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am 10. Juli 2012
Mittlerweile habe ich gelernt, dass mein Bücher-Geschmack nicht zu den Bestseller-Listen passt. Trotzdem habe ich mir diese Buch gekauft, weil ich einfach neugierig war, was denn den ganzen Hype ausmacht.

Zuerst habe ich über ein halbes Jahr gebraucht, um mich überhaupt zu überwinden, das Buch zu lesen, weil es gar nicht so spannend klang. Ich habe mich erst überwinden können, nachdem ich eine besonders spannende Buchreihe beendet hatte und etwas für zwischendurch brauchte, um wieder Spaß an anderen Büchern zu haben. Für diesen Zweck war es sehr gut geeignet. Durch das Buch wurden meine Lese-Erwartungen wieder deutlich heruntergeschraubt und ich hatte danach auch wieder Spaß an Büchern, die ich normalerweise mag.

Das Buch ist von der Geschichte her aus meiner Sicht einfach inhaltsleer. Die Sinnkrise einer Frau, die sie mit einer "Weltreise" versucht, zu überwinden, ist für mich einfach nicht interessant. Und anstatt etwas über die Reisen zu erfahren, geht es im ersten Teil (Italien) in mehr als der Hälfte um ihre gescheiterte Ehe und wie unglücklich sie doch ist.

Insgesamt die traurige Abhandlung einer oberflächlichen Amerikanerin über ihr unglückliches Leben und ihre angebliche Spiritualität.
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am 7. November 2011
Unverständlicherweise wird dieses Buch der Frauen-Belletristik zugeordnet.
Hier geht es aber nicht um Schuhe, Shopping, Männer, und es ist auch keine ausgedachte Geschichte.
Die Autorin läßt die Leserinnen an ihren innerlichen und äußerlichen Erlebnissen teilhaben, die sie während und nach einer Krise erlebt und erleidet.
Es ist kein Buch über einen Selbstfindungstrip, sondern es beschreibt die Suche nach einem Ausweg aus dem Durcheinander, das durch die Krise entstanden ist. Es ist ein Buch über das Loslassen, ein Buch, das einen überzeugt, dass man sich gut und glücklich fühlen kann und es auch darf, ohne dass man Angst haben muss, einen Preis dafür zu zahlen

Die Hauptprotagonistin ist die Autorin selbst. Sie ist eine Frau, die merkt, dass ihr momentaner Alltag sie unglücklich macht, und die daraus resultierende Scheidung zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Sie fühlt sich für alle Misere verantwortlich.
Dieses Buch beschreibt, wie sie lernt, mit ihren immer wiederkehrenden zermürbenden Grübeleien umzugehen und dass es Wege gibt, die es es ihr erlauben, glückliche Momente ohne schlechtes Gewissen wieder zu genießen.

Sie wird mitnichten ein erleuchteter Mensch, sondern kehrt stabil wieder in die westliche Welt zurück, aus der sie kommt. Sie kann nicht alle Probleme lösen, aber sie lernt, damit umzugehen.
Sie findet nicht Gottvertrauen, sondern ihr Selbstvertrauen wieder.

Daneben gibt es aber auch ganz unpersönliche Informationen, die die Autorin als gute Journalistin ausweist. So beschreibt sie z.B. die komplizierte Welt der Balinesen, die Ursprünge und Hintergründe des Yoga und zwischen den Zeilen erhält man einen kleinen, aber erschreckenden Einblick in das amerikanische Scheidungswesen. Sie beschreibt aus ihrer westlichen Sicht das Leben in einem Ashram (z.B. dass auch sie Probleme mit dem Ausdruck "Guru" hat, der in unserer westlichen Welt und durch einzelne Vorkommnisse in den 70er Jahren einen komischen Beigeschmack bekommen hat).

Alles in allem ein sehr ehrliches Buch, und es ist für die Autorin sicher auch eine Art Therapie. Aber für eine Berufsschriftstellerin ist es wohl legitim, sich die Sorgen und Erlebnisse von der Seele zu schreiben.
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am 14. Mai 2012
Ich habe mir das Buch ausgeliehen, weil ich auch wissen wollte, was für eine Geschichte dahinter steckt, die so viele Frauen mögen. Ich muss sagen, dass mich das Buch meinungsbedingt spaltet.
Die ersten Seiten bis hin zum Ende der Italienreise haben mir sehr gefallen. Das Tieftraurige, einige geschichtliche Fakten wie auch das Lustige haben mich angesprochen und ich habe mich in die Autorin hineinfühlen können. Die ganze Indiengeschichte jedoch ist mir auch im Nachhinein zu fremdartig, auch wenn ich weiß, warum sie so gehandelt hat und welche spirituellen Elemente dabei eine Rolle spielen. Einiges ist zu detailliert erklärt, dass ich mich gelangweilt und die Sätze nur überflogen habe. In vielerlei Hinsicht schlimmer finde ich viele Passagen des Baliaufenthalts. Natürlich kann ich nicht sagen, was Elizabeth Gilbert wirklich erlebt hat, aber einiges wirkt schier unglaubwürdig. Das ganze Kapitel 100 /die Geschichte 100 hat mich nur die Sirn runzeln lassen, ich finde den Inhalt nicht einmal mehr amüsant. Auch kommt Gilbert mir manchmal selbstverliebt vor, da sie sich immer als schöne und begehrenswerte Frau beschreibt und ansieht. Möglicherweise ist es das Resultat der Meditationphasen und Selbstfindung.

Gilbert beherrscht ein gutes Erzähltempo für meinen Geschmack. Es gibt Kapitel, die mir immer noch im Kopf herumgeistern, da sie wunderbar geschrieben sind. Andere Textstellen sind wiederum sehr flach und oberflächlich. Wie das mit der Übersetzung steht, weiß ich nicht, jedoch kann ich mir an einigen Stellen ein Bild davon machen, dass es wohl im Englischen nicht so seltsam ungereimt wirkt.
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am 31. Januar 2012
Der Inhalt des Buches, die wahre Geschichte der Autorin, Elizabeth Gilbert, wurde hier ja schon ausführlich beschrieben: Eine junge Frau sucht und findet sich selbst und obendrein noch die Große Liebe. Ihre Reise führt sie dabei über Italien, nach Indien und zuletzt nach Indonesien, wobei sie dem Credo "der Weg ist das Ziel" alle Ehre macht.

Ich lese selten Bücher dieser Art und bin eher zufällig auf dieses gestoßen. Dabei hatte ich wenig bis gar keine Erwartung oder eher die einer schnulzigen Liebensgeschichte. Wie war ich dann doch überrascht und sehr, sehr angetan.

Meine sonst bevorzugte Literatur ist vor allem spiritueller Herkunft. Deshalb glichen einige - darunter auch immer wieder sich selbst infrage stellende - Exkurse für mich fast einer Offenbarung. Der Autorin gelingen feine, unaufdringliche und doch in die Tiefe gehende Einblicke in die Spiritualität im Allgemeinen und in ihre eigene im Besonderen.

Der Schreibstil ist charmant, intelligent und witzig zugleich. Der Leser wird in einem Moment emotional tief berührt, ohne in Klischees baden zu müssen, und im nächsten Moment zum Lautlachen gebracht, dass ihm so oder so das Herz aufgeht. Dabei werden ausgesprochen interessante Informationen über Land, Leute, Kultur und Bräuche vermittelt.

Jede Rezension ist natürlich absolut subjektiv. Auch wenn ich total begeistert bin, verstehe ich doch jene, die dem Buch weniger abgewinnen können. Wenn jemand sich für spirituelle Wege ganz und gar nicht interessiert, wird derjenige sich vielleicht mancherorts langweilen und die Tiefe der Geschichte ihn wahrscheinlich nicht so ganz erreichen. Insbesondere dann nicht, wenn bestimmte oder ganz andere Erwartungshaltungen beim Erwerb des Buches im Vordergrund standen.

Zum Schluss möchte ich gern noch etwas zu den hier angebrachten Kritiken bezüglich der Übersetzung anmerken. Zu keinem Zeitpunkt habe ich auch nur das geringste Gefühl verspürt, dass übersetzungstechnisch etwas nicht stimmen könnte. Im Gegenteil, an manchen Stellen habe ich gedacht, wie brillant diese oder jene Wendung doch gelungen ist. Dabei ist für mich eine Übersetzung nicht nur dann von guter Qualität, wenn der Übersetzer aufgrund seiner ausgezeichneten Sprachkenntnisse, den Text "wahrheitsgemäß" transferiert. Genauso wichtig finde ich ist, dass der Übersetzer das Thema und den Stoff, den es zu übersetzen gilt, wie seine eigene Westentasche kennt und dadurch gerüstet ist, die Intensionen des Autors vom innersten Kern her empfangen zu können. Und genau das ist der Übersetzerin hier für mein Gefühl hervorragend gelungen. Was hätte ich davon, wenn der Text wörtlich Eins zu Eins übersetzt wurde (so sollte es vielleicht bei Fachbüchern sein), die Seele der Geschichte aber dabei völlig auf der Strecke geblieben wäre. In gewissem Sinne sind daher für mich gute Übersetzer fast wie Co-Autoren.

Summa summarum ist "Eat Pray Love" für meinen Geschmack ein geistreiches, emotionales und auf angenehme Weise spirituelles Buch.
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am 1. Oktober 2012
Teil einer Reihe: Ja
1. Eat Pray Love 2010
2. Das Ja-Wort August 2011

Kurzbeschreibung: Elizabeth ist Anfang dreißig und hat eine schmerzvolle Scheidung hinter sich. Sie steht vor dem Nichts und beschließt, alles, was sie bisher hatte, in New York zurückzulassen und ein neues Leben zu beginnen. Sie verbringt vier Monate in Rom, lernt italienisch, genießt das Leben und vor allem das gute Essen. Es folgen vier weitere Monate in einem indischen Ashram, wo sie sich in endlosen Meditationen übt. In Bali schließlich erfährt sie die glückliche Balance zwischen innerem und äußerem Glück. Mit Selbstironie, Charme und Intelligenz erzählt die Autorin von ihrer Reise durch die Welt und zu sich selbst. Eine ehrliche und bewegende Selbsterfahrungsgeschichte für alle, die mutig Verantwortung für sich selbst übernehmen wollen.

Meinung: Meine Freundin wollte sich unbedingt diesen Film ansehen: Eat Pray Love. Erst danach erfuhr ich, dass es sich um eine Romanverfilmung handelte. Da ich den Film ok fand wollte ich das Buch lesen, um es vergleichen zu können.

Das Buch hat sehr langwierige Stellen, die schnell langweilen können. Es werden Lebensgeschichten von Menschen erzählt, die Liz genau 1x trifft und dann nie wieder im Buch vorkommen. Da fragt man sich natürlich, warum das jetzt erzählt wurde. Es gibt aber auch berührende und interessante Lebensgeschichten, über die Personen, die gerne auch öfter vorgekommen sind. Besonders interessant war die Geschichte der Heilerin aus Bali.

Da es sich beim Buch selbst um die Lebensgeschichte von Liz handelt, die versucht ihr inneren Gleichgewicht und Glück zu finden, schreibt sie ihr Buch aus der Ich-Perspektive, was ich immer positiv bewerte. Auf der Suche nach Glück und Frieden sinniert sie gerne über das Leben und die Welt und auch andere Personen sagen kluge Worte, wie ihr den Zitaten entnehmen könnt.

>>Genauso wie es beim Schreiben eine buchstäbliche und eine poetische Wahrheit gibt<<, sagte er, >>besitzt auch der menschliche Körper eine buchstäbliche und poetische Anatomie. Die eine sieht man, die andere nicht. Die eine besteht aus Knochen, Zähnen und Fleisch, die andere aus Energie, Gedächtnis und Glauben. Wahr aber sind sie beide.<< S. 212

Wir erfahren in unserem Leben mitunter extremes Glück und unermessliches Leid, und gerade diese einschneidenden Erfahrungen bewirken, dass wir uns nach einem spirituellen Kontakt sehnen, in dem wir unsere Klagen und unsere Dankbarkeit ausdrücken oder verstehen können. S. 301

>>Der Mensch ist ein Dämon, der Mensch ist ein Gott. Beide wahr.<< S 360
>>Du bist eine berufstätige und ehrgeizige Frau. Bist unabhängig und frei. Im Grunde eine perfekte Schnecke. Du trägst dein Haus auf dem Rücken. Und diese Freiheit solltest du dir so lange wir möglich bewahren.<< S. 453

Nach Beenden des Buch packt einen die Lust zu reisen, sein Leben zu ändern und es inspirierter zu gestalten.

Fazit: Ein inspirierendes Buch über Körper und Geist. Jedoch mit zu viel Drumherum. Die Fortsetzung werde ich nicht lesen, da mich die Thematik nicht interessiert.
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am 17. April 2017
Bei „Eat Pray Love“ handelt es sich um einen Erfahrungsbericht der Autorin, d.h. es handelt sich hier um eine wahre Geschichte. Leider musste ich mich darüber immer wieder wundern, denn zum einen scheinen viele Erfahrungen viel zu perfekt und andere wieder viel zu unglaubwürdig. In Indien fällt Liz angeblich 4m bis 5m aus einem Fenster und landet auf einem Betonboten auf ihrem Rücken, ohne davon wirklich mitgenommen zu werden. Ich selbst bin mal 3m auf weichen Rindenmulch gefallen und das tat schon höllisch weh. Ich konnte dieser Stelle einfach keinen glauben schenken.
In drei Teile und 108 Kapitel unterteilt, war das Buch, um es einfach auszudrücken: Langweilig. Einfach nur stinklangweilig. Ich bin kein Mensch, der Bücher gerne abbricht, da ich jedem Buch noch bis auf die letzte Seite ein Chance geben will, aber leider konnte Elizabeth Gilbert mich nur an einigen wenigen Stellen zufriedenstellen. Das Ende hat mir zwar gefallen, aber das reicht nun mal nicht. Viel zu oft wurden andere Personen zitiert oder ihre Gedanken eingeworfen. Mir war es zu viel Geschwafel, zu wenige „Aha“ und „Oh!“ Momente. Vor allem während dem Indien-Teil ist mir aufgefallen, wie ich immer wieder einfach nur über die Sätze hinweg gelesen habe, ohne dass auch nur ein Wort davon überhaupt in meinem Kopf angekommen ist. Mir ist es wirklich ein Rätsel, wie dieses Buch so lange ganz oben auf der Bestsellerliste gestanden haben kann. Vielleicht liegt es aber auch an der deutschen Übersetzung, die offenbar (nach kleiner Recherche) sehr stark kritisiert wurde.
Leser, die sich stark für Esoterik, Meditation, Selbstfindung und Beten interessieren, werden sich mit dem Buch wahrscheinlich mehr anfreunden können, als ich, aber für alle anderen ist es wohl eher eine Zeitverschwendung, da das Buch auf kein Ziel hinarbeitet und uns scheinbar auch nichts mitteilen möchte.

Fazit Elizabeths Gilberts Erfahrungsbericht über Selbstfindung und dem Weg zur Zufriedenheit war leider eine langweilige Zeitverschwendung für mich. Auch wenn ich es nicht richtig schlecht fand, kann ich dem Buch nur 2 von fünf Sternen geben.
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am 6. Dezember 2011
Neeeeeeeee , das ist kein schönes Buch . Mag der Film auch gelobt und gemocht worden
sein , dieses Buch will ich weder loben noch mag ich es.
Der Anfang : "eat " ist noch recht unterhaltsam , aber ab : "pray " wird es unerträglich .
Schwülstig, missionarisch und nervtötend phrasendräschend - so empfand ich es beim Lesen.
"love" ist - ach , lassen wir das . Lohnt sich nicht , darüber zu reden.
Vielleicht wird die Pilcher - Fraktion mit sowas glücklich , aber im Grunde weiß ich
wirklich niemanden , dem ich dieses Buch empfehlen würde.
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am 23. Juli 2016
Nachdem ich den Film zum Buch schon zweimal gesehen habe, habe ich beschlossen, mir das Buch auch mal zu kaufen. Wie sich zeigte, ist die Story im Großen und Ganzen schon dieselbe, weicht hier und da aber mal von der Filmadaption (oder eben anders herum) ab. Die Geschichte ist eingeteilt in drei Teile, von denen ich zwei interessant und einen eher langweilig fand. Das ist aber natürlich immer sehr subjektiv. Ansonsten handelt es sich bei "Eat Pray Love" um ein nettes Buch, das einen guten Zeitvertreib darstellt. Wen die Thematik also interessiert, dem würde ich das Buch durchaus weiterempfehlen.
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am 26. Februar 2012
Nach dem Film, den ich "nur" geguckt hab, weil an dem Abend nichts andres ging, hab ich erst die deutsche Fassung gelesen (ja paar Fehler sind drin, aber die kann man überlesen) und dann das englische Hörbuch gehört... und ich bewundere diese Frau einfach nur für ihre unglaublich ehrliche und offene Art, jeden noch so kitschigen und dann wieder (fast selbst zerfleischend) kritischen Gedanken mit ihren Lesern zu teilen... weil das ist es, woraus das Leben besteht: alle Erfahrungen sind kostbar und jeder und jedes kann dein Lehrer sein, wenn du mit wachem Geist hinsiehst. Wer nur puren rosa Plüsch oder puren Rationalismus mag, für den ist das Buch eher nichts.
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am 16. September 2010
Wer kann, sollte dieses Buch auf jeden Fall in Englisch lesen. Was sich hier der Verlag bzw. die Übersetzerin geleistet hat, spottet teilweise jeder Beschreibung. Manche Sätze (nicht die unwichtigsten) sind weggelassen worden, einiges ist derart schlecht übersetzt, dass selbst wenn man die englische Originalausgabe nicht daneben liegen hat, weiß, dass hier irgendwas nicht stimmt. Dazu gibt es hier große stilistische Unterschiede zwischen den Kapiteln, auch diese sind in der Originalfassung nicht enthalten. Teilweise hatte ich das Gefühl, drei verschiedene Autoren zu lesen, was auch zu großen Qualitätsschwankungen innerhalb des Buches führt. Dies zu der deutschen Fassung. Zu der Originalfassung: Toll, toll, toll - ein wirklich gutes Buch, dessen Potential durch die sehr schlechte Übersetzung verschenkt wurde. Schade, dass sich der Verlag nicht entschieden hat, es für die neue Ausgabe neu übersetzen zu lassen.
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