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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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3,7 von 5 Sternen
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Ein Roman mit seltener Intensität.

Katja Wiesberg könnte eigentlich „rundum glücklich“ sein: Sie hat einen guten Job, hat gerade geheiratet und hat das Gefühl, sie wäre gerade endlich irgendwie „angekommen“. Doch dann bricht ihr plötzlich der Boden unter den Füßen weg: Ihr Mann verlässt sie und stirbt bereits kurz darauf an den Folgen eines Autounfalls. Katjas Chef Bengt drängt Katja einen Urlaub auf, um die Trauer zu verarbeiten, doch auf den Urlaub folgt für Katja der direkte Verlust ihres Jobs. Langsam verschwimmt Katjas Welt vor ihren Augen, und sie nimmt die Dinge in ihrem Alltag immer weniger wahr. Als Katjas Leben nur noch ein einziger Trümmerhaufen ist, tauchen plötzlich zwei Männer auf, denen es gelingt, Katja wieder etwas aufzumuntern.

Der eine stellt sich Katja als „Dr. Blank“ vor, ehemaliger Professor für Latein, doch was noch viel wichtiger ist: Dr. Blank ist längst verstorben – aber für Katja ist er mehr als nur ein „gewöhnlicher Geist“. Und da Dr. Blank eigentlich tot ist, kann der zweite Mann, der plötzlich in Katjas Leben tritt, diesen ständigen Begleiter auch nicht wahrnehmen. Dennoch nimmt er ihn ernst, denn er erkennt, dass Katja der unsichtbare Begleiter gut tut. Um Katja, Dr. Blank und den Feuerwehrmann Armin (so der Name des zweiten Manns, der Katja unverhofft begegnet) entspinnt sich schließlich eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, Lebensträume und tiefe Gefühle.

Ein traumhaft schöner Roman, der durch einen eleganten Erzählstil und durch einen leichten Hang zur Melancholie begeistert
Mariana Leky hat mit ihren Erzählungen bereits einige Preise gewonnen, und mit „Die Herrenausstatterin“ beweist sie erneut, dass sie all diese Preise absolut verdient hat. In „Die Herrenausstatterin“ geht es, anders als der Titel es vielleicht vermuten ließe, nur sehr entfernt um eine Herrenausstatterin oder um Kleidung. Der Roman erzählt die Geschichte von Katja Wiesberg, eine Geschichte, die an sich keine absolute Literaturneuheit darstellt, von Leky jedoch mit einer solchen Wärme und einem schier unglaublichen Einfühlungsvermögen erzählt wird, dass es dem Leser außerordentlich schwer fällt, die Protagonisten nach der letzten Seite einfach wieder zwischen die Seiten zu „verbannen“.

„Die Herrenausstatterin“ ist so bewegend geschrieben, und Leky erzählt so mitfühlend und fesselnd, dass einem zeitweise Tränen in die Augen steigen angesichts der Melancholie und der tiefen Traurigkeit der Hauptprotagonistin Katja. Man will sie aus ihrer Welt „herausholen“, weiß jedoch genau, dass dies, selbst wenn Katja eine reale Person wäre, nicht viel Sinn hätte. Selbst Ulla entkommt nicht, sie bleibt Sklavin. Aber schon im nächsten Moment gelingt es dem Roman dann, wieder ein Lächeln in das Gesicht des Lesers zu zaubern, welches unter die Oberfläche, ja im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Haut“ geht. Und als „Die Herrenausstatterin“ dann nach etwa 200 Seiten endet, ist die Erzählung in sich zwar abgeschlossen, und man ist glücklich, dass Katja einer ungewissen, aber dennoch vielversprechenden Zukunft entgegengeht, trotzdem fällt es schwer, die angenehm lebensechten Figuren wieder ziehen zu lassen.

FAZIT

Mariana Lekys zweiten „richtigen Roman“ kann allen Liebhabern von anspruchsvoller und tiefgehender aber dennoch nicht zu „schwerer“ deutscher Literatur nur wärmstens empfohlen werden – nur selten findet man noch derartige Werke, die nicht nur unglaublich viel Liebe und Mitgefühl enthalten, sondern darüber hinaus auch noch durch außerordentlich lebensechte Charaktere und eine gut konstruierte Geschichte überzeugen!
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am 15. Juni 2017
Ich als Herrenausstatterin, dachte mir, ich muss es unbedingt lesen, aber leider pure Enttäuschung, hat mit Herrenaustatterin gar nix zu tun, die Geschichte und die Titel hat null zusammenhang.
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Zunächst ist es eine Liebesgeschichte. Die Protagonistin Katja Wiesberg verliebt sich in ihren Zahnarzt Jakob, der sich in sie, alles scheint perfekt. Die beiden heiraten. Doch dann geht der Traumann fremd, er verschwindet aus Katjas Leben und die so aus dem Alltag gefallene verliert auch noch ihren Job. Eines Tages, Strafe muss sein, stirbt der Zahmarzt. Die Heldin fällt in tiefe Trauer. Dann, als sei er im wahrsten Sinn des Wortes ex abrupto vom Himmel gefallen, sitzt eines Tages Dr. Blank auf ihrer Badewanne, ein Geist aus der Nachbarschaft. Es stellt sich heraus, dass er ein Geist ist, ein "lebensweiser Toter", den nur die Protagonistin sehen kann.

Dann taucht auch noch ein junger kleinkrimineller Feuerwehrmann auf, der vorgibt zu einem Brand gerufen worden zu sein. Er quartiert sich in der Wohnung der Heldin ein. Es entwickelt sich nun eine spektakulär abenteuerliche Dreiecksgeschichte bei der diese beiden skurrilen Männergestalten in Folge unsere trauernde Heldin zurück ins Leben begleiten.

Das ist sehr, sehr kurios, streckenweise auch melancholisch, voll schöner und origineller Betrachtungen, in einer sehr genauen und klaren Sprache, voll reicher Phantasie. Ich finde es ist ein hinreißendes Buch, wobei die subtile Ironie die Lektüre zu einem abgründigen Vergnügen für all die Leser macht, die wissen, dass man sich im Leben auf nichts wirklich verlassen kann. Mit Brillanz und Ironie werden alle Täuschungen auf denen sich menschliche Identität gründet- Liebe und Leidenschaft- gnadenlos gespiegelt
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TOP 500 REZENSENTam 3. April 2010
Ein Klappentext der einmal mehr hält was er verspricht, eine urkomische Komödie, über einen Toten der die Übersetzerin Katja Wiesberg über einen gewissen Lebensabschnitt begleitet, zum Lachen komisch, urkomisch, und gleichzeitig scheint man wie von einer anderen, tieferen Dimension berührt zu werden...klasse gemacht.

Katja hat eine Beziehung zu Jakob, der bei einem Unfall zu Tode kommt. Eines Tages begegnet sie im Hausflur einem Mann, der sich auf dem Treppenabsatz auszuruhen scheint. Sein Name, Dr. Friedrich Blank. Wenig später, taucht er in ihrem Badezimmer wieder auf, und ist von nun an, stets an ihrer Seite. Nur für Katja es er sichtbar, denn er ist ein Toter. Er geht sehr liebevoll mit ihr um, streichelt ihr immer wieder über ihre Haare, wenn sie z.B. aufwacht, fast wie ein Engel. Er begleitet sie, die beiden unterhalten sich über alles Mögliche, ja er wird wie ein Freund für Katja. In ihrem Haushalt gibt es nur Marzipankartoffeln und hochkalorische Flüssignahrung. (Astronautennahrung).

Dann ist da, Armin Golling, seines Zeichens Feuerwehrmann, der immer dann bei Katja vorbeikommt, wenn er in der Nähe ist. Auch wenn ihm Katja nie so richtig abnimmt, dass er Feuerwehrmann ist, entwickelt sich doch, zwischen den beiden eine Beziehung mit Folgen, denn Katja wird von Armin schwanger. Zwischen diesen drei Protagonisten entwickelt sich eine urkomische Komödie, die schon ein wenig abgefahren wirkt. Katja wird in eine Art Strudel von Begebenheiten und Erlebnissen, das fast schon ein wenig skuril und schräg anmutet.

Armin träumt davon, seinen Karatestar McQuincey eines Tages zu treffen, was tatsächlich eintreffen wird, Blank möchte nochmal seiner Frau Kontakt aufnehmen, und Katja ist im ganzen Strudel immer noch Jakob verhaftet, an den sie immer noch denken muss. Als sie ihre Freundin Evelyn anruft, meint sie: "Du wirst es nicht glauben. Ich bin mit einem Feuerwehrmann, der, glaube ich kein echter Feuerwehrmann ist, einem versoffenen Karatefilmstar und einem toten Altphilologen am Strand, Gerade sind alle schwimmen."

Der Roman schildert vor Allem, das Verhältnis von Blank und Katja wieder. Eine Geschichte, die die Frage aufwirft, ob Tote uns begleiten können, und ob wir uns z.B. mit ihnen unterhalten können, denn all das kann Katja mit Blank. Sie helfen einander, unterstützen einander in ihrer gegenseitigen Angelegenheiten, dass darin eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden spürbar wird. Sie entdeckt Löcher bei Blank und kann durch ihn hindurch sehen, Blank merkt es nicht, und Katja versucht durch Plaster dem Ganzen Abhilfe zu schaffen. Blank geht mir ihr zum Schwangerschaftskleiderkauf und hilft ihr, die Wohnung für die bevorstehende Geburt vorzubereiten...

Und obwohl Vieles so urkomisch zum Lachen ist, schafft es Mariana Leky, trotzdem eine Tiefe und Berührtheit herzustellen, dass einem nach beenden des Lesens, die Beziehung der beiden wie nachzuhallen scheint, eine Geschichte die aussergewöhnlich, lustig, komisch, berührend, und nachhaltig den Leser, in einem Raum von Nachdenklichkeit, aber auch Dankbarkeit zurück lässt. Eine klasse Leistung, einer Autorin, die mir dato unbekannt war, Kompliment an Mariana Leky.

Lesenswert.
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am 29. September 2010
Meine Rezension:
Das Buch 'Die Herrenausstatterin' von der Autorin Mariana Leky ist ein melancholischer aber auch teilweise lustiger Roman. Der Schreibstil hat mir zum Anfang des Buches gar nicht gefallen, da sich vieles wiederholt hat. Erst später wurde der Schreibstil dann angenehm und man ist gut voran gekommen.

Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin Katja erzählt. Mir gefallen auch die einzelnen Charaktere der Geschichte, aber besonders Dr. Blank habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Es ist einfach herrlich, wie er mit seiner eigenen Situation umgeht und es aber auch versteht Katja zu helfen.

Bei einem Zahnarztbesuch fällt der Protagonistin Katja ein Schild über dem Behandlungsstuhl auf. Der Spruch 'Gleich ist es vorbei' tröstet den Patienten bei der Behandlung. Er ist aber auch gleichzeitig der Leitfaden des Buches. Denn Ihr Zahnarzt wird zu ihrem Mann, aber nach einer kurzen Ehe verliert sie Ihn bei einem Unfall. Es bricht eine Welt für sie zusammen. Sie versucht mit dem Verlust fertig zu werden, aber es gelingt ihr nicht.

Eines Tages trifft sie im Treppenhaus auf einen älteren Mann Namen Dr. Blank. Wie sich herausstellt, ist er ein Geist und hilft ihr dabei ihren Alltag zu überstehen. Auch ein Feuerwehrmann kommt Ihr zur Hilfe geeilt. Durch diese beiden Personen gelingt es ihr wieder langsam in den Alltag rein zu kommen und ihr Leben weiter zu leben. Was nun aber schlussendlich aus den dreien wird und wie es zu Ende geht werde ich nicht verraten.

Das Ende hat mir aufjedenfall sehr gut gefallen. Es zeigt, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte und sich doch noch einiges zum vermeintlich positiven ändern kann. Der Autorin ist es gelungen trotz der humorvollen Erzählweise viel Tiefe und Wahrheit in den Roman zu bringen. Der Leser wird zum Nachdenken angeregt und das fesselt ihn auch ans Buch. Schließlich will er erfahren, was aus der Protagonisten wird und ob sie es schafft über den Tod ihres Mannes weg zu kommen.

Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn es nicht das ist was ich normal lese, aber ist eine schöne leichte Lektüre für zwischendurch. Es ist ein Buch welches einem zeigt, dass man sich im Leben auf nichts wirklich verlassen kann, da es meistens immer anders kommt als man denkt.
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am 13. Oktober 2010
Schon lange hat mich kein Buch mehr so berührt wie "Die Herrenausstatterin" von Mariana Leky. Auch jetzt noch - Tage nach dem ich das Buch beendet habe - denke ich darüber nach und es lässt mich nicht los. Drei Dinge mochte ich an dem Buch besonders: Die einzigartigen Charaktere, die wundervolle Sprache und die vielen kleinen Details, die das Buch unverwechselbar machen!

Der Inhalt klingt zunächst einmal merkwürdig: Katja Wiesberg wird der Boden unter den Füßen weggerissen, als sie erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat. Kurz darauf stirbt er bei einem Unfall und für Katja macht das Leben keinen Sinn mehr. Plötzlich taucht Blank in ihrem Leben auf, ihr ehemaliger Nachbar und mittlerweile ebenfalls tot. Doch Katja kann ihn sehen und mit ihm reden und so leistet er ihr von da an Gesellschaft. Ebenso unvermittelt steht der Feuerwehrmann Armin (mag Karatefilme und Astronautennahrung) vor Katjas Tür ud will einen Brand löschen, den es gar nicht gibt. Eine Freundschaft beginnt sich zu entwickeln und schließlich unternehmen die drei einen Kurztripp nach Holland, der einige Abenteuer bereithält.

Ich habe mich beim Lesen schon einige Male gefragt, ob es Blank (den toten Nachbarn) nun wirklich gibt oder ob er nur ein Hirngespinst Katjas ist, mit dessen Hilfe sie mit Jakobs Tod fertig wird (ein Wackelkontakt mit der Realität, wie Armin das nennt). Im Endeffekt spielt das aber überhaupt keine Rolle, denn wenn man sich auf die Geschichte einlässt, dann ist sie einfach wundervoll und bezaubernd.

Fazit: Eine wundersame Geschichte, bei der ich aus dem Staunen über die tollen Einfälle der Autorin nicht mehr herauskam. Selten habe ich so etwas Skurriles, Herzerwärmendes, Lustiges, Schönes gelesen! Ich habe gelacht und geweint, mitgefiebert und mitgefühlt und als es zu Ende war, hätte ich am liebsten sofort von vorne angefangen! Auf jeden Fall ein Monats- und Jahreshighlight, vielleicht sogar für mich das beste Buch des Jahres!
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am 6. April 2010
Diese Geschichte brannte lange in mir nach.
Trotz der Leichtigkeit und sehr humorvollen Erzählweise steckt so viel Tiefe und Wahrheit über Beziehungen, Liebe, Leidenschaft (auch für Karate-Darsteller) und natürlich Tod in Mariana Lekys Roman.
"Gleich ist es vorbei" ist der Spruch über dem Zahnarztstuhl, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte von Katja, Jakob, Dr. Blank und Armin zieht. Leider ist es nach 207 Seiten schon vorbei!
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am 5. Juli 2012
Ein ganz wunderbare Geschichte die erstklassig vorgelesen wird.
Ist schwer zu beschreiben aber es ging mir sehr nah, traurig, klug und superlustig zugleich.
Unbedingt anhören.
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am 29. Dezember 2014
eine Geschichte über eine Frau die noch sehr jung Witwe wird, durch einen Geist der seinen eigenen Tot noch nicht verarbeitet hat bekommt sie unerwartete Hilfe ...ein anrührendes Buch sehr gut und echt gelesen..ich werde es mir noch mal anhören.Das einzige was nicht so ganz passt ist der Titel des Buches aber das ist nicht bedeutend.
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am 18. Oktober 2013
Ich stimme allen Inhalten der 5-Sterne-Rezensionen für dieses Buch zu, kann gar nichts mehr hinzufügen.
Hoffentlich gibt es bald ein neues Werk von Mariana Leky - wieder so schön skurril und mit viel Tiefe und Lebensweisheit.
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