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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2010
Der Name Porsche steht für viel mehr als für die meist bewunderten deutschen Sportwagen. Der Firmengründer Ferdinand Porsche war einer der vielseitigsten und berühmtesten Erfinder des 20. Jahrhunderts. So kann es nicht verwundern, dass Porsche auch im Wettstreit der Antriebskonzepte in der Frühzeit des Automobils eine wichtige Rolle spielte. Es war nämlich keineswegs so, dass von vornherein alle Energien allein auf die Entwicklung des Benzinmotors konzentriert waren. Schon zu Beginn des vorigen Jahrhunderts verfolgten die Ingenieure die Idee leiser und im Ergebnis umweltfreundlicher Elektroantriebe. Im ersten Kapitel dieses handlichen Buchs wird die von Ferdinand Porsche betriebene Entwicklung der Lohner-Porsche Elektromobile beschrieben. Porsche, der für die elektrotechnische Firma "Béla Egger & Co." arbeitete, tat sich mit dem Wiener Kutschwagen-Fabrikanten Lohner zusammen und konstruierte für diesen mehrere elektrogetriebene Fahrzeuge, u.a. auch die bekannten Mobile mit Radnabenmotoren. Der zweite Abschnitt des Buchs ist den "benzin-elektrischen Mischwagen" gewidmet, die Porsche ebenfalls für Lohner auf die Räder stellte. Aus dieser Kooperation entstanden sowohl Straßen- als auch Rennfahrzeuge, die durchaus den Vorstellungen entsprachen, die wir heute mit dem Begriff des Hybridantriebs verbinden. Das dritte Kapitel stellt die Porsche-Entwicklungen nach der Lohner-Zeit vor, nämlich die für Austro-Daimler konzipierten Personen- und Nutzfahrzeuge unterschiedlichster Art, die für Mercedes aufgelegten Rennwagen und auch die für die Rüstungsindustrie entworfenen Produkte. Von diesen zum Teil wegweisenden Entwicklungen Ferdinand Porsches macht das Buch im vierten Kapitel einen großen Zeitensprung zu den heutigen Porsche Hybrid-Fahrzeugen. Knapp und verständlich wird der Leser über den Porsche Cayenne S Hybrid, den 911 GT3 R Hybrid und den 918 Spyder informiert. Der 918 wird mittelfristig als Hochleistungssportwagen ebenfalls den Weg in die Serienproduktion finden und dieser mehr als nur einen "grünen Stempel" aufdrücken. Das Buch ist überaus interessant und zudem reichhaltig - u.a. auch mit zahlreichen historischen Aufnahmen - illustriert.
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