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Kundenrezensionen

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am 25. Februar 2012
'Der Brief, frage ich, und ob sie die Schrift erkenne, ob ihr die Adresse etwas sage, ob wir Verwandte in Frankreich hätten, von denen ich nichts wisse, ob mein Vater etwas damit zu tun habe, seine ständigen Geschäftsreisen. Sie schüttelte den Kopf. Sie kenne kein Haus, das habe sie doch schon gesagt, sie wisse nicht, wo es stehe und seit wann es mir gehöre. Ich wusste, dass meine Mutter nicht die Wahrheit sagte.'

Für Juno eröffnen sich viele Fragen, als sie einen rätselhaften Brief aus Frankreich bekommt, der ihr von ihrem Erbe berichtet. Ein Erbe, von dem sie nichts ahnte. Ihre Kindheit wurde von dem schrecklichen Tod ihres Vaters geprägt, seitdem war alles anders. Jahre später begibt sich Juno auf eine Reise, die ihr Leben verändern und Antworten geben wird.

Die junge Autorin Lisa-Maria Seydlitz erzählt mit einem formvollendeten Schreibstil, mit sanften Worten und Zurückhaltung eine tragische Geschichte über Verlust. Sie schickt den Leser mit auf Junos Reise, abwechselnd mit Erinnerungen aus ihrer Kindheit, schöne und schreckliche, gibt dem Leser das Gefühl, an Junos Seite zu stehen. Lisa-Maria Seydlitz braucht keine künstlichen Elemente und kein großes Geschrei, um den Leser Glück, Trauer und Angst nahe zu bringen. Leise, nur mit Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen, ohne dabei auf Klischees zurückgreifen zu müssen, schafft sie es, Spannungen aufzubauen, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein Buch für den Frühling.
11 Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2012
Ein sehr schöner und berührender Roman, der mit kurzen Sätzen und ohne groß auszuholen ganz viel sagt - vorallem auch "zwischen den Zeilen". Die Autorin wählt einen Schreibstil, in dem die junge Frau Juno aus der Ich-Perspektive - oft in Rückblenden- aus ihrem Leben erzählt. Das hat den Effekt, dass man vieles erst mit der Zeit erahnt/errät und dann auch erfährt, was eigentlich passiert ist und wie das Leben der Protagonistin verlaufen ist. Das wiederum löst einen unglaublichen "Sog" auf den Leser aus ;) Der Roman handelt in erster Linie von Einsamkeit und Trauerbewältigung. Und er macht letztlich Hoffnung, zeigt er doch, wie man - gemeinsam - mit Trauer umgehen und leben lernen kann!

Der knappe und schnörkellose Schreibstil ist "besonders". Ich war von Anfang an fasziniert darüber, dass trotzdem so viel in diesen wenigen Worten steckt. Das ist wohl in erster Linie auf die unglaublich feine und sensible Beobachtung der Autorin zurückzuführen.

Trotz meiner Begeisterung hatte ich aber die ganze Zeit über das Gefühl, dass da noch ein bisschen was fehlt. Ich glaube, die Geschichte im Ganzen ist mir etwas zu "unpersönlich" geschrieben... oder sagen wir es anders: ich hatte nie das Gefühl, "mitten drin" zu sein, sondern eher ein Beobachter "von außen". Das ist für meinen Geschmack ein kleiner Makel und der Grund für den "Stern" weniger.

Fazit: Sehr berührender Roman über Trauerbewältigung und ein sehr besonderer Schreibstil mit großartiger und feinfühliger Beobachtungsgabe der Autorin. Schönes Debut von der noch sehr jungen L.-M. Seydlitz! Bin gespannt auf mehr von ihr! :-)
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am 31. März 2012
Der Inhalt ist bekannt und relativ schnell erzählt. Siehe oben.
Endlich gibt es wieder einen Roman der durch die Sprache brilliert. Es ist ein Genuss diese Sätze zu lesen. Es wird mit der Sprache gespielt, mal ist sie gehaucht, dann wieder philosophisch, aber auch zeitgemäß.
Wer also Lust auf Sprache hat, muss diesen Roman lesen.
Die Geschichte lebt durch Flashbacks und zeigt immer wieder erneut, dass auch enge Familienbande kein Garant dafür sind, dass totale Fremde eine Zweckgemeinschaft mit dem Namen Familie gebildet haben.

Es macht nachdenklich darüber, wer noch wie viel Leichen im Keller hat.
Unbedingt lesen.
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am 27. Mai 2012
Durch einen anonymen Brief erfährt Juno von ihrem Erbe: ein Fischerhaus in der Bretagne. Aber wider Erwarten ist sie nicht die Einzige, die sich für das Haus interessiert. Die französische Kellnerin Julie hat sich dort eingenistet, und auch Jan, ein Architekt aus Deutschland, ist oft zu Besuch. Acht Jahre nach dem Tod ihres Vaters eröffnet sich für Juno ein neuer Blick in die Vergangenheit. Die Reise in die Bretagne wird für sie zu einer Reise in ihre Familiengeschichte. In eine Kindheit, in der sie glücklich war und mit ihren Eltern ein scheinbar idyllisches Vorstadtleben geführt hat. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem alles anders wurde.

Mehr möchte ich über den Inhalt des Buches gar nicht verraten. Nur so viel: Lisa-Maria Seydlitz hat eine außergewöhnliche Geschichte geschrieben. Sie ist eine genaue Beobachterin, sie kennt die kleinen, die leisen Details, die Situationen ausmachen und zeichnet mit ihrem Worten ein Bild von deren Atmosphäre. Es gibt wenige Bücher, bei denen ich mich so in die Geschichte hineinversetzt gefühlt habe. Nach und nach setzen sich die Momente aus Junos Vergangenheit und Gegenwart, ihre Fragen und die Antworten, die sie nicht immer bekommt, zu etwas Großem zusammen. Man fühlt mit Juno, Jan und Julie, man glaubt sie zu kennen und doch, die Spannung, die über den heißen Sommertagen liegt, das Geheimnisvolle, bleibt.
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am 14. Juni 2012
Eines Tages erhält Juno einen Brief mit einer fremden Handschrift und einem Polaroid. Darauf: ein Haus. Es gehöre ihr, steht in dem Brief und was sie damit machen wolle? Juno wendet sich fragend an ihre Mutter, doch von ihr hat sie keine Antwort zu erwarten. Also fährt sie kurz entschlossen an die Küste Frankreichs ' denn dort steht das Haus, welches ihres sein soll. Dort angekommen muss sie feststellen, dass bereits jemand in der kleinen Hütte wohnt ' Julie, die auf gewisse Weise unnahbar und distanziert scheint. Und dann ist da noch Jan, der das Nachbarhaus für seine Großeltern umbauen möchte, aber immer nur noch mehr Modelle anfertigt.
Der Erstling 'Sommertöchter' von Lisa-Maria Seydlitz ist ein hervorragender Roman. Die Autorin schafft es mit wenigen Worten eine drückende Stimmung zu schaffen, die aber genauso wenig greifbar ist, wie das scheinbar Unterschwellige, das in dem Handeln der Personen mitschwingt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, kommen aber erst nach und nach zum Vorschein, während anderes bis zum Schluss in der Schwebe bleibt. Dabei ist der Roman von einer eigentümlichen Spannung beherrscht, die einen immer weiterlesen lässt.
Ich hoffe, dass man noch viel von der jüngen Autorin hören und vor allem lesen wird.
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am 25. Dezember 2012
Juno ist 19 Jahre alt, als sie in einen Brief aus Frankreich erhält. Der anonyme Absender fragt sie nach ihren Absichten bezüglich ihres Hauses im französischen Dorf Coulard und legt ein Polaroid Foto bei. Doch Juno hat nie zuvor von diesem Haus gehört und auch ihre Mutter leugnet jede Verbindung. Juno beschließt, nach Coulard zu fahren und mit diesem Entschluss konfrontiert, händigt ihre Mutter ihr schließlich einen Satz Schlüssel aus. Doch am Ziel angekommen ist nichts wie erwartet. Das Haus wird bewohnt von einer jungen Frau namens Julie und Juno muss erkennen, dass ihr das Haus keineswegs fremd ist ...

"Sommertöchter" habe ich an einem Stück in wenigen Stunden gelesen. Die sehr schöne Sprache von Autorin Lisa-Maria Seydlitz hat es mir sehr einfach gemacht in die Geschichte einzutauchen, die Beschreibungen zu genießen und ein Stück des Sommers zu fühlen.
Erzählt wird abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit, wobei sich die Erzählstränge immer mehr annähern, um schließlich vereint zu werden. Es hat mir sehr gefallen, wie Einzelheiten in der Gegenwart in eine Beziehung zu Ereignissen der Vergangenheit gesetzt wurden und so auch für den Leser vieles nachvollziehbar war. Erzählerin ist hier Juno, die in Abschnitten noch ein Kind und in der Gegenwart 19 Jahre alt ist. So erfährt der Leser auch nur das, was Juno weiß, was dazu führt, dass nicht in allen Punkten Klarheit herrscht. Aber so bleibt allen Beteiligten auch noch genug Raum für Phantasie.
Leider hat es die Autorin jedoch nicht geschafft mich mit ihrer Geschichte zu überraschen. Ich fand alle Wendungen ziemlich vorhersehbar und so war Spannung hier eher nicht vorhanden.
Die Erzählung in der Gegenwart war für mich durchgehend stimmig, in der Vergangenheit wirkte es auf mich jedoch teilweise wie eine Aneinanderreihung von Erinnerungen und Bruchstücken, was insgesamt nicht so flüssig erscheint, aber vielleicht auch so gewollt war um zu zeigen, wie Juno die Geschichte aufarbeitet.
Empfehlen kann ich "Sommertöchter" an die Leser von ruhigen Büchern, die vielleicht auch traurige Geschichten mögen, oder Bücher in der Art von "Die Eleganz des Igels" gerne gelesen haben.
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Acht Jahre nach dem Tod ihres Vaters erhält Juno einen anonymen Brief. Sie erfährt in dem Brief, dass sie ein Fischerhaus in der Bretagne geerbt hat. Juno macht sich auf den Weg nach Frankreich und muss dort feststellen, dass das Haus nicht unbewohnt ist Julie lebt dort, eine Kellnerin.
Während ihres Aufenthaltes im Fischerhaus - zusammen mit Julie - macht Juno die Erfahrung, dass es in ihrer Familie ein Geheimnis gibt.
Immer wieder gibt es Rückblicke in Junos Kindheit. Juno, deren Vater viel zu früh verstorben ist. Juno, die sich nach Liebe und Anerkennung sehnt. Traurigkeit macht sich breit. Dann wieder schöne Erinnerungen und Augenblicke, gemeinsame Erlebnisse, Glück.
Lisa-Maria Seydlitz nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man empfindet, als würde man Juno kennen. Ein wunderbares Buch, ein leises Buch, melancholisch und doch mit großer Emotionalität. Die Sprache sehr sanft und doch ausdrucksstark.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2012
Nach dem Tod ihres Vaters reist das Mädchen Juno in die Bretagne, wo als Erbe ein altes Sommerhaus auf sie wartet.
Doch das Haus ist bestzt von einer jungen Frau und deren Freund.
Und dann sind da noch all die Geschichten und Geheimnisse der Dorfbewohner.
Gemeinsam mit Juno reist man in ihre Vergangenheit, erlebt aber auch die Gegenwart hautnah.
Und man erfährt ausserdem, dass der Verlust einer Sache auch der Gewinn einer neuen bedeuten kann.

Die sehr junge Autorin erzählt leise und zart vor dem rauhen Hintergrund des Atlantik und der kargen Idylle der Bretagne.
Das Buch erinnert an Katharina Hagenas "Der Geschmack von Apfelkernen" und Daniela Kriens "Irgendwann werden wir uns alles erzählen".
Gut lesbare, sehr fein beobachtete Prosa.
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am 19. Juni 2012
Bei diesem Roman passt einfach alles! Vom liebevoll gestalteten Cover bis zur feinfühligen Sprache. Die Geschichte ist lebendig durch Zeitsprünge und hat eine Intensität wie kaum ein Roman, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Charaktere werden äußerst genau beschrieben, so dass man das Gefühl hat, dabei zu sitzen. Toll!
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am 19. Juni 2012
Tolle, dichte Sprache, intensive Geschichte und das alles von einer noch so jungen Autorin! Sehr beeindruckend! Man darf gespannt sein, was da noch kommt.
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