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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen


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am 15. Mai 2004
An einer Autobahnraststätte auf der Fahrt in den Urlaub verschwindet Saskia, die Freundin des Niederländers Rex Hofman "spurlos" (so heißt auch die Verfilmung, die nach diesem Roman entstand). Jahre später hat er ihren Verlust noch immer nicht verwunden und startet eine große Anzeigenkampagne, um herauszufinden, was damals mit ihr geschah. Da meldet sich ein Mann bei ihm mit dem Angebot, ihm die Hintergründe für Saskias Verschwinden zu offenbaren. Doch er verlangt eine Gegenleistung...
Tim Krabbés Roman ist viel mehr als ein Krimi oder ein Thriller. Immer wieder geht es bei ihm um die Frage, wie sehr sich Menschen auf die äußerste Konsequenz ihrer Handlungen einlassen und welche Auswirkungen ihre Entscheidungen für andere haben. Und es ist ein poetisches Buch voller anrührender Momente, die einem lange haften bleiben. Etwa wenn Rex auf dem Staub eines Autodaches wie ein Omen der ganzen Geschichte liest: "Wenn ich dies schreibe, kommen Kratzer ins Glück".
Und was bedeutet der merkwürdige Titel: "Das goldene Ei"? Es ist ein Alptraum, der Saskia verfolgt: "Als sie klein war, hatte sie einmal geträumt, sie säße eingeschlossen in einem goldenen Ei, das durch das Weltall flog. Alles war schwarz. Es gab nicht einmal Sterne, sie würde für immer darin bleiben müssen, und sie konnte nicht sterben. Es gab nur eine Hoffnung: Es flog noch so ein goldenes Ei durch den Raum, und wenn sie zusammenstießen, wären beide zerstört, dann wäre es vorbei. Aber das Weltall war so groß! Daß solch ein Schreckensbild in einem so kleinen Kind aufkommen konnte, hatte Rex erschüttert. Und damit zog er sie auf..."
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am 2. Juli 2004
in hervorragendem, glänzendem Schreibstil erzählt Tim Krabbé die Geschichte einer Frau, die an einer Autobahnraststätte auf dem Weg in den Urlaub eben noch schnell etwas zu trinken kaufen möchte und nicht mehr zurückkehrt. Vergeblich wartet ihr Freund Rex im Auto auf dem Parkplatz, doch Saskia bleibt für immer verschwunden. Jahre danach, Rex plagen immer noch Zweifel und Schuldgefühle, versucht er über eine Plakatkampagne doch noch etwas über Saskias Verbleib herrauszufinden, als sich ein Unbekannter meldet, der Saskia gesehen haben will.
"Das goldene Ei" ist ein wirkliches Meisterwerk und sollte in keinem Bücherschrank fehlen. Krabbé schafft es auf 140 Seiten mit wenigen, aber eingehenden Worten, einen Augenblick der staundenden Stille zu erzeugen, der so tief geht, dass man ihn nicht mehr vergisst. Perfektes Timing, sagenhaft spannend und überzeugend, eindringlich und packend. Ein Buch, das noch lange zum Nachdenken anregt.
Eine echte 5-Sterne-Empfehlung!
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Trotz kleiner Nicklichkeiten herrscht eitel Sonnenschein zwischen Rex und Saskia, die sich beide auf der Fahrt in den Urlaub befinden. Ein früheres unangenehmes Erlebnis lässt Saskia einen Tankstopp einfordern. Mutig bietet sie sogar an, Rex am Steuer abzulösen. Doch dann kommt sie vom Toilettengang und Getränkekauf nicht zurück. Rex ist verzweifelt, denn niemand kann Angaben über den Verbleib von Saskia machen.

Jahre vergehen, Rex neu gebunden und doch keimt täglich die fragende Sehnsucht nach der verloren gegangenen Saskia in ihm auf. Dieser Druck der Unwissenheit veranlasst Rex zu einer Anzeigenkampagne. Als sich tatsächlich jemand mit Kenntnis über den Verbleib Rex' damaliger Freundin meldet, scheint er auf dem Weg zum inneren Abschluss mit dem Vorfall. Doch dann kommt alles erschreckend anders.

Tim Krabbè schreibt die Geschichte in einer klaren und knappen, kein Wort zu viel verlierenden Leichtigkeit. Trotzdem erreicht das Buch ergreifenden Tiefgang und auch die notwendigen Zeit- und Ereignissprünge sind keineswegs störend.

Irritierend ist einzig das Geschehen an sich. Doch selbst hier hilft der Autor durch einen Einblick in die Denkstrukturen der handelnden Protagonisten, wie zum Beispiel den bis in letzte Details konsequenten L. Beeindruckend und ohne Haken führt Krabbè die wenigen Handlungsstränge zusammen und formuliert ein beklemmend nachvollziehbares Ende.

Eine schnelle Erzählung, annähernd ein Psychothriller und das alles in etwa zwei Stunden zu lesen. Beeindruckend brutalitätsfrei gut.
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am 16. März 2006
Mein Gott, da kaufen die Leute diesen Langweiler Dan Brown, dessen Bücher ich nie weiter als bis zur Seite 70 lesen kann, und dabei gibt es solche Perlen wie dieses Buch hier, das viel spannender ist als die ganzen 08/15-Werke der US-Bestseller. Leider, leider ist das Buch zu kurz, man hätte doch die Geschichte ausbauen können. Aber sie ist trotzdem einzigartig, genial, traurig und eben unglaublich spannend!!! Meine zweite Entdeckung des heurigen Winters ("Weine nicht"'/Andre Pilz ist ebenfalls ein Geheimtipp), unbedingt kaufen und lesen.
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am 8. Dezember 2005
Dieses Buch ist einfach unglaublich und eine extrem packende Beschreibung von Beziehung und Sehnsucht in unserer Gesellschaft. Teilweise ist die Handlung wirklich verstoerend und hinterlaesst ein dumpfs Gefuehl.
Dieses Buch ist so vielschichtig dass es schwer zu beschreiben ist - und genauso schwer zu klassifizieren - Thriller, Liebesroman, Biographie, ... - Eines meiner Lieblingsbuecher und ich bin wirklich froh, dass es endlich wieder erhaeltlich ist.
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am 27. September 2010
Ich habe vor Jahren den Film "Spoorloos" von George Sluizer gesehen (zu dem Krabbé auch das Drehbuch schrieb). Danach war ich interessiert, das zugrunde liegende Buch zu lesen, das aber damals nicht in deutscher Sprache vorlag. Nun habe ich es endlich nachgeholt - und bin etwas enttäuscht.
Ich hätte gedacht, dass das Buch genaueren Aufschluss gäbe über die Motive der Protagonisten - vor allem des Täters. Leider ist das nicht der Fall. Im Gegenteil habe ich die im Film gegebene Erklärung über die Beweggründe des Täters noch eher nachvollziehen können als nach der Lektüre des Buches. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, obwohl ich es nicht glaube, da Niederländisch und Deutsch nicht so weit auseinanderliegen.

Das Buch selbst ist sehr kurz (130 Seiten mit 23 Zeilen pro Seite; mit Normseiten von 30 Zeilen wären das gerade mal 100 Seiten). Für einen Roman fast zu kurz. Die Kürze entsteht durch die nüchterne Prosa und die Auswahl einzelner Szenen, die stellvertretend für einen ganzen Zeitraum stehen (der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Szene beträgt acht Jahre). Diese Konstruktion mit der Beschränkung auf das Wesentliche halte ich für gelungen, überhaupt sind der logische Aufbau des Romans und das Setzen des thematischen Motivs des "goldenen Eies" hervorstechend. Dennoch bin ich der Meinung, dass man die einzelnen Szenen weiter hätte ausbauen können oder sollen. Das Ganze ist mir zu minimalistisch und literarisch/stilistisch anspruchslos. Das Konstruieren eines Plots scheint mir eher Krabbés Stärke zu sein als das Schreiben selber.
Dennoch ein sehr interessantes Produkt, das man so auf dem Literaturmarkt kaum findet.

Inhalt: Rex und Sakia wollen Urlaub in Frankreich machen. Auf einem Rastplatz verschwindet Saskia plötzlich. Auch acht Jahre danach gibt es noch keine Spur von ihr, dann meldet sich ein Franzose bei Rex, der weiß, was mit Saskia geschehen ist.
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am 24. Juli 2010
Es geht um ein niederländisches Pärchen das in den Urlaub nach Frankreich fährt. Rex uns Sasksia. Nur Saskia verschwindet an einer Tankstelle und von nun an dreht sich alles um das Verschwinden und die Suche. Das Buch ist schnell gelesen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Nur ein Kapitel in dem ein Urlaub mit Rexs Ex beschrieben wird passt nicht ins Bild. 4/5 gebe ich, weil spannend und wirklich tolles Ende !
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am 20. Juni 2004
Saskia verschwindet spurlos auf der Autobahnraststätte, und ihr Freund Rex erfährt erst Jahre später (am eigenen Leib), was mit ihr genau geschehen ist. Das goldene Ei (= Albtraum von Saskia) existiert auch in Wirklichkeit (in Form eines Sarges ...).
Tim Krabbé erzählt die Geschichte aus den Perspektiven von Rex und des Mörders, und die Kaltblütigkeit des Mörders ist erschreckend (da dieser ein so netter Mensch zu sein scheint).
Tim Krabbé tönt nur an, überlässt die Details der Fantasie des Lesers (und das gelingt ihm ausgezeichnet) -- kurz und gut ein Buch, das bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat und das ich nur wärmstens empfehlen kann.
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am 3. Februar 2010
Das Buch hat 140 Seiten, allerdings sehr groß geschrieben, so dass man innerhalb weniger Stunden durch ist. Vielleicht war auch mit die Kürze Schuld, das ich mich nicht so sehr in die Charaktere einfühlen konnte, schließlich lernt man sie kaum kennen. Wofür Kapitel 2 da ist (Lieneke und Rex im Urlaub), habe ich bis zum Schluss nicht verstanden, kam mir irgendwie als Lückenfüller vor.

Der Schluss ist dann wirklich sehr erschreckend Klar möchte bestimmt jeder, der einmal einen geliebten Menschen verloren hat, wissen was mit ihm ist, aber so. Ne, ich hätte mich darauf glaube ich lieber nicht eingelassen. Wegen dem gelungenen Schluss gebe ich dem Büchlein 3 von 5 Sternen.
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am 1. März 2007
Tim Krabbe erzählt in einer wunderbar knappen und doch geflügelten Sprache vom ungeklärten Verschwinden einer jungen Frau, Saskia, und der Situation es Zurückbleibens Ihres Freundes, Rex.
Rex kann nicht aufhören, Saskia`s Schicksal zu hinterfragen und leidet sehr darunter, nicht zu wissen, was ihr zugestoßen ist.
Nach 8 Jahren bekommt er die Gelegenheit, genaues über Ihren Verbleib zu erfahren. Dafür muss er aber das Gleiche erleiden wie Sie...
Ohne Brutalitäten kommt dieser kurze Roman trotzdem derart in Fahrt, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Bis zum beklemmenden Schluss. Genial!
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