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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
35
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Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 30. August 2013
...ereilte mich, als ich halb durch die neue Erzählung von Haruki Murakami durch war. Hat er seine Geschichten alle schon erzählt? "Die unheimliche Bibliothek" enthält nichts, was Murakami Fans nicht schon vorher gelesen haben. Es ist uninspiriert, müde erzählt, vorhersehbar und für die Seitenzahl unfassbar überteuert. Es hat mich, als großem Murakami Fan, der schon alles von ihm gelesen hat, geradezu traurig gemacht, solch eine mickrige und uninspirierte Geschichte von meinem Lieblingsautor zu lesen. Wo ist die wunderbare Sprache hin, wo die fantasievollen und überraschenden Wendungen und Auflösungen? Alles in "Die unheimliche Bibliothek" war in vergangenen Murakami Romanen schon mal da. Und zwar um Klassen besser! Leider muss ich, zumal zu diesem unverschämt hohen Preis für eine sehr kurze Erzählung (Gesamtlesezeit: 30 Minuten!), vom Kauf abraten.
Hoffen wir, dass Haruki Murakami noch eine oder zwei gute Geschichten in sich trägt. Diese hier lässt allerdings nichts Gutes erahnen.
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am 6. Juni 2015
Dieses relativ schnell gelesene Buch (es ist wirklich kurz) vom Japaner Haruki Murakami namens ,,Die unheimliche Bibliothek“ war die Entführung in eine seltsame, trotzdem faszinierende Geschichte. Es muss gesagt werden, dass man beinahe aus dem Staunen nicht herauskommt.

Zum Inhalt fasse ich mich kurz: Eigentlich wollte ein Junge nur ein paar Bücher über Steuern im Osmanischen Reich ausleihen, die er in seiner Stadtbibliothek durch die Hilfe eines sonderbaren Alten findet – aber er darf sie nicht ausleihen, er muss sie in der Bibliothek lesen! Der Junge versteht die Sache nicht, als er in einen vermeinlichen Lesesaal geführt wird und jener sich als Kerker ausweist. Unfreiwillig, voller Verwunderung wird er zu einem Gefangenen des Alten und des gutwilligen ,,Schafmanns“. Fassungslos blickt der junge Schüler der Aussicht entgegen, dass er hier anscheinend nie rauskommen wird, da der Alte auf sein Wissen im Gehirn aus ist. Rätselhaft verworren nimmt die weitere Handlung ihren Lauf, bis sie damit endet: der dem Verrückten entflohene Junge weiß nicht, ob er wirklich alles erlebt hat, aber allemal verändert sich sein Leben.

Diese sonderbare Geschichte mit den intensiven, markanten, unheimlichen Illustrationen von Kat Menschik ist irgendwie

1. schwer zu loben
2. schwer zu kritisieren
3. schwer zu beschreiben
4. schwer zu intepretieren

Zum einen hat ,,Die unheimliche Bibliothek“ etwas, das man eher dem unrealistischen Surrealismus zuschreibt. Die Stimmung ist makaber, unheimlich und es ist schnell nach einigem Stirnesrunzeln festzustellen, dass es ein kleines Leck an logischen Zusammenhängen gibt. Aber nach anderer Ansicht ist jedes Buch in dem unendlichen Raum der vielgesichtigen Belletristik eine pure Fiktion, die nie und nimmer gänzlich realistisch ist.

Zurück zur ,,unheimlichen Bibliothek“. Der Schreibstil wirkt schlicht, als erzähle der namenlose und leicht einzuschüchternde Junge alles persönlich von seinem (alp)traumhaften Erlebnis, wo scheinbar nichts einer kleinlichen Erklärung bedarf. Trotz der Einfachheit zeugt die Wortwahl von einer kaschierten ,,Sprachmeisterschaft“, die die düstere Atmosphäre gut trifft. Somit wird jede wörtliche Langweile in die Flucht geschlagen.

Die besonderen Höhepunkte an Murakamis Buch sind ohne Widerspruch die Bilder der talentierten Dame Kat Menschik, deren Zeichnungen zur ,,Bibliothek“ man einfach höchstpersönlich mit eigenen Augen erblicken muss! Denn um diese stimmungsvollen Zeichnungen zu beschreiben fehlt es mir leider an Worten; jeder ander Leser von ,,Die unheimliche Bibliothek“ würde mir wahrscheinlich in stiller Übereinkunft zustimmen.

Nach ausführlichen Phrasen eine letzte, lakonische Marginalie meinerseits. Also, beim Beurteilen von ,,Die unheimliche Bibliothek” schlage ich zwischen zwei eigenen Meinungsfronten hin und her, her und hin. Zum Trotz ringe ich mich zwischen diesen geteilten Meinungen tapfer durch.

Letztenendes vergebe ich 4 Sterne, obwohl 3, 75 passender wäre … Damit beginne ich jedoch wieder mit genauigkeitsfanatischer Kleinkrämerei.
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am 30. Mai 2015
Ausnahmsweise spare ich mir den Klappentext und zwar aus gutem Grund. Das Buch besteht aus 64 Seiten, wovon 20 Seiten reine Illustrationen beinhalten. Vier Seiten sind Vorsatzblätter, etc. sodass die Geschichte aus 40 Seiten reinem Text besteht, wobei die Schriftgröße auch relativ groß ist. Das Büchlein ist also in ca. 30 Minuten gelesen. Der Klappentext ist relativ lang und nimmt zu viel vorweg. Ich finde es besonders bei Kurzgeschichten einfach schade, wenn die Hälfte schon im Klappentext verraten wird.

„Die unheimliche Bibliothek“ habe ich sehr gerne gelesen. Der Schreibstil von Haruki Murakami ist unglaublich. Besonders die Dialoge fand ich sehr gelungen. Auch schafft es Murakami von der ersten Seite an, eine sehr dichte Atmosphäre zu schaffen, sodass man sofort mitten im Buch ist. Für eine halbe Stunde war ich selbst in der unheimlichen Bibliothek. Die leicht skurrilen Geschehnisse und Charaktere haben mir während des Lesens wirklich Spaß gemacht und mir teilweise einen kalten Schauder über den Rücken gejagt. Die Geschichte wird durch die tollen Illustrationen wunderbar ergänzt. Etwas schade fand ich die Platzierung der Illustrationen. Diese sind so groß und gewaltig, dass sie kaum zu übersehen sind. War auf der linken Seite Text und der rechten Seite eine Illustration, wurde hin und wieder etwas vorweg genommen. Hier hätte man mehr auf die Platzierung achten sollen.

Natürlich lässt sich darüber streiten, ob 14,99 € für dieses kurzweilige Lesevergnügen angemessen sind. Man zahlt hier ganz klar für den Namen „Murakami“ sowie die Illustrationen. Ein Buch aber aufgrund des Preises schlechter zu bewerten, würde mir im Traum nicht einfallen. Man muss einfach vorher wissen, was einen erwartet. Außerdem kann man das Buch gebraucht kaufen (oder broschiert für 9,99€) oder aus der Bibliothek ausleihen, wobei man sich nach der Geschichte um „Die unheimliche Bibliothek“ zwei Mal überlegen wird, ob man es wieder zurück bringt ;)

Fazit: Mir hat diese Kurzgeschichte unglaublich gut gefallen. Wer noch nichts von Murakami gelesen hat, wird durch dieses kleine Büchlein definitiv Lust auf seine anderen Werke bekommen. Ich bin fasziniert, wie Murakami es schaffte mich auf diesen wenigen Seiten, vollkommen in den Bann dieses Buches zu ziehen!
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am 22. August 2015
"Die unheimliche Bibliothek" von Haruki Murakami hat mich sehr zum Lachen gebracht.
Waren Sie schon einmal vollkommen gefesselt vom Inhalt eines Buches und hatten Schwierigkeiten zurück ins reale Leben zu finden?
Werden Sie auch von Bibliotheken und Buchgeschäften magisch angezogen und finden nur schwer den Ausgang?
Ich hatte den Eindruck, ich lese hier eine ad absurdum gezogene Variante, denn der Junge, der die Bibliothek besucht, wird tatsächlich inhaftiert und im Keller eingekerkert.
Wunderbar phantasievoll und spannend, nur wenige Seiten umfassend, allerdings mit der Erkenntnis, dass der Junge niemals wieder eine Bibliothek betreten wird, eine Auffassung, die mich schwer ins Grübeln brachte.
Allerdings zum Zweiten, das muss ich leider zugeben, wären unzählige Menschen in meinem Leben weniger genervt, wenn ich das Lesen und Schreiben endlich unterlassen würde.
Vielen Dank dem Verlag Dumont für die wunderbare, phantasievolle Gestaltung!
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am 11. Mai 2014
~Erster Satz~

Wie immer war es sehr still in der Bibliothek.

~Meine Meinung~

Ohh ha! Alsooo, erstmal habe ich schon viel von Murakamis seltsamer Schreibweise gehört, weswegen ich sehr gespannt war, was mich hier erwartet. Ich habe das Buch also aufgeklappt, um vorm Schlafengehen noch einen kurzen Blick reinzuwerfen und musste mich zwingen es wieder zuzuklappen, um es am nächsten Tag erst weiterzulesen. Natürlich war ich am nächsten Tag ruck zuck damit durch, da von den 64 angegebenen Seiten jede zweite bis dritte Seite eine zu der Story passende Zeichnung zeigt. Die Illustrationen sind sehr schön, wenn auch ziemlich düster. Von der Story bin ich deswegen geflasht, weil sie ein riesiges Fragezeichen über meinem Kopf kreisen lässt. Ich hab die Hälfte nicht kapiert und es wird auch nichts aufgelöst. Aber das ist ok, mit sowas hatte ich irgendwie gerechnet. :D Ich probier auf jeden Fall bei der nächsten Gelegenheit einen weiteren Murakami aus.
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am 11. Februar 2014
Haruki Murakami schafft es, auf knapp 40 (Text-)Seiten die unheimlichen Seiten dieser speziellen Bibliothek und des Lesens allgemein klar vor Augen zu führen. Je tiefer der Junge ins Labyrinth des Gebäudes abtaucht desto weiter öffnet sich der Blick des Lesers. Man begegnet einem alten Mann (dem lange Haare aus den Ohren wachsen) dem Schafsmann, einem hübschen Mädchen (wie natürlich so oft bei Murakami) und einem wilden Hund mit fletschenden Zähnen. Der Horror spielt sich aber vor allem im Kopf ab - wie in einem Film. Dazu liest man interessante Aussagen wie "Der Schafsmann hat seine Schafmannswelt. Ich habe meine Welt. Und du hast deine. Nicht wahr? (...) Man kann also sagen, dass die verschiedenen Welten sich hier treffen. (...) Es gibt Orte, an denen sie sich überschneiden". Autor, Leser, Buch, Bibliothek: alles zusammen ergibt eine grossartige Schnittmenge. Packende Lektüre!
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am 14. August 2015
Märchen, Horror, kafkaeske Absurdität, Fantasy aber auch ein wunderbares Buch über die Entwicklung eines Kindes ist zum Jugendlichen.
Diese Geschichte erzeugt auf wenigen Seiten mehr Wirkung und Zauber als ein 900-seitiges Epos aus der Fantasy Welt eines Hamilton oder George R.R.Martin.
Mancher Leser wird sich darüber beklagen, dass das Buch so kurz ist. Das ist nur dann berechtigt,wenn man meint, als Leser das Recht zu erwerben, möglichst viel Lebenszeit auf dem Weg zum beglückenden oder erschütternden Leseerlebnis zu verbrauchen.
Haruki Murakami ist dagegen das Kunststück gelungen diesen langen Leseweg enorm abzukürzen, also ein literarisches Wurmloch zu benutzen.
Dafür gebührt ihm Dank und Ehre.
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Einmal mehr ein namenloser Ich-Erzähler, eine extreme Leseratte, der in ihrem bevorzugten Habitat gar Schauerhaftes zustößt. Ein Junge, der aus Wissbegier einen Alptraum erlebt. Eigentlich wollte er nur zwei Bücher zurückgeben und zum Thema Steuereintreibung im Osmanischen Reich (aus purem Vergnügen) recherchieren. Doch im düsteren Gewölbe, wo der Schafsmann das Wissen verwaltet verkehrt sich alles, was er bisher kennt ...

Ein kurzes, aber keineswegs langweiliges Lesevergnügen beschert Murakami einmal mehr in dieser kleinen, aber feinen Geschichte. Wie immer morbide, nicht wirklich mit dem Verstand erfass- oder greifbar, mit ungewissem Ausgang. Ausgesprochen kafkaesk und zafonesk (wobei richtiger wäre Zafon sei murakmiesk). Detailverliebt und sehr ansprechend von Menschik illustriert. M.E noch gelungener als die Zeichnungen zu "Schlaf". Monochrom mit einem Hauch von Farbe - Hoffnung inmitten all des Bizarren, das der Junge erlebt.

Zur Kritik an dem Buch und den Kosten - gelungen gestaltete Ausgaben, und dazu zähle ich die DuMont-Ausgabe - sind halt etwas teurer. Allein das geprägte Papier, all die andeutungsvollen Muster, ... sind wunderbar und treiben die Kosten nach oben.
(Daumen hoch, dafür dass die Ausgabe in Deutschland gedruckt wurde, in meiner Heimatstadt.)
Insofern kann ich die Kritik nicht wirklich nachvollziehen, trotz vermeintlich enttäuschter Erwartungen.

Einen Stern ziehe ich ab, da dieses recht frühe Werk Murakamis an Sprache nicht ganz so ausgefeilt ist und mir "Schlaf" (glatte 5*) wesentlich besser gefallen hat.

Fazit: Gute Anfänge, wenn auch noch nicht ganz so ausgefeilt wie Späteres. Trotzdem einfach lesenswert. Bizarr, mehrdeutig, eben typisch Murakami,
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am 24. Januar 2014
... schreibt Murakami von je her. Diese Erzählung lässt nicht wieder los. Und das wird von den Illustrationen noch unterstrichen. Für alle, die Bibliothken fürchten lernen wollen und Murakamis BIldsprache lieben - lesen.
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am 13. Oktober 2016
Die Bücher aus dieser Reihe sind einfach einzigartig.
Kurze, prägnante Geschichten eines Ausnahmeautors, liebevoll illustriert und hochwertig produziert. Für besondere Abende.
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