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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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TOP 100 REZENSENTam 26. September 2013
Aber ueber den Titel "Eine undankbare Frau" habe ich schon nachdenken muessen, denn die Frau um die es sich handelt, mag unmoeglich, unmuetterlich, unertraeglich sein, aber undankbar? Weshalb und gegen wen? Als ich das Buch las, musste ich mich wundern, dass ihr Sohn SIEBZEHN Jahre alt geworden ist, unter DEN Umstaenden...
Gibt ihm doch seine Mutter an allem die Schuld - ihm, dem ungewollten, ungeliebten Kind, dem sie nicht einmal etwas ueber seinen Vater berichten will. An ihrer Asozialenlage, ihrer Wodkaabhaengigkeit und dem darauf folgenden Koma. Er ist ihr nur fuer's Kindergeld nuetzlich, denn DAS kann sie wieder in Wodka umsetzen.
Aber Johnny kann lieben - er liebt seinen Grossvater Henry von ganzem Herzen, geht fuer ihn einkaufen, liesst ihm die Zeitung vor. Und er liebt sein Meerschweinchen...

Lesen wir einmal die Kurzbeschreibung oben und vergessen sie dann. Denn es sind alles nur Halbwahrheiten.

Nun, Johnny beginnt eine Serie von - fuer ihn "lustigen" Streichen aus reiner Verlassenheit und Sehnsucht nach Aufmerksamkeit. Nur, Tierblut ueber ein Baby zu schuetten, fingierte Todesanzeigen aufzugeben, falsche Notrufe an Eltern auszugeben, das laesst sich noch in eine relativ harmlosere Kategorie einordnen, die Kommmissar Sejer jedoch sehr sehr ernst nimmt! Aber dann begeht die Mutter, die Johnny normalerweise nur belabert, einen fuer alle ganz fatalen Fehler. Der in eine Spirale von Handgreiflichkeiten, Blutvergiessen und Tod muendet, die nicht einmal enden wird, wenn Kommissar Sejer und sein Kollege Skarre den Schuldigen gefasst haben.
Und es wird nichts mehr sein wie frueher in der kleinen norwegischen Vorstadt, wo jeder jeden kennt, alle alles von allen zu wissen meinen. Einige werden mehr leiden, andere weniger. Und Johnny, fragen Sie? Kommissar Sejer versucht, in die Psyche des Jungen einzudringen. Sein Vertrauen zu erringen, denn noch sind Fragen offen...

Karin Fossum hat mit diesem Buch, das eigentlich wie ein Vorstadt-Krimi beginnt - schon aufregend, aber sie laesst es langsam angehen - bei mir einen Volltreffer gelandet! Denn wenn sie ganz ploetzlich in Fahrt kommt, gibt es kein Bremsen mehr!
Ich habe dieses Buch - einen Psychothriller reinsten Wassers - in 4 Stunden ausgelesen, ohne eine Pause. Und was dann blieb, war eine gewisse Leere - ich wollte mehr!
Die Leere, die ich den Tag danach fuellte, indem ich das ganze Buch noch einmal las. Perfekt fuer meinen Geschmack.

Waermstens zu empfehlen fuer alle Leser und Leserinnen, denen nordische Kommissare gefallen, die aber trotzdem keinerlei Langeweile in ihren Buechern dulden.
Karin Fossum ist zurueck - weiter so!

PS: Der Titel des Originals ist "Varslegen", d.H. "Der Benachrichtiger", die englische Fassung benutzt den Titel The Caller.
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am 30. September 2013
Was für ein Buch! Einfach wunderbar,wollte ich schreiben, aber eigentlich ist es vor allem schonungslos, manchmal furchtbar, oft schwer erträglich. Ein Wechselbad der Gefühle- hier heile Welt, dort das Böse, beides in Extremen und psychologisch hervorragend herausgearbeitet. Wie Karin Fossum das Verhalten der Menschen schildert, deren ganzer Lebensentwurf durch "Streiche" eines Jugendlichen ins Wanken gerät und zerbricht, das ist meisterhaft. Man lebt und leidet mit und hat Mühe, zu verkraften, wie alles folgerichtig zuende geht. Der Schuldige, ein Opfer seiner Verhältnisse, sorgt wieder für ein Wechselbad: man liebt ihn für seine fürsorgliche Seite, bemitleidet ihn, dass er so vernachlässigt wird und ist fassungslos, was sein problematisches Leben mit ihm anrichtet.
Ein Buch zum Nachdenken, nahe an der Realität und sehr zu empfehlen. Dass der Titel eigentlich überhaupt nicht passt, ist nur nebensächlich.
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am 23. November 2013
Spannend, kurzweilig, man kann es kaum aus der Hand legen. Habe die ganze Reihe gelesen und im Gegensatz zu anderen Autoren, die wie am Fließband schreiben, kommen bei Fossum immer erstklassige Geschichten raus. Die Art, wie sie die menschliche Psyche beschreibt und sich in ihre Figuren hineinversetzt... Ich hoffe auf weitere Bücher aus der Kommissar Sejer-Reihe. Für Fans ein absolutes Muss!
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am 21. Juli 2014
Wie alle ihre Bücher ist auch dieses einfach nur fesselnd. Ich vermag gar nicht zu sagen, welches iherer Bücher am besten ist. Vielleicht ist es nicht dieses, was die Spannung betrifft. Jedoch in Sachen Komplexität ist das hier doch schon tip top.
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am 23. August 2014
Nach längerer Zeit habe ich mal wieder zu einem Buch von Karin Fossum gegriffen, das sich sehr spannend las. Mal eine andere Art Krimi und leiser, ausgefeilter Psychothriller - nicht so reißerisch wie viele andere und vielleicht deshalb umso überzeugender. Psychologisch ist das Buch gut gelungen, das Verhalten der Personen und ihr Innenleben gut beschrieben und nachvollziehbar. Das Böse kommt auf leisen Sohlen in verschiedene Leben, eigentlich als Jungenstreich gedacht, und entwickelt ein Eigenleben, das irgendwann nicht mehr zu beeinflussen ist. Durch die Dichte auf 300 Seiten kommen keine Längen auf, nur einige Schreibfehler haben mich gestört.
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am 17. Mai 2015
Also Karin Fossum schreibt gut, aber ich hab schon bessere Bücher von ihr gelesen. Ist die Geschichte anfangs noch recht interessant so nimmt sie dann doch im Laufe des Buches etwas flachere Züge an. Und ich muss ehrlich gestehen (ich hab das Buch vor 3 Wochen gelesen), dass ich nicht mehr weiß wie es ausgegangen ist :-(.
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am 27. September 2013
Das war nicht mein erstes Buch von Karin Fossum, ich lese gern von ihr. Aber dieses ist ihr nicht gut gelungen. Die ersten Szenen sind wirklich gut und spannend, doch dann verflacht die Geschichte. Es ist kein klassischer Kriminalroman, eher eine Milieustudie. Kommissar Sejer ermittelt, ist aber seltsam unmotiviert und bleibt etwas blass. Seine gesundheitlichen Einschränkungen werden angerissen, doch nicht erklärt. Seine Tochter taucht in einer kurzen Szene auf, auch sein Enkel. Dies wirkt aber alles sehr gewollt. Auch die anderen Personen werden nicht wirklich lebendig. Ich habe schon bessere Bücher von Karin Fossum gelesen.
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am 18. September 2016
Wie alle Krimis von Karin Fossum ist dieser Krimi sehr einfühlsam und spannend geschrieben, flüssig zu lesen und überraschendem Ende
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am 8. Oktober 2013
"eine undankbare frau" war das erste buch von karin fossum, das ich gelesen habe. ein zufallsfund.

es geht um einen 17-jährigen, der bei seiner alkoholkranken mutter lebt. die einzige bezugsperson ist (neben seinem haustier, das noch eine besondere rolle spielen wird...) sein mittlerweile schon sehr gebrechtlicher großvater, den er regelmäßig besucht. die mutter des jungen mannes "hatte es schwer im leben" (wird nicht näher erklärt), seinen vater kennt er nicht. mama liegt die meiste zeit im saufkoma am sofa; auch wenn sie aufwacht zeigt sie keine spur von zuwendung. mittlerweile läuft es nur noch nach dem motto: kochen is nicht. komm selbst zurecht und schau, wo du bleibst.

na ja, der junge mann findet dann auch seinen eigenen weg - allerdings sehr zur ver- und zerstörung seiner umwelt. bis er einen schritt zu weit geht und aus den bisherigen psychospielchen bitterer ernst wird....

ein wirklich spannendes buch, zügig geschrieben, keine überflüssigen bla-bla-einschubseiten. sympathischer kommissar, dessen beschreibung den leser nicht mit faden ermittlungsdetails langweilt.

werde auf jeden fall noch ein anderes buch dieser, mir bis dato vollkommen unbekannten, autorin probieren.

ps: in einem punkt muss ich einem hier vertretenen vor-leser recht geben: zum einen geht es weniger um besagte "frau", als um deren 17-jährigen sohn, zum anderen ist sie sicherlich alles mögliche: lieblos, gierig, aggressiv und mutlos. aber undankbar?? die deutsche übersetzung des titels ist nicht wirklich gelungen, das tut der spannung aber keinen abbruch.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2013
Ein perfekter Krimi!

Ich habe es an einem Tag komplett durchgelesen!

Ohne grausame Serienmorde oder ähnlichem und dennoch extrem spannend!

Neben Håkan Nesser mein Lieblingsautor.
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