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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
26
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am 1. September 2017
Eine interessante Geschichte eines jungen Mannes, der ganz nach oben will und
zwar schnell. Sein familiärer Hintergrund machen ihm zu schaffen und dann gibt
es noch die unerkannten Ränkespiele in der Firma. Spannend und tiefgründig!
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am 21. Juli 1999
In diesem erfrischend leicht und doch keineswegs seicht geschriebenen Roman werden einige turbulente Wochen aus dem Leben des Lorimer Black, alias Milo Blocj, beschrieben. Der Protagonist lebt in London, ist ca. 30 Jahre alt, nicht unattraktiv und hat einen gut dotierten Job: er lebt davon, daß er bei größeren Schadensfällen die Schadenssumme wenn möglich nach unten korrigiert und so der Versicherung, von der er bezahlt wird, hohe Entschädigungen erspart. So weit, so gut. Doch wer würde ahnen, daß Lorimer an Schlaflosigkeit leidet und ganz offensichtlich von seiner Vergangenheit als Milo Blocj eingeholt wird. An der Oberfläche dieses Romans passiert sehr viel: Lorimer findet einen Toten, der sich selbst umgebracht hat, ist einem großen Versicherungsskandal auf der Spur, wird Opfer eines rasend Eifersüchtigen, verliebt sich unsterblich in eine bleiche Schönheit, beherbergt einen ungehobelten, simplen Kollegen, dessen bißchen Verstand in seinem Penis zu stecken scheint, und verbringt ein eher skurriles Wochenende auf dem Landsitz dieses Kollegen. Am Ende des Romans erlebt er einen jähen beruflichen Abstieg, ihm wird gekündigt, da sein Chef mit den Versicherungsbetrügern gemeinsame Sache macht. Doch das sind lediglich die äußeren Erlebnisse des Protagonisten. Mindestens ebenso interessant ist seine innere Entwicklung, die den erfolgreichen Yuppie wieder mit dem Sohn von rumänischen Einwanderern, der er früher war, versöhnt, es ihm erlaubt, den Panzer um seine Seele abzulegen (siehe Titel), und ihn damit zu sich selbst bringt. Doch wie dies geschieht, soll hier nicht verraten werden, denn die Lektüre dieses Romans lohnt sich wirklich. Der Roman ist durch seinen raschen Szenenwechsel leicht zu lesen und dadurch abwechslungsreich gestaltet, daß der Autor den Trick anwendet, in die Darstellung Tagebucheinträge des Protagonisten zu integrieren, so daß eine zweite Erzählperspektive entsteht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 24. September 2008
Lorimer Black alias Milomre Blocj (das "j" wird nicht gesprochen) lebt das erfolgreiche und urbane Leben eines Yuppies in London - eigenes Appartement, Immobilien, Dienstwagen (für Autos hat er wenig übrig) und Schlafstörungen inbegriffen; sein Geld verdient er mit dem Regulieren von Schäden (was sich als amüsanter herausstellt, als es womöglich klingen mag), engagiert von einer bekannten Versicherung; seine Vorliebe für Musik beschränkt sich auf brasilianische und afrikanische Rhythmen;

Vor langer Zeit (nach dem College) hat Lorimer Black seinen Namen geändert, ein neues Leben begonnen - fast fern vom transnistrischen Familienclan, in welchem Fleischgeschenke hoch im Kurs stehen - um zu dem Schluss zu kommen: Er habe alles im Griff!!! Doch eine Wende in seiner Karrier zeichnet sich ab, als er sein erster "Abgänger" - Mr. Dupree - vom Strick schneiden lässt. Seine harte Herangehensweise im Entlarven von Versicherungebetrügern rückt ihn schon bald in ein gefährliches Licht. So will ein "ungeklärter Schadensfall" nicht nur seinem korrekt geparkten Toyota an den Lack. Der eigentliche Hammer, der sein Leben aus der Bahn wirft, ist die Bekanntschaft mit der femme fatale - Flavia Malinverno - von der Heckscheibe eines Taxis aus.

Boyd beweist in seinem Roman, wie selbstverständlich es bergab gehen kann, wenn die Tendenzen dazu erst einmal diese Richtung einschlägt. Die Vielfalt der Charaktere ist schwer zu übertreffen. Neben Lorimer treten vor allem komische, nichtsnutzige, liebenswürdige und zwielichtige Nebendarsteller auf, die das Geschehen sehr großzügig untermalen. Die Handlung wechselt von heiter komischen Elementen zu tragischen Szenen, die dem Leben nicht fremd sind. Dialoge (v.a. die Schadensregulierung) sind ausgefeilt und betonen Wertigkeiten und Persönlichkeit und sparen nicht an Humor! Der Erzählstil ist lebendig, ständig in Bewegung (ohne Hast, ohne Eile) und lenkt alles Licht auf den Hauptdarsteller - sehr gut gelungen!

Ein spannender, geschmackvoll heiterer und dennoch taktvoll tragischer Roman in flüssiger Manier geschrieben, die fesselt ohne stilistische Erwartungen zu enttäuschen. Hat mir sehr gut gefallen!!!
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Lorimer Black, der eigentlich auf dem Namen Milormar Blocj getauft wurde, ist das Kind südosteuropäischer Zigeuner, die nach dem 2. Weltkrieg nach Gr0ßbritannien immigriert sind. Er hat als Schadensregulierer einer großen Versicherungsgesellschaft Karriere gemacht und es dabei zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Seine Familie, zu der er losen Kontakt hält, benutzt ihn als "Geldautomaten" In seinem sonstigen Umfeld kennt niemand seine Geschichte und er legt auch keinen Wert darauf, dies zu ändern. Während eines Kundenbesuchs sieht er eine Frau, die ihn derart fasziniert, dass sie von nun an sein Leben bestimmt. Sie spielt mit ihm. Aber nicht nur sie. Lorimer wird zum Spielball der Interessen von Großinvestoren und eiskalt berechnenden Versicherungsmanagern und verinkt immer tiefer in einem Morast aus Lügen und Intrigen.
die Geschichte ist spannend, unterhaltsam und mit viel Liebe für den Protagonisten entwickelt. Eine Prise britischen Humors rundet das Ganze zu einem wahren Lesegenuss ab.
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am 22. August 2011
William Boyd ist wirklich einer der besten Geschichtenerzähler die es momentan gibt. Amardillo ist gut geschrieben, vielschichtig, aber wenn man "Einfache Gewitter" oder "Ruhelos" gelesen hat, bleibt das Buch merkwürdig kühl. So richtig zündet es nicht. Wie gesagt eine gute Geschichte und toll geschrieben, aber das letzte ITüpfchen fehlt. Jedenfalls muss W.Boyd selbst unter einer Schlafkrankheit leiden, denn auch in diesem Buch (wie "Ruhelos"), ist es ein wichtiges Merkmal, zwar nicht als Haupterzählstrang, aber ein wichtiger Teil des Buches.
Egal trotzdem lesen, denn solche Geschichten schreibt einfach nur Boyd.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Juli 2011
Wer den letzten Boyd gelesen hat Einfache Gewitter, sollte seine Erwartungshaltung nicht allzu hoch halten, die vorliegende Neuauflage ist aus dem Jahr 1998 und kommt nicht ganz an die Klasse Boyds, wie wir ihn kennen. Lorimer Black alias Milomre Bloji sprich Milo, ist Schadenregulierer bei einer grossen Versicherungsgesellschaft. In einer undurchsichtigen Schadensangelegenheit, wird er immer tiefer in eine Geschichte hineingezogen, die auf mich etwas zerfleddert und langatmig wirkte. Kein Buch, das ich empfehlen würde um diesen ansonsten für mich überragenden Schriftsteller kennenzulernen. Sein Chef behandelt ihn nicht gerade fein zimperlich, er hat eine Schwäche für Helme aus früheren Ritter-Kampfzeiten und geht mit Frauen ins Bett, die eigentlich (unglücklich) verheiratet sind und repräsentiert im Grunde den Mittelpunkt, einer etwas verwirrenden Story um einen Versicherungsbetrug.

Fazit: Trotz langatmiger Verwirrnis, ein lesenswerter Roman eines angestammten und erfolgreichen mittlerweile britischen Autors. Dass frühere Romane ausgegraben werden, da die aktuellen Romane gut verkauft werden, ist hier nicht anders, allerdings wie überall, sind frühe Romane und ältere Romane immer ein wenig mit Vorsicht zu geniessen. Als Einstieg würde ich eher einen aktuelleren Roman von Boyd wählen. Für Boyd-Liebhaber natürlich ein Must. Obwohl mich dieser Roman nun wirklich nicht richtig gepackt hat, entlässt einen Boyd trotz alledem mit einer liebevollen Prise einer Lovestory, die sich erst gegen Ende abzeichnet, was ein Leserherz höher schlagen lässt. Man spürt das Talent und das Potential dieses Autors, auch wenn es aus meiner Sicht noch nicht voll zum Ausdruck kommt.
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am 9. Februar 2012
Armadillo ist meine 1. Begegnung mit Boyd und keineswegs meine letzte, auch wenn der vorliegende Roman nicht immer meine Zustimmung finden konnte (ich ihn aber dennoch fuer sehr lesenswert halte). Lorimer Black, als Milo Blocj Geborener mit osteuropaeischen Wurzeln, arbeitet als durchaus erfolgreicher Schadensregulierer bei einer englischen Versicherung. Sein Erfolg besteht darin, Geschaedigten die Versicherungssumme vorzuenthalten oder zumindest zu kuerzen. Das macht ihn keinesfalls zu einem Freund der Versicherungsnehmer, jedoch wertvoll fuer seinen Arbeitgeber. Als sich einer seiner Klienten in einer Verzweiflungstat selbst das Leben nimmt und Black direkt damit konfrontiert wird, setzt eine Abwaertsspirale im Leben von Black ein, deren Strudel er sich nicht mehr entziehen kann. Von nun an geht es bergab. Sein ehemals erfolgreiches, kontrolliertes Leben geraet aus den Fugen und er steht dem hilflos gegenueber. Geradezu skuril wirkt sein Handeln und dem Aussenstehenden wird deutlich, dass Black nicht erst jetzt die Kontrolle ueber sein Leben verloren hat, sondern die Situation nur die logische Folge einer Entwicklung ist, die weitaus frueher eingesetzt hat.
Boyd entwirft en Szenario, dessen negativer Grundtendenz man sich nicht entziehen kann. Die Menschen, die Black umgeben, sind in ihrer Existenz genauso absurd wie faszinierend zugleich. Black ist nur einer von vielen, dessen Lebensplan den Bach runtergeht. Handlung und Charaktere sind hervorragend ausbalanciert und wissen den Leser zu fesseln.
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am 20. September 1998
It is a cold winter's day in London that is about to get much colder for claims adjuster Lorimer Black, who must feel that he is visiting the Twilight Zone. He goes to see his client, Mr. Dupree, only to find him hanging from the ceiling, an apparent suicide. After calling and dealing with Officer Rappaport of the police, all Lorimer can think of is what a way to start a day.
Not to long after that, an over-insured hotel burns down and his boss wants Lorimer to investigate. Frauds and scams seems to be the message of the day. However, life subsequently turns truly rotten for Lorimer. His car is vandalized and his father abruptly drops dead. Before he can even begin to mourn, he is fired. What's a man to do, when you suffer from a sleep disorder? Hopefully you get a dream-laden, good night's sleep.
If ARMADILLO sounds weird and a bit off centered, don't lose any sleep because that is what the novel is all about. In the capable hands of William Boyd that strangeness works, providing the reader with an ironic but extra dark look into London whose pendulum fails to swing back and forth. Lorimer is a wonderful character, whose world is falling apart in spite of his efforts to simply fit in with his peers. Readers who enjoy a dark intrigue need to try Mr. Boyd's latest novel because it is a winner.

Harriet Klausner
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am 1. Februar 2000
Boyd can and has done much better than this rather unconvincing tale of deception and self-discovery set against an even less convincing backdrop of sordid property deals and sharp practice in loss adjustment.
The book's hero, Black, does eventually come to terms with both his past and, symbolically, his name. He comes to realise that living a largely isolated if materially successful bachelor life is all very well up to a point. What pushes him up to and beyond that point, hardly a literary first this, is his falling hopelessly in love with an actress seen in a TV commercial.
The vehemence with which some of Black's quirky preferences are expressed (he likes stylish clothes, he doesn't like smoking, he abhors western pop music...) suggest to me that here speaks the author and he is becoming just a trifle pretentious not to say intolerant.
Loss adjustment ? Boyd's view of the commercial world is clearly a cynical, jaundiced one in which the main factors for success are old boy connections, heartlessness, bloody-mindedness and the ability to consume alcohol. It is a world strikingly at odds with the one I know (as a professional of the insurance sector) and, even as a caricature, it is probably some way off the mark.
Sleep disorder ? Has been done with a great deal more care and interest before (of course, Jonathan Coe's remarkable "The House of Sleep"). And as for the stylistic device of slipping in a page of italics from the narrator's personal diary every now and then, I think I have read one too many modern books which relies on this trick.
On the credit size, the merciless bully of a boss reigning over all whose life he touches jumps off the pages at you and has you cowering behind the sofa. He is the novel's clearest, although not its only, success. At times Boyd writes with compassion and humour, particularly in describing say the family mini-cab operation or a set piece party at which virtually the entire cast of the book makes an appearance.
In his more recent works Boyd has abandoned the trademark shock tactics on which his early reputation was largely based. It is not clear from "Armadillo" that he has really found anything with which to replace them.
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am 15. September 1999
Armadillo follows the life and career of Lorimer Black, picking up on the many mini-dilemmas and struggles faced by the modern male executive. Lorimer is from a strictly low to middle class background. Working in "The City" whilst maintaining links with family and friends he grew up with, Lorimer finds himself constantly adapting to the surrounding environment. He appears confident most of the time although there are constantly niggles of self-doubt and the feeling that he never quite fits in.
The characters and situations encountered are hilarious right from the off and Lorimer is not the only one to face despair at times, however, it is Lorimer that maintains my sympathies throughout. A simple, concise and easy read. Thumbs up!
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