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am 11. Januar 2012
Helmut Krausser gehört zu meinen Lieblingsautoren und das wird sich auch nach diesem verunglückten Projekt nicht ändern. Obwohl er es mir schwer macht. Das Buch, das 2007 unter dem Pseudonym Titus Keller bereits veröffentlicht wurde, ist ein rasant geschriebener Thriller, der sich wirklich gut weg lesen lässt. So ein bisschen wirkt er wie die Zusammenfassung aller schrulligen TV-Kommissar-Formate, die jemals im Fernsehen gesendet wurden. Aber das ist nur eine Seite (von rund 250). Die Wahrheit ist: Der Krimi ist klischéehaft und teilweise platt. Außerdem hat Krausser offensichtlich Gefallen gefunden an Männern, die eine Frau lieben, aber nicht zu ihr finden. Das war schon bei "Eros" schwach und unmotiviert, hier ebenso. Krausser wollte wohl etwas anders schreiben als sonst, was ihm teilweise gelungen ist. Allerdings nicht zum Guten. Merkwürdig, komplizierte Satzkonstruktionen wechseln mit unnötigen Bildungsbürgerfloskeln. Krausser verrät seine Identität besonders dann, wenn er seinen Protagonisten musikalische Vorlieben gibt. Er kann halt nur Klassik und wenn es nur Popklassiker wie Queen sind. Wer hört heute noch als orgiastischen Stimmungsmacher Songs wie "we are the champions"? Viel zu früh führt er seine Leser auf die Lösung, um wirklich spannend zu sein. Und das Ende ist einfach nur lächerlich. Nichts daran ist glaubwürdig. Sein Protagonist handelt plötzlich wie ein Zombie, als wäre seine Psyche komplett ausgetauscht worden. Einfach nur unlustig. Ganz schlimm ist das Nachwort, in dem sich Krausser wichtigtuerisch in Szene setzt und seine "Pseudonym-Aktion" feuilletonistisch verbrämt. Dafür hat sie nun viel zu wenig Aufmerksamkeit errungen. Mal ganz davon abgesehen, dass sie wirklich peinlich deutlich als PR-Aktion erkennbar ist. Frei nach dem Motto: "dieses Buch wurde von einem bekannten Autor unter Pseudonym geschrieben-jetzt seid ihr doch neugierig, oder?" Alles in allem also eine echte Verirrung, das Projekt. Bitte nie wiederholen!
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am 11. Oktober 2011
Zufällig las ich im Netz, dass der im Oktober 2011 erscheinende Roman "Aussortiert" von Helmut Krausser bereits 2007 unter dem Pseudonym "Titus Keller" veröffentlicht wurde.
Daher habe ich "vorab" die alte Keller Ausgabe gelesen.

Und ich habe sie schnell gelesen. Es ist schon ein echter "Pageturner".
Nicht weil der Roman sonderlich spannend oder aufregend ist,
sondern weil er extrem kurzweilig und rasant ist - auf jeder Seite passiert etwas und Krausser verwendet hier schon, wie bei seinen späteren Romanen, kaum ein Wort zuviel.
Da kann man schnell noch das nächste Kapitel lesen, und das nächste, und ...

Ja, es gibt viele Klischees und Abgedroschenes (schon der Name des Helden sagt fast alles), aber man merkt,
dass der Autor bei seinem Ausflug in ein neues Genre viel Spass hatte.
Ich fühlte mich ebenfalls gut unterhalten, wenn auch die Auflösung/Ende mich nicht ganz überzeugten und es für eine echte "Pulp Novel" dann doch nicht abgedreht genug war.
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am 18. Oktober 2011
Helmut Krausser unterhält. Und auch dieser Ausflug ins Krimi Genre ist sehr gelungen. Wie mein Vorgänger habe ich das Buch nicht aus der Hand legen können und es in einem Rutsch ausgelesen. Die Figuren wirken glaubhaft und sehr lebendig. Und der Plot ist einfach gut gewählt. Das Ende allerdings fand ich etwas abstrus und überzogen. Daher nur vier Punkte.
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