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am 28. August 2007
Illy Kozyrevs kurzes Buch "Die Wahrheit über die orangene Revolution" ist- leider- eines der wenigen Bücher, die es bislang auf dem deutschen und internationalen Buchmarkt zu den Geschehnissen der orangenen Revolution gibt. Positiv ist deshalb, dass es überhaupt eine Publikation zu diesem vergessenen Land am Rande Europas gibt und dass diese von einem Ukrainer selbst verfasst wurde. Erstens gibt dies eine innere Perspektive der Revolution wieder und zweitens sind es in der Regel westliche Beobachter, die über die Ukraine berichten. Leider aber ist das Buch weder objektiv noch wissenschaftlich. Sprachlich relativ schwach stellt es in keiner Zeile die Geschehnisse in Kiew und im Rest der Ukraine objektiv dar. Das gesamte Werk protzt aus einer völlig einseitigen ostukrainischen, pro-russischen Perspektive und ergeht sich in sich ständigen Kritiken an den "Urhebern" der orangenen Revolution, ohne auf deren Sicht der Revolution auch nur ansatzweise einzugehen. Dies ist- neben der sehr schwachen sprachlichen Leistung- sehr bedauerlich, da es eben sehr wenig Literatur zu diesem Thema gibt, so dass der Ukraine-unerfahrene Leser keine Möglichkeit erhält, sich objektiv über das Geschehene in Kiew und andernorts zu informieren.
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am 5. November 2009
Ob wir jemals die ganze Wahrheit der sog. orangen Revolution erfahren werden, kann man heute noch nicht absehen. Vielleicht in 20 Jahren, wenn die Archive für Historiker zugänglich sind. Wir müssen aber schon heute mehr darüber wissen, was in der turbulenten Zeit vom Herbst bis zum Weihnachtsfest 2004 in der Ukraine vorging. Illya Kozyrev hat in seinem Buch die Fakten zusammen getragen und schildert glaubwürdig die bisher kaum bekannten Zusammenhänge und Hintergründe dieses Machtkampfes in Kiew. Ich kenne dieses "Grenzland" (u kraja = am Rande) aus vielen Besuchen seit 2000. Die Gastfreundschaft und der herzliche Empfang der Bevölkerung haben mich oft beschämt. Die Gespräche und Erzählungen mit und von hochbetagten Kriegsveteranen gingen unter die Haut. Dennoch: die Ukrainer lieben uns Deutsche. Immer wieder hatte ich Tränen in den Augen, als ich im Dezember 2004 auf allen Kanälen (den deutschen, den russischen und den ukrainischen) die Berichterstattung verfolgte. Beruflich vertraut mit Großveranstaltungen kamen mir jedoch immer wieder leise Zweifel auf, ob da alles mit rechten Dingen zu ging. Diese Revolution mußte Großsponsoren haben. Das Buch "Die Wahrheit über die orange Revolution" von Illya Kozyrev hat mir die Augen geöffnet. Spannend fand ich auch seine kurze Geschichte der Ukraine. Wie wenig wissen wir über dieses europäische Land. Die Ukraine muß gerade für uns Deutsche von besonderem Interesse sein. Lesen Sie dieses Buch noch vor der anstehenden Präsidentenwahl die (voraussichtlich) am 17. Januar 2010 stattfindet. Die Ukraine ist mehr als nur die Kornkammer Europas mit der schwarzen Erde, dem Krimsekt, den Sonnenblumenfeldern, Tschernobyl und Transitland für Gazprom. Die "Revolution" findet immer noch statt. Und sie wird immer noch von den alten Blöcken gesteuert, manipuliert, finanziert und korrumpiert. Von innen, aber vor allem massiv von außen.
Werner Hoffmann Köln
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am 28. September 2006
Das Buch „Die Wahrheit über die orange Revolution“ von Illya Kozyrev habe ich mit großem Gewinn gelesen. Man erwartet zunächst einen chronologischen Bericht der Ereignisse, das Buch bietet aber viel mehr. Das aktuelle Geschehen wird logisch entwickelt aus der Geschichte der Ukraine mit ihren sprachlichen Besonderheiten. Somit ist das Buch auch eine Empfehlung für den Leser, der sich für Geschichte interessiert. Das Buch ist zugänglich geschrieben und dennoch wissenschaftlich aufbereitet.

Es werden hier Einblicke in die noch nicht überwundene Korruption im Lande gewährt, wie auch in gewisse kriminelle Machenschaften, die das Land noch beherrschen. Obwohl ich die Entwicklung der unabhängigen Ukraine und das Tagesgeschehen der Orangenen Revolution mit Interesse verfolgt habe, entgingen mir offenbar wichtige Aspekte: der Autor zeigt zum Beispiel auf, dass ein großer Teil der Ukrainer eine Zugehörigkeit zur EU gar nicht wünschen und gerne in der sowjetischen Vergangenheit leben wollen. Für den Leser, der seine Meinung über die Entwicklungen in der Ukraine korrigieren möchte, ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Es macht einem bewusst, wie einseitig unsere westliche Berichterstattung doch oft noch ist. Hier kommt man der Wahrheit ein Stück näher.
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am 21. März 2007
'Die Wahrheit über die orange Revolution" von Illya Kozyrev ist ein hervorragendes politisches Sachbuch - eine brillant geschriebene, wissenschaftlich und fachlich qualifizierte Arbeit, eine aus der heimatlichen, genauen Kenntnis der Verhältnisse heraus fundiert dargestellte, messerscharfe, kritische Analyse. Es ist die Auseinandersetzung eines jungen, in Deutschland lebenden ukrainisch-russischen Autoren und Wissenschaftlers mit seinem Heimatland, der gegenüber dem deutschen Leser und der Öffentlichkeit im westlichen Europa als Germanist und Politikwissenschaftler seine Mission darin sieht, für seine Heimat zu werben, die von den westlichen Medien schändlich vernachlässigte Ukraine, wieder in den Blickwinkel der westlichen Öffentlichkeit zu fokussieren. Als kritischer, wie auch ' seltenerweise ' völlig unabhängiger politischer Analyst bemüht er sich, für wirkliche und ehrliche demokratische Verhältnisse in der Ukraine zu werben, ehrlich betrieben, als eine konstante und demokratische Entwicklung, unabhängig von westlichen, wie russischen Versuchen der Einflussnahme. Die Zukunftsperspektive weist auf einen schwierigen und dornenreichen Prozess hin, zwischen Vergangenheitsbewältigung, politischer und kultureller Erkenntnisse und Wiederbelebung der Bewusstseinsstufen der eigenen Identität und der wechselvollen Geschichte - über die im übrigen dieses Buch einen hervorragenden kulturellen Überblick gibt.

Ich, als direkter Nachfahre der berühmten beiden Kosakenhetmans der Zaphoropher Sitsch, Mychailo und Petro Doroschenko, kann aufgrund meiner historischen und familiären Verbundenheit mit Russland und der Ukraine, und getragen vom Wunsche nach Anerkennung und bewusster Erkenntnis der in der Geschichte oftmals bedeutsamen und hart umkämpften Ukraine, die kontinental gesehen immerhin das flächenmäßig größte Land Europas ist, nur jedem an Osteuropa, Russland und der Ukraine Interessierten dieses Werk empfehlen. Die Analysen dieses genau beobachtenden, hochbegabten jungen Autors, dessen unerschrockene, ausgesprochen objektive Worte der Wahrheit und Klarheit Anerkennung und Respekt fordern, kann ich jedem eindringlichst zum Studium und zur Lektüre empfehlen.
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am 24. November 2006
Ich finde das Buch "Die Wahrheit über die orange

Revolution" von Illya Kozyrev mutig und faszinierend.

Ich habe bei Amazon nach neuen Werken gesucht als

Quellen für ein Referat an der Uni im Bereich Medien

und Politik. Dieses Buch ist direkt aus dem Leben

gegriffen und zeigt aktuell auf, wie groß der Einfluss

von PR, Politiktechnologen und von Massenmedien auf

die Politik ist, unter den Aspekten der neuesten

Erkenntnisse der Psychologie und Psychoanalyse.

Das Buch ist sehr zugänglich geschrieben und ist gut

strukturiert.

Die Rezensionen hier bei amazon.de haben mir geholfen,

die richtige Wahl zu treffen. Ich frage mich

allerdings, warum mein ukrainischer Vorrezensor

negativ findet, dass Illya Kozyrev hauptsächlich

westliche Medien zitiert. Sie scheinen mir eine

sicherere Quelle zu sein, als irgendwelche Aussagen in

ukrainischen Zeitungen, die möglicherweise von einem

Oligarchen herausgegeben werden. Für meine Arbeit sind

die von Illya Kozyrev zitierten Quellen aus der

Schweiz, Deutschland und Österreich jedenfalls

zuverlässige und wichtige Informationen.

Besonders interessant finde ich das Kapitel über die

Korruption in der Ukraine: Millionen von US-Dollars,

die in der Ukraine vermutlich nur in Jahren verdient

werden können, werden offenbar gezielt eingesetzt, bis

hin zur Durchsetzung von Gesetzen im Parlament.

Finde das Buch Klasse, würde gerne von diesem Autor

etwas lesen zu Themen wie z.B. Ansätze zur Demokratie

oder Medien in Russland oder Polen.
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am 31. Juli 2007
Ich finde das Buch von Illya Kozyrev sehr interessant, persönlich und trotzdem objektiv ! Ich war damals in Kiev und habe alles selbst gesehen !
Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der die Welt nicht durch die "rosarote Brille" sieht und an alles glaubt , was unsere Medien sagen!
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am 1. August 2007
Vor einem Monat war ich mit meiner ukrainischen Freundin in Kiev und Odessa. Von vielen Ukrainern, mit denen ich mich unterhalten habe, und auch von meiner Freundin, weiss ich, wie die Situation in der Ukraine während der Orangen Revolution in Wirklichkeit war und wie gross die Enttäuschung der Ukrainer über die Führer der Revolution heute ist.
Deshalb hat das Buch von Illya Kozyrev meine Meinung von den Ukrainern nur noch bestätigt. Die Vorwürfe, dass der Autor seine Aussagen nicht
belegt finde ich albern. Wahrscheinlich haben die Rezensenten das Buch einfach nicht gelesen. Zu den Vorwürfen, dass er nur westliche Printmedien in seinem Buch zitiert hat und nicht die ukrainischen meine ich: Wenn jemand der "FAZ " oder der Östereichischen "Presse" lieber ukrainische von den ukrainischen Oligarchen bezahlte Zeitschriften
vorzieht, dann soller es gerne tun. Ich habe das Buch mit grossem Interesse gelesen. Am besten haben mir die Kapitel gefallen, in denen der Autor über seine Kindheit in der russischsprechenden Provinz in der Ukraine kurz nach der Auflösung der Sowjetunion schreibt sowie
natürlich die Berichte über den Korruptionswahnsinn am Ende der 90er Jahre.Das Buch ist sehr empfelenswert. Schade nur, dass es nicht auf Russisch oder Ukrainisch erhältlich ist, ich würde es gerne meinen Freunden in die Ukraine schicken.
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am 13. Oktober 2006
Das Buch "Die Wahrheit über die orange Revolution“ habe ich mit grossem Interesse gelesen. Es macht doch einen grossen Unterschied, ob ein einheimischer oder ein deutscher Autor über ein fremdes Land schreibt. Schon von der ersten Seite an gab es Informationen, die für mich sehr neu waren, wie z.B. die Tatsache, dass die Ukraine von der Fläche das grösste europäische Land ist. Besonders interessant fand ich das Kapitel über den Gasstreit mit Russland und eine völlig neue Meinung dazu. Die faszinierenden und gleichzeitig wissenschaftlich fundierten Informationen über die Korruption in der Ukraine und darüber, wie z.B. in der Regierungszeit von Präsident Kutschma Gesetze auf Bestellung gemacht wurden, sind so bisher nicht beschrieben worden. Auch die Schilderung der Zeit nach dem Zerfall der Sowjetunion fand ich sehr interessant, besonders die kulturellen und sprachlichen Unterschiede zwischen den Ukrainern; wie der Autor schreibt: den Ukrainern und den sowjetischen Menschen. Gut fand ich das Kapitel über das Verhältnis der Ukraine zur Europäischen Union und die Perspektiven für dieses Land, Teil der EU zu werden vor und nach der Revolution. Nach diesem Buch sehe ich die berühmte orange Revolution ganz anders als vorher und die Ukraine und die Ukrainer mit anderen Augen.
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am 2. Mai 2007
Das Büchlein bemüht sich kaum um Objektivität. Die sog. orange Revolution wird aus der Sicht eines offensichtlichen Befürworters der Janukowitsch-Partei (Partei der Regionen)dargestellt bzw. polemisiert. Das ist nicht verboten, aber auch keine "Wahrheit". Da es mittlerweile eine ganze Reihe von Schriften namhafter Autoren zu diesem Thema gibt, die gerade die damalige Rolle der Janukowitsch-Fraktion kritisch beurteilen, wäre eine fundierte Gegendarstellung sicher interessant zu lesen. Diesbezüglich finde ich das Heftchen schlecht. Der Schreibstil, die Art und Weise der Argumentation wie auch die Quellenarbeit des Autors sind meine Sache nicht.
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am 26. März 2008
Abriss der Geschichte, Geschehnisse bei der "Orangen Revolution", Biografien der Politiker, wirtschaftliche, sprachliche, rechtliche Realitäten.
Weder pro-westlich (sprich: für die Interessen der USA, die Juschtschenko lanciert und bezahlt haben) noch pro-russisch (sprich: für die Integrationsinteressen der Russischen Föderation). Daher objektiv, von den Interessen der Ukraine selber her argumentierend.
Leider sprachlich fragwürdig.
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