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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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3,8 von 5 Sternen
Der Louvre. Alle Gemälde
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:58,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 29. Oktober 2012
Der umfangreiche Band versammelt sämtliche ausgestellte Werke der größten Gemäldesammlung der Welt, vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Es gibt, analog zur Hängung im Louvre, drei Ordnungsprinzipien: Geografisch (Italien, Nordeuropa, Frankreich …), zeitlich und nach Künstlern strukturiert. Die Hauptwerke sind in seitengroßen Abbildungen reproduziert, allerdings muss man berücksichtigen, dass das Buchformat nicht gerade Folio ist. Nebenwerke und Gemälde, die keinem Maler namentlich zuortbar sind, werden in ca. 4x6 cm kleinen Miniaturen dargestellt. Zur stilistischen Beurteilung ist das leider unzureichend. Jedes einzelne Bild wird sorgfältig mit Künstler, seinen Lebensdaten, Gemäldetitel und Datierung, Größenangaben, Lokalisierung in der Sammlung und Inventarnummer dokumentiert.

Die DVD hat neben einem digitalen "Rundgang", bei dem man exemplarische Hauptwerke in jedem der Ausstellungsräume als ca 15x15 cm große, aber leider nicht weiter vergrößerbare Abbildung anzeigen lassen kann noch eine Suchfunktion über die gesamte Sammlung. Der Zugriff erfolgt von der DVD direkt auf die Internet-Datenbank des Louvre. Die Auflösung der Online-Abbildungen ist aber geringer als die im Buch und auch online sind die Bilder nicht vergrößerbar. Die Online-Suche in den Louvresammlungen ist übrigens für jedermann kostenlos auch ohne DVD auf der Louvre-Webseite direkt möglich.

Als Referenzwerk leider etwas zu kurz gesprungen.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 11. Dezember 2012
Dieser Prachtband präsentiert alle Gemälde des Louvre in Paris und enthält zudem eine DVD mit den insgesamt rund 3000 Werken. Viele Bilder werden ausführlich besprochen, Eckdaten (Name des Künstlers, Titel des Gemäldes und Entstehungsjahr, Größe, Technik sowie der konkrete Ort, wo es im Louvre hängt) sind bei allen Gemäldeabbildungen beigefügt.

Das Vorwort hat Henri Loyrette, der Präsident und Generaldirektor des Musée du Louvre verfasst. Er begründet, weshalb in diesem Werk Farbreproduktionen der rund 3000 im Louvre ausgestellten Gemälde gemeinsam mit den Kataloginformationen präsentiert und 400 dieser Werke mittels Kommentartexten vorgestellt werden.

Es folgt dann die Einführung von Jean-Marie Roland de la Patière und ein Plan der Gemäldegalerien.

Untergliedert ist die Gemäldeschau in die Rubriken: Italien, Nordeuropa, Frankreich und Spanien. Bevor die Gemälde der einzelnen Kapitel vorgestellt werden, wird im Rahmen von Textbeiträgen allgemein Wissenswertes zunächst über die italienische, dann die nordeuropäische, die französische und schließlich über die spanische Malerei im Louvre mitgeteilt.

Ich selbst war bislang zweimal -jeweils viele Stunden- im Louvre und fand es interessant, welche der Gemälde mir speziell im Gedächtnis hängen geblieben sind.

In der Rubrik der italienischen Malerei ist es "Christus an der Geißelsäule" von Antonello da Messina, ein nicht sehr großes, aber mich sehr beeindruckendes Ölgemälde, das hier im Buch näher beschrieben wird. Dann Sandro Botticellis "Venus und die drei Grazien geben einer jungen Frau Geschenke", diese Freske ist 211 cm hoch und 283 cm breit. Zu besagtem Bild erfährt man auch Näheres, keineswegs nur, dass es zu den schönsten Werken der Florentiner Wandmalerei der Renaissance zählt. Bei meinem letzten Besuch im Louvre war ich so begeistert, dass ich mir einen Kunstdruck davon vor Ort kaufte und ihn mit nachhause schleppte. Seither hängt er (ein bestimmter Ausschnitt der Freske) gerahmt bei mir im Büro.

Von Leonardo da Vinci hängen einige Gemälde im Louvre. Es ist aber nicht seine Mona Lisa, die mich am meisten anspricht, sondern das Frauenporträt, bekannt als "La Belle Ferronnière", das auf Seite 72 näher erläutert wird. Auch an Tizians "Frau mit dem Spiegel" kann ich mich gut erinnern und an Tizians "Porträt von Franz dem I.", das der Maler im Auftrag des italienischen Dichters Pietro Arentino anfertigte, der mit dem französischen König in einer regen Korrespondenz über ästhetische und künstlerische Fragen stand.

Ein großes Vergnügen für mich sind die beiden Gemälde von Giuseppe Arcimboldo und auch Cavaraggios "Die Wahrsagerin", alle sehr gut beschrieben. Ein Gemälde, das ich offenbar nicht bewusst wahrgenommen habe, ist Domenico Fettis "Melancholie". Wie man erfährt, ist es bei Fetti mehr als bei Dürers Stich eine "christliche Melancholie" und eine Meditation über den Tod und die Nichtigkeit des Irdischen, vgl.: S.157).

Sehr beeindruckend auch finde ich auch "Das letzte Abendmahl" von Giovanni Battista Tiepolo und in der Folge diverse Gemälde aus der Rubrik "Die nordeuropäische Malerei im Louvre", zu der man eingangs auch wieder gute textliche Erläuterungen erhält. Gemälde von Memling kann man bewundern und auch "Das Narrenschiff" von Hieronymus Bosch. Er ist übrigens einer meiner Lieblingsmaler, einer der intellektuellsten Maler, die ich kenne.

"Der Turmbau von Babel" von Lucas van Bruch legt den Akzent nicht auf die selbstzerstörerische Moral, sondern rückt mit seiner miniaturhaft-feinmalerischen Manier die Pracht des Turmbaus, sowie die Stadt und die Hafenanlage in den Mittelpunkt, (vgl.: S.253). In die Gemälde von Rembrand und vielen anderen niederländischen Künstlern kann man sich immer wieder vertiefen, wobei ich die Kunstwerke Jan Vermeers besonders schätze und im Louvre speziell seinen "Astronom".

Ein Gemälde von Joseph Mallord William Turner und zwar die "Flusslandschaft mit fernem Ufer" warten auf den Betrachter, aber auch Albrecht Dürers "Selbstbildnis mit Distel", das während seiner Wanderjahre am Oberrhein entstand. Von Lucas Cranach dem Älteren hängen u.a. "Die drei Grazien" im Louvre und von Hans Holbein dem Jüngeren das "Porträt des Erasmus von Rotterdam", das sehr gut beschrieben wird.

Wie schon erwähnt, wird die französische Malerei im Louvre textlich auf einigen Seiten ebenfalls kurz skizziert. Anschließend folgt eine Fülle wunderschöner Gemälde, darunter auch ein Porträt von Ludwig XIV von Hyacinthe Rigaud und Francois Bouchers "Die Odaliske", ein üppig, sinnlicher Frauenakt und auch das zauberhafte "Porträt der Marquise de Pompadour" von Maurice Quentin de La Tour sowie "Der zerbrochene Krug" von Jean-Baptiste Greuze.

Wirklich schön auch ist Jacques- Louis Davis „Madame Récamier“, über das man auch bestens aufgeklärt wird, doch die vielen Landschaftsbilder ungezählter französischer Maler begeistern mich ebenfalls.

Schlussendlich wird dann die spanische Malerei (hier ist die Auswahl eher klein) gezeigt und erläutert und hier beeindruckt mich vor allem El Grecos "Die Kreuzigung mit zwei Stiftern".

Dieses Buch ist für Kunstinteressierte eine wahre Freude. Ich empfehle es sehr gerne, weil die Gemäldeablichtungen hervorragend und die Texte sehr lehrreich und dabei aber kurzweilig zu lesen sind.
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am 25. Juni 2013
Wunderbare Bilder die verlocken doch mal hinzufahren. Obwohl es bald schon nicht mehr erforderlich ist. Bilder und Erklärungen einfach super. Nur zu empfehlen.
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am 13. Dezember 2012
Mit dabei ist keine DVD, sonst eine Daten-CD (ca. 300 MB). Bilder haben dementsprechend eine schlechte Auflösung. Ich hatte eine Video-DVD erwartet, die ich mir auf dem Fernsehen schauen könnte. Im Gegenteil ist der Zugriff zur Louvre-Datenbank vorgesehen, aber das war nicht in der Produktbeschreibung angegeben, und mich interessiert nicht, mich einloggen zu müssen, um mir die Bilder anzuschauen. Übrigens sind die Bilder im Buch auch zu klein.
Meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.
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