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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 7. August 2015
Anna und Sebastiano sollten eigentlich nur einen Ingenieur nach London in das Jahr 1813 begleiten. Doch dort angekommen, erwartet sie eine weitaus gefährlichere Mission: Jemand versucht, sämtliche Zeitreise-Tore zu zerstören, und nur Anna und Sebastiano können es verhindern. Getarnt als Geschwister tauchen sie in die High Society des Londoner Adels ein. Auf Kutschfahrten und Tanzfesten müssen sie sich nicht nur gegen aufdringliche Verehrer wehren, sondern kommen auch möglichen Verdächtigen auf die Spur. Doch wer spielt tatsächlich ein falsches Spiel?

Rezension:

Diesmal verschlägt es Sebastiano und Anna nach London, ins Jahr 1813.
Ihr Kleidung ist sehr adrett und hat wohl eine Menge Geld gekostet. Sie begleiten einen Ingenieur in die Vergangenheit und haben ebenfalls dort einen Job zu erledigen. Sie tarnen sich als Geschwister und leben in einem, für das Jahr schon weitaus reicherer Behausung. Es gibt dort Dienstboten und sowohl Anna, als auch Sebastian hat seinen persönlichen Diener.
Leider wissen sie nach einiger Zeit immernoch nicht was sie für eine Aufgabe haben und das sagt ihnen auch niemand. Sie müssen es alleine herausfinden. Zudem sind sie sehr vermögend.
Während ihrer Zeit dort lernen sie auch andere Menschen kennen.
Sebastiano bekommt eine Verehrerin und Anna kann auch einige Herren von sich beigeistern. Dennoch müssen sie aufpassen, dass ihre Tarnung nicht auffliegt.
Nach und nach kommt immer mehr Licht ins Dunkel, doch was die beiden schließlich alles erwartet müsst ihr selbst lesen.

Meine Meinung:

Anna und Sebastiano sind nun schon eine gewissen Zeit ein Paar und die Romantik bleibt nicht aus. Eine Beziehung in der keine Langweile aufkommt, dafür sorgen schon die Zeitreisen.
Wie auch schon in Band 1 und Band 2 hat die Autorin den Lesern einen Einblick in die Vergangenheit geschenkt. Diesmal London.
Man konnte sich gut vorstellen, wie die Leute damals lebten, wie sie sich von A nach B bewegt haben und wie hart eigentlich der Alltag war. In den 200 Jahren hat sich auf jeden Fall vieles getan. Es war wieder sehr spannend. Da das Buch nicht allzu dick ist, kann man es schnell durchlesen. Ein wunderbarer Schreibstil, der einem durchs Buch fliegen lässt. Auch mit dem Ende der Trilogie bin ich sehr zufrieden.
Alles in allem hatte ich sehr viel Spaß bei den Büchern und kann sie guten Gewissens weiterempfehlen.
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am 19. März 2015
Im letzten Teil der Zeitenzauber-Trilogie wurde einem wieder alles geboten. Action, Spannung, Romantik, Mystery.
Zum Ende hin konnte ich das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen und wollte nur noch wissen, wie es weitergeht (und endet). Ich hätte gerne noch ein Band gelesen, wie Anna und Sebastiano dann vielleicht in die Zukunft reisen oder ähnliches, aber es war ein wirklich gelungenes Happy End.

Anna ist mir sehr ans Herz gewachsen und auch Sebastiano ist mir sehr sympatisch. Besonders hat mir auch Mr Turner gefallen und die Kapitel, wo es um ihn ging.

Ich finde es super, dass man nicht gleich von Anfang an weiß, wer jetzt der "Bösewicht" ist und dass die Geschichte immer wieder eine neue Wendung nimmt und man am Ende dann doch überrascht ist, wer dann tatsächlich auf der Seite des Bösen steht.

Leider hatte ich zwischendurch einen kleinen Durchhänger und kam nicht von der Stelle beim Lesen. Aber nachdem ich dann wieder ein paar Seiten gelesen hatte, ging es schnell wieder voran.
Es ging sehr gut und flüssig zu lesen.

Da ich Zeitreise-Romane sehr liebe, hat mich auch dieses Buch begeistert. Auf jeden Fall empfehlenswert für Leser, die dieses Genre genauso lieben wie ich.
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am 25. August 2015
Meine Meinung:

Ach, ich liebe diese Serie einfach! Auch mit dem vorliegenden dritten Band der spannenden Serie, hat es die Autorin geschafft, mich total zu verzaubern.
Die Protagonisten sind ein klein wenig gereift, was aber der Story überhaupt keinen Abbruch tut. Es ist nach wie vor spannend, aber auch unterhaltsam zu lesen, wie die Beiden die Abenteuer on der Vergangenheit bewältigen. Eine Zeitweise in die Vergangenheit, die einfach sehr schön beschrieben ist. Ich hatte bei den Beschreibungen sehr oft das Gefühl, als Zuschauer in der Szene zu sein. Die Beschreibung der Farben, landschaftliche Details und auch die Personenbeschreibungen ließen mich schon fast die Gerüche im alten London wahrnehmen. Zögernd hätte ich Anna und Sebastiano zu den Bällen begleitet, da ich beim Lesen da Gefühl hatte, das Rauschen der Ballkleider zu vernehmen.

Leider hat mir das Ende nicht so ganz gefallen. Nein, nicht weil die Geschichte abflacht - ganz im Gegenteil. Vielmehr weil ein neuer Gedanke aufgeworfen wurde. Zeitreise in die Zukunft. Dazu muss ich jedoch sagen, dass ich lieber Geschichten aus der Vergangenheit lese und von Zukunftsgeschichten eher die Finger lasse.

Fazit:

Wer an Zeitreisengeschichten Gefallen gefunden hat, wird diese Serie lieben. Was von außen eher als Jugendbuchserie aussieht, verbirgt jedoch eine Reihe, die auch von älteren Lesern geliebt wird.

Ich war bzw. bin total begeistert und vergeben deshalb die volle Punktzahl.

©2015 by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
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am 18. Februar 2015
Ich muss zugeben, dass ich mit einer negativen Einstellung begonnen hatte, Zeitenzauber zu lesen (schon wieder eine Zeitreise-Geschichte) und das auch nur, weil ich gerade nichts anderes hatte.
Daraufhin wurde ich jedoch positiv überrascht, und konnte Band eins und zwei kaum aus den Händen legen, zum einen wegen der superschönen Lovestory um Anna und Sebastiano und wegen der Zeitreisen, die nun auch beim dritten Mal nicht abgedroschen wirken.

Dieses Mal muss ein Ingenieur in die Vergangenheit gebracht werden, wo sich die beiden als Geschwisterpaar ausgeben und in einem vornehmen Haus wohnen, während das Geschehen seinen Lauf nimmt: Jemand zerstört die Zeitreisetore, bald besteht die Gefahr, dass sie nie wieder zurückreisen können und dabei merken sie nicht, dass der Verräter in greifbarer Nähe ist, mitten unter ihnen.......

Ich vergleiche Zeitenzauber gerne mit der Edelsteintrilogie, ebenfalls ein deutsches Buch, von einer mit Eva Völler befreundeten Autorin: Kerstin Gier. Gleich im Voraus möchte ich betonen, dass mir auch diese Trilogie sehr gut gefallen hat, aber:
Ich kann leider nicht verstehen, warum die Edelsteintrilogie so viel bekannter und beliebter ist-ja sogar verfilmt wurde!
Zeitenzauber kann da mithalten, wenn es nicht sogar um Längen besser gelungen ist, denn die Liebesgeschichte ist runder, die Reisen in die Vergangenheit mit mit interessanteren Fakten über längst vergangene Kulturen gespickt und das restliche Geschehen ist insgesamt einfach logischer aufgebaut-deshalb fünf Sterne!
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am 20. Mai 2014
Meinung:
„Zeitenzauber“ war mit eines meiner ersten Bücher im Zeitreisegenre und konnte mich mit seiner humorvollen Art und der guten Idee überzeugen. Band 2 ließ etwas nach, aber dennoch konnte ich das Trilogie-Finale nicht außen vor lassen.

Der Einstieg gelang wie von selbst, zahlreiche Rückblenden und Erwähnungen bescherten mir einen gelungenen Start und so zog mich die Autorin schnell in die Vergangenheit. Genauer gesagt, in das Jahr 1813, wo Anna und Sebastiano den Maler William Turner vor einem Feuer retten.

Kaum im Jahr 2013 zurück, sollen sie einen sehr speziellen Auftrag ausführen. Erneut im Jahr 1813 gelandet und von sehr hohem Stand, sollen die beiden selbst herausfinden, was sie zu tun haben.
Vor der Kulisse des alten Londons lehrte mich Eva Völler die damaligen Gepflogenheiten und ließ mich Seite für Seite herausfinden, was es mit diesem Auftrag auf sich hat. Denn plötzlich sind Anna und Sebastiano auf sich gestellt, der Bewahrer José versucht noch, sie durch das letzte Portal zu schleusen, ehe es wie alle anderen zerstört wird.
Rühren daher Annas gruselige Träume?

Eva Völler toppte den Vorgänger um Längen, ich bekam lang ersehnte Antworten zu den Hintergründen der Alten, wenngleich ich diese als zu konstruiert empfand.
Und auch wenn der Humor aufgrund dieser düsteren Hintergründe etwas zu kurz kam, gab es doch nach wie vor die eine oder andere Szene, die mich zum Schmunzeln bringen konnte.

Die mittlerweile dreijährige Beziehung der beiden Hauptcharaktere wurde glaubhaft dargestellt und ihre Gefühle waren meist greifbar. Ich habe mit den beiden gelitten und mich gefreut, wie es in den Vorgänger-Bänden nicht der Fall war.
Gekonnt führte mich die Autorin an der Nase herum, was den Antagonisten der Geschichte angeht. Stets lockte sie mich auf falsche Fährten und trieb so die Spannung nach oben.
Das letzte Drittel war dann ein wahres Abenteuer. Kämpfe, Flucht vor den bösen Kräften und nicht zuletzt die Hiobsbotschaft, welche Folgen Annas und Sebastianos Versagen hätte, trieben mich durch die Geschichte.

Mit dem Ende dieses Trilogiefinales bin ich sehr zufrieden, der kleine Ausblick auf die Zukunft konnte durchaus für eine spätere Fortsetzung dienen, was aber wohl von Eva Völler (vorerst) nicht geplant ist.

Urteil:
Mit dem Abschluss der „Zeitenzauber“-Trilogie konnte mich Eva Völler wieder überzeugen. Spannung, falsche Fährten und ein wunderbares Setting bereiteten mir viele schöne Lesestunden. Auch wenn es kurze Durststrecken zu überwinden gab, erhält „Das verborgene Tor“ solide 4 Bücher.

Die Reihe:
1. Die magische Gondel
2. Die goldene Brücke
3. Das verborgene Tor

©his-and-her-books.blogspot.de
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In „Zeitenzauber – Das verborgene Tor“ nimmt Eva Völler uns ein letztes Mal mit auf die Reise in die Vergangenheit. Der Abschluss der „Zeitenzauber“-Trilogie erschien am 13.03.2014 bei Bastei-Lübbe und umfasst 352 Seiten. Herzlichen Dank an den Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.

Eigentlich sollen Anna und Sebastiano nur einen Ingenieur ins Jahr 1813 begleiten. Der Auftrag läuft auch vollkommen problemlos ab. Doch bevor die beiden auch nur daran denken können, sich die restliche Zeit des Aufenthalts ein paar nette Tage im London des 19. Jahrhunderts zu machen, entwickelt sich eine ungeheuer gefährliche Mission. Jemand versucht, alle Zeitreise-Tore zu zerstören. Wer steckt dahinter und was bezweckt er damit? Um das herauszufinden geben die beiden sich als adeliges Geschwisterpaar aus und tauchen in die High-Society Londons ein. Dort müssen sie sich nicht nur gegen allerlei Avancen wehren, sondern kommen auch dem Täter auf die Spur…

Als begeisterter Fan der „Zeitenzauber“-Reihe konnte ich den dritten und letzten Teil natürlich kaum abwarten und habe mich riesig gefreut, als das Päckchen von Bastei-Lübbe endlich bei mir eingeflogen ist. Eva Völler hat es direkt wieder geschafft, mich mit ihrem schönen, flüssigen Schreibstil mitten ins Geschehen zu ziehen. Ich konnte mir das London des damaligen Jahrhunderts und den Lebensstil dort sehr gut vorstellen. Genau wie seine Vorgänger ist auch dieser Band aus Annas Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, so dass man auch alles hautnah miterlebt.
Die Charaktere sind gewohnt liebevoll ausgearbeitet und man spürt deutlich, wie erwachsen Anna und Sebastiano im Laufe der Bände geworden sind. Ihre Liebe ist nach wie vor groß, auch wenn ihre Beziehung auch in diesem Buch das eine oder andere Mal auf die Probe gestellt wird. Anna ist, trotz ihrer inzwischen zwanzig Jahre, ab und an immer noch das naive Mädchen, das wir im ersten Teil kennengelernt haben, doch sie beweist mehrmals ihren Mut und versucht ihren Liebsten zu schützen, wo es nur geht.
Sebastiano bleibt weiterhin der sympathische, erfahrene Zeitwächter, dem man zwischendurch jedoch seine Angst auch mal ansieht.
Zum Abschluss der Trilogie bekommen wir nun auch mehr über José und die anderen alten zu erfahren: Wer genau sind sie, wo kommen sie her, was haben sie vor? Das hat mir sehr gut gefallen.

Mit der Gestaltung des Covers hat sich der Verlag wieder an den beiden Vorgängern orientiert. Diesmal ist es in Rot gehalten. Es zeigt Anna auf einer Art Brücke vor einem leuchtenden Mond und der Skyline Londons. Die drei Bände zusammen machen sich einfach toll im Bücherregal.

Mit „Zeitenzauber – Das verborgene Tor“ hat Eva Völler einen würdigen Abschluss ihrer Reihe gezaubert. Ein Buch, das mich von vorne bis hinten begeistern konnte. Klare Leseempfehlung für Zeitreise-Fans!
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am 9. Dezember 2014
das ende der zeitenzauber reihe, oder vielleicht doch nicht, gibt ja ein open end, naja dazu später noch mehr.

diesmal ist das 19jhd in london dran. das buch unterscheidet sich deutlich von seinen beiden vorgängern, klar es muss wieder mal die zukunft gerettet werden, aber ansonsten gibts deutliche unterschiede.
annna und sebastiano bekommen diesmal eine eigene identität in der vergangenheit, für die leute sind sie quasi ganz normale "zeitgenossen", ähnliche wie die personen die die beiden normalerweise in die vergangenheit verpflanzen.
diesmal steht nicht nur die zukunft einer statt/nation auf dem spiel sondern gleich die gesamte zukunft und vergangenheit.
auch wenn man durch das vorwort weiß, dass jemand die tore zerstören will, wird man beim lesen doch mehr oder weniger überrascht, da man durch den gelungenen einfach gehaltenen schreibstil einfach in die geschichte hineingezogen wird und zunächst erstmal das london des 19jhd aufnimmt, ohne an die gesamtstory zu denken.
ander als bei den vorgängern finde ich auch den spannungsbogen, wenn es bei den ersten beiden teilen immer kleine zwischenhandlungen gab (die gibt es hier natürlich auch, aber nicht so in dem maße) baut sich hier, ähnlich einem roten faden folgend, die spannung bis ganz zum ende auf, ohne wirklcih abzufallen.
daher für story und spannung 5sterne.

was mir aber nciht so gut gefallen hat war unter anderem das ende. die letzten drei seiten hätte man sich sparen können, die reisen den gesamteindruck leider böse nach unten und lassen einen faden beigeschmack von billigem science fiction. auch dass das ende zwar offengehalten wird, aber in eine ganz andere richtung weißt als die drei romane gefällt mir nicht ganz, es wäre quasi ein nicht zusammenpassender neuanfang, sollte es einen vierten teil geben, der in die richtung geht, die das ende von band drei andeutet.
auch hat mir die auflösung des rätsels um die alten nicht gefallen, das war einfach zu schnell auf zu wenig seiten erzählt, hier hätten drei, vier seiten mehr mit mehr inhalt weitergeholfen.

daher als gesamtbewertung die vier sterne
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am 13. März 2014
Erstmal danke ich dem Baumhaus Verlag für dieses tolle Buch und die bevorstehende Blogtour dazu, an welcher ich teilnehmen werde! Am 19. März erzähle ich Euch hier auf meinem Blog etwas über die vielen tollen Orte in den drei Büchern von Eva Völler!

Worum gehts?
Wir befinden uns in London, im 19. Jahrhundert. Anna und Sebastiano müssen wieder einmal eine Aufgabe erledigen. Doch diesmal scheint diese schwieriger zu sein, als alles andere, denn es gibt jemanden, der die Zeitreisetore zerstörte. Nur wer war es und wieso? Und dann verschwindet auch noch José bei einem Sprung durch die Zeit...

Meinung:
Wie meine kleine Zusammenfassung schon zeigte, befanden sich unsere Helden diesmal in London. Für mich grandios, da ich ein absoluter London Fan bin und schon mehrfach dort war. Somit kannte ich viele Orte, die Anna und Sebastiano bereisten und konnte mir noch ein viel besseres Bild vor Augen machen, was sie dort erlebten. Doch wieder einmal schaffte es die Autorin auch für Nichtkenner dieser Stadt, eine tolle und abwechslungsreiche Kulisse zu erschaffen.
Es wurde abwechselnd aus dem Jahre 2013 und 1813/1815 erzählt, da Anna und Sebastiano immer wieder in der Zeit umher reisten. Ebenso wurde wieder aus Annas Perspektive berichtet und der flüssige und flotte Schreibstil ließ den Leser nur so durch die Kapitel gleiten.
Gleich zu Beginn der Geschichte wurde man dann durch London geführt, da Anna und Sebastiano eine kleine Stadtführung machten und nur wenige Kapitel später ging es dann schon mit der neuen Aufgabe los, die die beiden zu erfüllen hatten. Die Spannung wurde somit langsam aufgebaut und schon gab es für mich kein Halten mehr. Ich sog das Buch nur so in mich hinein und war endlos begeistert von der Geschichte! Auch mit dem Ende der Geschichte konnte ich mich zufrieden geben.
Das Cover zeigt vermutlich Anna und im Hintergrund sieht man London. Es passt also perfekt zur Geschichte!
Natürlich fällt es mir schwer, mich nun von Anna und auch Sebastiano verabschieden zu müssen. Sie sind mir beide wirklich sehr ans Herz gewachsen und hinterließen auch in diesem Buch wieder einen total liebenswerten Eindruck beim Lesen. Ich werde sie schon irgendwie vermissen.
Aber auch hier hatte die Autorin wieder viele tolle Nebencharaktere eingefügt, die das Buch einfach lesenswert machten und der Geschichte den passenden Schliff verliehen!

Fazit:
Dieses Buch war für mich das Beste der Zeitenzauber Trilogie. Der Leser wurde wieder sehr gut unterhalten, man konnte lachen bei wieder einigen lustigen Dialogen zwischen Anna und Sebastiano, man litt mit ihnen und der Spannung waren keinerlei Grenzen gesetzt! Es verdient somit die volle Punktzahl!

- Cover: 5/5
- Story: 5/5
- Emotionen: 5/5
- Charaktere: 5/5
- Schreibstil: 5/5
Gesamt: 5/5 Palmen

© Sharons Bücherparadies
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am 18. Juli 2016
...Und nicht wieder aufgehört bevor auch der 3. Band fertig war 😆
Annina Braunmiller-Jest liest wirklich wunderbar vor! Man versteht alles klar und deutlich, außerdem "verstellt" sie ihre stimme immer passend zum Charakter, welcher gerade spricht.
Vielen ist sie auch als Synchronstimme von Bella aus Twilight bekannt.

Wirklich klasse! Man lernt unter anderem die (Haupt)Charaktere Anna und Sebastiano kennen und lieben. Ich konnte nie abwarten, endlich wieder auf Play drücken zu können um zu erfahren, was weiter passiert.

Und da ich nicht spoilern möchte: hört selbst ;)
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am 21. März 2014
Inhalt:
Anna und Sebastian leben beide gemeinsam in Rom. Eigentlich sollten sie nur schnell einen Ingenieur ins Jahr 1813 nach London begleiten. Was wie ein kurzer Trip beginnt, entpuppt sich als gefährliche und wichtige Mission. Eine böse Macht zerstört Stück für Stück alle Zeitreise-Tore und nur Anna und Sebastian können dies verhindern. Um nicht aufzufallen, tarnen sich die beiden als Geschwister und erleben den Londoner Adel hautnah. Doch bald müssen die Beiden herausfinden, dass nicht alles was glänzt Gold ist.

Wie hat's mir gefallen:
Anna studiert nun in Rom und wohnt mir ihrem Freund Sebastiano zusammen. Gemeinsam gehen die Beiden auf Zeitreise und landen 1813 in London. Ihr Einsatz verwickelt sie tiefer mit den Alten als je zuvor. Schnell geht es rasant zur Sache und es kommt zu Verwicklungen. Anna und Sebastiano wissen lange nicht wer Freund oder Feind ist und auch als Leser ist man sich unschlüssig wem man vertrauen kann und wem nicht. Gerade von solchen Aha-Momenten, wenn aufgedeckt wird, wer alles unter einer Decke steckt, geben dem Jugendbuch seinen besonderen Reiz. Ich war teilweise ziemlich buff und geschockt - das war absolut nicht vorherzusehen!

Doch nicht nur die Handlung ist wieder einmal sehr bezaubernd, sondern auch der Schauplatz. Wo könnte ein Zeitreiseroman besser stattfinden als in London. Besonders gut gefiel mir der Vergleich zwischen Arm und Reich, denn Anna und Sebastiano müssen beide Seiten des 19.Jahrhunderts kennenlernen. Verschwenderischer Saus und Braus meets Hungernot und Elend. Die Autorin hat beide Seiten sehr bunt und authentisch dargestellt, sodass man sich absolut in die Zeit hineinversetzt fühlt. Authentisch sind aber nicht nur die Schauplätze, sondern auch die Charaktere:

Anna hat einiges an Zeitreiseerfahrung dazugewonnen und ist einfach unglaublich sympathisch. Gerade ihre Alleingänge, ihr Mut und manchmal auch ihre Fehler machen sie so sympathisch, authentisch und liebenswert. Jeder Leser wird sich in irgendeiner Form in Anna wiederfinden und gerade das macht einen guten Protagonisten aus.
Sebastiano ist und bleibt der hinreisende Latinlover, von dem jedes Mädchen träumt. Gentleman, aufmerksam und leidenschaftlich - was will man mehr. Das bringt mich aber leider zu einer klitzekleinen Kritik und der Erklärung, warum ich nur 4,5 statt 5 Punkte vergeben hab. Einerseits herrscht zwischen den Beiden die große Liebe, sie wollen heiraten und nichts könnte perfekter sein, andererseits verheimlicht Anna einiges vor Sebastiano und lügt ihn an. So langsam müsste sie doch gelernt haben, dass sie nur gemeinsam ein starkes Team sind und das Lügen nicht weiterhelfen. Gerade das steht für mich im großen Kontrast zur starken Liebe der Beiden (und auch dem Alter).
Trotzdem mich dieses Verhalten sehr irritiert hat, hat es im Großen und Ganzen dann doch nicht viel Vergnügen genommen. Das Buch ist dennoch sehr sehr toll, emotional, spannend und absolut mitreißend. Ich konnte es beim Lesen einfach nicht aus der Hand legen und bin wirklich traurig, dass die Trilogie um Anna und Sebstiano nun ein Ende gefunden hat - auch wenn es für meinen Geschmack ein wirklich schönes Ende war.

++ACHTUNG SPOILER++
Zum Ende hin lässt es sich die Autorin offen, ob nicht eine neue Zeitreisegeschichte möglich wäre. Nun steht nicht mehr die Vergangenheit im Mittelpunkt, sondern die Zukunft. Aber gerade berühmte Persönlichkeiten aus der Vergangenheit, alte Gepflogenheiten, Sprechweisen und vor allem die tollen Kleider machen den Charme der Zeitenzauberbücher aus. Ich hoffe inständig, dass Eva Völler Anna und Sebastiano nun ruhen lässt und die beiden nicht in die Zukunft schickt. Wenn, dann bitte mit völlig neuen Charakteren.

Fazit
"Das verborgene Tor" ist ein gelunger Abschluss voller Emotionen, Spannungen und geheimer Machenschaften. Gerade die Intrigen und deren Auflösungen haben mich bis zur letzten Seite an den Zeitreiseroman gefesselt. Auch wenn das Buch einige kleine Makel hat, kann ich es nur wärmstens empfehlen. Ein Lesevergnügen durch und durch!
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