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Durch die Erwähnung in Heidenreichs Fernsehsendung „Lesen!“ kommt ein Buch noch einmal zu Ehren, das eigentlich schon aus dem Jahr 2000 stammt. Kurzweilig und unterhaltsam beschreibt Rainer Groothuis, wie ein Buch entsteht: vom Schreiben und Anbieten, Verlegen und Lektorieren, vom Drucken und Binden, von Papiersorten und Lesebändchen, Typographie und dem richtigen Umschlag. Starker Tobak für 140 Seiten, doch das Anliegen des Autors ist es erklärtermaßen NICHT, ein umfassendes Lehrbuch abzuliefern, sondern vielmehr einen ersten Überblick über das Büchermachen zu geben, über den Aufwand, der hinter jedem Buch – und sei es ein Taschenbuch – steckt. Er möchte Lust auf Bücher wecken und wirbt dafür, den Wert eines Buches (materiell und ideell) wieder schätzen zu lernen und ein gut gemachtes Buch von Ramsch zu unterscheiden. All das gelingt Groothuis mit seinem locker gestalteten, reich bebilderten und mit Autoren- und Verlegerzitaten gespickten Werk vortrefflich.
Was ist ein Schmutztitel, was ein Satzspiegel, was versteht man unter der Titelei? Welche Schriftart eignet sich für welches Buch? Was passiert „in der Technik“, beim Setzen und Drucken? Was macht ein schönes Buch aus? Wie viel verdient der Verlag an einem Buch? (Erschreckend wenig, wie die Aufrechnung zeigt.) All das spielt eine Rolle dabei, wie die Bücher auf die Erde kommen. Und immer wieder zeigt der Autor, was wir gewohnheitsmäßig gar nicht mehr bemerken, den Aufbau der ersten Seiten etwa oder die richtige Form des Impressums.
Rainer Groothuis weiß, wovon er redet. Er hat eine Buchhändlerlehre absolviert und war 15 Jahre Hersteller und Geschäftsführer des renommierten Verlages von Klaus Wagenbach. Er ist jemand, für den Bücher eine Leidenschaft sind (beispielgebend kann man hier sein Plädoyer für das der Vergessenheit anheim fallende Lesebändchen anführen). Vorsicht: Seine Leidenschaft ist höchst ansteckend.
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TOP 100 REZENSENTam 17. Dezember 2007
Es wird heute immer leichter, selbst Bücher auf den Markt zu bringen. Dieses Buch vorher gelesen zu haben - dies wäre eine der sinnvollsten vorbereitenden Maßnahmen.

Schon der liebevoll lesende Engel auf der Titelseite, das Layout, die Machart des ganzen Buches deuten an, dass hier jemand mit Kenner- und Könnerschaft über die Entwicklung und Vermarktung von Büchern schreibt, ein Buchliebhaber. Man spürt dies schon, wenn man das Buch in der Hand hält und die Augen geschlossen sind!

Keine Details werden vergessen, eine Fülle erklärender Illustrationen und Bilder strukturieren komplizierte Sacherhalte ganz einfach, dabei fließt ein leicht verständlicher Text um diese visuellen Elemente. Er ist spannnend zu lesen, man ist gefühlsmäßig Teil der Team-Buchentwicklung und bekommt nach dem Lesen Lust, selbst etwas zu verlegen. Dabei braucht man heute nicht mehr das eingespielte Team eines Großverlages. Auch dank solcher Bücher, die komplizierte Sachverhalte natürlich einfach und mitreißend erklären.
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am 27. November 2007
Bereits der Einstieg in die Lektüre zeigt das kreative, bunte Konzept des Buches. Auf den ersten Seiten, die für gewöhnlich Titel, Untertitel, Autor, Verlag, Übersetzer und ähnliches anzeigen, stehen nicht nur die zu erwartenden Informationen, sondern auch Wissenswertes über eben diese Seite, ihren Aufbau und ihren Zweck. Abgesetzt in kleinerer Schrift und wie ein Kommentar des Autors aufgemacht, begleitet diese Art der Informationsvermittlung den Leser durch das unterhaltsame und spannende Sammelsurium dieses Buches.
Mittels vieler Querverweise kann sich der Leser auf eine herrliche Odyssee durch das Buch begeben oder aber klassisch von der ersten Seite bis zur letzten lesen. Selbst das muntere Durchblättern macht Freude bei einer solchen Fülle an interessanten Details. Auf nahezu jeder Seite bleibt das Auge an etwas hängen, sei es ein Buchcover, ein Zitat, eine Grafik, ein Textfeld oder ein Foto. Dabei wirken die Seiten durch die großzügige Platzbemessung für einzelne Teile nie überladen.
Was neben all den Informationen, bei denen einem Vielleser und Interessenten das Herz aufgeht, ebenso positiv hervorsticht, ist der kurzweilige und humorvolle Stil von Rainer Groothuis, der seit Jahrzehnten in der Branche arbeitet und den Blick hinter die Kulissen kennt, dabei aber stets diskret und meist objektiv ans Thema herangeht. Zusammen mit der vielseitigen und bunten Informationsmixtur wird so aus "Wie kommen die Bücher auf die Erde?" ein besonderes Leseerlebnis.

Wer Bücher mag und Lesen als ein Hobby betrachtet, wer mit Büchern arbeitet und sie im Beruf nutzt oder wer Menschen kennt, die Bücher als Teil ihres Lebens betrachten, für den muss gelten: kaufen! In diesem Buch steckt fast alles, was man über Bücher und ihre Hersteller wissen muss, in humorvollem und unterhaltsamem Stil geschrieben.
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Ja, dieses Buch ist tatsächlich überarbeitet, erweitert und aktualisiert worden. Das erwähne ich deshalb so ausdrücklich, weil es sich leider einbürgerte, schon Korrekturen von Rechtschreibfehlern als Überarbeitung zu verkaufen. Rainer Groothuis’ Einführung in die Bücherwelt ist zudem ein schönes Buch. Auch das muss gesagt sein, hört doch bei anderen Werken die Schönheit oft schon nach dem Cover auf. Aber hier stimmen Papier, Druck, Gestaltung sowie Typographie und geben als kleines Gesamtkunstwerk einen würdigen Rahmen für den spannenden Text. Als Enkel eines Verlegers, Sohn einer Buchhändlerin und Autor habe ich zwar nicht viel Neues erfahren. Aber manchmal macht es auch Spass Altbekanntes zu hören, wenn es in so attraktiver Form daherkommt.

Rainer Groothuis zählt zu den Büchermachern, die der harte Markt immer mehr an den Rand drängt. Er liebt Bücher, liebt das Schöne und das Ausgefallene. Vielleicht geht er auch daher bei einigen Themen nicht ins Detail. Denn über die mühsame Arbeit des Kalkulierens, die Tricks der Verkäufer und das Buch als Ware zu sprechen, hätte den Nimbus etwas zerstört. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, mehr über den profanen Alltag eines Verlegers zu erfahren.

Mein Fazit: Man kann Bücher auch lieben, ohne an einer Führung hinter die Kulissen teilzunehmen. Aber wer schon einmal daran dachte, mehr über sein Objekt der Begierde zu erfahren, kann sich guten Gewissens Rainer Groothius anvertrauen. Es weiht Bücherliebhaber in Geheimnisse ein, ohne ihnen den Zauber zu nehmen. Schön, dass es zu dieser Neuauflage kam.
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am 5. Februar 2014
Ein wirklich schönes Buch: Toll gestaltet (innen und außen), fachlich informativ, unterhaltsam und manchmal sogar lustig geschrieben. Die Illustrationen sind gut gewählt und ergänzen oder unterstreichen den Inhalt.
Darum: empfehlenswert!
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am 24. Mai 2016
Ein schönes und gut lesbares Buch, von dem ich mir allerdings mehr erwartet habe. Wer sich bereits etwas mit dem Verlegen von Bücher auseinandergesetzt hat, findet hier nicht irre viel Neues. Da die Texte aber wirklich toll geschrieben sind, prägen sich schon noch ein paar Fakten, die man zuvor schonmal gehört hat, besser ein.
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