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Kundenrezensionen

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am 27. Oktober 2005
21 Erzählungen, die sich manchmal nur über eine halbe Seite, manchmal aber auch über mehrere Seiten erstrecken, umfasst das Debüt des jungen deutschen Schriftstellers Tilman Rammstedt.
Rammstedt's Held erzählt dabei von kleineren Alltagsbeobachtungen, fast schon belanglosen Ereignissen, die oftmals so banal sind, dass es schon schmerzt. Aber gerade in dieser - oft recht illusionslosen - Banalität liegt die Stärke dieser Erzählungen.
So ist das Leben und auch aus kleinen Alltagsbeobachtungen lassen sich oft große Wahrheiten ableiten.
Dabei lesen sich die Erzählungen dieses schmalen Buches allesamt recht leicht und flott, so dass man in Windeseile am Ende angelangt ist, aber noch lange nicht genug hat von Tilman Rammstedt, der es vorzüglich versteht, Unterhaltung mit einem gewissen literarischen Anspruch zu vermischen.
Ein sehr gelungenes Buch über das Leben, die Liebe und das Erwachsenwerden. Empfehlenswert!
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am 8. Januar 2003
Ja so hätten wir es gerne: Wir kommen nach Hause und alles ist erledigt. Die Chipstüten stapeln sich, die Musikanlage ist eingestöpselt, die Bierflaschen liegen in der Wanne. Wenn da nicht bloß noch was wäre: Ja richtig, was feiern wir heute abend denn? Doch sich jetzt in kleinmütiges Nachsinnen zu verlieren, dazu kommt die Hauptfigur in Tilman Rammstedts Roman erst gar nicht. Warum? Es klingelt. Die ersten Gäste stehen vor der Tür, Menschen, die er gar nicht kennt, oder gar nicht kennen möchte. Denn die besten Partys feiert man mit Unbekannten und so wird es irgendwie trotzdem nett. Und diese Szene verrät etwas über die übrigen Geschichten im Buch: Deren Hauptfigur ist ein junger Mann, Ende 20, der sich immer noch nicht entschieden hat, ob er die einzige Frau, mit der er sich regelmäßig trifft - eine gewisse "L" - nun liebt oder nicht, ob er mit ihr zusammen sein möchte, oder ob er es überhaupt mit ihr aushält. Und so ist seine Beziehung, wie sein gute Feier. Eins A vorbereit, doch im letzten Moment passieren immer wieder seltsame Dinge - und das macht es spannend: L. wird einsilbig, es wird Winter, die beiden fahren zusammen nach Köpenick oder nach München auf eine Hochzeit. Am Ende ist die Hauptfigur auch um eine Erkenntnis reicher: Unentschlossenheit macht sich bezahlt. Die Party wird schön, L. ist schön, auch wenn er es ihr nicht sagen kann, und als er es doch versucht, und ein stotternd ein Komplimenthervorbringt, dann wird sie fast schon überschwänglich. So schön kann die Liebe vor der Liebe sein, und Tilman Rammstedt schafft es, meisterhaft diese Zwischenräume auszuloten. Die übrigens auch Zwischenräume der Sprache sind. Und auch von guten Partys hat er - allem Anschein nach - jede Menge Ahnung. Ein junger Autor, den wir ab jetzt gespannt verfolgen werden.
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am 19. Juni 2011
Im Buch "Erledigungen vor der Feier", das Erstwerk des nunmehrigen Büchnerpreisträgers Tilman Ramstedt, bietet der Autor auf knapp 100 Seiten zirka 20 kurze Skizzen, in welchen unterhaltsam und mit viel Witz präzise Details bestehender und hypothetischer, nie zustande gekommener zwischenmenschlicher Beziehungen ausgeleuchtet werden. Euphorisch, verquert und höchst privat wird der Lesen, knapp und mit köstlich unterhaltsamem Sprachwitz (e.g. Gegenwart, Perfekt und Plusquamperfekt als Chiffren einer Beziehung) die innersten Gedanken und Zweifel des verliebten, sich-verliebenden, verliebt-gewesenen oder sich-verlieben-hätte-könnenden Ich-Erzählers verstrickt. Trotz der süffisanten Schrägheit der verschiedenen Figuren, wirken die erzählten, völlig unspektakulären Episoden durchaus voll aus dem Leben gegriffen.
Wünscht man sich beim Lesen des Buchs manchmal einen etwas weiteren Rahmen (sowie man in die einzelnen Episoden hineingefunden hat, sind diese auch schon beendet), überzeugt dieses Buch mehr als der genauso humorvolle, aber inhaltlich bedeutend dünnere "Kaiser von China"...
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am 7. Mai 2003
Erledigungen vor der Feier ist ein besonderes Debut. Tilman Rammstedt beschreibt in seinen Episoden Gedanken, die so oder ähnlich wohl jeder schon gedacht hat, doch viel zu selten ausspricht. Er schreibt im Tempo der Gedanken und bringt sie dennoch immer auf den entscheidenden Punkt. Die meisten werden sich wiederfinden in den Beziehungsentwicklungen, den kleinen Alltagsfreuden und den lästigen Selbstreflexionen.
Und dabei bleibt alles Erzählung, der Erzähler selbst steht im Hintergrund, er wertet nicht, er beschreibt.
Dieses Debut ist unterhaltsam, aufschlußreich und intelligent geschrieben. Und wer die Möglichkeit hat, sollte Tilman Rammstedt live erleben, denn er ist nicht nur ein guter Autor, sondern auch ein hervorragender (Vor-)leser.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Juni 2009
Ich fands super.
Klar, die Geschichten sind ein wenig neurotisch und der Zusammenhang der einzelnen Kapitel läßt sich da und dort nur erahnen, aber ich fand es schön. So schön chaotisch, wie er von sich und seiner L. spricht. Dem Foto auf dem nur ihre Spiegelung ist und daß er Angst hat, wenn sie stirbt nur dieses eine Bild zu haben und daß er deshalb mit ihr Fotos macht, ihr das aber nicht sagen kann, weil sie dann ja beleidigt wäre, weil er ihren Tod herbeisehnt...
Ich fand das Büchlein schön, gefühlvoll, nett geschrieben, nicht sehr abwechslungsreich und es lebt eher von den leisen und stillen Tönen, aber durchaus sehr lesenswert und sentimental.
Langweilig, fand ich das Buch zu keiner Sekunde, Rammstedt beleuchtet, die alltäglichen Situationen und findet auch in ihnen immer etwas besonderes...
Doch, das hat mich überraschend gut gefallen, sehr lesenswert.
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am 23. Juni 2003
Es spricht für Tilmann Rammstedt, dass er sich im Kultur-SPIEGEL-Interview selbst als einer dieser "Noch-so-einer"-Autoren bezeichnet. Leider spricht es nicht für sein Buch. Denn alles, was man hier liest, kommt einem verdammt bekannt vor: Noch so ein sensibler Endzwanziger, der einer typisch studentischen Bohème-Existenz nachgeht und seine intelligenten Kiffer-und-Rotwein-Spinnereien in hübsch gemeißelte Sätze gießt, wobei es gar keine Rolle spielt, ob Haschisch und/oder Rotwein tatsächlich beim Schreiben Pate gestanden haben. Wir alle, zumindest diejenigen von uns, die in Großstädten leben, kennen solche Leute wie den Autor und seine Ich-Figur (zwischen denen er nicht einmal versucht, einen Unterschied zu konstruieren), wir mögen diese Menschen auch und haben den Impuls, ihnen über den Kopf zu streichen, wenn sie wieder einmal rotweinsinnige Gedanken von sich geben. Aber für ein Buch ist das dann doch reichlich belanglos. Ich, 33, würde dem 27jährigen Autor wohl den tantenhaften Rat geben: Erleb erst mal was, Junge, und dann klappt's auch mit dem nächsten Roman.
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am 7. September 2004
Im März hatte ich Gelegenheit, Tilman Rammstedt auf einer Lesung live zu erleben und es war ein Genuss! Lange nicht mehr hatte ich so herzhaft gelacht wie an diesem Abend.
Besonders hervorzuheben ist die Sprache dieses originellen Erstlingswerks, sie ist sehr simpel und gleichzeitig höchst beeindruckend. Es reihen sich einfache Hauptsätze aneinander, die jedoch geballt sind von Humor, Sprachwitz und Emotionen und trotz ihres simplen, trockenen Charakters eine subtile Stimmung erzeugen, die den Leser vom ersten Kapitel an in Beschlag nimmt.
Ich empfehle diesen Roman jedem, der "unkonventionelle", junge und stimmungsvolle Bücher liebt, ziehe in der Bewertung jedoch einen Stern ab, den ich mir als Bonusstern für Tilman Rammstedts Hörbuchversion seines Romanes aufhebe.
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am 4. September 2010
...und was für ein Lebensgefühl!!!
Wenn man das liest und nicht plötzlich feststellt, dass das Leben doch irgendwie besonders und schön ist, dann hat man vielleicht nie eine Chance glücklich zu werden...
Besonders die ersten 4 Erzählungen (Frühling Sommer Herbst und Winter) haben es mir ganz besonders angetan!
Es geht um eine Frau mit einem ganz besonders feinem Gefühl für die Dinge und ihre Umgebung, ja sogar für Jahreszeiten :) Lesen und sich begeistern lassen!
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am 22. August 2009
Das dachte ich mir nach diesem recht schmalen Buch;es ist-wenn ich mirs jetzt,etwa 4 Monate nachdem ich das Buch gelesen habe-überlege,kaum was hängen geblieben.Von Rammstedt hat mir "Der Kaiser von China" deutlich besser gefallen..aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten.
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am 8. September 2015
Wer Kurzgeschichten von Rammstedt mag wird dieses Buch lieben. Super Zusammenstellung! Toller Autor! Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.
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