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am 23. September 2011
Man darf diesen außergewöhnlichen Fotografen (Jahrgang 1928) sicherlich heute einen alten Mann nennen. Sein fotografisches Werk jedoch ist geprägt von seinen ewig jungen Augen, die in genialer Weise den Moment erfassen, in dem es auf den Auslöser zu drücken gilt.
Dem Meister der *Schwarz-Weiß-Schnappschüsse*, dem Hero des *entscheidenden Augenblicks* wurde dankenswerterweise wieder einmal durch den TeNeues-Verlag mit diesem gelungenen Bildband Ehre erwiesen.
Elliott Erwitts Shootings beweisen, dieser Fotograf hat Humor und nie Scheu davor, ehrliche menschliche und überraschende tierische Emotionen festzuhalten. Siehe auch:Elliott Erwitt`s DogsElliott Erwitt's Rome.
In dem vorliegenden Bildband werden kleine Bilderserien präsentiert, die, zumeist augenzwinkernd, einen ganzen Film vor dem inneren Auge des Betrachters auslösen, obwohl sie aus dem Moment geboren sind.
In seinem beachtlichen Vorwort schreibt Marshall Brickman (US-amerikanischer Drehbuchautor und Oscarpreisträger) über die vermeintliche Leichtigkeit dieser Art der Fotografie, die so einfach zu sein scheint, denn:
Es kommt nicht nur auf den richtigen Augenblick an, sondern auch auf das, was gleich geschehen könnte, dieses Drama hinter dem Moment, das jeder kennt, der dieser Sucht des Fotografierens verfallen ist, sei es auf der Ebene der professionellen Kunst oder der eines begeisterten Amateurknipsers.
Wer einem genialen Fotografen folgen will, der *leere Räume mag, Orte; an denen seine Objekte waren oder in einem Augenblick sein werden*, einem der den Hüftschuss genauso beherrscht, wie das Abwarten auf den richtigen Moment, der wird an diesem wundervollen, sorgfältig gestalteten Band seine wahre Freude haben, ebenso wie ich.
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Elliott Erwitt zeigt in diesem sehr hochwertigen Bildband Sequenzen von mehreren Fotos, meist drei Motive, die gemeinsam wie ein kurzer Film wirken. Im ersten Bild wird die Tanzpartnerin dynamisch durch den Saal gehoben, im nächsten Bild liegt sie am Boden. Auf einer Aufnahme ist eine schwangere Frau zu sehen und auf dem nächsten ist die Frau nach der Geburt abgebildet, samt auf dem Boden liegenden Baby.
Mit Richard Nixon, Marilyn Monroe (und der berühmten Szene mit dem Kleid über dem Lüftungsschacht) und Che Guevara haben es auch berühmte Zeitgenossen in dieses Buch geschafft. Die Motive sind zumeist augenzwinkernd ausgewählt, oft poetisch und ab und an zum Nachdenken anregend. Es gibt ja diese Spaß-Mails in denen ungewöhnliche und lustige Motive zu sehen sind, eigenwillige Arten Reparaturen durchzuführen oder hoffnungslos überladene Autos, so lustig sind die Fotos in diesem Bildband, zumindest für meinen Geschmack, nicht, dafür aber zweifellos sehr kunstvoll.

Am Ende des Buches finden sich zu allen Fotos Entstehungsjahr und weitere Details, sowie sehr knappe Worte zum Autor.

Sehr inspirierendes Buch, das beeindruckend die Möglichkeiten eines engagierten Fotografen demonstriert!

208 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, s/w, Vorwort von Marshall Brickmann, Bildlegende, teNeues 2011
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Im Vorwort von Marshall Brickman lesen wir: "Wenn Elliott ein Geheimnis hat, dann besteht es darin, dass er Glück hat. ... Das Glück trifft aber die Tüchtigen. Er erfindet keine Situationen - er trifft auf sie." Nichts geht weiter am angeblichen Geheimnis von Elliott Erwitt vorbei als diese unsinnige Behauptung.

Man muss sich nur irgendwo hinsetzen, wo sich Menschen treffen und deren Tun im eigenen Zustand von beschäftigungsloser Gedankenfreiheit beobachten. Dann wird sich bald die unfreiwillige Komik offenbaren, die menschliches Dasein mit großer Regelmäßigkeit begleitet. Sich selbst so weit zurückzunehmen und den Blick für diese Komik zu entfalten - das ist das wirkliche Geheimnis hinter vielen Bildern und Bildfolgen von Elliott Erwitt.

In diesem Band findet man zahlreiche solcher Beispiele. Die Bilder aufzunehmen, war sicher keine große Kunst. Aber den Blick für die Situation und ihre versteckte Komik zu besitzen, scheint mir eine Gabe zu sein, die nur wenige Menschen besitzen. Man nehme nur die kurze Bildfolge auf dem Buchdeckel. Sie so zu betrachten, ist witzig. Doch wer hätte es im wirklichen Leben auch so gesehen?

Im Inneren findet man zahlreiche solcher Bildfolgen. Entweder man schmunzelt oder man fragt sich, was da wirklich passiert ist. Dieser Band enthüllt wie kein anderer den wirklichen Elliott Erwitt. Vielleicht regen diese Bildfolgen den einen oder anderen Betrachter an, sich auch einmal mit der Geisteshaltung dieses einfühlsamen Fotografen einfach irgendwo unter Menschen hinzusetzen und das sich dort entfaltende Leben zu betrachten. Das kann ungemein entspannend sein.
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am 9. August 2014
Das Genie des begnadeten Fotokünstlers, Elliot Erwitt (*1928), besteht darin, den einen einzigen unwiederbringlichen Moment auf die Platte zu bannen. Und zwar genau dann, wenn sich in seiner Fantasie in eben diesem Augenblick die Geschichte ereignet, die gleich real passieren wird. Das erfordert unendlich viel Geduld, scharfe Beobachtung, Glück und die Weisheit der Menschenkenntnis. Marshall Brickman, der sich bescheiden als Filmregisseur bezeichnet, hat das in seinem Vorwort zu diesem wunderbaren Schwarz-Weiß-Bildband als Ausdruck des Mitgefühls, als Einfühlungsvermögen definiert, die Fähigkeit, "alltägliche Ereignisse und Gegenstände mit derselben Verwunderung und Freude erleben zu können, wie wir dies alle als Kinder getan haben, als wir erstmals mit der Komplexität und den Widersprüchlichkeiten der Welt in Berührung kamen".

So entstanden Bildersequenzen, die tragisch anmuten in der Konfrontation mit der tiefsten Menscheneinsamkeit (S.32/33 oder S.140-145), witzig in der an die Sketche Loriots erinnernden Situationskomik (S.86/87), solche die einer gewissen Schadenfreude nicht entbehren in dem Augenblick als ein 'Papagallo' gnadenlos abblitzt (S.18-21), die uns den Atem anhalten lassen, weil wir das Schlimmste befürchten (S.52-55), die uns schmunzeln lassen angesichts des stummen Zwiegesprächs zwischen Mensch und Tier (S.130-135) und herzlich lachen bei der Interaktion zwischen Herr und Hund im Spiel mit vertauschten Rollen (S.196-199). Wir sind dabei, wenn das berühmte Foto von Marilyn Monroe entsteht (S.82/83) und realisieren den inszenierten Zufall. Wir befürchten, der Choleriker Chruschtschow geht Richard Nixon gleich an den Kragen (S.180/181) und können es kaum glauben, daß dieser entspannte junge Che Guevara (S.84/85) identisch ist mit dem verwegenen Revolutionär, den wir uns in den 68ern an die Wand gepinnt haben. Selbst Hochwürdens minimalistisches Mienenspiel (S.148-153) beweist eindeutig, daß auch er nur ein Mensch ist, was wir mit einem zufriedenen Grinsen registrieren. Und spätestens an dieser Stelle werden wir gewahr, daß wir die Bilder mit den Augen Elliot Erwitts betrachten, dazu verführt, die Fantastereien seiner Momentaufnahmen weiterzuspinnen und - gewollt oder ungewollt - dasselbe zu empfinden wie er Jahrzehnte vor uns.

Womit bestätigt ist, was Marshall Brickman in seinem Vorwort ausgeführt hat, als er schrieb: "Ebenso wie Musik bestehen die Bilder Elliots aus Themen, die gleichzeitig gespielt und dann in einem riesigen, klangvollen, visuellen Akkord festgehalten werden. Sie stellen die Verbindung mit dem Betrachter sofort her, sie führen den Endspurt um die linke Gehirnhälfte aus und gelangen dann durch eine Öffnung in den Kortex, zu der nur Elliot den Schlüssel besitzt."
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Am 26. Juli 1928 wurde in Paris ein Fotograf geboren, der zu den ganz großen Künstlern gehört und in seiner Art einzigartig ist. Elliot Erwitt begann als Teenager, sich für die Fotografie zu interessieren. Und dass dies geschah, als er in Hollywood lebte, hat ihn ebenso geprägt wie die Bekanntschaften mit Edward Steichen, Robert Capa und Roy Striker. Viele Sammler von Schwarz-Weiß-Postkarten wissen wahrscheinlich nicht, dass ihre Lieblingssujets oft von Elliot Erwitt auf Film gebannt wurden. Und manchmal habe ich schon die Befürchtung, es ergehe dem amerikanischen Fotografen wie Paul Klee, dessen wunderbare Bilder durch die unsägliche "Verposterung" bereits einen großen Teil ihrer Faszination eingebüßt haben.

Weshalb die Fotografien in diesem Bildband noch geradezu jungfräulich daherkommen, hat seinen Grund im Konzept, das ihnen zugrunde liegt. Denn es sind Geschichten in wenigen, genau dosierten Sequenzen. Und das eignet sich eben schlecht für die Vermarktung in Form von Post-, Ansichts- Glückwunsch- oder Vergissmeinnichtkarten.

Was die Bildergeschichten von Elliot Erwitt auszeichnet und einzigartig macht, hat Marshall Brickman in einem ebenso wunderbaren wie erhellenden Vorwort auf den Punkt gebracht. Mehr Text gibt es denn auch nicht in diesem Buch, sieht man von der Kurzbiographie am Schluss ab. Dafür sind die zwei Seiten in englischer, deutscher, französischer, spanischer und italienischer Sprache.

Zu einer der bekanntesten Sequenzen und gleichzeitig Coverbild schreibt Marshall Brickman: "Erste Aufnahme: Ein Paar sitzt in hängemattenartigen Strandstühlen. Zweite Aufnahme: Das Paar ist weg und das Segeltuch bauscht sich im Wind. Die fehlende Aufnahme ist unserer Phantasie überlassen: Der Wind bläst die beiden aus den Stühlen und aus der Aufnahme, er fegt sie vielleicht vom Pier, vielleicht bis zum Mond, Wie bei allen guten Witzen vervollständigen wir den Gedanken, indem wir den fehlenden Teil bereitstellen und wir lachen, wenn wir den Gedanken und einen gemeinsam erlebten Augenblick erkennen."

Da Elliot Erwitt schon so lange mit seiner Leica unterwegs ist, finden wir in diesem Bildband auch Aufnahmen von Marilyn Monroe, dem jungen Che Guevara, Muhammed Ali, Henri Cartier-Bresson und Khrushchev. Oder von Saint-Tropez, Paris und New York, als diese Orte noch nicht von Werbeplakaten und Pauschaltouristen überfüllt waren. Aber egal, welche Sujet, immer sind Objekte, Menschen, Tiere und Landschaften in kleine Sequenzen eingebunden, die in ihrer Gesamtschau wunderbare Geschichten ergeben.

Mein Fazit: Da Elliot Erwitt zu meinen Lieblingsfotografen gehört, stehen in meinem Büchergestell bereits einige Bildbände mit seinen Aufnahmen. Aber dieser ist mir der liebste. Weil er Geschichten erzählt, die sich nur in Fotografien erfassen lassen, wenn hinter der Kamera ein Mensch mit der Intuition und dem kindlichen Gemüt eines Elliot Erwitt steht.
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am 4. August 2013
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Beim Durchschauen muss man einfach schmunzeln. Es ist nicht ganz günstig, aber es lohnt sich es zu kaufen.
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