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Kundenrezensionen

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am 3. Juni 2016
Im Mai 2010 bekam ich die Diagnose Prostatakrebs, nicht mehr kurativ, sondern nur noch palliativ behandelbar. Im Juni 2010 kaufte und las ich dieses Buch und viele andere. Das war mein Glück, da es in meine Überzeugung passte, das Krebs nur ganzheitlich behandelt werden kann. 95 % aller anderen Bücher waren eigentlich Schrott.
Die erste schulmedizinische Diagnose, eine Biopsie durch den Darm, brachte mir 4 Tage später eine Sepsis ein, die ich nur nach 10,5 Litern Antibiotika mit viel Glück überlebte. Danach hatte ich eigentlich mehr gegen Behandlungsfehler wie zerstörte Darmflora etc. zu kämpfen. S3 Leitlinien wie OP, Chemo und Bestrahlung blieben mir erspart. Dr. Coy erklärt in seinem Buch, das Chemo und Bestrahlung eigentlich kontraproduktiv sind und wie ich Krebszellen über die Ernährung über den "Warburg Effekt" schädigen kann. Durch Glukoseentzug wird die Krebszelle gezwungen in den Verbrennungsmodus umzuschalten, wo sie dann vom Immunsystem erkannt und vernichtet werden kann.
Das alles hilft, wenn man schon Krebs hat. Meine Ganzheitlichen Therapien beziehen sich aber nicht nur auf die Krebszellen oder den eigenen Körper. Ganzheitlich bedeutet auch, sich mit seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beschäftigen, um vergangene Auslöser, gegenwärtige Belastungen, zukünftigen Lebensstil für sich zu beantworten. Das kann kein Buch oder Therapeut. Und das ist nicht Ziel dieses Buches.

Heute können bei mir über verschiedene Diagnoseverfahren- Szintigraphie, PET-CT, PET-MRT (nutzen auch den Warburg Effekt, brauchen wohl aber Krebszellen im Vergärungsmodus) keine Krebszellen oder Metastasen mehr festgestellt werden. Jetzt geht es an noch nicht lokalisierbare Krebsstammzellen. Auch dabei helfen die Dr. Coy Ernährungsanleitungen, deren Effizienz über die TKTL1 und Apo10 Test überprüfbar sind.
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am 25. Dezember 2012
Habe Prostatakrebs. Grosse OP und nach einem Jahr Bestrahlung. Doch ist es nicht gelungen den Krebs zu besiegen. Nach einem Jahr Coy Diät ist es gelungen, den PSA-Anstieg um 50% zu reduzieren. Das ist für mich und mein Urologe sensationell!! Schade nur dass diese grundlegenden Erkentnisse nicht vermehrt in der medizinischen Praxis angewendet werden.
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Wenn man etwas bekämpfen will, dann muss man es zunächst einmal verstehen. Mit diesem Buch hat man dazu eine wirkliche Hilfe in der Hand, selbst wenn man sich mit der einen oder anderen Art der Darstellung oder Teilen des Inhalts nicht anfreunden kann.

Den entscheidenden Punkt im Verständnis liefert der Stoffwechsel von Krebszellen, der anders als normal abläuft. Bereits 1924, so lesen wir in diesem Buch, entdeckte der Medizin-Nobelpreisträger Otto Heinrich von Warburg, dass Krebszellen Glukose nicht zu Wasser und Kohlendioxid verbrennen, sondern zu Milchsäure vergären, obwohl genug Sauerstoff für die normale Verbrennung vorhanden ist.

Eine solche Vergärung findet auch im Notfall im Muskelgewebe statt, allerdings nur, wenn dort nicht genug Sauerstoff zugeführt werden kann, etwa bei körperlicher Überlastung. Wir bekommen dann Muskelkater, weil die entstandene Milchsäure zu Schädigungen der Muskulatur führt.

Diese Art der Vergärung unterscheidet sich jedoch von der Art, wie Krebszellen ihren Stoffwechsel organisieren. Das wiederum wurde von J.F. Coy, einem der Autoren dieses Buches, nachgewiesen. Das extrem saure Milieu in der Umgebung von Krebszellen hindert zum einen das Immunsystem daran, seine Arbeit zu leisten, und dient zum anderen den Krebszellen als leider sehr effektive Waffe zur weiteren Ausdehnung im Körper. Die Einzelheiten werden im Buch einigermaßen verständlich erläutert. Darüber hinaus blockiert der Stoffwechsel von Krebszellen auch die Anwendung der üblichen Nachbehandlungstherapien. Auch das wird im Text erklärt.

Deshalb, so schlussfolgern die Autoren, muss man den Krebszellen unbedingt Glukose verweigern, denn sie brauchen aufgrund der geringeren Energieeffizienz des Vergärungsprozesses 20 bis 30 Mal mehr davon als eine gesunde Zelle. Aus diesem Grund raten sie zu einer konsequenten Nahrungsumstellung hin zu Eiweiß und Fetten und weg von überflüssigen Kohlenhydraten. Was das genau bedeutet, wird im Buch umfangreich beschrieben.

Der Verzicht auf Zucker (im weitesten Sinne, also auch auf bestimmte stärkehaltige Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Kartoffeln, einige Getreidesorten etc.) führt auch bei gesunden Menschen zu einem stabilen Blutzuckerspiegel und damit zu einem besseren körperlichen Wohlbefinden. Er hat aber auch nachweislich eine positive Wirkung auf die Stabilität der Psyche, was bei Krebskranken von besonderer Bedeutung ist. Man sollte allerdings beachten, dass es bei der von den Autoren propagierten Ernährungsumstellung nicht um den grundsätzlichen Verzicht auf Kohlenhydrate geht, sondern um einen Verzicht auf solche, die den Blutzuckerspiegel sofort drastisch ansteigen lassen. Oder anders gesagt: Die lebenswichtige Glukose wird bei dieser Ernährung anders und langsamer im Körper erzeugt.

Bleibt der Blutzuckerspiegel auch nach dem Essen auf einem stabilen und normalen Niveau, dann besteht eine gewisse Hoffnung, die Krebszellen aushungern zu können. Das erweist sich in der Praxis allerdings nicht immer als ganz einfach, weil Glukosemangel vom Körper mit einer Sehnsucht nach Süßem beantwortet wird. Dann beginnt ein wahrer Teufelskreis, den man unbedingt durchbrechen muss. Ob das ab einem gewissen Stadium der Krebserkrankung überhaupt noch gelingen kann, steht auf einem anderen Blatt, das man in diesem Buch nicht findet. Schließlich führt eine solche Ernährung bei gesunden Menschen bereits zu einem erheblichen Abbau überflüssiger Pfunde.

Der Text liefert zahlreiche praktische Hilfen. Nach der Erklärung der im Körper eines Krebskranken ablaufenden Stoffwechselprozesse findet man dann eine in Ampelfarben unterlegte Tabelle mit guten und schlechten Lebensmitteln sowie zahlreiche Rezepte für die drei Hauptmahlzeiten.

Darüber hinaus sind Erläuterungen zur Verbesserung des seelischen Zustands und einige Hinweise zu sportlicher Betätigung bei den unterschiedlichsten Krebsarten beigefügt.

Über die Gewichtung der verschiedenen Themen kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Mir gefielen beispielsweise die Ausführungen über die unterschiedlichen Fettsäuren überhaupt nicht, weil ihnen jede Praxisnähe fehlte. Auch an anderen Stellen hätte eine Beschränkung aufs Wesentliche den Text besser gemacht.

Was in diesem Buch über Nahrungsergänzungsmittel steht, muss wohl jeder für sich bewerten. Solche Stoffe findet man auch in der Natur und dazu noch in einer Weise, bei der man sich kaum vergiften kann.

Und dann wäre da noch eine möglicherweise falsche Hoffnung, die dieses Buch erweckt. Man kann als Krebskranker nicht durch eine plötzliche Ernährungsumstellung auf so etwas wie eine Spontanheilung hoffen. Der Körper vergisst nicht und schon gar nicht plötzlich. Ob mit der hier vorgeschlagenen und begründeten Ernährungsumstellung Krebs wirklich geheilt werden kann, ist so gar nicht zu beantworten, denn diese Antwort hängt ganz wesentlich vom tatsächlichen Zustand des Erkrankten ab. Einen Hinweis auf diese offensichtliche Tatsache findet man im Text nicht.

Doch insgesamt überwiegen aus meiner Sicht die nützlichen Hinweise und Erläuterungen. Insbesondere eben auch für Menschen, die eine solche Diagnose tunlichst vermeiden wollen. Interessanterweise stimmen die in diesem Buch formulierten Ansätze mit den Einsichten überein, auf denen die sogenannte "Steinzeit-Diät" beruht, die wiederum ursprünglich zur Bekämpfung eines ganz anderen Krankheitsbildes entwickelt wurde.
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am 23. Juni 2014
Den Rezensenten, die hier bereits mit einem oder zwei Sternen bewertet haben, schließe ich mich an und möchte noch unterstreichen bzw. hinzufügen, dass dieses Buch demjenigen, der selbst von der Krankheit betroffen ist, keinen Mut macht. Vielmehr macht dieses Buch Angst, denn es suggeriert, dass man, wenn man nicht den hier beschriebenen Weg einschlägt, direkt beeinflusst, erneut zu erkranken oder nicht gesund werden zu können.

Ich habe mich schon immer für einen gesunden Lebensstil interessiert.
Dass wir alle zuviel Kohlenhydrate zu uns nehmen und sie uns nicht nur dick sondern auch krank machen können, finde ich nachvollziehbar und auch wichtig zu begreifen. Damit allein kann ich gut leben, auch und gerade als Betroffene. Die Art und Weise dieser Wissensvermittlung in diesem Buch jedoch ist so dogmatisch, dass der Kranke beim Lesen denkt: "Ich habe alles falsch gemacht!" oder schlimmer noch: "Ich bin Schuld an meiner Krankheit! Hätte ich doch nur...!"

Dieses Buch macht keinen Mut.
Es ertränkt den Leser in wissenschaftlichen Details, die teilweise kaum zu verstehen sind und propagiert seine Ernährungsmethode als quasi einzige Lösung für diese schlimme Krankheit.

Besonders sauer stieß mir auf, dass er Lebensmittel ampelmäßig in schlecht, mittel und gut einteilt und dabei der Bereich Fleisch, auch Innereien, einen großen Anteil einnimmt. Dass in der heutigen Zeit ein erhöhter Fleischkonsum und vor allem der von Innereien sicher nicht gesund sein kann, wissen wir alle. Das hat mich sehr geärgert.
Eiweiß en masse und noch zusätzliche Mittelchen einnehmen - Das hinterlässt einen komischen Beigeschmack.

Auch der Hinweis darauf, dass man bei der Ernährungsform auf Genuss nicht verzichten muss, ist ein schwacher Trost. Vor einer Feier beispielsweise sollte man dann eine Woche lang sehr streng kohlenhydratarm/-frei essen und extra viel Sport treiben, damit die Glukosepseicher leergepumpt werden. So könne man dann ruhig mal einen Tag "sündigen". Ganz ehrlich: Krebskranke Menschen, die teilweise harte Therapien durchleiden müssen, schaffen es in den allermeisten Fällen manchmal nicht mal, 10 min am Tag spazieren zu gehen und müssen bei dieser Schilderung ja fast laut auflachen.

Ganz klar kritisiere ich nicht die Ernährungsform an sich. Es leuchtet mir alles ein und ich finde es auch vom Grunde her praktikabel. Dennoch ist der Ton des Buches und die Ansprache an den Patienten, der durch die Diagnose und Therapie arg gebeutelt ist, verfehlt. Ich bin immer an Informationen interessiert auch an den unangenehmen Wahrheiten. Will man aber Menschen motivieren, sich anders/gesünder zu ernähren, so finde ich, hat der Autor sein Ziel hier verfehlt.
Er macht Angst anstatt zu entmutigen. Er spricht eindringlich und angstmachend, anstatt den Leser für seine Idee zu begeistern oder darzustellen, wie einfach es ist, sukzessive die Kohlenhydrate zu ersetzen.
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am 5. Januar 2010
Zusätzliche Chance im Kampf gegen Krebs - Das Lesen der Bücher 'Das Anti-Krebs-Buch' von David Servan-Schreiber, 'Krebszellen mögen keine Himbeeren' und 'Die neue Anti-Krebs-Ernährung' von Dr. Coy hat mich darin bestätigt, dass die Ernährung in der Tat eine große Rolle bei der Therapie und Prävention von Krebserkrankungen spielt. Bei allen drei Büchern wird deutlich, dass wir heute zu viel Zucker und Stärke konsumieren und zu wenig gesunde Fette beziehungsweise Öle essen. Bei allen drei Büchern wird darüber hinaus klar, wie wichtig sekundäre Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse sind. Mir war allerdings bisher nicht bewusst, dass es bei Obst große Unterschiede gibt. Ursprüngliche Obstsorten wie Himbeeren und Heidelbeeren enthalten sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe und wenig Zucker. Moderne Obstsorten - wie die Apfelsorten im Supermarkt - enthalten dagegen kaum noch sekundäre Pflanzenstoffe und darüber hinaus viel Zucker. Im Buch 'Die neue Anti-Krebs-Ernährung' wird sehr gut erklärt, welche Obst- und Gemüsesorten gesund sind. Obwohl in dem Buch 'Krebszellen mögen keine Himbeeren' auch auf gesunde Obst und Gemüsesorten hingewiesen wird, weiß man als Leser nicht, wie viel man täglich oder wöchentlich davon essen muss - hundert Gramm, ein halbes Kilo, ein ganzes Kilo? Im Gegensatz hierzu finde ich den 28-Tagesplan mit allen dazugehörigen Rezepten im Buch von Dr. Coy viel besser, weil man hier ganz konkrete Angaben zu den Mengen bekommt. Besonders gut fand ich auch den Ansatz, das normale Essverhalten möglich zu machen, indem Rezepte beschrieben werden, die mit Hilfe von gesunden Zuckern und kohlenhydratarmen Mehlen das Essen von Torten, Brot, Nudeln, Waffeln und süßen Desserts möglich machen. Im Buch 'Krebszellen mögen keine Himbeeren' wird sehr schön beschrieben, dass z.B. die Anti-Angiogenese-Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe eine hemmende Wirkung auf Tumoren ausüben kann. Inzwischen weiß man durch neue Untersuchungen zur Wirkung von Anti-Angiogenese-Wirkstoffen, dass diese auch dazu führen können, dass Tumore aggressiver werden, wenn nicht gleichzeitig die Zuckerversorgung der Tumoren begrenzt wird. Es wird immer deutlicher, dass Krebs genau wie Diabetes, Alzheimer und Herzinfarkt eine Zivilisationskrankheit ist, die durch die nicht artgerechte Ernährungs- und Lebensweise des Menschen in Industrienationen maßgeblich ausgelöst wird. Dieser Aspekt wird sehr gut in dem Buch 'Die Steinzeit steckt uns in den Knochen' beschrieben. Auch die Kapitel in diesem Buch über Krebs sind sehr empfehlenswert. Des Weiteren wird in diesem Buch auf die Bedeutung der Bewegung für den Schutz vor Zivilisationskrankheiten hingewiesen. Bei den drei oben genannten Büchern über Krebs wird allerdings nur im Buch von Dr. Coy die entscheidende Rolle von Bewegung und Sport zur Prävention und Therapie von Krebserkrankungen konkret mit Übungen beschrieben. Darüber hinaus wird auch noch die wichtige Rolle der Psyche im Kampf gegen Krebs beschrieben. Gerade die Kombination aus Ernährung, Bewegung und Maßnahmen für die Psyche ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sehr gut zusätzlich zu konventionellen Krebstherapien angewendet werden kann. Ich denke, man sollte es Krebspatienten selbst überlassen, ob sie zusätzlich zur konventionellen Therapie mit Chemo- und Strahlentherapie ihre Heilungschancen erhöhen wollen, indem sie selbst ihr Schicksal in die Hand nehmen. Ich kann nur jedem, der nicht an Zivilisationskrankheiten erkranken will, empfehlen, diese vier Bücher zu lesen.
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am 29. Januar 2014
Kann mich kurz fassen. Meinem Sohn hat dieses Buch das Leben gerettet! Ein halbes Jahr strikte Ernährung nach Coy und vom anaplstischem Astrozytom III keine Spur mehr!
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am 14. November 2009
Ich habe das Glück, dass ich mir dieses Buch gekauft habe ohne selber von Krebs betroffen zu sein. Ich lese es mit großer Freude, denn all die Dinge, die ich seit Jahren in meiner Ernährung betreibe, finde ich hier wieder. Ich glaube gerne, dass die ganzen verarbeiteten und künstlichen Lebensmittel unabsehbare Folgen für unseren Körper haben, und dass man zu den ursprünglichen und unveränderten Lebensmitteln- Fleisch aus artgerechter Haltung und in Bio- Qualität, Obst und Gemüse aus Bio- Anbau zurückkehren sollte erscheint mir mehr als logisch. Eine kohelhydratarme Ernährung ist meiner Meinung nach- zu den positiven Auswirkungen auf schon bestehende Erkrankungen- der einzige Weg, in der heutigen Zeit schlank zu werden und auch zu bleiben. Auch wenn es hier kritische Stimmen gibt: Dieses Buch ist eine hervorragende Grundlage für JEDEN der isst, und damit für uns alle! Die meisten Menschen wissen überhaupt nicht was sie ihrem Körper antun und essen wenn sie Hunger haben eben eine Pizza und trinken wenn sie Durst haben eben eine Cola- ohne die verheerenden Folgen für ihren Körper zu begreifen. Du bist was du isst- aus Cola und Weißmehlbrötchen kann keine hochwertige Körperzusammensetzung entstehen!!! Wenn die Menschen der zivilisierten Länder (die in genau dem Punkt äußerst unzivilisiert und unterentwickelt sind!) die Grundlagen, die dieses Buch anschaulich und leserfreundlich vermittelt, beherzigen würden hätten wir einen deutlich geringeren Krankenstand und viel mehr gesunde und schlanke und glücklichere Menschen. Ich wünsche dem Autor, dass sein Buch eine große Verbreitung und Beachtung findet, und dass Eltern schon ihre kleinen Kinder auf vernünftige ernährungsphysiologische Beine stellen- hier ist das perfekte Schulbuch und Nachschlagewerk!!!
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am 9. Januar 2014
Die Frage lautet gesunde Ernaehrung was ist das, byw was hilft gegen Krebs? Das Buch vermittelt Zusammenhaenge und Anregungen. Zu empfehlen
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Wenn ich ehrlich bin, von dem Rezeptteil des Buches bin ich enttäuscht. Da kann man jedes andere Kochbuch, das die sog. Mediterane Küche bevorzugt auch verwenden. Meine Enttäuschung entsteht vor allem dadurch, dass jede Mahlzeit ein Stück Fleisch, sei dies nun Lachs, oder ein Steak, Rosbeaf, oder sogar die Curry-Wurst mit Pommes enthält.
Dann fällt mir auf, dass die Salate häufig mit Rapsöl gemacht werden, in keinem einzigen findet sich das von Frau Budwig so geschätzte Leinöl. Das zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig im Geschmack ist. Ich verwende eine Mischung, wobei ich sehr gutes kalt gepresstes Olivenöl und Leinöl mische, dadurch wird der etwas herbe Geschmack aufgefangen.
Ich bin kein Ernährungsberater beschäftige mich aber seit einiger Zeit, das heißt also schon einige Jahre, mit einer gesunden Ernährung. Ich würde Krebspatienten raten, wenn Sie nicht ganz auf Fleisch verzichten können, dann beschränken sie sich auf 2 Fleischmalzeiten in der Woche.
Essen Sie einfache Mahlzeiten, dazu gehört so etwas, wie die Lieblingsspeise meiner Großmutter, Kartoffeln mit Quark, mit frisch geschnittenem Schnittlauch, oder Petersilie.
Ich würde jedem raten so hochwertig wie möglich einzukaufen. Bio-Wahre, frisches Gemüse, wenn es geht von einem nahegelegenen Bauer, das Brot und die Brötchen von einem Vollkornbäcker.
Es ist sicherlich umstritten, aber einem Krebskranken würde ich auch einmal zu einer Fastenwoche raten. Man hat nämlich festgestellt, dass das nicht nur die Tumore schrumpfen lässt, sondern dass danach auch die Medikamente und sonstigen Maßnahmen besser wirken.
Die Geschichte mit dem Krebsgen, die finde ich zwar spannend, aber es scheint so zu sein, dass es nach einem großen Loch aussieht, in das man noch ein paar Milliarden reinstecken kann, aber ob man dann das Krebsproblem gelöst haben wird, daran möchte ich als Nichtmediziner ein Fragezeichen machen. Der Name des Wissenschaftlers Otto Warburg, der vor 90 Jahren den veränderten (Gärungs-) Stoffwechsel in der Krebszelle gefunden hat, scheint mir besonders wichtig, um das Krebsproblem zu lösen. Wir haben heute offensichtlich viele Bequemlichkeiten, die wir früher nicht hatten. Selbst wenn man nicht raucht und nicht trinkt, wir bewegen uns alle viel zu wenig. Wir sitzen stundenlang am Computer und vor dem Fernsehen. Wir fahren zum Bäcker mit dem Auto statt mit dem Rad. Viele empfinden ihre Tätigkeiten als sinnentleert und beugen sich natürlich auch beruflichen Zwängen. Früher bin ich sonntags in die Kirche gegangen, das ist mir heute an einem Sonntag, beim Glockengeläut aufgefallen. Ich meine nicht dass es so wichtig ist, jeden Sonntag eine Stunde in diesem Besinnungsraum zu verbringen. Ich glaube aber dass es wichtig ist, sich zu besinnen, sich Zeit zu nehmen.
Man kann an einem Fernsehabend, z.B. freitags 4 Krimis hintereinander ansehen. Ich gebe zu ich schaue auch gern einen, aber findet mit unserem Fernsehprogramm nicht auch eine innere Verschmutzung statt?
Über die Frage was ein gutes Buch ist, geraten die Meinungen sicher auseinander, aber wenn man Zeit hat auch mal ein solches zur Hand zu nehmen, mal etwas über ein Gebiet zu lesen, das man schon immer einmal betreten wollte, das finde ich wichtig.
Auch wenn viele Krebskranke es sich wünschen, den Goldenen Weg, der hundertprozentig zum Erfolg führt, den sehe ich heute nicht. Wenn die Diagnose gestellt wird, beginnt ein hektisches Treiben. Es wird operiert, es gibt Chemotherapie und es wird bestrahlt. Das möge mir keiner übel nehmen, ich habe mich bei einem Krebsbuch, das ich gerade gelesen habe, gefragt, nützt das meistens dem Patienten noch? Verbessert das seine Lebensqualität? Es ist vielleicht eine philosophische Frage, ob die Krebserkrankung nicht ein Ausdruck dafür ist, wie wir mit dieser Welt heute umgehen, nämlich sie hemmungslos und um jeden Preis auszubeuten. Vielleicht sollten wir den Begriff der Nachhaltigkeit und der Ökologie, ich verstehe darunter ein gesundes und gedeihliches Zusammenleben, auch einmal für uns ganz persönlich definieren.
Ein solches Ernährungsbuch, dessen Sinn sehe ich hauptsächlich darin, dem Patienten das Gefühl zu vermitteln dass er und sein Umfeld etwas im Umgang mit der Krankheit tun kann.
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am 5. Januar 2010
Hemmung des Zuckerstoffwechsels in Krebszellen als Ansatzpunkt neuer Krebstherapien durch Forschungsgruppe der Johns Hopkins Universität bestätigt

Schon lange vermutete epigenetische Veränderungen in der Methylierung von Promotoren konnten nun als Ursache der Aktivierung von Proto-Onkogenen in Krebszellen nachgewiesen werden. Die Forschungsgruppe von Joseph Pelicano identifizierte durch gezielte Demethylierung das Gen Transketolase-like 1 (TKTL1) als ein in Krebszellen stark aktiviertes Gen. Transketolasen kontrollieren den nichtoxidativen Zuckerstoffwechsel in Krebszellen. Die Schlüsselrolle des TKTL1-Gens für Krebszellen wurde sowohl durch Aktivierung als auch durch Hemmung des TKTL1-Gens bestätigt. Die Expression von TKTL1 in Krebszellen, die nur wenig oder kein TKTL1 exprimierten, führte zu einem signifikant verstärktem Wachstum. Die Hemmung von TKTL1 in Krebszellen mit hoher TKTL1-Aktivität führte zu einer dramatischen Abnahme der Größe und Anzahl der gebildeten Tumor-Kolonien. Damit konnte gezeigt werden, dass das TKTL1-Gen ein geeigneter Angriffspunkt zur Therapie von Krebs darstellt.

Eine internationale Forschergruppe um Natalie Serkova konnte des Weiteren zeigen, dass auch die Aktivierung des Zuckerstoffwechsels bei Leukämien eine entscheidende Rolle spielt. Die Therapie mit dem Tyrosinkinaseinhibitor Imatinib (Handelsname Glivec) stellt eines der wichtigsten Fortschritte in der Krebstherapie der letzten Jahre dar, da ein Großteil der Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) durch eine Behandlung mit Imatinib auch 5 Jahre nach Ausbruch der Erkrankung noch am Leben ist. Probleme treten aber insbesondere dann auf, wenn Krebszellen eine Resistenz gegen dieses Medikament entwickeln. Gegen Imatinib resistente Krebszellen zeichneten sich durch eine hohe Zuckeraufnahme (Glukose) und eine verstärkte Milchsäureproduktion aus. Die Umschaltung der Energieproduktion von der Verbrennung von Zucker zu einer Vergärung zu Milchsäure (Warburg-Effekt) eignet sich damit für eine frühzeitige Detektion einer Imatinib-Resistenz. Die Hemmung dieser Zuckervergärung stellt darüber hinaus auch einen Angriffspunkt zur Durchbrechung der Resistenz gegen eine Therapie mit Imatinib dar.

Integrative Discovery of Epigenetically Derepressed Cancer Testis Antigens in NSCLC
PLoS ONE, Dec 2009 4(12): e8189

Coordinated activation of candidate proto-oncogenes and cancer testes antigens via promoter demethylation in head and neck cancer and lung cancer
PLoS One, Jan 2009; 4(3): e4961

Abnormalities in Glucose Uptake and Metabolism in Imatinib-Resistant Human BCR-ABL-Positive Cells
Clin. Cancer Res., May 2009; 15: 3442-3450
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