Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle JustinTimberlake BundesligaLive wint17



am 17. Februar 2003
Es gibt wenige Schriftsteller, die wie Murakami in der Lage sind, den Leser zu fesseln und kaum, dass er es richtig wahrgenommen hat, ist das Buch LEIDER schon zu Ende. Zwar gibt es in Sputnik Sweetheart wie auch in seinen anderen Romanen Lücken, die nicht plausibel sind, und wo einem die eigene Fantasie auch nicht weiter hilft. Trotzdem kommt der Leser bei der Lektüre dieses Buches wieder voll auf seine Kosten. Und wie immer bleibt am Ende offen, wie und mit wem die Protagonisten nach ihren Erlebnissen weiterleben werden. Unglaublich, wie Murakamis Erzählweise einen Stück für Stück in die Handlung hineinzieht wie in einen Strudel. Und verrückt ist, dass man am liebsten nie mehr heraus will. Übrig bleibt, dass man das Erscheinen des nächsten Murakami kaum noch erwarten kann.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. Oktober 2016
Ich bin kein ausgesprochener Murakami-Fan, tauche aber doch gelegentlich sehr gern in die Welten ein, die er schafft. Und auch wenn seinen Romanen gemein ist, dass der Leser häufig auf seinen Fragen sitzen bleibt, es keine chronologische oder sonst irgendwie stringente Erzählweise gibt, dass eigentlich wenig passiert etc. und das in diesem Roman nicht anders ist, so hat es mich hier einfach mehr gestört.

Die Liebesgeschichte ist irgendwie rührend, die Entstehung des Kosenamens "sputnik" ein genialer Einfall, unheimliche Passagen sehr gut gemacht (das Doppelgängermotiv!), aber keine der Figuren ist mir nahe gekommen, ich konnte nicht Anteil nehmen und der Verbleib Mius hat mich eigentlich bis zum Schluss nicht interessiert. Nett waren die Passagen über das Schreiben.
Wenn man es ein zweites Mal liest, hat man sicher mehr davon. Andererseits hat mir der Roman zu wenig Substanz, um ihn noch einmal lesen zu wollen.
Man merkt, ich bin ein wenig ratlos.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. September 2010
Haruki Murakamis 1999 veröffentlicher Roman "Sputnik Sweetheart" könnte auch als eine "Geschichte ohne Ende" bezeichnet werden. Sicher, das Buch endet, es gibt keine Seiten mehr zu lesen, und dennoch, es bleibt dem Leser überlassen wie er diese Geschichte beendet.

Sputnik Sweetheart ist eine mysteriöse Liebesgeschichte. Auch wenn es eigentlich ein Roman ist der dem Existenzialismus zugeordnet werden könnte, ist, und bleibt, dieses wundervolle Werk, eine Liebesgeschichte.

Haruki Murakami erzählt die Geschichte eines jungen Grundschullehrers der ziemlich heftig in Sumire verliebt ist. Er und Sumire sind ungefähr im gleichen Alter, könnten auf dem ersten Blick aber nicht unterschiedlicher sein. Sumire, Kettenraucherin, mit Schlabberklamotten ausgestattet, brach ihr Studium ab um sich dem Schreiben von Romanen zu widmen. Dies gelingt ihr mehr oder weniger erfolgreich. Als sich beide aber genauer kennenlernen bemerken sie, das sie viele Gemeinsamkeiten haben, besonders was ihr Denken angeht. Sumire lässt jede einzelne ihrer Geschichten von K. lesen und erwartet seine ehrliche Meinung. Für K. wird diese ungleiche Freundschaft jedoch bedeutender. Er verliebt sich in die junge Sumire die aber seine Gefühle nicht erwidert. Doch Sumires komplettes Leben ändert sich als sie die geheimnisvolle Miu trifft. Pech für K., Sumire verliebt sich in Miu. Miu bietet Sumire einen Job an so lange sie noch unentschlossen ist wie es mit ihrer Karriere als Autorin weitergeht. Sumire nimmt das Angebot an und ändert ihren bisher rebellischen Lebensstil komplett. Sie kleidet sich Damenhaft und findet gefallen an ihrem neuen, eleganten Stil. Dabei entfernt sie sich, ohne es wirklich zu wollen, immer mehr von K. der immer noch unsterblich in sie verliebt ist. Miu nimmt Sumire mit auf Reisen. Sie versucht weiterhin Briefkontakt mit K. zu halten. In Griechenland ereignet sich jedoch eine Tragödie, Sumire verschwindet und bleibt verschollen. Miu setzt alle Hoffnungen auf K., der sofort nach Griechenland fliegt um ihrem mysteriösen verschwinden nachzugehen. Das erste Puzzleteil ist dabei Mius rätselhafte Vergangenheit.

Murakami führt uns erstmals recht schnell in eine Geschichte ein. Wir wissen zwar am Anfang noch nicht welche Wendung die Geschichte nehmen wird, bemerken aber schnell das wir es hier nicht mit einer gewöhnlichen Liebesgeschichte dreier Menschen zu tun haben. Ständig zieht uns Murakami mit gewohnt eleganten Worten in eine Traumwelt. Von Seite zu Seite erfahren wir genauer was auf der griechischen Insel, in der Nacht bei Sumires verschwinden, tatsächlich passiert ist.

Am Ende lässt uns Murakami mit einem großen Fragezeichen zurück. Man verspürt nur viel Mitleid mit K., der sich auf eine Odyssee begeben hat die kein Ziel hat. Am Ende ist er der wahre Verlierer in dieser Geschichte und hinterfragt sogar noch die Existenz von Sumire. Murakami bekommt das sogar so gut hin das der Leser den Platz von K. einnimmt.
Die Geschichte endet mit einem seltsamen Telefonanruf der an K. gerichtet ist. Genau an dieser Stelle, die mir einen Schauder über meinen gesamten Körper jagte, beginnt es für den Leser selbst diese Geschichte zu beenden. Und wie immer hat Murakami bewiesen was für ein grandioser Erzähler er doch ist.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. März 2014
Ein bisschen Jugendroman, aller Fänger im Roggen, ein wenig Gesellschaftskritik, ein Hauch Kriminalroman, ein großer Schuss Liebe garniert mit dem bei Murakami immer vorhandenem Anteil derber Erotik, ergeben ein frisches, unterhaltsames und lesenswertes Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Dezember 2015
Von vorne herein muss ich sagen, das dies mein erstes Buch von Murakami war und ich deswegen Vorurteilsfrei an Werke dieses Autors heran gehe.
Die positiven Aspekte des Buches sind, einmal die Charaktere, alle sind sehr gut bschrieben und man kann sich während des Lesens in diese sehr gut hinein versetzen was ihre Gefühle und ihre Ziele und Wünsche sind.
Die Geschichte an sich ist naja gelinde gesagt etwas komisch, anfangs eine Geschichte um es kurz zu machen.
Mann liebt Frau, die Frau mag ihn nur und liebt eine andere Frau oder glaubt es zumindest da sie niemals zuvor verliebt war.
Aber dann wird die Story etwas mystisch mit einem Riesenrad und einer bis ins Detail beschriebenen Szene wo einer der Hauptprotagonisten, eine lange Sex Szene hat.
Auch das Ende klärt nichts auf und lässt den Leser mehr im Dunkeln als alles andere.
Dadurch kann ich nur sagen, diese Buch ist nicht zu empfehlen außer ihr seit Fans des Autors
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. Oktober 2005
Habe ich einfach Pech gehabt? Nachdem mir Murakami von allen seiten wärmstens ans Herz gelegt wurde, und mir seine teilweise kultische Verehrung aufgefallen ist, habe ich "Sputnik Sweetheart" als Einstiegswerk gelesen. Und stehe nun mehr als enttäuscht da. Zweifelsohne schreibt Murakami ausgezeichnet und wortgewaltig, teilweise sind die kleinen Nebengeschichten betörend und anrührend (z. B. die Geschichte mit dem Schüler des Hauptdarstellers, der beim Klauen erwischt wird) - davon hätte ich gerne mehr gelesen. Da geht der Autor in die Tiefe. Doch die Haupthandlung um die beiden Frauen und vor allem deren absolut unbefriedigendes Ende ist m. E. Zeitverschwendung. Die wirklich interessante Geschichte, das Verschwinden des Mädchens von der griechischen Insel, wird nämlich nicht erzählt. Ihr plötzliches Auftauchen am Schluss ohne weitere Erklärung ist dann nur ärgerlich. Ich habe das Buch zwar fertig gelesen, doch es bliebn die Frage: Ja, und? War was?
Es blieb ein unbefriedigender, schaler Nachgeschmack.
Wie gesagt, ich will mal hoffen, dass ich mit dem Sputnik als Murakami-Einstieg vielleicht einfach nur Pech gehabt habe.
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. Januar 2010
Wer Murakami gelesen hat kennt das Schema schon: Icherzähler lernt einige merkwürdige Frauen kennen, mit denen er dann merkwürdige bis absurde Erlebnisse hat.
So auch hier. Der Icherzähler, ein Lehrer, ist mit einer Studentin befreundet, die schriftstellern will. Diese lernt eine andere Frau (Miu) kennen, wird deren Sekretärin, verliebt sich in sie - und der Icherzähler steht (mal wieder ) da wie ein Depp.
Dann verschwindet seine Angebetete auf einer halbdienstlichen Reise mit ihrer schönen Arbeitgeberin nach Griechenland.
Diese zitiert ihn zu sich, um beim Suchen zu helfen.
Beim Rumforschen - kurz, aber ergebnislos - knackt der Erzähler den Laptop der Studentin und enthüllt dem staunenden Leser eine ebenso absurde wie geheime Geschichte über Miu, die hier aber nicht verraten wird.
Letztendlich fliegt er wieder nach Hause, und ein paar Wochen später taucht die Verschwundene wieder auf. Wo sie war bleibt dem Leser verborgen.
Ich habe das Buch zweimal gelesen und dann irgendwo im Zug liegenlassen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. September 2002
Ein neuer Roman von Haruki Murakami ! Und einer, der mit relativ wenig der Murakami`schen „Phantastik" auskommt. Zwar gibt es in „Sputnik Sweetheart" eine Parallelwelt, in der Menschen wie durch einen Spiegel verschwinden können, aber im Vordergrund steht eine, nein eigentlich zwei Liebesgeschichten. Da ist zum einen die Liebe von Sumire, einer jungen angehenden Schriftstellerin, zu Miu, ihrer etwas älteren Vorgesetzten, und zum zweiten die Liebe des Erzählers, eines 24jährigen Lehrers, zu Sumire. Aber BEIDE Liebesgeschichten können nicht glücklich enden. Und welche bzw. ob überhaupt eine glücklich endet, das sollte nicht verraten werden.
Die Parallelwelt, in der Menschen verschwinden und sich selber dort beobachten können, erinnert an „Mister Aufziehvogel", aber die Liebesgeschichte, das Nicht-zueinander-Kommen-können der Liebenden erinnert in ihrer Melancholie und in ihren eher zarten Tönen mehr an „Naokos Lächeln".
Ein Buch, das also die Murakami-Fans beider „Parteien" vereint: „Sputnik Sweetheart" spricht die begeisterten Leser von der „Gefährlichen Geliebten" ebenso an wie die Leser von „Wilde Schafsjagd".
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. Januar 2007
Das ist mein erstes Buch, dass ich von Haruki Murakami gelesen habe und will mir nun unbedingt auch seine anderen Werke beschaffen. Die Geschichte fand ich wirklich interessant, das Buch ist schön klar geschrieben und hat auch viel fantasie. Es iat dabei jedoch nicht zu kompliziert. Ales in allem bin ich wirklich begeistert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. Februar 2012
tolles buch und sehr sehr gut und schnell erhalten- vielen dank.
haruki murakami ist ein gr0ßartiger autor! für alle ein MUSS
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Wilde Schafsjagd
10,00 €
Afterdark: Roman
9,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken