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Kundenrezensionen

2,0 von 5 Sternen
1
Mathematische Rätsel und Spiele: Der Klassiker (Taschenbücher)
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 31. Juli 2016
Als Freund von Rätseln und Denkaufgaben ist mir Martin Gardner natürlich ein Begriff. Hier allerdings hat der Coautor eine mehr als herbe Enttäuschung abgeliefert. Die Aufgaben sind, den Originalen entsprechend, immer mit hübschen Geschichten verknüpft, das ist aber auch schon das einzig Positive.
Die Rätsel waren um 1850 oder sogar noch 1900 zeitgemäß, heute sicher nicht mehr. Ich möchte nicht mit Gallonen, Quarts und Pints jonglieren müssen. Ebenso sind Oxhoft, Kubikfuß oder Quadratzoll seit Einführung des Dezimalsystems vor über hundert Jahren vielleicht noch in England lustig, sonst aber obsolet. Bei einigen Problemen sind die Angaben schlicht unzureichend. Zum Beispiel Nr. 14, in dem zwei Leute einen Schleifstein kaufen, den der Zweite erhalten soll, nachdem der Erste den Stein halb aufgebraucht hat.
Fein, und was soll das jetzt heißen ? Halbes Volumen, halber Durchmesser, halbes Gewicht ?
Am meisten geärgert hat mich, daß ein "Problem" als frecher Reinleger konzipiert ist (81). Daß zwischen Troy-Pfund und Handelspfund ein Unterschied bestand, dürfte heute niemandem mehr bewußt sein; ja nicht einmal deren (ehemalige) Existenz, von den Unzen, Gran und Pennyweights ganz zu schweigen. Daß das "Problem" dann darin besteht, heute noch zu wissen, daß Gold mit der einen Gewichtseinheit, Federn aber mit der anderen gewogen wurden, sehe ich als Unverschämtheit an.
Auch Fragen "wann stehen die Uhrzeiger übereinander" mit Lösungen wie "um 4 Uhr 12 Minuten und 7 drei sechzehntel Sekunden" sind eigentlich nur ärgerlich. Die Berechnung der Winkelvorrückungen ist ja nicht schwierig, aber fehleranfällig und deshalb eher uninteressant.
Manche Lösungen sind unnötig kompliziert, da sich die Aufgabe mit einer simplen Gleichung lösen läßt (so man denn eine solche aufstellen kann).
Fazit: von den 117 Aufgaben sind drei Viertel nur von historischem Interesse und der Rest: naja.
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