen“ um vorhandenes Wissen etwas aufzufrischen.

K. Raabe
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am 29. November 2012
über die Blitzfotografie, vor allem mit dem Creative Lightning System von Nikon, wissen sollte. Das Buch erhält von mir 5 Sterne das es nicht nur im allgemeinen über die Blitzfotografie informiert sondern da diverse andere Blitze und Produkte ebenfalls vorgestellt werden und das Buch keine bessere Werbebroschüre darstellt sondern ein fundiertes Fachbuch mit jeder Menge Hintergrundinformationen bezüglich der Blitzfotografie. Sollte man beabsichtigen einen Blitz zu kaufen ist dieses Buch ein sehr aufschlussreiches Werk und erleichterte zumindestens mit meine Entscheidung.

Die Bücher von Galileodesign haben mich noch nie enttäuscht und deshalb auch hier 5 Sterne. Würde mir das Buch auf jeden Fall wieder shopen!
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am 31. Juli 2012
Wer sich folgende Fragen stellt, ist mit dem Buch zu 100% bedient:

- Welchen Blitz soll ich mir kaufen?
- Was kann das Nikon Blitzsystem und wie kann ich es in der Praxis nutzen?

Am Anfang wird das Nikon Blitzsystem und die Blitze erklärt. Dabei wird hier nicht nur auf die Nikon Systeme eingegangen (wenn auch größtenteils) sondern auch Metz und Sigma Blitze als Alternative. Außerdem wird auch das Zubehör für die Nikon Blitzgeräte aufgelistet, von Kabel, Blitzhalterungen, Stative bis hin zum Reflektor, Softboxen und sogar Akkus.

In den weiteren Kapitel geht es um die Grundlagen des Blitzens wie z.B. Blitzleistung, Direktes- und Indirektes Blitzen, A- und AA-Blitzsteuerung, iTTL, Stroboskopblitzen, Weißabgleich um nur einige Punkte zu nennen. Danach folgt das Kapitel mit dem Advanced Wireless Lighting (Kabelloses Blitzen auch entfesselt Blitzen genannt). Damit es auch zu Praxisbeispielen konnt werden hier Praxisworkshops in drei Kapitel durchgegangen, das ist die Porträtfotografie, Reportage- und Eventfotografie und zu guter letzte die Makrofotografie. Abschließend wird noch die digitale Nachbearbeitung besprochen, hier vor allem mit Nikon View NX 2 und Capture NX 2 aus dem Hause Nikon. Im Anhang befindet sich dann noch ein kurzes Glossar, die Kamera Modelle von Nikon im Überblick und was ich noch für wichtig halte, Troubleshooting.

Insgesamt ist das Buch für mich vor allem ein Nachschlagewerk. Neuer Blitz oder gar ein gebrauchter? Aber welcher? Was kann welcher Blitz, wo liegen die Stärken und Schwächen. Welches Zubehör gibt es und wie kann ich den Blitz richtig einsetzen.

Wer dahingehend schon ein Profi ist, wird hier wohl nichts neues Erfahren aber für all jene die mit dem Blitzen erst so richtig loslegen wollen und sich Zeit sparen wollen um nicht alles durch erfahren sammeln zu müssen, die werden von diesem Buch gewiss profitieren. Ich war ehrlich gesagt anfangs etwas skeptisch ob sich das Buch überhaupt für mich lohnt aber es ist sozusagen die Handbucherweiterung zu den vorhandenen Blitzen. Übrigens habe ich mir nach diesem Buch den Nikon SB-910 bestellt.

Fazit:
Die Erweiterung zum Kamera- und Blitzhandbuch. Bringt Hintergrundinformationen mit sowie Praxisbeispiele. Es ist ein gutes Nachschlagewerk, immerhin weiß man genau das Es sich hier nur um Informationen zu Blitzen handelt und wird schnell fündig. Und es ist tauglich für Einsteiger und alle jene die sich noch nicht so sehr mit der Nikon-Blitzmaterie befasst haben. Der Profi wird hier wohl aber nichts Neues finden.
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am 18. Mai 2014
Mal Hand aufs Herz: Wer will nicht ein Buch haben, bei dem man sich gut unterhalten und vor allem gut informiert fühlt? Es gibt andere Bücher über das Nikon-Blitzsystem, aber hier kann ich getrost sagen, die Konkurrenzprodukte sind nur für eines gut – für das Altpapier. Gelesen habe ich alle und keines konnte so überzeugen wie dieses hier. Hier vereint sich Kompetenz mit sinnvoller Wissensvermittlung. Und was will man letztendlich mehr, als schnellstens seinen Systemblitz einsetzen? Die Autoren beschreiben nicht nur die aktuellen Geräte. Nein, es werden alle Geräte besprochen und deren Einsatzgebiet nähergebracht. Wer also mehr aus seinem Nikonsystem herausholen will, der kann gar nicht anders, als sich dieses Buch zuzulegen. (PK, [...])
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am 17. Januar 2016
Ich kenne keine anderen Bücher zu diesem System. Aber dieses hat mich sofort überzeugt.
Zu meiner Nikon D7100 habe ich das Blitzgerät Nikon SB 910 gekauft.
Bekannte haben mir dazu dieses Buch geschenkt.
Alleine der "Abschnitt 6.2 (Seite 219) Fotografieren auf einer Hochzeit" wäre für mich den
Kaufpreis des Buches wert gewesen. Dadurch wurde ich vor nie wieder gutzumachenden
Fehlern bei der Aufnahme von Bildern auf einer Hochzeit bewahrt.
Nach dem Lesen dieses Buches weiß man wie das CLS optimal genutzt werden kann.
Ich wollte noch ein Exemplar als Geschenk für einen Freund erwerben.
Leider ist zur Zeit keine Lieferung möglich.
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am 28. November 2013
Ich habe mit diesem Buch wiederholt ein gutes Werk von Galileo-Press erworben und werde dies bei weiteren Büchen dieser Autoren / dieses Verlags tun. Aber muss denn wieder am Schluß ein Kapitel über die Nikon-Software zur Bildbearbeitung dabei sein ?. Beim Buch zur Kamera D7000 war das zur Entscheidungsfindung ja ganz ok. Dafür erlaube ich mir einen Stern abzuziehen. Die anderen 4 gehen aber aufgrund der enthaltenen Informationen voll in Ordnung.
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