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am 30. Januar 2010
In der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hat Violet Longcope, verheiratet mit einem amerikanischen Collegeprofessor, Großes mit ihrer Tochter Clarabel vor. Clara, die intelligent, humorvoll und charmant ist, soll die Welt offen stehen.
In den Bann der gesellschaftlichen Bühne geschlagen lehnt Violet Claras erste Liebe Bobbie Lester als zu armselig und schlicht ab.

Clara heiratet schließlich den angesehenen Bankierssohn Trevor Hoyt. Gleichzeitig beginnt sie als Reporterin bei dem Frauenmagazin "Style". Um sich vom Mittelmaß abzuheben, nimmt Clara die Position einer linksliberalen Demokratin ein.
Als die Amerikaner in den Zweiten Weltkrieg eingreifen und Trevor nach Übersee muss, führt eine kurze Affäre Claras mit einem ehemaligen demokratischen Kongressabgeordneten zum Aus ihrer Ehe.

Durch eine kleine Tücke, die dem "Zeitschriftenmogul" Eric Taylor die Trunksucht seiner Chefredakteurin vor Augen führt, wir Clara neue Chefredakteurin bei "Style" - und noch mehr, für Eric.
So erklimmt Clara Schritt für Schritt die Karriereleiter, bis sie auch in der Politik Fuß fasst.

Mit subtiler Ironie schlägt Louis Auchincloss den Leser in den Bann seiner Heldin. Mit jeder Heirat wird Clara reicher, einflussreicher und neue Chancen öffnen sich für sie. Ihre Gefühle hat sie früh mit einer Mauer umgeben, sie analysiert, bevor sie denkt. Ihre Attraktivität und ihren Ehrgeiz setzt Clara ein, um geschäftliche Macht zu gewinnen.

Abgesehen von wenigen, kleinen Intrigen gelingt Clara der Aufstieg fast wie von selbst. Aus einer intelligenten Journalisten steigt sie zur Spitze eines Zeitschriftenkonzerns auf, auf tüchtige, charmante, bescheidene und humorvolle Weise.
Louis Auchincloss' Erzählstil ist schlicht, genau, mit streng vorwärts gerichteter Handlung. Obwohl die gute New Yorker Gesellschaft porträtiert wird, steht Clara ganz im Mittelpunkt des Romans. Sie wird im New York der Eisenhower-Ära zu einer festen Größe. Dabei zeichnet der Autor seine Hauptprotagonistin keineswegs unsympathisch. Auch wenn sie fast frei von Liebe scheint, ist ihr das Urteil Dritter durchaus wichtig.

Louis Auchincloss hat eine weibliche Variante des amerikanischen Traums vorgelegt, der sich erfrischend und faszinierend liest.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Oktober 2013
Die Hochzeit mit dem netten Bobbie konnte Claras Mutter noch gerade verhindern, schließlich ist ihre Tochter für etwas Größeres geboren und soll nicht in der Mittelmäßigkeit herum dümpeln. Clara ist ein intelligentes Mädchen und entschließt sich jetzt lieber auf Karriere, gute Kontakte und ein interessantes Leben zu setzen, als auf die große Liebe. Ihr Weg führt sie an die Spitze der New Yorker Prominenz.

Im Zentrum dieses Romans um die bessere Gesellschaft steht Clara. Diese Frau lässt sich nicht von ihren Emotionen leiten und nutzt geschickt Männer und Gelegenheiten um voran zu kommen. Ihre Ratgeber sind ihre ehrgeizige Mutter Violet und Freundin Polly, die ihr immer wieder einen Schubs in die ‚richtige‘ Richtung geben. Clara ist sich jederzeit des Preises bewusst, den sie zahlen muss, aber Karriere ist ihr nun einmal wichtiger als von ihrer Tochter geliebt zu werden. Der Autor hält nicht den moralisierenden Finger hoch, dass eine Frau so nicht denken und handeln darf und das fand ich sehr erfrischend. Der Schreibstil ist eher sachlich und passt so sehr gut zu den Charakteren und der Story.

Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich sicherlich wieder zu einem Werk des Autoren greifen werde.
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am 12. September 2011
>Eine Frau mit Möglichkeiten< stellt das Leben von Clara Longcope-Hoyt in den Mittelpunkt. Den Aufstieg einer jungen Frau an die Spitze der New Yorker Gesellschaft beschreibt Louis Auchincloss in eleganter, gelegentlich leicht altmodischer Sprache, die durchwegs stilvoll zu lesen ist.

Clara ist eine intelligente Geschäftsfrau, die denkt wie ein Mann, in einer Zeit, in der dies durchaus nicht üblich war. Sie nennt die Dinge beim richtigen Namen, ist gnadelos direkt und dabei immer aufrichtig. Ihr kühnes, selbstsicheres Auftreten gepaart mit ihrer Schönheit verleihen ihr einen raubtierhaften Charme. Sie setzt ihren analytischen Verstand vor ihre Gefühlswelt, heiratet und trennt sich zur richtigen Zeit und schafft es so zielstrebig zu Prestige, Reichtum und gesellschaftlichem Ansehen. Neben Clara spielt ihre Mutter Violet (die der Drahtzieher von Clara`s Lebensweg war) und ihre Freundin Polly (eine Ratgeberin in jeder Lebenslage) eine große Rolle. Obwohl Clara scheinbar kühl ist, strahlt sie eine Energie und Tatkraft aus, die sie durchaus sympathisch macht.

Louis Auchincloss hat ein Buch über Reichtum, Macht und Schönheit verfasst. Er tritt den Beweis an, dass eine große Dame das Gleiche erreichen kann, wie ein großer Mann; wenn auch auf anderem Wege. Der amerikanische Traum in weiblicher Form in dem abgeklärten Ton des Autor`s bereitet großes Lesevergnügen.
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am 3. März 2011
Louis Auchincloss hat mit seinem Roman über Clara Hoyt ein Frauenportrait vorgelegt, das sich interessant und flüssig lesen läßt. In eleganter, aber auch distanzierter Sprache beschreibt er das Leben und den Aufstieg von Clara Longcape - Hoyt zu einer der größten weiblichen Medienmogule Amerikas.
Treffend skizziert er ihren Charakter, der geprägt ist von einem glasklaren Verstand, in dem die Gefühle fast nie die Oberhand gewinnen und nüchterne Sachlichkeit ihr Leben und ihre Entscheidungen prägen.

Ihre Mutter Violet Longcape hat schon in jungen Jahren die Schönheit und das daraus entstehende Potential Clara`s erkannt und durch ihre Beeinflussung die einzigen zarten Liebesregungen ihrer Tochter im Keim erstickt.
Von da an geht es vernunftbezogen durch das Leben und in die erste Ehe mit Trevor Hoyt, einem reichen Bankierssohn, aus der ihre Tochter Sandra hervorgeht. Gleichzeitig tritt Clara eine Stelle als Redakteurin der Zeitschrift "Style" an und so langsam beginnt sich in ihr eine sehr liberal, demokratische Einstellung auszubreiten, die letztendlich nach einer Affäre zu ihrem ersten Ehe-aus führt.

Doch Clara bleibt nicht sehr lange ohne einen Mann an ihrer Seite, den sie in Eric Tylor, dem größten damaligen Medienmogul, findet. Durch ihre Heirat mit Eric ist sie an der Spitze der Macht angekommen, einer Macht, die sie sich mittels einiger kleiner Intrigen angeeignet hat, die aber so unauffällig geschehen sind, das ihr niemand wirklich böse sein konnte.

Der Autor stellt dem Leser ein Amerika der Eisenhower Ära vor, das geprägt war von einer Republikanischen Gesinnung und dessen Zeitgeist. 30 Jahre umfasst die Handlung und endet für Clara mit einer Ernennung in politische Kreise durch Präsident Kennedy. Sie hat es geschafft...

Wenn der Leser jetzt den Anschein hat, Clara Hoyt wäre eine berechnende Frau gewesen, so ist das nicht richtig.
Louis Auchincloss gibt Clara eine große Ehrlichkeit mit auf dem Weg. Ihre Umgebung wußte immer woran sie mit ihr war und ihr Gerechtigkeitssinn war stark ausgeprägt. Ihr lag sehr wohl an einer guten Meinung, die andere von ihr haben sollten. Einzig etwas gefühlsarm lebte sie, allerdings ohne das ihr selbst die große Liebe sonderlich gefehlt hätte.

Fazit: Ein interessantes Frauenportrait von einem Schriftsteller der mit seinen Worten ebenso verführen kann, wie seine Protagonistin mit ihrer Schönheit.
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am 29. Juni 2013
Eine Schmonzette!
Rosamunde Pilcher auf amerikanisch. Vielleicht zum Zeitvertreib am Strand, wenn sonst nchts da ist.
Muss nicht sein !
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am 8. Mai 2016
Dieses Buch hat mir tatsächlich so wenig zugesagt, dass ich die Lektüre nach der Hälfte abgebrochen habe. Die Hauptfigur war so blutleer und unsympathisch, bestand aus nichts außer Ehrgeiz und Habgier, ohne irgendeine versöhnende Eigenschaft weit und breit. Was auch fehlte, war eine überzeugende Erklärung, warum jemand so wird. Okay, da gab es die Mutter, die genauso drauf war, aber Clara schien das am Anfang nicht zu sein, so dass ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, warum sie diesen Lebensweg einschlägt. Zeitverschwendung.
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