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am 14. März 2013
Um Albert Schweitzer zu paraphrasieren: Wir alle sind Lebewesen, inmitten von Leben, das leben will! Auf einer wunderbar anschauliche, poetische und zugleich wissenschaftlich klare Art lässt uns Andreas Weber an seinem ganz persönlichen Erkenntnisweg teilhaben. Selten hat mich in den letzten Jahren ein Buch derart tief berührt, verzaubert und vor der Ehrfurcht der Schöpfung staunen lassen.
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am 14. Juni 2018
Der Inhalt des Buches macht nachdenklich und der Leser wird, wenn er sich damit auseinander setzt, seine eigene Bedeutung überdenken müssen.
Das Buch fordert von dem Leser zunächst eine positive Bereitschaft sich darauf einzulassen und aufzunehmen.
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am 18. Dezember 2013
Andreas Weber stellt fundiert Lebewesen nicht als reine Produkte des Try-and-Error-Systems dar ohne in antidarwinistische Thesen zu verfallen. Zellgruppen können sich abkoppeln und als eigenständige Systeme einer eigenen Logik und Intention folgen und z.B. zu einer Leber werden. Er untersucht die Rolle von Emotion und Intention in einer Entwicklung und geht inzwischen naturwissenschaftlich fundierten Thesen wie dem "Zellgedächtnis" nach und findet darüber zu einer neuen These, warum wir Naturschutz brauchen. Mich hat es sehr beeindruckt.
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am 18. März 2013
Andreas Weber beleuchtet die notwendige Entwicklung der wissenschaftlichen Biologie hin zu einem ganzheitlichem, nicht-dualistischen Verständnis unseres Zusammenlebens als Menschen mit der - bewusst oder nicht bewusst - empfindenden Natur!
Danke!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2008
Ein wahrhaft poetisches Buch, welches uns Natur und Mitwesen fühlend nahe bringt und zu einer Haltung des liebenden Wiedererkennens führt und zeigt: alles Leben ist fühlendes Subjekt und strebt zweckfrei nach Erweiterung und Kreativität. Die "schöpferische Ökologie", die der Autor entwirft verabschiedet sich denn auch vom primitiven Darwinismus und seiner "Überlebenskonkurrenz" und belegt, dass im Gegenteil Vielfalt, Symbiose, Gemeinschaft und auch Liebe das Leben bestimmen. Wir sind mit allen anderen Wesen zutiefst verbunden und dürfen sie nicht zerstören, weil sie Spiegel unseres eigenen Seins sind.

Siehe auch: Im Gehirn gibt es keine Gedanken: Kritik des Reduktionismus. Phänomenologische Skizzen zu Biologie, Psychoanalyse, Yoga und Buddhismus.
29 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Februar 2014
Andreas Weber liefert Argumente und naturwissenschaftlichen Hintergrund für etwas, das für uns alle offensichtlich sein sollte: Dass wir mit unserer kalten abgeschnittenen Beziehung zur Natur uns selbst ruinieren. Andreas Weber spricht eine Sprache, die Menschen unserer Kultur erreicht. Seine Botschaft ist einfach und profund. Ich hoffe, dass wir endlich aufwachen und sie hören. Dazu trägt dieses Buch in großem Maße bei. Ich kenne kein Werk, das auf so vertrauenswürdige und unaufgeregte Weise eine zentrale Vision unseres Überlebens schildert. Herzlichen Dank an diesen Autor.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Februar 2008
ist dieses Buch geschrieben!!! Ich hatte es ganz spontan nur wegen des Titels gekauft, weil Fühlen das Einzige ist, das in der sichtbaren Welt real und unverfälscht ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. Da geht einer mit offenen Sinnen durch die Welt. Ein kleiner Wermutstropfen ist der mittlere und leider größere Teil des Buchs, wo es mir denn doch zu "trocken" wurde. Trotzdem: Ein notwendiges und sehr ansprechendes Buch, das auf Fortsetzung hoffen läßt.
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am 13. August 2015
Ein Buch was zusätzlich auch zum Nachdenken anregt. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. In Vielem sehr aufschlussreich !
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am 22. März 2009
Es passiert nicht oft, dass man von einem Buchtitel angesprochen wird und sich nur auf Grund dessen, und vielleicht wegen eines knappen Buchrückentextes zum Kauf eines Buches entscheidet. In diesem Falle war es die einzig richtige Wahl, die ich in meinem Leben hätte treffen können.
Das Buch vertritt eine neue biologische Sicht des Lebendigen, unserer Welt und des ganzen Universums, denn die Gedanken dieses Buches erschöpfen sich nicht bloß in der Naturwissenschaft Biologie, sie sind nicht nur für Studenten und Laien interessant. Andreas Weber führt den Leser Stück für Stück einer Leiter gleich höher hinauf, bis man erkennt, dass die Einsicht und Bedeutung einer schöpferischen Ökologie, denn darum geht es in diesem Buch, für uns alle zweierlei bedeutet: 1. Wir sind Natur, schlicht und einfach. Kein Teil derselben, kein ihr gegenüberstehender, überlegener Schöpfungswille, sondern Fleisch gewordene Natur, Begierde, zu leben und zu erschaffen. 2. Alles ist verschränkt. Wir sind Natur und jedes Lebewesen ist ein Teil von uns, weil auch es selbst Natur ist. Mit jeder aussterbenden Rasse verlieren wir eine Möglichkeit der Ausdruckskraft für uns selbst und ein Stück Seele, in der wir uns nicht mehr erkennen können. Webers Ansatz geht über die bloße Forderung der Erhaltung der Natur hinaus, weil wir die anderen Tierarten aus Nützlichkeit bräuchten. Sein Ansatz, bzw. natürlich der Ansatz der "schöpferischen Ökologie", die viele andere vorbereitet und gelehrt haben und die er versucht der Öffentlichkeit näher zu bringen, ist ungleich auf einer höheren Ebene: Wir brauchen die Natur und alle Lebewesen, weil sie symbolisch darstellen, was wir versuchen mit Sprache auszudrücken. Fehlt uns das lebendige Gegenüber und begreifen wir es nur als Maschine, dann werden wir niemals das Leben begreifen und wir werden schlussendlich uns selbst nicht mehr verstehen, weil uns unser eigenes Gegenüber fehlt.

Dabei stört es mich nicht, dass dieses Buch angeblich keinem wissenschaftlichen Standard entspricht, denn was ist denn dieser wissenschaftliche Standard? Gilt eine Aussage nur als sicher und veröffentlichungswürdig, wenn ich sie mit einem Experiment bestätigt habe? Ist es also erst erlaubt zu sagen, dass eine Amöbe, ein Hase, ein Affe, eine Seele besitzt, wenn ich ihm das Leben genommen, seinen Schädel geöffnet und Experimente mit ihm angestellt habe? Ich hoffe doch nicht...Gilt sie erst als gesichert, wenn sie über zahlreiche Zitate und viele Publikationen verfügt? Auch dass erscheint mir bei den meisten richtigen, aber leider nicht der Norm und dem Zeitgeist entsprechenden Aussagen für sinnlos. Für mich ist eine Aussage ernstzunehmen und nachvollziehbar, wenn sie einzig und allein gute Argumente vorbringen kann, und die hat Andreas Weber en mass zu bieten. Er selbst hat Biologie studiert und berichtet in einem ergreifenden Kapitel über den Irrtum der Wissenschaft, indem er gemeinsam mit seinem damaligen Professer an einem kleinen Kaninchen das Leben verstehen wollte, indem dem Tier eine Elektrode ins Gehirn gepflanzt wurde. Er beschreibt auf eindrückliche Art, wie dieses Lebewesen als leblos behandelt und präpariert wird, als wäre das Zucken seiner Gliedmaßen, das hecktische Bewegen des Kopfes und das erstickte Röcheln nicht ein deutliches Zeichen dafür, dass der Hase mehr um sein Leben kämpft, als die meisten Menschen. Nur weil er keine Sprache besitzt, soll er nicht auf der gleichen Stufe stehen wie wir?

Mich hat das Buch zutiefst bewegt. Ich möchte Biologie oder Biochemie studieren und habe vielfach schon von der modernen Wissenschaft, ihrem Glauben an Reduktionismus und Kausalität gelesen und bin zutiefst erschrocken über die heutige Herangehensweise an das Lebendige. Wie kann es sein, dass Romantiker wie Novalis, Schriftsteller wie Goethe oder Biologen aus Estland wie Varela der Wahrheit Näher gekommen sind als Menschen, die ihr Leben lang dieses Fach studieren und am Ende bei der Untersuchung von einzelnen Atomen in einer Nervenzelle angelangt sind, aber nicht wissen, dass das, was sie untersuchen, eine Seele besitzt, oder zumindest, um ein anderes Wort zu besitzen, Bedürfnisse und den Wunsch, weiterzuleben? Wer würde einem Einzeller, der sich mit seiner Geißel dem Licht nähert und schwerelos durch das Wasser gleitet, absprechen wollen, dass er weiterleben will? Und wer dies nicht kann, muss der nicht auch in nächster Konsequenz bejahen, dass dieser Einzeller damit das wichtigste Kriterium des Lebendigen erfüllt? Nämlich weiterzusein, was man ist, fortzubestehen? Ich denke ja. Ich möchte nicht mehr hören, dass Tiere keine Seele besitzen, keine Gefühle verspüren und nicht in der Lage sind, zu denken sondern nur ihren Trieben gehorchen (müssen).

Andreas Weber ist für mich ein großartiger und poetischer Autor, der uns behutsam an die Materie und die neuen Gedankengänge eranführt. Am Anfang steht eine Betrachtung des Begriffes "Lebendig" und eine Erörterung dessen, was die gemeine Biologie darunter versteht und was wir vielleicht darunter verstehen sollten. Dann folgt das Buch konsequent der Erarbeitung der schöpferischen Ökologie. Wir lernen die bedeutenden Begründer dieser Denkrichtung kennen, wir lernen Gedankengänge und umfangreiche Konzepte kennen, die uns aber meistens keinerlei große Anstrengung abverlangen, sondern die wir fast dankbar intuitiv mit einem Nicken bestätigen können. Für mic hist dies das Zeichen einer richtigen Idee. Andreas Weber verstrickt dabei immer persönliche Erfahrung und einen umfangreichen Erfahrungssschatz, vermischt mit Zitaten und Aussagen mannigfaltiger Persönlichkeiten, von Romantikern, Schriftstellern über Physiker und schließlich auch Künstlern oder Psychlogon. Er zeigt uns nicht nur eine Sichtweise, sondern eine breit angelegte Perspektive dessen, wovon er überzeugt ist: Dass die schöpferische Ökologie eineen Ausweg aus der Sackgasse der Biologie weisen kann, ein neues Verständis für das Lebendige. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen will, findet im Anhang eine umfangreiche Literaturangabe mit Buchtipps für fast alle Richtungen.

Für mich war das Buch eine wahre Wohltat und ein Genuss. Der Schreibstil ist weit entfernt von einer nüchternen Theorieerklärung, ebensowenig wie es sich um ein populärwissenschaftliches Buch handelt. Das Buch ist in höchstem Grade poetisch und eingängig, niemals belehrend und erst recht nicht zwingend. Immer lässt Weber einem selbst überlassen, ob man den Gedanken akzeptieren oder das Kapitel lesen möchte. Man kann gerne ein Kapitel überspringen und z.B. die Quantentheorie mit der Idee der Verschränktheit auslassen und hat trotzdem ein paar tolle und denkwürdige Ansätze für eine neue Betrachtung des Lebendigen gewonnen.

Ich wünschte es gäbe eine deutsche Universität, die diese Ökologie lehrte.
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am 27. Dezember 2013
Zuerst liest es sich wie eine Abrechnung unter Biologen: „Die Biologie, die Wissenschaft vom Leben hat anderthalb Jahrhunderte auf die Frage geschwiegen, was Leben ist. Biologen hatten ein Konzept, … daß Organismen kleine Maschinen sind.“ (S.11) In diesem ersten Satz werden alle Biologen „in einen Sack gesteckt“. Das halte ich methodisch für nicht sehr tragend bei einer wissenschaftlichen Analyse.
Aber dann tauchen da in der Einführung immer wieder Sätze auf, die mich elektrisieren:
„Wir erleben die Welt nicht primär mit dem Geist, sondern mit den Sinnen. Menschen denken in Symbolen und Methapern.“ (S. 17f)
„Die Natur ist kein Fluchtraum vor den Gefühlen. Sie gewährt uns eine Flucht ins Gefühl.“ (S. 27)
Schließlich lese ich das Buch doch – mit unterschiedlicher Intensität kann ich mich in die einzelnen Abschnitte einfühlen. Insgesamt ist es ein anregender Diskurs zu den Lebenswissenschaften. Andreas Weber wechselt zwischen persönlichen Erlebnissen, wissenschaftlichen Standpunkten und Gefühlsbeschreibungen. Das Wichtige an diesem Buch ist der Versuch einer neuen Interpretation des – doch sehr weit verbreiteten - Ansatzes von den unterschiedlichen Kraftzentren menschlichen Lebens, der sich in der Natur und in den Zellen – den Bausteien des Lebens - findet.
Die einzelnen Abschnitte des Buches tragen die Botschaften:
Zellen mit Zielen
Die Sprache der Gefühle
Ich bin Du
Leben als Kunst
Symbiosen
Heilung
Im ersten Abschnitt findet sich die fundamentale Erkenntnis: „Leben ist nicht wertfrei. …. Leben ist im Gegenteil das Erscheinen eines Wertes, der Körper geworden ist.“ (S. 32) So setzt A. Weber den Lebensdrang zum Grundaxiom in der Biologie. Dieses Streben nach Fortexistenz bewirkt, daß alles was lebt, mehr Leben will. Aufgrund seiner Beobachtungen kommt er zu dem zweiten Prinzip, daß sich dieses unmittelbare Lebensinteresse sehen läßt, daß sich in der Oberfläche der Organismen ihr Innenleben sehen läßt. Und schließlich stellt er fest, „nur im Spiegel anderen Lebens können wir uns selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdestes.“ (S. 34)
Ehrlich gesagt, seit der Auseinandersetzung mit dialektischem und historischem Materialismus überrrascht mich diese Erkenntnis gerade auch in der Biologie nicht besonders. Aber es liest sich wunderbar, von einem Fachmann konkret erklärt und „gezeigt“ zu bekommen, wie sich diese Prinzipien umsetzen und zu welchen Bewertungen unserer Lebenswirklichkeit sie führen können.
Das letzte Kapitel „Heilung“ beginnt mit der Geschichte von einem Labor-Kaninchen und der Erkenntnis, mit welcher Rechtfertigung, täglich Tausende von Tiere geqält werden: „Vivisektion ist möglich, weil wir alles, was nicht in der Lage ist, unsere Sprache mit uns zu sprechen, als Sachen behandeln – die Tiere, die Pflanzen und bis vor kurzem auch Kinder, bevor sie sich artikulieren konnten. Diese Praxis hat eine lange Geschichte. Es ist die Geschichte unseres abendländischen Weltmodells. Jahrtausendelang stand diesem ein Gott vor, der die messerscharfe, vollkommene, unbestechliche Vernunft repräsentierte und sich zugleich außerhalb der Welt befand.“ (S. 281)
Vergleichbar manchen Physikern, die die Weltformel suchen, fragt auch A. Weber weiter nach den notwendigen und möglichen Konsequenzen seiner Beobachtungen für menschliches Denken und Handeln. Sein vorläufiges Fazit lautet: „All das heißt, daß am Anfang kein logos war – kein abstraktes Wort. Die Wirklichkeit ist ebenso wenig „eigentlich Geist“ wie sie „bloß Materie“ ist. Vielleicht müßte es daher besser heißen, „am Anfang war Gefühl“ - gewiss jedoch das Potential dazu. … Gefühl ist Lust und Tragik der Materie.“ (S. 314)
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