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Der 15-jährige Edvard, der nicht nur nach Edvard Grieg, sondern auch nach Edvard Munch benannt wurde, ist ein ganz normaler Teenager mit ganz gewöhnlichen Problemen. Er ist unglücklich verliebt in Constanze, das beliebteste Mädchen seiner Klasse. Seine Eltern nerven besonders dann, wenn sie zu tolerant sind und ihm zu viele Freiheiten geben. Sein Facebook-Profil hat er deaktiviert, weil es ihm peinlich ist, dort mit nicht mehr als fünf Leuten befreundet zu sein. Und dann ist da noch der Pudel des schrulligen Nachbarrentners, der seine Kackehaufen immer genau da hinterlässt, wo Edvard mit neuen Turnschuhen hineintritt.

Zoë Beck ist eine routinierte Schreiberin, die sich besonders mit ihren durchdacht strukturierten Krimis einen Namen gemacht hat. "Edvard" ist ihr erster Jugendroman und natürlich merkt man auch hier, dass die Autorin schreiben kann. Der Einstieg ist schnell gefunden und während der ersten Hälfte des Buches häufen sich die amüsanten Szenen und skurrilen Erzählungen Edvards. Selbst Erwachsene werden sich hier das eine oder andere mal wiederfinden können. Das Buch ist im Tagebuchstil geschrieben, obwohl Edvard auch sehr viel direkte Rede in die Einträge mischt und es sich eher wie einen durchgehenden Roman liest.

Die zweite Hälfte ist für meinen Geschmack leider manchmal etwas zu platt geraten, die humorvollen und oft auf den Punkt gebrachten Beobachtungen Edvards werden weniger und die Geschichte verliert sich ein bisschen in Banalität und Vorhersehbarkeit. Der Klappentext hat mich im Nachhinein sehr verwirrt, den ein Blog spielt in dem Buch überhaupt keine Rolle. Vielmehr ist damit wohl gemeint, dass das Buch selbst diesen Blog darstellen und die "Öffentlichkeit" ein Synonym für die Leser sein soll.

Sprachlich kann ich nichts an dem Buch aussetzen. Es lässt sich in wenigen Stunden schnell lesen und ist der Sprache der Zielgruppe angepasst, wenngleich auch Erwachsene damit einige kurzweilige Lesezeit haben können. Der Plot selbst ist für mich nicht so richtig greifbar. Natürlich gibt es einen roten Faden, aber es werden zu viele Punkte angesprochen, die nicht konsequent zu Ende geführt werden. Vielleicht wurde das der Authentizität und dem Tagebuchcharakter geschuldet. Das alles wirkt eher realistisch und man könnte denken, dass Edvard ein Teenager ist, wie man ihn überall treffen könnte. Die erste Hälfte lohnt sich alleine des Humors wegen. Die zweite Hälfte nur, wenn man sich für Teenager-Alltagsproblemchen wie Schmetterlingsgefühle und wunde Haut durch zu viel Selbstbefriedigung interessiert.
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"Edvard - Mein Leben, meine Geheimnisse" ist der neuste Roman von Zoe Beck, in dem sie den vierzehnjährigen Edvard in Form eines Blogs aus seinem Leben berichten lässt. Edvard ist ein bisschen nerdig, ein bisschen eigenbrötlerisch und stolpert von einer Katastrophe in die nächste. Blöd für den Teenager, aber gut für den Leser, denn Edvards Erlebnisse sind einfach zum Schreien komisch und durchgehend super unterhaltsam.
Vor allem Edvards Eltern sind äußerst sympathisch (und gleichzeitig furchtbar nervig) - sie sind typische Alt-68er, die dem Freund ihres Sohns mal eben zeigen, wie man einen perfekten Joint dreht, Edvard zur Teilnahme an Demos ermutigen und ansonsten versuchen ein besseres Leben, bestehend aus biologisch korrekten Lebensmitteln, Bildung und ernsthaften Diskussionen, zu führen.
Edvards Alltag wendet sich unverhofft zum Besseren, als er eher unfreiwillig seinen Nachbarn Herrn Tannenbaum kennenlernt. Der alte Herr ist ein bedeutender Wissenschaftler und ausgerechnet der Verfasser von Edvards absolutem Lieblingsbuch über Sterne. Er weiht den Jugendlichen in die geheimnisvolle Welt von Physik und Mathe ein. Doch dann soll Tannenbaum aus seinem Haus ausziehen - und Edvard beschließt zum ersten Mal in seinem Leben, die Initiative zu ergreifen und für etwas zu kämpfen.

"Edvard - Mein Leben, meine Geheimnisse" ist einfach ein Gute-Laune-Buch - witzig und skurril, aber nie albern, mit unvorhergesehenen Wendungen und vor allem voll aus dem Leben gegriffen. Nicht nur alle in Edvards Alter werden sich köstlich über den ungewöhnlichen Protagonisten amüsieren und mit ihm mitleiden, sondern garantiert auch erwachsene Leser!
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am 14. Juli 2012
Die Pubertät ' Albtraum aller Eltern und derjenigen, die sie gerade durchmachen und unter dem Hormonchaos leiden müssen. Genau wie Edvard. Er lebt in einem Zustand nach riesigem Wachstumsschub, mit ausbleibendem Stimmenbruch und kargem Brusthaarwuchs. In der Schule ist er eher der klassische Außenseiter, der mit Hänseleien nur so überschüttet und von seinem Schwarm Constanze mit Nichtachtung gestraft wird. Auch seine sehr toleranten Eltern geben ihm zu viel Freiraum und lassen keinen Platz für pubertäre Proteste. Für Edvard ist alles nur noch peinlich und schwer zu ertragen. Er steht jeden Tag an der Schwelle eines Nervenzusammenbruchs. Als könnte es nicht noch schlimmer kommen, eröffnen ihm seine Eltern, dass sie den nahenden Urlaub, den seine Mitschüler schick in Hotels im Ausland verbringen, auf einem hiesigen Biobauernhof verbringen werden. Dort sollen ihm Dinge wie gesundes Essen ohne Fleisch und Heuernte wie zu Großvaters Zeiten nahe gebracht werden. Für Edvard ist es ein wahrer Albtraum und nur sein WLAN-fähiges Netbook kann ihn jetzt trösten. An den langweiligen Tagen ohne Fleisch auf dem Bauernhof hat er viel Zeit, über sich und seine Zukunft nachzudenken. Er will kein Außenseiter mehr sein und endlich als richtiger Mann seine Flamme Constanze erobern. Doch irgendwie endet alles in einer unfassbaren Katastrophe'

Zoë Beck beschreibt mit viel Witz die Situation eines sympathischen, manchmal deprimierten pubertierenden Außenseiters, der instinktiv auf jede noch so kleine Katastrophe zusteuert. Edvard will sich endlich verändern und gesehen werden, allerdings nicht wie auf einem Foto bei facebook, kotzend am Rand der Autobahn. Seinen Kummer schreibt er sich in diesem Buch in Blogform von der Seele und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Er hat sich eine neue Welt im Netzt erschaffen, in der er all das ausleben kann, was ihm als 'Edvard' verwehrt bleibt.
So meldet er sich auf facebook unter einem falschen Namen an und kreiert genau den Typ Mann auf den Constanze abfährt. Diese fällt auch prombt darauf rein und bombardiert ihn mit Nachrichten. Doch Edvard merkt irgendwann, dass ihm dieses erschaffene Leben nicht ausreicht.

'Edvard' wurde im Stil eines Blogs geschrieben. Durch die jugendliche Sprache und die unterschiedlich langen Blogeinträge wirkt die Geschichte sehr authentisch. Da der Leser sich wahrscheinlich noch sehr lebhaft an seine Probleme und Sorgen während der Pubertät erinnern kann, hat er sofort einen Bezug zu Edvards Problemen.
Für mich war es sehr interessant, auch einmal die Probleme des anderen Geschlechts während der Pubertät vor Augen geführt zu bekommen.

Zoë Beck hat mich oft mit dieser Geschichte zum Schmunzeln gebracht, doch manchmal fand ich den Humor ein wenig zu flach. Die lustigen Charaktere stecken voller Leben und Witz, auch wenn sie selbst nicht so empfinden.
'Edvard' von Zoë Beck ist eine kurzweilige Lektüre voll trockenem Humor und Situationskomik, die den Nerv der Zielgruppe trifft und dem Leser ein paar schöne Lesestunden beschert.
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am 25. Juni 2012
Ich habe von dem Buch im Radio gehört und wollte es für meine 14-jährige Nichte. Auf den ersten Seiten habe ich Tränen gelacht - die typischen Eltern-Kind Szenen der Pubertät schön auf die Spitze getrieben. Bis zur Hälfte des Buches macht es (als Erwachsene) richtig Spaß zu lesen, eben wegen dieser Spitzen. Ob eine 14-Jährige es witzig findet, dass die Eltern Heilsalbe auf's Bett legen, weil sie mitbekommen haben, dass der Sohn zu viel wichst, weiß ich nicht und bezweifle es eher. Also eher was für Leute, die diese Phase schon hinter sich haben.
Bis zur Hälfte des Buches entwickelt sich die Geschichte - ab dann ist es leider sehr absehbar, wie es weiter geht. Und dann wird's dröge. Die Witze sind schon bekannt und die nicht mehr lustig. Und zum Schluss war ich froh, dass das "Happy End" endlich erreicht war.
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am 25. Oktober 2012
Edvard ist ein Teenager mit einigen Problemen. In der Schule gibt es einen Typen, der ihn ärgert, er wird einfach nicht zum Mann - oder zu langsam - und dann ist da auch noch der Urlaub auf einem langweiligen Bauernhof mit seinen Eltern. Sein Schwarm hat sich scheinbar in Jason verliebt - ein Facebook-Fake-Account, den er selbst angelegt hat und ihn aus diesem Grund als tot erklärt. Und so häufen sich die Probleme...

Fazit: "Edvard" gehört leider zu den Büchern, die ich spätestens in der Mitte am liebsten aus der Hand gelegt hätte, da ich es - bis auf ein paar recht unterhaltsame Stellen - einfach langweilig fand. Die Spannung ist für mich an keiner Stelle aufgekommen.
Das Buch ist aus der Sicht eines fünfzehnjährigen geschrieben, allerdings fand ich den Schreibstil überzogen und hatte oft das Gefühl, ein Buch aus der Sicht eines Achtjährigen zu lesen. Andererseits war der Protagonist so reif, um sich für seinen Fake-Account nicht einfach ein Bild aus dem Internet zu ziehen, sondern die Rechte für das Foto legal zu erwerben.
Es gibt mehr Widersprüche, die ich nicht nachvollziehen konnte. Leider steckte in dem Buch für mich auch zu wenig Story und zu viel "am liebsten wäre ich tot".
Den Klappentext fand ich etwas irreführend, da der Blog nicht innerhalb der Geschichte öffentlich zu lesen sein wird, sondern sich das nur darauf bezieht, dass die Leser - also wir - das Buch lesen können, das in Blogeinträgen verfasst ist.
Zusammengefasst: Mangel an Story, teilweise überzogen - genau wie der Schreibstil - und ein widersprüchlicher Protagonist. Ich habe eine andere Geschichte erwartet und das Ende war für mich zu offen. Dennoch gab es, wie erwähnt, auch ein paar witzige Stellen, weshalb das Buch nicht nur einen Stern von mir bekommt.
Welchen Lesern ich das Buch empfehlen könnte, kann ich leider nicht beantworten. Einerseits gehört es meiner Meinung nach nicht zu den Jugendbüchern, die ältere Leser ansprechen. Anderserseits würde ich es dank ein paar Worte, die ich nicht wiederholen möchte, und der "am liebsten wäre ich tot"-Geschichte, auch nicht unbedingt den jungen Lesern empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Dezember 2015
„Edvard – Mein Leben, meine Geheimnisse“ ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Zwar stehen auch noch einige Thriller von ihr in meinem Bücherregal, aber bisher hat es keins in meine Finger geschafft. Dies wird sich nach Edvard aber definitiv ändern!

Wir bekommen dieses witzige Jugendbuch aus Sicht von Edvard selbst erzählt. Dabei hat die Autorin die Erzählform eines Blogs gewählt, was die Geschichte auflockert und das Lesen noch interessanter gestaltet. Durch die Datums- und Uhrzeitangaben weiß der Leser zu jeder Zeit, wann wir uns nun befinden und kann das Geschehen sofort zuordnen. Auch der Schreibstil an sich konnte mich von der ersten Seite an überzeugen, denn er ist auf der einen Seite locker und leicht und auf der anderen genau der Jugendsprache eines 14jährigen angepasst, sodass man sich sofort in Edvard und seine Kumpels hineinversetzen konnte.

Edvard war mir von Anfang an sympathisch und hat mir im weiteren Verlauf der Geschichte zunehmends leidgetan. Er schlägt sich mit den typischen Problemen der Pubertät herum: Stimmbruch, die ersten (nicht vorhandenen) Haare auf der Brust und einem Mädchen, das ihm keine Beachtung schenkt. Seine Methoden sind dabei mehr als kreativ und machen einfach Spaß. Bei der Lösungssuche manövriert er sich immer weiter in die K**** – um es mal mit seinen Worten zu formulieren. Für mich war seine Persönlichkeit stimmig, denn trotz der vielen Probleme und seinem Versuch cool zu sein, ist der doch vor allem ein Junge, der seinen Mitmenschen hilft und immer für sie da ist.

Auch die Nebencharaktere waren super ausgearbeitet und in sich stimmig. Jeder hat in diesem herrlichen Theaterstück seine Rolle perfekt gespielt und zum Erfolg der Geschichte beigetragen. Trotz der verwendeten Stereotypen (Klassenschönheit, Punk, Schläger oder stilles Wunderkind) waren die Charaktere aber doch individuell, weil sie jeder für sich eine Geschichte zu erzählen hatten.

Da die Story nach 192 Seiten bereits zu Ende ist, habe ich das Buch auch locker in einem Rutsch durchgelesen. Man muss einfach permanent wissen, in welches Fettnäpfchen Edvard nun wieder hineingestiegen ist und kann das Buch nicht aus der Hand legen. Ich persönlich würde sehr gerne mehr von unserem schusseligen Freund lesen, denn auf den wenigen Seiten ist er mir bereits ans Herz gewachsen.

Wer ein paar witzige und doch emotional-einfühlsame Stunden verbringen möchte, liegt mit dieser Lektüre genau richtig. Lernt Edvard und seine Freunde kennen und ihr werdet sie lieben.
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am 8. August 2012
Als Leser wird man direkt mit den Gedanken von Edvard konfrontiert, da man sozusagen im persönlichen Tagebuch des Protagonisten liest. Natürlich handelt es sich nicht um ein klassisches Tagebuch, sondern um einen, nur für Edvard freigegebenen, Blog. Edvards Leben ist relativ normal - aber was heißt das schon, wenn alle Mitschüler über ein Foto lachen, auf dem er zu sehen ist, wie er gerade den Standstreifen der Autobahn vollkotzt.

Der Schreibstil ist locker und ausgesprochen jugendlich. Hin und wieder findet man auch mal nur einen einzelnen Satz auf einer Seite - dafür stets ordentlich mit Datum und Uhrzeit versehen. Das macht das Ganze sehr authentisch.

Es macht viel Spaß, am Leben von Edvard teilzuhaben und seine Version der Alltagsprobleme kennenzulernen. Die Probleme eines 15-Jährigen sind natürlich anderer Natur als die seiner Eltern, die ganz nebenbei aber auch mal jung waren. So findet man viele Stellen zum Schmunzeln, manchmal auch zum herzhaften Lachen in dem 192 Seiten umfassenden Buch. Gelegentlich hat es die Autorin mit der Charakterzeichnung aber etwas zu gut gemeint. Wenn die Mutter den jugendlichen Freunden beim Jointbauen hilft oder kurzerhand eine Hausbesetzung unterstützt, wirkt das etwas sehr bemüht.
Zwischen den Zeilen findet man viele leise Töne, die zusammen mit dem ein oder anderen Gag eine gelungene Mischung bilden.

Mit "Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse" legt Zoë Beck ein lesenswertes Jugendbuch vor, das sich mit den Themen der Zielgruppe auseinandersetzt. Augenzwinkernd werden die Erwachsenen aufs Korn genommen, aber auch tatsächliche Probleme wie Internetsucht und Mobbing thematisiert. Lesenswert.
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Für mich ist dieses Buch das zweite von Zoe Beck. Ich kannte bereits einen ihrer Thriller (Das alte Kind) und war nun sehr gespannt auf dieses Jugendbuch. Rein vom Klappentext her habe ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet, als das, was ich dann letztendlich bekam, aber ich bin sehr sehr positiv überrascht.

Denn anfänglich dachte ich an eine Geschichte, die unterhaltsam und spannend ist und vielleicht tragisch, doch schon auf den ersten Seiten bemerkte ich, dass es LUSTIG ist. Und wie! Bekanntlich gibt es ja verschiedene Arten von Humor, aber dieser hier steht genau mit meinem auf einer Stufe. Ich liebe es, wenn Humor trocken ist und scheinbar unbeabsichtigt und man über eigentlich banale Sätze lachen muss. Auch dann noch, wenn man das Buch längst beiseite gelegt hat.

Edvard ist vierzehneinhalb Jahre alt, mitten in der Pubertät und verzweifelt sehr daran, dass er noch nicht im Stimmbruch ist und dass die Haare auf seiner Brust sich einfach weigern, zu wachsen und sich wohl noch ein wenig länger unter der Hautoberfläche tummeln wollen. Das macht ihn sehr wütend, denn in der Schule gibt es den (Ätz)-Typen Henk, der ihn ständig mobbt und ihn ein 'Mädchen' nennt. Doch Edvard will kein Mädchen sein, sondern ein richtig toller Typ. Vor allem auch wegen Constanze, auf die er schon lange ein Auge geworfen hat.

Bei Facebook hat er ihr eine Freundschaftsanfrage geschickt, die sie aber gekonnt ignoriert. Und dann kommt ihm die Idee, im Social Web eine andere Identität anzunehmen. Aus dem pubertierenden Edvard mit der Mädchenstimme wird der amerikanische Austauschschüler Jason und was mit diesem (Fake) passiert, könnt ihr natürlich im Buch nachlesen.

Das Buch besteht aus Blogeinträgen, die stets mit Datum und Uhrzeit betitelt sind und so können wir die ganze Zeit über Edvard bei seinen 'Machenschaften' beobachten. Und ... sorry Edvard, falls du das liest ... sein Leben ist einfach herrlich lustig! Auch, wenn es für ihn an vielen Stellen sehr tragisch ist. Kann natürlich sehr mit dem lockeren und irre witzigen Schreibstil der Autorin zu tun haben, der mir übrigens schon von ihren eigenen Facebook-Statusmeldungen bekannt war.

Der Klappentext ist vielleicht ein wenig irreführend, wenn man das Buch zugeschlagen hat und ihn noch einmal liest. Aber wenn man ganz stark nachdenkt, kommt man vielleicht von selber drauf, dass in ihm so etwas wie eine 'versteckte Botschaft' schlummert.

Dieses Buch ist das beste Training für die Lachmuskeln und funktioniert ganz ohne Wii oder Fitness-Center. Und das Cover ist COOL! Sehr kossilistisch!
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am 17. Dezember 2015
Der 15 jährige Teenager Edvard hat Probleme, die er in seinem
Tagebuch aufschreibt.

Na und, werden die Leser dieser Rezension nun denken. Das
ist vollkommen normal, dass Pubsis Schwierigkeiten haben.

Jaaaaa, schooooon ..... Allerdings sind Edvards Sujets ganz
anderer Art, irgendwie ..... Ihm fehlt, was anderen auf die
Nerven geht, seine Eltern sind zu großzügig und er kann
sich nicht so benehmen, wie er meint es seiner Entwicklung
zu schulden.

Es geht alles schief, was nur schief gehen kann (meint Edvard),
er macht sich lächerlich vor Klassenkameraden, ist unglücklich
verliebt und und und .....

Doch zum Ende wird alles gut. Tatsächlich? Hab ich doch jetzt
tatsächlich vergessen, müsst ihr selber lesen.

Ich gucke jedenfalls nach weiteren Büchern von Zoé Beck,
deren Schreibstil mich sehr begeistert hat.
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am 5. März 2016
Das Buch hat Mir echt gut gefallen! Es war mein erstes Buch von Zoe Beck und ich muß sagen ich werde bestimmt noch mehr von Ihr lesen.
Edvard ist wirklich ein süßer Kerl, ich fand Ihn von Anfang an süß und seine Eltern ( insbesondere seine Mutter) sind der Hammer. Ich musste öfters lachen. Ein tolles Buch über die Pubertät, über die Höhen und Tiefen der ersten Liebe, einfach übers erwachsen werden!
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