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am 18. Oktober 2017
Der Gelegenheitsarbeiter Hap ist eben von einer Bohrinsel nach Hause gekehrt und möchte seinem Leben endlich eine positive Veränderung geben. In seinem Ort ist jedoch ein Mord geschehen. Sein schwarzer Freund Leonard wird als Täter verdächtigt. Als guter Freund steht ihm Hap zur Seite. Die beiden geraten dabei in einen trüben Sumpf aus Korruption und Betrug. Sie sind es allerdings gewohnt, sich immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen. Doch dieses Mal werden sie in einen Strudel bizarrer Blutbäder gerissen.

Fazit: Welch ein Unterschied zu Lansdale anderen Büchern, die ich gelesen habe! Lansdale ist wirklich ein extrem facettenreicher Autor. Hier lernt man ihn von seiner ganz rohen Seite kennen. Um es gleich vorwegzunehmen: dieser Stil gefällt mir ganz und gar nicht. Wie immer, wird der Leser vom Autor gefordert, denn Lansdale präsentiert ihm mehr als einen simplen Kriminalroman. Einmal mehr gibt er Einblick in die Schattenseiten des Lebens von Ausgestossenen und Verdrängten. Nicht umsonst siedelt er seine Geschichten in Texas an, wo Rassismus, Armut, Ausbeutung und Korruption grassieren. Schlechtes Chili handelt von der skrupellosen herrschenden Oberschicht mit ihren schmutzigen Geschäften, allen voran der Handel von Snuff-Pornos der übelsten Sorte. Lansdale treibt hier skurrile Gewalt, Blutbäder und Grässlichkeiten aller Art auf die Spitze. Dabei schreckt er vor keiner Drastik und Derbheit zurück. Die Obszönitäten sind schlicht kaum zu überbieten. Das ist einfach widerlich, ordinär und unappetitlich. Die eigentliche Botschaft wird dadurch praktisch erstickt. Und überhaupt ist Fäkalsprache nicht mein Ding. Zudem entwickelt sich die Geschichte in spannungslosem Schneckentempo. Ergo für diesen Roman bloss einen Stern - Lansdale hin oder her...
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am 5. Januar 2014
Ein herrlich grelles, freches und witziges Buch. Die Dialoge erinnern mich sehr an Charles Bukowski (Der Mann mit der Ledertasche).
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am 2. Mai 2012
Als ich hier bei Amazon letztens über einen für mich "unbekannten" Roman von Joe R. Lansdale stolperte, entschloss ich mich sofort für einen Ebook-Spontankauf. Als ich dann die ersten Seiten las, in dem Hap Collins von einem extrem wütenden Eichhörnchen verfolgt wird, kam mir das Ganze sehr witzig und plötzlich auch sehr bekannt vor. Ein kurzer Blick ins Bücherregal bestätigte dann den Sachverhalt. Du hat das Buch schon seit Jahren hier stehen... Aber, das macht nichts und so habe ich den Roman noch einmal gelesen und vor allem'ich habe es mal wieder nicht bereut!

Nach der Attacke des gnadenlosen Eichhörnchens, von dem Hap gebissen wird und Leonard nur mit dem Auffahren schwerster Geräte noch Schlimmeres verhindern kann, landet der Gebissene beim Arzt und kurz danach im Krankenhaus. In dieser Zeit verschwindet Leonard und Hap macht sich um seinen Kumpel sorgen. Von einem befreundeten Cop erfährt Hap schliesslich, das Leonard in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Ein Biker ist erschossen worden und sein Freund ist der Hauptverdächtige. Hap macht sich auf die Suche nach seinem Freund und schon bald geraten beide mal wieder in einen schrägen und gewalttätigen Hexenkessel, in dem sie sich wieder als Helden wider Willen beweisen müssen, um ihre Feunde und sich zu schützen und der Gerechtigkeit zu einem bescheidenen Sieg zu verhelfen...

Das Lesen des Buches, vom spassigen Anfang bis zum dramatischen Showdown unter einer alles zerstörenden Naturgewalt, ist eine einzige Freude. Es ist selten, das ich bei Büchern laut loslache, aber hier konnte ich es und nicht nur einmal. Neben einer gut konstruierten Kriminalgeschichte bietet Lansdale mit einer ungeheuren Leichtigkeit Wortwitz vom Feinsten. Die Dialoge seiner Akteure wirken ungekünstelt, als wenn man mit guten Freuden bei einem Bier zusammensitzt und sich austauscht. Hap und Leonard sind die Helden im Kleinen. Selten haben sie Glück und wie Leonard gegen Ende des Buches bemerkt:..."Jedes mal, wenn wir uns umdrehen, öffnen wir 'ne Büchse mit Würmern". Aber sie haben das Herz auf dem richtigen Fleck und zur Not ihre Fäuste und auch mal eine Schrotflinte zur Hand, um den fiesen Arschlöchern dieser Welt entgegenzutreten...und davon gibt es genügend!
Joe R. Lansdale zeigt in seinen Romanen, auch mit einem gesellschafts- und sozialkritischen Blick auf das Amerika unserer Zeit, das er ein begnadeter und vor allem lesenswerter Autor ist.

Mehr von diesem Stoff!
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am 24. Juli 2014
geht in die Richtung A. Vachss, aber nicht mit dessen Finesse und Gründlichkeit.
Trotzdem nicht ganz ohne Humor. Für Leser, die keine schwierigen Zusammenhänge lieben oder auf der Couch liegend Rachefantasien ausleben möchten
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am 18. Mai 2012
Vorab eins gesagt, 'Schlechtes Chili' ist großartig. Auf dem Cover stehen Begriffe wie lustig und grell und wenn wir noch laut, derb und ordinär hinzufügen, dann stimmt das schon. Jeder dieser Begriffe ist übrigens in seiner besten Bedeutung zu verstehen. Ich habe selten so gelacht.
Joe R. Lansdales Helden Hap und Leonard sind die besten Kumpel, die man sich wünschen kann. Sie sind loyal, haben einen staubtrockenen Humor und einen wirklich umfassendes Wissen über Fäkalsprache. Abgesehen davon haben sie ein unfassbares Talent dazu, Probleme zu bekommen. Gut, es könnte auch sein, dass sie die Probleme aufsuchen. Das Schöne dabei ist, dass sie auf ihre eigene Art äußerst tolerant sind. Sie beleidigen alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist und gehen keiner Prügelei oder Schießerei aus dem Weg, lassen dabei aber jeden so sein, wie er ist, wenn man sie in Ruhe lässt. Sollte das aber nicht der Fall sein, ja dann geht die Post ab. Dabei kann sich einer auf den anderen verlassen, selbst wenn es durch die Hölle ginge. Das ist in diesem Roman enorm praktisch, denn ziemlich oft geht es den beiden dreckig, sei es bei einer Begegnung mit einem Eichhörnchen oder bei der Suche nach einem Mörder.
Amazon bietet für dieses Buch eine Leseprobe an und die sollte man lesen. Wer mit der Schreibweise des Autors nicht zurecht kommt, der kann sicher sein, anders wird der Roman nicht.
Wer, wie ich, einen Heidenspaß an den absurden Situationen und den bemerkenswert lakonischen Dialogen hat, der sollte unbedingt zugreifen. Das Buch bleibt wirklich so, die ganze Zeit. Ich habe es geliebt. Der Autor hat wirklich ein Händchen für Dialoge und seine Romanfiguren sind liebevoll erdacht. Liebevoll ist hier als detailliert gemeint, für Blumenwiesen und Händchenhalten ist hier wenig Platz, auch wenn es einige sehr schöne Flirts gibt. Kaum zu glauben, das kann er auch.
Der eigentliche Kriminalfall ist, das sei auch gesagt, spannend, gut durchdacht und mit einigen Haken und Ösen versehen. Kurz, 'Schlechtes Chili' lohnt sich. Es ist Krimi, Buddystory und Liebesgeschichte und bei allen drei Genres würde ich es als Geheimtipp empfehlen. Eins noch zum Schluss. Der Roman ist der dritte Band um Hap und Leonard, das stört aber kein bisschen, er ist in sich abgeschlossen und man braucht keinerlei Vorkenntnisse um die Handlung zu verstehen. Von daher kann ich diesen Band vorbehaltlos empfehlen.
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am 13. April 2017
So ein Roman ist sicherlich Geschmackssache. Mein Geschmack war es nicht. Primitive Menschen, die in ihrem dummen Handeln nicht nachvollziehbar sind, kommunizieren in Fäkalsprache über ihre unmaßgeblichen Einstellungen zum Leben. Ein Buch über die amerikanische Provinz mit einem Humor gewürzt, der wohl nur in der dortigen gegend als witzig erachtet wird. Nach 50 Seiten hatte ich den Eindruck Zeit zu verschwenden mit so etwas.
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am 15. April 2017
Ich liebe die Bücher von joe Lansdale und insbesondere die Hap und Leonard Romane.
Zugegebenermaßen sehr derb in der Sprache, aber es passt so wunderbar zu diesen Figuren! Wie immer für mich ein Volltreffer!
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am 17. Oktober 2013
Eigentlich kann ich dazu nur sagen: Es ist für den Leser eine Zumutung mit diesen derben Worten umzugehen. Es muss dem Autor unheimlich Spass machen, Fäkalsprache zu benutzen. Das Buch ist eine Beleidigung für jerden Menschen mit einem eingermaße ausgestatteten IQ.
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am 12. Mai 2012
Meine Kritik bezieht sich in erster Linie auf die Umsetzung für den Kindle. Wird so was bei Amazon nicht mehr Korrektur gelesen? Ich habe noch nie so viele Fehler in einem Buch für den Kindle gesehen wie hier. Da werden am laufenden Band mehrere Wöter ohne Leerzeichen aneinander gereiht, so dass man diese erst mühsam auseinander dividieren muss, will man den Sinn des Satzes verstehen. Ebenso fehlen regelmäßig Anführungszeichen am Ende der direkten Rede, so dass man Sätze zum Teil zwei mal lesen muss, bevor man kapiert was zur Aussage einer Personen gehört und was zur weiteren Beschreibung o.ä. Ich bin ganz bestimmt kein Rechtschreib-Junkie aber diese schlampige Umsetzung ärgert mich einfach und ich erwarte für mein Geld ein Mindestmaß an Sorgfalt bei der Erstellung eines Kindle-Buches.
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am 27. August 2015
Die Geschichte fängt damit an, dass zwei Freunde (einer schwul und schwarz, der andere ein weißer Tagelöhner) im Wald von einem tollwütigen Eichhörnchen angegriffen werden. Für Einen der Beiden endet der Tag im Krankenhaus, der Andere verschwindet daraufhin spurlos und taucht Tage später blutverschmiert mit Liebeskummer und mit der Polizei im Nacken bei seinem Kumpel wieder auf. Das und noch viel mehr passiert auf den ersten 20 Seiten. Danach geht die Geschichte eigentlich erst los.
Der Roman strotzt nur so von bissigen Dialogen, derbem Humor, gepaart mit absurder Action in bester Hollywood-Manier, und alles immer knapp unter der Gürtellinie - im wahrten Sinne des Wortes. Es wird gelinde gesagt kein Blatt vor den Mund genommen, keine noch so brutale Szene ausgelassen - was für so manchen Leser vielleicht für Irritationen sorgen mag. Gespickt ist das Ganze mit skurrilen Charakteren, wie z.B. dem Chili-König, dem geschassten Wrestler oder dem mexikanischen Frisör mit französischem Akzent. Kurz gesagt: ein Tarantino-Film in Buchform. Wer so etwas mag, so wie ich, wird hier voll auf seine Kosten kommen, für alle anderen empfehle ich eher etwas anderes zu lesen.
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