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am 10. Mai 2012
Das Buch ist eigentlich nicht schlecht, leider richtet man sich an die falsche Zielgruppe. "Das Posing Buch für Einsteiger" wäre der passendere Titel. Viele Basics werden hier vermittelt. Dazu werden absolute Grundlagen der Fotografie wie die Auswirkung verschiedener Brennweiten und Perspektiven erklärt. Ein Anderes Kapitel widmet sich wiederum der Nachbearbeitung der Bilder.
Für den Untertitel "Modelle perfekt inszeniert" beinhaltet es für meinen Geschmack zu viele absolut nicht perfekte Aufnahmen (und da meine ich nicht die Negativ-Beispiele, sondern jene Fotos, die veranschlaulichen sollen, wie man es richtig macht).
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am 4. März 2012
In erster Linie will ich dieses Buch einmal positionieren. Dieses Buch ist meiner Meinung nach perfekt für Einsteiger, aber auch sehr gut für jene, die schon etwas Studio Erfahrung haben. Der Profi mag vielleicht auch noch die eine oder andere Informationen finden (auch Profis lernen von anderen Fotografen). Dieses Posing Buch ist kein Buch, das vollgestopft ist mit Posing Beispielen, sondern es setzt an der Ebene darunter an und erklärt das warum und wieso. Und das ist etwas das ich so noch nicht gelesen habe und auch noch in keinem Video-Training gesehen habe. Ich würde sagen, wer sich mit dem Thema Posing, Studio und On-Location Fotografie von Personen auseinandersetzen möchte, sollte sich zu einem dreier Gespann entscheiden:
1) dieses Buch
2) Posing Buch (nur Posen) und
3) einen Workshop in einem Studio mit einem bekannten Fotografen.

In diesem Buch wird einem alles zu dem Thema Posing näher gebracht.Wie finde ich ein Modell, wo hilft mir die Visagistin und das Styling, vor allem welche Möglichkeiten werden mir hier geboten um das Modell vorteilhaft aussehen zu lassen. Wie Plane ich überhaupt so ein Shooting, was sollte ich tun, was sind Dinge, die ich nie tun sollte. Wie Leite ich das Modell durch das Shooting und wie verhalte ich mich dem Modell gegenüber. Die Grundlagen des Posings werden einem hier gut erklärt, z.B. wie und warum soll ich den Handrücken nicht ins Foto bringen, wie sollte die Beinstellung und die Hüfte gedreht werden, wie stelle ich schlanke oder stärkere Frauen dar, wie stelle ich Männer dar.Auf was ist zu achten, wenn es zu Paar- oder Gruppenfotos kommt und selbst Akt Fotografie wird durchgegangen. Am Ende kommt noch ein kleiner Teil über die Bildbearbeitung, allerdings liegt hier ganz offensichtlich nicht der Schwerpunkt. Um ehrlich zu sein, soll es auch nicht, dafür gibt es gute Video-Trainings und andere Bücher.

Mein Fazit:
Ich muss echt sagen, das Buch hat all meine Erwartungen übertroffen und ist das Geld Wert. Ich habe hier nicht nur einiges dazu lernen dürfen, ich habe nun auch ein Nachschlagewerk das Ich mir immer wieder zur Hand nehmen kann um Vergessenes aufzufrischen. Hier habe ich wieder so ein Buch, das ich sicher noch ein zweites Mal lesen werde, den all den Input werde ich mir nicht mit dem einem Mal merken. Ich gratulieren den Autoren zu diesem tollen Buch. Ich kann echt nur sagen, genial.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Februar 2012
Habe lange auf das Buch gewartet und bin zufrieden.

Zusammenfassung:
Das Buch ist für Einsteiger geschrieben, nicht Marken- oder Techniklastig.
Die Wirkung von Objektivtypen und die manuelle Kamera-Einstellung sollte man aber kennen. Einfach drüberfliegen beim Lesen geht nicht, man muss sich Zeit nehmen.

Gute (schulmäßige) Vorbereitung, passende Ausrüstung, Wirkung der Technik, psychologische Tips, rechtliche Aspekte, es fehlt nichts (Wie immer kommen die männlichen Modelle aber ein wenig kurz weg). Man wird gezwungen, diszipliniert und kühl an die Materie heranzugehen. -und! man lernt dort genauer hinzusehen, wo Kleinstfehler die Bildwirkung vernichten können.

Auch gut: Die Beispiele "wie mache ich es besser nicht..".

Meine Zusatz-Empfehlung:
Porträts fotografieren im Studio (Galileo Design)
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am 20. August 2012
Ich arbeite das Buch chronologisch ab:

Nach dem üblichen Einführungsgeplänkel (das Beispielfoto auf Seite 19 ist übrigens kein gutes Foto, weder um eine schöne Pose zu zeigen noch eine gute Ausleuchtung) geht es ums Modell. Klar, Kontaktaufnahme usw., und nicht jedes Modell eignet sich für jede Bildidee. Auf den Vergleichsfotos auf Seite 37 gibt es z.B. nicht nur Abweichungen bzgl. der Fußstellung (wobei mich die verkampfte Hand deutlich stört), aber wenn man nur den Fuß betrachtet, ist die Wirkung ok und exemplarisch für den Text.

Das Eingangsbild zum Kapitel Visagie & Styling gefällt bis auf die Falten im Kleid. Allerdings ist mir die Notwendigkeit noch immer nicht klar, wozu ich dieses Kapitel benötige. Als Fotograf werde ich kaum in die Bedrouille kommen, ein Model mit Make-Up zu versehen. Für mich 20 vergeudete Seiten. Das Problem dabei: In diesem Kapitel befindet sich ein wichtiges Thema deutlich unterrepräsentiert: "Figurtypen und was Sie daraus machen" wird auf gerade einmal 4 Seiten angerissen. Für mich ist das ein Hauptthema, welches einen viel größeren Umfang einnehmen sollte! Viele Fotografen bekommen nicht nur Topmodels vor die Linse, sondern sollen und wollen oft Freunde und Verwandte fotografieren, die keineswegs über Modelmaße verfügen. Hierzu wären nicht nur die kurz angerissenen Tipps auf Seite 61 angebracht, sondern ein paar Beispielfotos. Die untersetzte Frau auf S.91, 94 und 100 ist zwar ein Anfang, repräsentiert aber nur einen Figurtypen. Und das auch nur in Ausschnitten.

Das Technik-Kapitel mit fotografischem Basiswissen gehört m.E. nicht in dieses Buch, das muss vorausgesetzt werden können.

Das Kapitel "Das Modell in die richtige Pose bringen" ist von entscheidender Bedeutung und lehrreich! Ich sehe darin einige Dinge und Punkte, die ich bisher nicht immer erklären konnte (warum mir eine Pose nicht gefiel) und Tipps, Posen angemessen zu entwickeln. Gleiches gilt für das Folgekapitel "Posen, Posen, Posen!". Darin habe ich etliches gesehen, worauf ich bei meinen nächsten Shootings achten muss, dann werden die Fotos auch nicht mehr so langweilig wie bisher. Besonders gut gefällt mir dabei die häufige Gegenüberstellung von Anfangspose und finaler Pose und Posenentwicklung. Beim ursprünglichen Foto merkt man sofort, da stimmt etwas nicht, hat aber nicht unbedingt eine Erklärung was und keine Lösung dafür. Hier bekommt man dazu eine Reihe von Beispielen, wie man damit umgeht. Es sind zwar keine wenn-dann-Rezepte, aber gute Hinweise, was man machen kann, wie man evtl. systematisch vorgeht.

Ab "Paare und Gruppen" (S. 222) geht es eigentlich nur noch darum, Bildideen umzusetzen und das Posing passend dazu zu gestalten. Hier wird also fast schon im Vorfeld das Foto geplant. Dafür kann man sich im Grunde genau so gut Fotovorlagen nehmen, auch wenn hier einige gute Vorlagen zu finden sind.

Auf S. 263 finde ich beim Foto unten übrigens keineswegs, dass die Beine "unendlich lang" wirken, wofür der Weitwinkel-Einsatz aber eigentlich gut sein sollte.

Ein Verständnisproblem habe ich mit "Auf Kommando!" (S. 268-269). Hier verstehe ich nicht, wieso sich das Model unbedingt umdrehen muss. Statisch müssten die Fotos genau so aussehen, Bewegung oder Dynamik erkenne ich in den Fotos jedenfalls nicht.

Die Türrahmen-Fotos auf S. 270-271 sind nicht unbedingt Hingucker, zeigen aber wenigstens die Wirkung der Perspektiven- und Posenänderung.

Die Pferdefotos (S. 274-275) eignen sich nicht gerade als Beispiele im Posing-Guide. Beim ersten ist da Licht zu hart und das Gesicht des Models zu verkrampft, das zweite ist als Foto OK, aber Pose? Frau sitzt reitend auf Pferd, RÜcken gerade. Das bekommt jeder Anfänger auch ohne dieses Buch hin. Beim dritten ist die Pose eigentlich OK, doch das harte Licht und der harte Schatten machen das Foto technisch nicht besonders ansehnlich.

Es folgen ein paar lehrreiche Seiten, die man für sich adaptieren kann, ohne ausgefallene Locations oder Visa zu benötigen.

Auf Seite 293 ist mir das Model im Gesicht zu dunkel ausgeleuchtet, und die Pose wirkt im Bauchbereich unvorteilhaft (Falten). Ein stimmungsvolles Bild mit technischen Mängeln gerade im Lehrthema. Nicht gut.

Der auf Seite 298 vom Rezensenten motivkontrast kritisierte "Schuss ins Goldene Dreieck" erschließt sich mir nicht. Die finale Pose in Gegenüberstellung mit zwei etwas weniger gelungenen Varianten ist durchaus stimmig, auch wenn ich die immer wieder betonten "(extrem) langen Beine" nicht sehe, sie wirken normal.

Die letzte Musterpose auf S. 300 überzeugt mich nicht. Das Model wirkt verkrampft, und ihre linke Hand scheint fast in ihrer Pospalte zu reiben. M.E. ziemlich unglücklich.

Mein Fazit fällt also durchwachsen aus. Es gibt viel Lehrreiches ("Das Modell in die richtige Pose bringen", "Posen, Posen, Posen!"), aber auch suboptimale Beispiele und Themen, die ausführlicher behandelt hätten werden sollen (Figurtypen z.B.), ebenso wie m.E. überflüssige Kapitel ("Visagie & Styling" bis auf die Figurtypen, "Kleines Helferlein für gutes Posing" mit Fotografie-Basiswissen). Da das Buch dennoch sehr lehrreich für mich war, viele Tipps, Bild- und Posingideen beinhaltet, vergebe ich 4 Sterne. Mein Wunsch nach einem Posingbuch, welches nicht einfach nur Posen unkommentiert aufzeigt und bei denen man weder weiß, wann und für wen sie geeignet sind und welche die neuralgischen Punkte sind, wurde also recht ordentlich entsprochen, auch wenn es nicht perfekt ist. Ich kann eigentlich jedem empfehlen, statt der weit verbreiteten Posen-Tafeln dieses Buch in Betracht zu ziehen, um nicht stumpf Posen nachzustellen, die nicht wirken und man nicht weiß warum nicht. Ich für meinen Teil werde in Stichpunkten zusammenfassen, was für mich wichtig ist, worauf ich achten muss und ein paar Bildideen für kommende Shootings mitnehmen. Und mit etwas Glück versetzt mich die daraus resultierende Erfahrung in die Lage, "Normalos" bzw. Personen ohne Modelmaße vorteilhaft zu fotografieren.
Dank an Lars Ihring und Kathy Hennig, die mir im Grunde das Buch geliefert haben, welches ich schon lange gesucht hatte. Es findet Platz in meinem Bücherregal und ich werde es sicherlich immer wieder mal zur Hand nehmen.
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am 14. Februar 2013
Das Buch ist gefüllt mit einer Menge an Tips (Beleuchtung, Umgang mit den Models, formale Gestaltung etc.) für eine Vielzahl fotografischer Situationen, in denen Posing von Bedeutung sein kann (Einzelne, Gruppen, diverse fortografische Aufträge, Events etc.).
Schade finde ich, dass sehr viele Beispiele aus dem Studio stammen und daher für Amateure weniger von Bedeutung sind. Ein größerer Raum für freiere Posing-Situationen an Locations außerhalb des Studios - und auch unabhängig von Aufträgen - hätte das Buch wesentlich aufgewertet.
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am 2. April 2014
Ordentlich und ansprechend aufbereitetes Buch, welches sich aus meiner Sicht zu sehr an der Oberfläche bewegt (Bedienung von Allgemeinplätzen) ohne wirklich weiterführende Tips zu vermitteln.
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am 17. November 2013
So oft, wie ich dieses Buch schon verliehen habe, muss es ein Knaller sein. Die Resonanzen sprechen für sich. Allein der Buch-Slogan Modelle perfekt inszenieren" spiegelt sich auf jeder Seite des Buches wieder. Hier heißt es nicht einfach nur: gutes Foto - schlechtes Foto. Nein, hier wird jedes Bild in der Art der Gestaltung, in der Wirkungs- und Aussagekraft und in der Nachbearbeitung zerpflückt und dokumentiert. Am besten gefällt mir, was man aus einem fast schon perfekten Foto noch alles herausholen kann, beispielsweise mit der simplen Änderung des Blickwinkels.

Die Buchautoren Kathy Henning und Lars Ihring geizen in dem 325-seitigem Fachbuch keinesfalls mit interessanten Vorlagen, die wiederum ausführlich erläutert und veranschaulicht werden. Ebenfalls die Textpassagen zum enthaltenen Thema Modelle anleiten", Posen gemeinsam entwickeln", Visagie & Styling" und Kleine Helferlein" sind nicht nur ausführlich erklärt, sondern an vielen Beispielen festgehalten. So manch einer kann sich hier noch einen guten Tipp erhaschen.

Meines Erachtens kann man selbst als Anfänger der Portraitfotografie, ohne Nervosität und Selbstzweifel, ein Fotoshooting in bester Vorbereitung durch dieses Buch starten. Ein gelungener und anschaulicher Leitfaden. Dieses Buch hat meine Empfehlung verdient!
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am 5. September 2015
Ich bin aktuell bei Seite 100 angekommen und muss bis hier sagen ich habe wirklich schon sehr viel gelernt.

Das buch führt einen wirklich sehr gut zu der Bildidee die man umsetzten will, es ist kein posen Katalog wie es auch öfters im buch steht sondern eine sehr schöne und genaue Anleitung zum perfekten People shooting bzw. Porait.

Ich habe vor ca. ein jahr mit dem fotografieren angefangen, anfangs dachte ich: "ich bringe mir alles selbst bei" doch wie sich herausgestellt hatte wurde es nix mit den selbst bei bringen. seit ca. 6 monaten lerne ich nun das fotografieren aus Büchern und muss sagen dieses buch ist bisher das beste von allen die ich gelesen hab bzw. gerade lese. Ich finde es wirklich gut das es kein -wie schon erwähnt- posen Katalog ist sondern eine Anleitung. So lerne ich wirklich sehr viel Posen.

Ich habe schon wirklich paar gute People shootings gemacht wo auch Bilder herauskamen die teilweise profi fotografie nahe kommt, doch ich sehe dies so das es nur glück war. Dieses Buch hilft einen dabei aus "zufällig gutes Bild", "gewollt gutes bild" zu machen. Deswegen gibt es 5 Sterne kann ich es wirklich jeden empfehlen, für Anfänger sowohl auch leidenschaftliche Fotografen die sich nochmals verbessern möchten.
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Der Anfänger, womöglich noch mit einem ebenfalls unerfahrenen Modell konfrontiert, kennt im Allgemeinen weder das Spektrum der möglichen Posen und ihre Wirkung - Fallstricke und besondere Herausforderungen eingeschlossen -, noch die Mittel und Wege, wie er das Modell dazu bringen kann, unverkrampft und genau so zu posieren, wie er es möchte.
Anhand zahlreicher Beispiele erläutern die Autoren, wie die ideale Pose zustande kommt, auch mit einem unerfahrenen Modell. Hierzu gehört vonseiten des Fotografen eine sensible und empathische Haltung, und es gibt einige Verhaltensgrundregeln, etwa, dass Modelle nicht berührt werden sollten, nicht einmal für leichte Korrekturen der Pose. Auch die erwähnten Ausführungen zu Visagie und typgerechtem Styling erweisen sich als nützlich.

Der Hauptteil bietet dem Leser einen detaillierten Überblick über zahlreiche mögliche Posing-Situationen zu verschiedenen Aufgabenstellungen und erläutert, wie aus entsprechenden Ideen stimmige, interessante Bilder entstehen. Den gelungenen Bildern werden Fotos mit fast derselben Pose, aber kleinen, üblichen Posingfehlern gegenübergestellt, mitunter auch solche mit geringfügig geänderter Mimik, die aufzeigen, wie stark sich Eindruck und Aussage durch Kleinigkeiten ändern können. Angaben zur verwendeten Technik werden durch Skizzen zum Technikaufbau ' bei Studioaufnahmen ' ergänzt. Selbstverständlich findet man auch Angaben zu Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert. Häufig skizzieren die Autoren zudem die Linienführung im Bild, um zu verdeutlichen, wie der Blick des Betrachters durch den Bildaufbau und somit mittels der Pose, bisweilen auch von Requisiten, gelenkt wird.
Das Kapitel zur digitalen Bearbeitung der Fotos setzt den Besitz von Photoshop und etwas Erfahrung mit dem Programm voraus; zumindest mit Ebenen sollte der Leser bereits gearbeitet haben. Anhand mehrerer Beispielbilder kann er Schritt für Schritt und mit "eingeblendeten" Screenshots, Werkzeugleisten und anderen Dialogfeldern die Optimierung von Fotos nachverfolgen und auf ähnliche Aufgaben anwenden.
Da Portraits immer auch Geschmacksache sind, wird nicht jeder Leser jedes Fotobeispiel, jedes Modell, jede Pose mögen. Als lehrreich und interessant in ihrer Funktion als "Lehrmaterial" erweisen sie sich allemal. Hervorzuheben sind die Einbindung von Paar- und Gruppenportraits, schwierige Aufgaben, deren Bewältigung hier ausgezeichnet erläutert wird.
Für Anfänger, vor allem Amateure, konzipiert, wird das Buch seiner Zielgruppe voll gerecht und bietet einen spannenden und sehr gut nachvollziehbaren Einstieg in einen höchst abwechslungsreichen und fordernden Bereich der Fotografie.
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am 9. Juni 2012
Modelle perfekt inszenieren

Das richtige Posing vorzugeben, damit tun sich auch erfahrene Fotografen manchmal schwer, denn: Woher noch Posing-Ideen für den 23. Schuss nehmen? Hier will 'Das Posingbuch für Fotografen' aus dem Galileo-Verlag Abhilfe schaffen.

Posen fängt schon vor dem Hinstellen an

Die ersten Seiten steigen eher gemächlich ein' Shootingablauf, Modelvertrag, gute Vorbereitung ' alles schon oft genug gelesen. Das Kapitel über die Visagie gibt da bereits etwas mehr her.

Zwar bin ich der Überzeugung, dass Fotografen ausgebildeten Visagisten beim Schminken genauso wenig das Wasser reichen können wie Visagistinnen ausgebildeten Fotografinnen beim Fotografieren ' aber ein gewisses Grundwissen auf beiden Seiten kann nie schaden.

Wie erkenne und schminke ich bestimmte Gesichtsformen? Was sind die Besonderheiten eines Foto-Make-Ups? Wie schminke ich Augen ganz natürlich ' und wie intensiv? Gute Tipps, a) wenn Ihr Model kein Geld für Visagie ausgeben kann oder b) wenn Sie eine Frau sind

Körperformen, Hände, Füße

Runde, gerade, dreieckige Körper? Gibt's alles ' und für alle Körperformen gibt es auch Posen zum Kaschieren oder Betonen. Ob man das in der Praxis immer so umsetzen kann, sei dahin gestellt, denn der Kunde hat oft Wünsche an das Bild-Ergebnis, die nicht immer mit den geeignetsten Posings in Einklang zu bringen sind.

Sehr hilfreich ' und sei es auch nur als Reminder ' sind die Hinweise zu Hand- und Fußstellungen. Hier können kleine Veränderungen großen Einfluss auf die Bildwirkung nehmen! Wie oft haben wir uns nach dem Shooting bei der Bildauswahl geärgert, weil das Foto fast perfekt ist ' wäre da nicht plumpe Fußhaltung oder eine amputiert wirkende Hand. Also: Selbst wenn man das Wissen um die korrekte Haltung der Extremitäten bereits hat, schadet es nicht, sie sich durch kurzes Blättern im 'Posingbuch' vor dem Shooting nochmal in Erinnerung zu rufen.

Posen, Posen, Posen

Ab Seite 120 geht es in die Praxis. An Bildbeispielen erfahren wir den Aufbau klassischer Posen, lernen auf die Linienführung zu achten oder wie man sein Model anleitet. Denn an der Stelle ist die Kommunikation zwischen Fotograf und Model schwieriger als gedacht: 'Kopf nach links' ' 'Das andere links'' ' 'Halt, nicht zu viel!' ' 'Wieder bisschen zurück'' Hier helfen einerseits klare eindeutige Worte und andererseits ein 'Führen' der Bewegungsrichtung mit den Händen.

Emotion und Mimik, so die Autoren, solle man mit entsprechenden Geschichten oder 'Stell Dir vor, Du wärst'' beim Model erzeugen. Meiner Meinung nach leichter gesagt als getan, denn wenn ich mich um Licht, Kameratechnik und Posing kümmern muss, fällt es mir schwer, mir ergänzend ergreifende Szenen auszudenken. Eine bessere Idee habe ich allerdings auch nicht'

Männer und andere Sonderfälle

Der Mann an sich ' daran ist physiologisch nicht zu rütteln ' lässt sich durch die wenig kurvenreiche Körperform (Ausnahme: Bierbauch) etwas schwerer in Szene setzen. Aber nicht verzagen: Ob hart wie Stahl, cool wie Oskar oder smart wie James Bond ' hier lernt Ihr Posing und Lichtsetzung für gewinnende Männer-Portraits.

Überhaupt überzeugt vor Allem der Praxisteil mit Posing-Anleitungen zu Fashion-Aufnahmen, Fotos im Siebziger-Jahre-Style oder 'Frau an Auto' sehr. Hier bekommt man Lust, sich die Kamera zu schnappen und gleich mal auszuprobieren, was sich aus dem Mädchen (oder Jungen) von nebenan mit dem richtigen Posing so rausholen lässt.

Fazit

Gutes Handwerk, gezielte Anleitungen, praktisches Nachschlagewerk!

(© B. Bender / spot-fotomagazin)
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