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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
20
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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TOP 1000 REZENSENTam 6. November 2003
Dieser ganz ungewöhnliche Thriller begeistert, weil er so nah an zwei Lebenswirklichkeiten entlang ein Charaktergemälde entsteht. Der zunächst völlig von den Gegebenheiten eines „Falles" überraschte Protagonist verfolgt ahnungslos eine Spur, die ihn - ohne es zu wissen - seiner eigenen Geschichte näher bringt. Doch das merkt man selbst auch erst, als sich die Ereignisse immer abstruser verdichten.
So entsteht zwischen Mandant und Detektiv ganz unprofessionell und ungewöhnlich eine ohne Anzüglichkeiten enge und Männerfreundschaft. Die Autorin spielt mit den Ahnungen und Vorurteilen, mit den Phantasien und Rückschlüssen der Leserschaft und so bleibt das Buch bis in die letzten Abschitte spannend, wenn sich die Dinge schließlich völlig anders entwickeln, als man es sich gedacht hatte. Auch wenn die Handlung und vor allem das Ende schon etwas hergeholt und konstruiert erscheint, so bleibt doch das gesamte Buch über eine klar zu verfolgender Handlungsstrang erkennbar.
Karin Altvegen schafft es locker und spielend, sich ihrer Geschichte anzuhaften, sich nicht ablenken zu lassen und ausreichend neugierig zu sein, um bis zum Ende weiterzulesen. Wer das Buch vor dem Erfolgstitel „Die Flüchtige" der schwedischen Autorin liest, wird auf jeden Fall schon begeistert sein. Dieses Gefühl lässt sich durch das zweite Buch noch wesentlich steigern. Dennoch ist „Schuld" ein Erstlingswerk erster Güte.
© 11/2003, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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am 30. April 2003
mit "schuld" ist der schwedin Karin Alvtegen ein in jeder hinsicht bemerkenswertes debut gelungen. eindrucksvoll schildert
sie in einfacher aber temporeicher sprache wie der gescheiterte Peter Brolin versucht, in seinem leben noch irgendwie die kurve zu kriegen.
dabei betätigt er sich ungewollt als eine art pseudo-detektiv und versucht einer geheimnisvollen unbekannten auf die spur zu kommen, die zunächst den erfolgreichen manager Lundberg und später auch ihn selbst terrorisiert. neben dem meisterhaften spannungsaufbau versteht es die autorin in rührender art und weise zu erzählen, wie aus einer anfänglichen, eher distanzierten zweckgemeinschaft eine männerfreundschaft entsteht.
der sich nie in kompliziertheiten verstrickende handlungsfaden läßt ihr stets spielraum für psychologische andeutungen. die spannung lauert daher eher zwischen den zeilen. so wird der leser
förmlich dazu gezwungen, seine eigene phantasie einzusetzen. diese reicht aber nicht aus, das finale des buches irgendwie zu erahnen. und dies hat er der erzählkunst von Alvtegen zu verdanken.
daß "schuld" keineswegs eine eintagsfliege ist, beweist die autorin mit dem nachfolger "die flüchtige".
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am 2. Juni 2001
Karin Alvtegen schafft es von Anfang an den Leser mit ihrem Krimi im Bann zu ziehen und lässt ihn nicht mehr los! Die Erzählung dieser ungewöhnlichen Beziehung zwischen den beiden Männern - aus einer Notsituation geschaffen - sowie das für mich überraschente Ende, erfüllten all die Erwartungen die ich an einen guten, psychologischen Krimi stelle. Die Charaktere der einzelnen "Darsteller" sind zudem hervorragend charakterisiert. Dies gilt übrigens auch für Alvtegens's FLÜCHTIGE.
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am 6. Juli 2001
Nachdem ich dieses Buch in kürzester Zeit "verschlungen" habe, habe ich mich dazu entschlossen meine erste Rezension zu schreiben, weil dieses Buch wirklich die 5 Sterne verdient hat. Der Roman hebt sich wunderbar von dem typischen Einheitsbrei in der Psychokrimiwelt ab. Nicht die Ängste, Sorgen und Profilneurosen irgendwelcher Polizisten stehen im Vordergrund, sondern man wird ausschließlich mit den Persönlichkeiten von Täterin und Opfern konfrontiert und das eingepackt in eine Handlung, die ebenfalls nicht an einen typischen Psychothriller anlehnt. Da sieht man auch gerne über die märchenhafte Männerfreundschaft -die sich in diesem Buch entwickelt- hinweg, die vielleicht doch ein bischen an den Haaren herbeigezogen ist. Spannung pur ist garantiert!
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am 26. Juli 2001
Was mir an diesem Roman gefällt, ist die ungewöhnliche Perspektive.Hier ist der Handlungsstrang völlig untypisch für einen Krimi, und das schadet dem Buch nicht im geringsten. Endlich wird mal nicht von einem abgebrühten Ermittler-Team ein zuvor entdeckter grauenerregender Mord aufgeklärt. Hier wird unter die Oberfläche eines völlig verstörten und kranken Menschens geschaut. Dabei entdecken wir weitere Menschen mit noch mehr Problemen. Nebenbei , so scheint es, geschieht auch ein Mord. Im Mittelpunkt aber stehen zwei Lebensläufe, deren Verknüpfung wir erst am Ende begreifen und verstehen. Die Männerfreundschaft, ein Ersatz für eine nichtvorhandene Vater/Sohn-Beziehung,die den Rahmen der Handlung bildet, mutet etwas klischeehaft an. Aber alles in allem gefiel mir dieser Krimi wirklich gut!
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am 28. Juli 2007
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und weiß zu fesseln. Besonders im ersten Drittel enden die meisten Kapitel jeweils mit einem kleinen Cliffhanger, die einen immer weiter treiben. Leider hält die Autorin dieses Stilmittel nicht über das ganze Buch bei.
Schwierigkeiten bereitet mir die Hauptfigur, die generell wie der Prototyp eines Verlierers geschildert wird, in manchen Situationen aber nur so vor Einfallsreichtum und Frechheit überströmt. Diese unterschiedlichen Wesenszüge machen ihn interessant, aber auch unglaubwürdig.
Die Auflösung war für mich nicht vorhersehbar, allerdings finde ich die Motivation der Täterin nicht besonders nachvollziehbar, und nachdem ich das Buch beendet hatte, traten bei mir Zweifel auf, ob dass denn wirklich alles so auch in Wirklichkeit hätte ablaufen können.
Im Endeffekt ist es aber schließlich ein Roman, und der war insgesamt recht kurzweilig.
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am 11. Juli 2005
Ich habe das Buch an einem Sonntag durchgelesen. Spannung pur.
Und in diesem Buch kam Schweden gar nicht so düster rüber , wie in Mankell Büchern. Das Buch sollte in einer guten Thriller-Sammlung nicht fehlen.
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am 3. März 2007
Karin Alvtegen schafft es, in ihrem Debüt-Kriminalroman sowohl die Spannung ständig aufrechtzuerhalten als auch die Beziehung der beiden Hauptpersonen intensiv auszuleuchten. So bleibt man als Leser bei der Sache und sieht sich förmlich gezwungen weiterzulesen, auch wenn das Ende dann nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist.
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am 13. Oktober 2008
Ich habe dieses Buch schon mit einer gewissen Spannung gelesen, wenn auch einige Schwächen unübersehbar waren und nichts wirklich neu war. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber stilistisch kam es doch etwas hölzern daher. Das ist für mich dann nur der halbe Lesegenuss.
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am 6. März 2006
Es war mein erstes Buch von Karin Alvtegen, und ich hatte keine Vorstellungen von ihre Bücher vorab. Der Anfang war etwas langweilig, aber ich habe gedacht, ich lese es trotzdem zu Ende. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich das Buch nicht aus dem Kopf bekomme, und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. "Schuld" ist sehr, sehr lesenswert, und etwas anders als andere Thriller den ich gelesen habe, weil es nicht hauptsächlich um Mord geht, sonder mehr eine Psychologische Thriller, der wirklich unter die Haut geht. "Schuld" beinhaltet viele Überraschungen, und man kann sich das Ende nicht vorstellen im vorhinein. Man leidet und freut sich mit dem Hauptfigur Peter Brolin, und irgendwie schafft er es, dass man ihn nur bewundern kann trotz sein sehr schlechtes Selbstbild. Ich bin segr begeistert, und kann das Buch nur weiterempfehlen.
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