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Kundenrezensionen

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1-3 von 3 Rezensionen werden angezeigt(4 Sterne). Alle 8 Rezensionen anzeigen
NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 27. Oktober 2010
Wenn eine wirklich aufreizend schöne Frau nur mit High Heels bekleidet eine Wüstenpiste entlangschlendert, dann breitbeinig stehen bleibt, lässig den Daumen hoch hält und im Hintergrund die begeisterte Männerwelt in ihren coolen Transportmitteln angebraust kommt, dann kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Ich habe schon immer geahnt, dass es mir an Phantasie mangelt.

Doch dieses wirklich blöde Foto ist ein heftiger Ausreißer in Frank de Mulders eigentlich schönem Bildband. Obwohl noch einige andere Bilder ähnlich, aber bei weitem nicht so schrill komponiert sind und wahrscheinlich alle angeblich erotischen Posen und Klischees abgearbeitet werden, enthält dieses großformatige und edel aufgemachte Werk auch viele wirklich hervorragende Aktfotografien. Immer wenn die Mädels in ihrem Naturel bleiben konnten, wurden auch die Fotos wunderbar.

Der Autor konnte sich irgendwie nicht entscheiden, ob er Männerphantasien befriedigen oder wunderschöne Frauen in ihrer ganzen Natürlichkeit ins Bild setzen will. Dass er ein hervorragender Fotograf ist, der die künstlerische Aktfotografie wirklich meisterhaft beherrscht, darüber kann es in der Tat keinen Zweifel geben. An Beweisen dafür mangelt es in diesem Buch jedenfalls nicht.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 25. Oktober 2010
Der belgische Mode- und Glamourfotograf Frank de Mulder ist in der Werbebranche ein gefeierter Star. Das hat unter anderem den Vorteil, dass er sich die Models aussuchen kann. Aber um erotische Kunstwerke zu schaffen, braucht es mehr als schöne Frauen und fotografisches Knowhow. Das zeigt meiner Ansicht auch dieser neue Bildband von Frank de Mulder. Was der Klappentexter unter Verfälschungen und speziellen Kameraeffekten versteht, weiß ich nicht. Aber bei vielen Bildern kann ich mir schlecht vorstellen, dass sie nicht nachbearbeitet wurden.

Kein Zweifel, die meisten Fotografien in diesem gewichtigen und großformatigen Bildband sind schön. Aber erotische Kunstwerke habe ich nur wenige entdeckt. Da mich diese Wahrnehmung erstaunte, suchte ich in meiner Bibliothek nach Beispielen erotischer Aktfotos, die meinen Geschmack besser treffen. Ob Zufall oder nicht, standen meist Frauen hinter den Kameras. Zum Beispiel Roswitha Hecke, die einige ihrer Bilder mit Zitaten von Baudelaire kommentiert, Männer mit ins Bild nimmt und mit ihren Kompositionen eine Spannung aufbaut, dass es geradezu hörbar knistert. Warum ich solche Geräusche in beim Betrachten von Frank de Mulders Bildern nur selten vernahm, liegt wohl an einer anderen Auffassung von Erotik.

Vielleicht müsste der belgische Starfotograf wieder einmal Filme oder Aktfotos ansehen, die vor der Pornografisierung unserer Gesellschaft und dem Wegfall prüder Zensurbehörden entstanden. Der Zwang, Nacktheit zu verhüllen, förderte das Handwerk, beim Betrachter die Bilder im Kopf entstehen zu lassen, mit Andeutungen zu arbeiten und mit unscheinbaren Details eine Geschichte zu Leben zu erwecken. Eine Frau mit perfekten Brüsten, Modellmassen und Highheels auf einer Wüstenpiste zu fotografieren weckt bei mir auch dann keine erotischen Gefühle, wenn über ihr ein Hubschrauber fliegt und ein Pilotensonnenbrillenträgermann in einem Defender heranbraust. Ihn mit dem Zeichen einer Autostopperin auch noch zum Anhalten aufzufordern, finde ich sogar eher peinlich.

Natürlich hat es unter den 118 Aufnahmen auch Bilder, die dem nahe kommen, was der Klappentexter "erotische Kunstwerke" nennt. Aber letztlich sind es doch zu wenige, um mich zu einer Fünfsternebewertung zu verführen. Schon deren vier zu verteilen, kostete etwas Überwindung. Aber da meine Auffassung von Erotik selbstverständlich nicht allgemeingültig ist, wäre ein stärkerer Abzug allzu subjektiv.

Mein Fazit: Frank de Mulder beherrscht sein Handwerk ganz ohne Zweifel. Aber um Kunstwerke zu erschaffen, braucht es noch Eigenschaften, die sich schlecht in Worte fassen lassen. Das ist auch bei der Aktfotografie so. Helmut Newton in seinen besten Zeiten hat jedenfalls verstanden, was es braucht, um Bilder mit Klängen zu verbinden. Und Fotografinnen wie Roswitha Hecke ebenfalls.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 9. Oktober 2010
Was macht eigentlich diese nackte Frau da mitten in der Wüste? Echt, ich meine, was macht sie da? Ich war schließlich auch mal in der Wüste, wenn auch nicht in der von Namibia, und was soll ich sagen, weit und breit waren da keine nackten Frauen, und schon gar keine so hübschen. So hat dieses Photo auf dem Titelbild schon etwas Übernatürliches, etwas Surreales. Und diesen Eindruck teilt das Photo dann auch mit der ganzen Serie von Bildern, die im Buch dasselbe Modell vor derselben eindrucksvollen Landschaft abbilden.

Aber keine Angst, ich werde jetzt nicht den Photographen gleich zum Nachfolger der berühmten surrealistischen Maler vom Anfang des 20. Jahrhunderts erklären. Nicht einmal das sehr witzige Bild einer halbnackten Malerin mit dem Namen eines berühmten Schriftstellers auf Seite 88 kann mich dazu bringen. Ein nettes Farbenspiel ist es, was das ganze hier so gelungen erscheinen lässt. Brillante Brauntöne, die auch eine echt stylische Inneneinrichtung ausmachen könnten, die findet man auf diesen Bildern. Und so künstlich die Frau mit ihren blondierten Haaren und den stark geschminkten Augen auch erscheinen mag, so gut passt das merkwürdigerweise dann doch in die Wildnis. Und ja, ich weiß, viele der Betrachter dieses Buches werden auf alles andere achten, als auf die Farbtöne, weil sie es statt auf Farben auf Formen abgesehen haben.

Die anderen Bilder im Buch sind nämlich eher schwarzweiß. Und statt Landschaften bekommt man hier eher Schlafzimmerszenen zu sehen. Und diese gestaltet der Photograph durchaus aufregend, man könnte auch sagen gewagt. So ganz nebenbei demonstriert der Künstler dann auch, wie sehr die Wirkung einer Frau von der Inszenierung abhängt. Kleine Schwächen fallen dem männlichen Betrachter eben nicht mehr auf, wenn nur der Gesamteindruck eines Bildes aufregend ist. Allerdings folgen diese Photos auch oft den bekannten Klischees, die man meint, ein klein wenig zu oft gesehen zu haben. Dann reizt mich Namibia mit Blondine doch ein klein wenig mehr.
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