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Kundenrezensionen

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am 1. November 2012
Sir Arthur Conan Doyle wäre sicherlich stolz auf Anthony Horowitz gewesen. Es steht zwar der neue Sherlock Holmes auf dem Cover, aber ich hatte nicht das Gefühl, einen “neuen” Sherlock Holmes Roman zu hören. Alles hört sich wirklich sehr authentisch an. Der neue Fall von Sherlock Holmes beginnt wie so oft harmlos. Ein Kunstsammler fühlt sich verfolgt und er schildert Sherlock Holmes und seinem treuen Gefährten Dr. Watson eine seltsame Geschichte über in die USA verkaufte Bilder, einen Überfall auf einen Zug und die Jagd auf die Verbrecher. Dabei ist einer der Anführer der Räuber erschossen worden und der Kunstsammler hat Angst, dass sich der Bruder des Getöteten an ihm rächen möchte. Sherlock Holmes übernimmt den Fall und aus diesem Fall entwickelt sich dann ein weiterer Fall, der dann auch für Sherlock Holmes persönlich sehr bedrohlich wird. Mehr seih an dieser Stelle nicht verraten, aber das Ende und die Aufklärung der Fälle ist in bester Sherlock Holmes-Manier.

Soweit zum Inhalt. Das Hörbuch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist kurzweilig, interessant und dem Autor gelingt es hervorragend, das London aus dem Jahr 1890 zu beschreiben. Die Geschichte selbst ist absolut stimmig und es gibt einige Hinweise, die natürlich nur Sherlock Holmes richtig deuten kann.

Das einzige, was ich kritisieren würde, ist das Thema des zweiten Falles. Irgendwie fand ich das zu “aktuell”. Ich will jetzt nicht schreiben, was das Thema ist, denn dadurch würde der Leser und spätere Hörer einen Hinweis erhalten, der ihm schon früh auf die richtige Spur führen würde. Ich kann mir in diesem Zusammenhang aber nicht vorstellen, dass Sir Arthur Conan Doyle ein ähnliches Thema gewählt hätte. Das ändert aber überhaupt nichts daran, dass ”Das Geheimnis des weißen Bandes” ein klasse Kriminalfall der alten Schule ist.

Johannes Steck liest das gekürzte Hörbuch wie immer ganz hervorragend. Dieses Hörbuch wäre sicherlich noch besser, wenn es auch ungekürzt bei audible.de zum Download zur Verfügung stehen würde.

Meine Wertung: 5 von 5 Sterne für eine interessante Rückkehr in die Welt des Sherlock Holmes und Dr. Watson!
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am 8. Juli 2013
Jeder kennt den Ur-Detektiv Sherlock Holmes, und auch jeder kennt die Geschichten von Arthur Conan Doyle. Wie erfrischend, eine neue Geschichte, bei der das originale Sherlock-Feeling aufkommt!
Der heutigen Zeit geschuldet ist die persönliche Involvierung des Detektivs, denn Sherlock gerät in die Mühlen einer korrupten Gesellschaft, ein verschworener Sumpf von Polizei bis Politik. Und das Bemerkenswerte ist, dass ich mich wirklich aufs Glatteis habe führen lassen, ich habe schon bei ein paar Indizien gestutzt, aber mich vom Erzählfluss doch einlullen lassen, so dass mich die Auflösung tatsächlich überrascht hat.
Etwas unmotiviert fand ich die Selbstjustiz Sherlocks am Schluss, hier sehe ich eine zeitgemäße Ächtung des Verbrechens, hier finde ich den echten Sherlock nicht wieder. Aber was soll ich sagen - ich habs verkraftet. :)

Fazit: Mehr davon!
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am 23. August 2012
Ich habe sie alle gelesen, die komplette Sherlock-Holmes-Reihe und auch ein paar Nachfolger. Dieser, von A. Horowitz verfasste Roman, ist mit Abstand der Beste. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zum Original" die jedoch durchaus beabsichtigt scheinen. Dadurch hebt er sich eindeutig von vielen Kopien ab.

Inhalt:
Lange nach dem Tod des großen Meisterdetektives und vieler ihrer Mitstreiter, liegt der alternde Watson im Krankenbett und schreibt, zwischen den Krankenbesuchen, an seinem Vermächtnis. Dabei rekapituliert er sein Leben, an der Seite seines Freundes, und erinnert sich eines so brisanten Falles, den er unter Verschluss gewahrt wissen will. Ein so abscheuliches Abenteuer das Holmes und Watson im Jahre 1890 zu bestehen hatten, das es noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
1890 ist Watson verheiratet und für ein paar Tage Strohwitwer. Es zieht ihn fast magisch in die Baker Street und zu seinem alten Weggefährten. Es dauert auch nicht lange, bis der nächste Fall" an die Tür klopft. Der wohlhabende Kunsthändler Edmund Carstairs fühlt sich von einem Mann beobachtet und verfolgt. Er spricht auch sofort einen Verdacht bezüglich der Identität des Verfolgers aus. Er vermutet den Chef einer Banditentruppe, die vor mehr als einem Jahr einen Zug in Amerika überfiel. In diesem befanden sich auch mehrere Bilder der Galerie Carstairs & Finch". Die Geschichte die Castairs bei näherem Hinterfragen von Holmes erzählt, weckt das Interesse des Detektives und er beginnt zu ermitteln.

Meine Meinung:
Ich bin von diesem Buch begeistert. Der Aufbau, die Handlung und die Darstellung der Charaktere stehen dem Original in nichts nach. Trotzdem schafft es der Schriftsteller sich abzugrenzen. Holmes wirkt weniger arrogant, exzentrisch und mürrisch. Horowitz fokussiert mehr Watsons Leben ohne die Brillanz des Meisterdetektives aus den Augen zu lassen. Der Doktor redet viel mehr über seine anspruchsvolle Arbeit und thematisiert einige Erkrankungen mit detailliertem Fachwissen. Dadurch agieren Beide fast gleichberechtigt, so scheint es. Der eigentliche Fall ist mehr der heutigen Zeit angepasst, solche Abscheulichkeiten die Doyle vor mehr als 100 Jahren wahrscheinlich aus gesellschaftlichen Gründen nicht thematisieren hätte können (sofern er das gewollt hätte). Genau diese Zusammenstellung, der immer wiederkehrende Bezug auf alte( originale) Fälle, die Erwähnung alter Weggefährten und deren Verbleib, und die leichten Charakteränderungen haben mich so fasziniert, dass ich das Buch in derselben Geschwindigkeit wie die Doyle-Bücher verschlungen habe. Nach meiner Interpretation des Endes kann ich noch auf eine Fortsetzung hoffen.
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am 3. Mai 2016
Cover:
Das Cover des gebundenen Buches ist mit Stoff überzogen, in dem in weißer Schrift der Titel und der Autorenname eingestanzt wurden. Es fühlt sich unglaublich schön an. Ich finde es sehr gelungen.
Meinung:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig, und bereits nach wenigen Sätzen war ich in der Handlung drin. Die Atmosphäre ist wunderbar, man kommt sich selbst vor wie im Jahr 1890. Das Buch ist sehr bildhaft geschrieben, ich konnte mir alles genau vorstellen. Die Spannung baut sich nach jeder Seite weiter auf und am Schluss war ich von der Auflösung wirklich überrascht.
Fazit:
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der natürlich Sherlock Holmes liebt, aber auch intelligent geschriebene, gute Krimiunterhaltung mag. Es ist definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher geworden.
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am 23. März 2012
Wenn man sich (so wie ich) etwas ausführlicher mit dem Mythos Sherlock Holmes beschäftigt, nimmt man die "Konkurrenz" besonders unter die Lupe. In diesem Fall gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung von mir.

Während ich meine Geschichten ganz bewusst in der heutigen Zeit spielen lasse, sind es doch immer wieder das viktorianische London oder die dunklen, nebelverhangenen Häuserfronten adliger Landsitze, die mich fasziniert zurücklassen.

Anthony Horowitz, 1956 in England geboren, wuchs in einem wohlhabenden und gleichzeitig exzentrischen Haushalt auf. In einer Atmosphäre von familiärer Zuneigung und gleichzeitiger Boshaftigkeit der Großmutter, wurde er auf ein Internat geschickt, dass durch unschöne Erfahrungen den Wunsch nach einem Schriftstellerdasein weckte. Seine (englischsprachige) Internetseite verrät viel über den Menschen und seinen schier unheimlichen Schaffensdrang.
Anthony Horowitz lebt mit seinen beiden Kindern und seiner Frau im Norden Londons.

Zum Buch:

Dr. Watson berichtet über einen Fall (oder besser: mehrere Fälle), die sich auf rätselhafte Weise miteinander vermengen. Über den Grund des späten Zeitpunkts des Berichts kann er glaubhaft Auskunft geben.

Es sind eigentlich zwei Rätsel: das der Bostoner Flachkappenbande und das des Seidenhauses. Eine irischstämmige Bande überfällt in Amerika Züge und entwendet dabei wertvolle Gemälde. Eines Tages steht daher der Kunsthändler hilfesuchend vor Holmes' Tür.
Das Rätsel des 'Seidenhauses' wird erst im Rahmen der Untersuchung aufgeworfen und durch beharrliche Untersuchungen aufgedeckt. Es ist scheinbar eng verwoben mit der Flachkappenbande.

Dabei stoßen Holmes und Watson auf Verbrechen, die sie in ihrem Innersten erschüttern und an den Rand der Legalität treiben. Holmes verbringt daraufhin gar einige Tage in einem Londoner Gefängnis.

Horowitz führt den Leser in verruchte Kneipen, in Opiumhöhlen und Kinderheime, in Gefängnisse, Gerichte und merkwürdige Männerclubs. Es gibt Verfolgungsjagden, unheimliche Schauplätze und vieles mehr. Alle Zutaten und viele bekannte Charaktere aus den 56 Geschichten und vier Romanen sind enthalten. Das Menü kann beginnen.

Holmes kombiniert wie immer messerscharf, Watson hinkt wie immer etwas hinterher. Die düstere Stimmung des Londons aus der Zeit Conan Doyles' wird gut eingefangen und erhält durch die Beschreibung der Straßengang sogar leichte Einflüsse, die an Charles Dickens erinnern.

Im Endeffekt sind alle Zutaten, die den Meisterdetektiv ausmachen, in diesem Roman enthalten. Durch die straffe Handlung und die vielen Anspielungen wirkt das Buch manchmal fast schon zu glatt. Aber es ist toll gemacht und wird allen Sherlock-Holmes-Liebhabern (und solchen, die es werden wollen), viel Freude bereiten.

Dieser Roman ist ein würdiger, spannender und unterhaltsamer Sherlock-Holmes-Roman. Und welche Romane schaffen es schon, vor den Augen der Sherlock Holmes Society (die diesen Roman in Auftrag gegeben hat) zu bestehen.

Zur Wertung:

Originalität: ****
Charakterzeichnung: *****
Handlung: *****
Sprache: *****
Humor: *
Gesamtwertung: 5 / 5
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am 21. Januar 2012
Anthony Horowitz versucht mit diesem Roman den Faden von Arthur Conan Doyle aufzunehmen und eine neue Geschichte um den Meister-Detektiv Sherlock Holmes und seinen Freund und Assistenten Dr. Watson zu schreiben. Da ich das sehr mutig fand und es mich sehr interessierte, ob es gelingt, den Geist dieses Klassikers aufzugreifen oder ob es lediglich ein moderner Abklatsch ist, habe ich zu diesem Buch gegriffen. Da ich vor wenigen Wochen den neuen Kinofilm, Sherlock Holmes 2 'Spiel im Schatten' gesehen habe und ziemlich enttäuscht darüber war, habe ich nicht allzu viel von diesem Buch erwartet.
Der Autor war mir ausschließlich bekannt von verschiedenen Kinderbüchern.

Das Buch ist wie die Originale aus der Sicht von Dr. Watson in der Ich-Form geschrieben. Watson spricht im Vorwort den Leser direkt an und erklärt, wie diese Geschichte in die bestehende Chronik von Sherlock Holmes einzuordnen ist und verrät schon mal, dass es sich um schockierende Enthüllungen handeln wird.

Durch die sehr gewählte und anfangs etwas ungewohnte Sprache der ersten Kapitel, die zumindest in der deutschen Übersetzung sehr nah an den Originalen ist, lässt gleich 'Sherlock Holmes'-Gefühle erwachen. Leider lässt dieser ausdrucksstarke Schreibstil im Laufe der Geschichte etwas nach und passt sich dem heute gängigen Stil an, was sich zwar vorteilhaft auf den Lesefluss auswirkt, aber leider doch etwas an Atmosphäre einbüßen lässt.

Selbstverständlich begegnet man auch alten Bekannten. So fehlt die treue Mr. Hudson, die Holmes den Haushalt führt ebenso wenig wie sein Bruder Mycroft und Inspektor Lestrade von Scotland Yard. Anders als in den Büchern von Conan Doyle werden zwei Fälle geschildert, die zwar miteinander verknüpft sind, dennoch könnten sie genau so gut für sich stehen.
Ich empfand die Charaktere als glaubhaft. Allerdings ist es einige Zeit her, dass ich die Originale gelesen habe, so dass nicht wirklich beurteilen kann, ob Horowitz die Persönlichkeiten von Watson und Holmes genau so trifft, wie sie Conan Doyle zum Leben erweckt hat. Die Beschreibungen des schmuddeligen, düsteren und feuchtkalten Londoner Winter haben mich auf jeden Fall überzeugt. Und auch die Szenen in Bakerstreet 221b haben mich lebhaft an den Besuch des Sherlock Holmes Museums erinnert, das ich vorletzten Sommer mit meinen Kindern besuchte.

Über den Inhalt möchte ich jetzt gar nicht mehr schreiben, sonst verrate ich noch zuviel. Wer gerne ins London um 1890 herum eintauchen und an der Seite des berühmtesten Detektivs über spannende Fälle rätseln möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Im Nachwort schreibt Anthony Horowitz: 'Dieses Buch zu schreiben war eine große Freude, und meine einzige Hoffnung ist die, dass ich dem Original wenigstens halbwegs gerecht geworden bin.' Ich kann nur sagen: 'Auf jeden Fall!'

Einen kleinen Abzug gibt es, weil für mich die Auflösung des einen Kriminalfalles zwar sehr spannend aber letztlich doch nahe liegend war.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Januar 2012
Zum Inhalt:

Sherlock Holmes kriegt Besuch von Dr. Watson. Dieser hat seine Frau zum Bahnhof gebracht und verbindet dies mit einem Aufenthalt in der Baker Street 221 b. Holmes freut sich sehr über den Besuch und stellt erst einmal fest, was Watson dazu bewogen hat. Er zählt haarklein auf, wieso, weshalb und warum. Während ihres netten Gesprächs kommt aber ein Mann zu Holmes und bittet ihn um Hilfe. Als dieser nun seinen Fall geschildert hat, sind Holmes und Watson bereit, ihm zu helfen. Die Vorkommnisse führen die Beiden in den Hochadel und ins tiefste Milieu.

Straßenkinder sind genauso beteiligt an dem Fall, wie viele angesehene Personen. Als Holmes sich in eine Falle locken lässt, wird er des Mordes an einem jungen Mädchen beschuldigt und in den Kerker geworfen. Bei der Verhandlung sagen Zeugen aus, die ihn gesehen haben wollen, als er das Mädchen erschossen hat. Erschwerend hinzukommt aber, dass Holmes mit der Tatwaffe aufgefunden wurde. Watson tut sein Möglichstes um Holmes zu helfen. Auch Holmes Bruder versucht sein Bestes. Als Sherlock dann aber aus dem Gefängnis verschwindet, wird allmählich klar, dass hier nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht.

Eine große Rolle spielt hier auch das House of Silk. Aber was ist das und vor allem wo ist es? Wer mehr dazu erfahren möchte, sollte diesen tollen Krimi selbst lesen, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.

Fazit:

Der Autor Anthony Horowitz hat hier Sherlock Holmes letzten Fall veröffentlicht. Watson schrieb ihn nieder und er sollte erst nach 100 Jahren veröffentlicht werden. Nun ist es soweit ! Ihm ist es gut gelungen, die Spannung dieses Krimis von Anfang bis Ende hoch zu halten. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und mit vielen ausführlichen Details versehen. Holmes und Watson waren mir sofort bildlich vor Augen. Auch die anderen Protagonisten konnte ich mir recht gut vorstellen. Die Straßenkinder, wie sie um jeden Penny kämpften und auch die oberen Zehntausend sind gut gezeichnet.

Der Fall ist brisant und auch heute noch hoch aktuell. Viele Irrwege bin ich gegangen und kam dem ganzen Ausmaß nicht einmal nahe. Das Ende ist heikel und absolut spannungsgeladen.

Die Sprache des Autors gefiel mir gut, ein paar kleine Übersetzungsmacken stören aber nicht wirklich. Das Buch lässt sich flüssig lesen und man kann es schwer aus der Hand legen, weil man einfach wissen möchte, was es nun eigentlich mit dem House of Silk auf sich hat.

Alles im Allem ein vorzüglicher Krimi, der mich vollauf zufriedenstellte. Hier vergebe ich gerne 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
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am 5. Februar 2015
Zum Inhalt

November 1890
Ein neuer Fall für den außergewöhnlichen Sherlock Holmes, den sein treuer Freund und Biograph Dr. Watson 100 Jahre aufbewahren ließ, um nicht in das Visier von Rache und Vergeltungsschlägen zu kommen.

Ein gut gekleideter Gentleman bittet das Ermittlerduo um Hilfe und es scheint vorerst ein recht einfacher, unspektakulärer Fall zu sein. Es geht um einen Raubüberfall, zerstörte Kunstwerke und die Angst, verfolgt zu werden. Wie sich dann allerdings alles entwickelt, hätte niemand ahnen können und Sherlock Holmes selbst muss erleben wie es ist, in die Mühlen der Justiz zu geraten.

Meine Meinung

Ein einstimmendes Vorwort von Dr. Watson hat mich sehr schnell in die damalige Zeit zurückversetzt. Ich liebe London und die Atmosphäre wird mit dem außergewöhnlichen Schreibstil sehr gut rübergebracht. Auch die Dialoge sind stimmig und wenn Dr. Watson in seiner Erzählung auch mal den Leser direkt anspricht, fühlt man sich unmittelbar dabei.

Neblige Straßen, Kutschenfahrten, die berühmte Bakerstreet, gut situierte Gentlemen und verwahrloste Straßenkinder; alles genauso, wie man die Geschichten um Sherlock Holmes in Erinnerung hat.

Dr. Watson neigt zu einer ausschweifenden Erzählung. Das hat das Ganze aber nicht in die Länge gezogen, denn gerade die vielen Details haben mich völlig in die Geschichte eintauchen lassen und mir alle Komponenten geliefert, um der Aufklärung des Falls näher zu kommen. Es blieb immer spannend, da ich natürlich keine Ahnung hatte, was dahintersteckt und ich hab mit Freuden mitgerätselt. Der geniale Verstand des Detektivs wird hinreichend in typischer Manier hervorgehoben - wie Holmes auch nur den kleinsten Hinweis als Puzzlestück erkennt, mit einer Leichtigkeit zusammensetzt und seine Schlussfolgerungen zieht ist wie immer verblüffend.

"Wenn man Holmes einen Tropfen Wasser zeigte, würde er daraus die Existenz des Atlantiks herleiten. Ich selbst würde mich nach dem Wasserhahn umschauen. Das war der Unterschied zwischen uns." S. 221

Alles passt perfekt ins Bild: die typischen Marotten von Holmes in seiner geheimniskrämerischen Großspurigkeit, Dr. Watsons Versuch, seinem Freund in jeder Lage beizustehen, die undurchschaubaren Charaktere, der mysteriöse und komplexe Fall und ein subtiler Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.

Für Fans von Kriminal- und Detektivgeschichten aus dieser Zeit ein Muss!

Fazit

Ein sehr gutes Remake der klassischen Detektivgeschichten um den berühmten Sherlock Holmes und seinen Freund Dr. Watson. Atmosphärisch, stimmig und spannend bis zum Schluss.

© Aleshanee
Weltenwanderer

Sherlock Holmes Reihe

1 - Das Geheimnis des weissen Bandes
2 - Der Fall Moriarty
3 - ?
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am 3. Mai 2015
So lange gehofft, und nun endlich ein Holmes-Roman, den Arthur Conan Doyle nur ganz wenig besser geschrieben hätte,
es kommt schon sehr an den Stil des Meisters heran!
Das was viele Nachahmer nicht konnten: die tief-philosophischen Gedanken, Monologe oder Dialoge mit Watson, die (scheinbar) mit dem Fall gar nichts zu tun haben (später wird man natürlich eines Besseren belehrt! : "Erinnern Sie sich meiner derzeitigen Frage nach....")
Sehr spannend, und gruselig: wie der Fall immer und immer mehr in hohe, später in allerhöchste Kreise involviert wird,
kein Wunder, daß Watson ihn 100 Jahre unter Verschluß hielt! Heute sind wir ja dies alles gewöhnt!
Die Atmoshäre bringt nahezu greifbar den victorianischen Lebensstil zurück, man fühlt sich wohl und angenehm kribblig angetan...
Nachtrag 17.5.2015: Buch in der Nacht zu Ende gelesen. Ich hatte wirklich das Schlimmste nicht für möglich gehalten, und der Verdacht, der sich die ganze Zeit im Unterbewußtsein bildete, wurde immer wieder verdrängt: doch mit unbarmherziger Härte wird der schlimmste Offenbarung grausige, deprimierende Wirklichkeit, die absolute Hoffnungslosigkeit, die auch noch (wie real und aktuell!) von höchsten Kreise der Politik, des Königshauses, der Justiz und der Polizei gedeckt wird, weil diese alle mit drinstecken!
DAS ist Horror! Ich verstehe Holmes sehr gut, daß er zum Schluß das "House of Silk" niederbrannte,
aber leider wird es in der Welt, in der wir leben, wie der scheinheilige Referent darlegte, immer wieder auferstehen, und alle gehen straffrei aus, die Opfer bleiben ungesühnt.
Nach DER Lektüre braucht man einen guten Whisky, und die Illusion, das es nur ein (extrem guter) Roman ist.
Leider aber ist es auch traurige Wirklichkeit.
Ich verstehe Watson sehr gut, daß er "zu der anderen Seite, jenseits des dunklen Schattens", zum Geige spielenden Holmes will,
denn (damals wie heute), schreibt er aus unserer Welt, in der sinnlose Kriege toben, in der Kinder grausam ausgebeutet und mißhandelt werden, aus einer Welt, die er nicht mehr versteht, von den körperlichen und seelischen Schmerzen ganz abgesehen.
Vieleicht ist auf der anderen Seite das Licht?
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am 11. Mai 2016
Vorab muss ich sagen, dass ich keinerlei Erfahrungen mit den Original Werken von Sherlock Homes bzw. Sir Arthur Conan Doyle habe.

Aufmerksam bin ich auf das Buch durch den Autor geworden, da mir sein Schreibstil stets gefallen hat. Und auch hier hat es mich sofort
wieder gepackt und ich habe das Buch innerhalb von 5 Tagen durchgelesen.
Der Fall war sehr spannend und hat es geschafft nicht zu vorhersehbar zu sein, aber alles logisch aufzuklären. Auch die beiden Hauptfiguren
sind sehr interessant und es macht Spaß ihnen zu folgen.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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