flip flip Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
17
4,3 von 5 Sternen
Reise Know-How KulturSchock Tansania
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. Januar 2012
Das Buch der Autorin Daniela Eiletz-Kaube aus Österreich ist sehr empfehlenswert für alle Tansania-Reisenden, die sich ausführlicher mit Land und Leute, Traditionen, Sitten und Gebräuche auseinandersetzen wollen. Ausführlich werden "Die geschichtlichen Wurzeln" des Landes geschildert, anschließend "Der kulturelle Rahmen", "Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie "Geschlechter und Familie". Das Buch wird abgerundet durch die Abschnitte "Der Alltag in Tansania" und "Als Fremder in Tansania".

Die Autorin zeichnet sich durch ihr Bemühen aus, dem Land in seiner ganzen Widersprüchlichkeit gerecht zu werden. Sie idealisiert Tansania nicht und sie benennt die Probleme beim Namen. Denn "Tansania biedert sich nicht an, es will erobert werden. Und es läßt niemanden kalt. Die einen verlassen fluchtartig das Land und fühlen sich zutiefst verletzt. Die anderen kommen wieder, immer wieder".

Einige Ungereimtheiten schmälern die Qualität des Buches nicht wirklich. So wird beispielsweise die Pressefreiheit zu negativ beurteilt. Der Satz "Die Zeitungslandschaft von heute stammt noch aus der Zeit der ersten Missionare" ist nicht nachzuvollziehen und wird der heutigen vielfältigen Presseszene des Landes, die erst nach Nyereres Rücktritt entstanden ist und keineswegs durchgehend nur "zu ideologischen Zwecken eingesetzt wird", nicht gerecht. In der aktuellen Weltrangliste der Pressefreiheit von "Reporter ohne Grenzen" rangiert Tansania immerhin noch vor Frankreich und Italien.

Verdienstvoll ist das kritische Infragestellen der Entwicklungshilfe durch die Autorin, die sich in ihrer Position weitgehend auf der Linie des "Bonner Appells" bewegt und dabei aber leider gelegentlich über das Ziel hinausschießt. So ist es angesichts vieler unbestreitbar erfolgreicher medizinischer, schulischer oder sozialer Projekte (z.B. in der Malaria-Bekämpfung, um nur ein Beispiel zu nennen) übertrieben, pauschal zu behaupten, dass "die Not leidende Bevölkerung keinen müden tansanischen Shilling von der 'Entwicklingshilfe' sieht". Und sollen, liebe Autorin, tatsächlich nur deswegen keine Brunnen mehr gebaut werden, weil dadurch "die Frauen, die üblicherweise das Wassertragen übernehmen" dadurch "mehr sexuellen Übergriffen von Männern ausgesetzt sind, einfach nur weil sie verfügbarer sind"?

Immerhin: Daniela Eiletz-Kaube ist die erste Autorin, die sich in dem weiten Feld der Reiseführer sehr kritisch mit der Entwicklungshilfe auseinandersetzt und dabei mutig in Kauf nimmt, sich mit dem Buch nicht nur Freunde zu schaffen. Dadurch wird sie dem Titel "KulturSchock" mehr als gerecht.

Hervorragend, dass auch auch auf spezielle Themen wie "Aids als Tabuthema", "Frauen und Aids", "Armut und Wohlstand", "Das Leben im Dorf und in der Stadt" oder "Die neuen Kolonialherren': Die Chinesen" eingegangen wird.

Interessant auch das große Kapitel "Geschlechter und Familie", das kein Bild einer heilen Großfamilie aufzeigt, sondern diese im Umbruch skizziert. Die Autorin bringt es treffend auf den Punkt: "Die Großfamilie ist Segen und Fluch gleichzeitig". Natürlich fehlen auch Abschnitte über die Rolle der Frau, über Gentialverstümmelung, Kinderarbeit oder "Gewalt gegen Kinder" nicht.

Die Autorin behandelt schließlich auch die "Afrikabilder in unseren Köpfen" und kommt dabei zu der Erkenntnis, dass es "Menschen mit westlicher Prägung nicht möglich ist, afrikanische Mentalität zu begreifen".

Die Autorin will laut Vorwort "Brücken schlagen zwischen den Realitäten vor Ort und den Erwartungshaltungen der Besucher". Dieses Ziel hat sie erreicht.
11 Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2016
Die Autorin behauptet auf Seite 248, das Kiswahili kenne zwar eine Zukunftsform, aber keinen Konditional (ich könnte, ich würde). Diese Aussage ist völliger Unfug, wie ein Blick in jedes x-beliebige Swahili-Lehrbuch zeigt. Das Swahili kennt sogar zwei verschiedene Formen für die irreale Aussagen der Gegenwart und der Vergangenheit:
ninapenda, ich liebe, ni-NGE-penda, ich würde lieben, ni-NGALI-penda, ich hätte geliebt! Die Dame ist unbeleckt von jeder Sprachkenntnis, obwohl sie sich im Buch mit (abgeschriebenen) Swahili-Sprichwörtern schmückt.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2016
Vorerst muss folgendes gesagt werden. Ich lebe seit nun mehr als acht Monate in einem Dorf auf dem südöstlichen Hang des Kilimandscharos. Als Freiwilliger mit sehr guten Swahili Kenntnissen habe ich durchaus einen guten Einblick in die ortsbezogene Kultur bekommen. Dies liegt auch daran, dass ich fünf Monate mit meinem Chef und Gastvater zusammen gelebt habe, ohne irgendwelche Lebensvorteile ihm gegenüber zu besitzen. Der Punkt ist, dass es unverfälscht und echt war, dort zu leben. Mittlerweile lebe ich alleine.
Doch genug dazu. Einer meiner Vorgänger lies dieses Buch in unserem Freiwilligenhaus. Somit kam ich auch dazu dieses Buch zu lesen...

Zuerst mal zur Autorin und ihre Erfahrungen. Ich zitiere einmal die Beschreibung über die Autorin selbst. "Über ein Jahr lang bereisten sie mit ihrem unverwüstlichen Land Cruiser Ostafrika" (Seite 312).
Was fällt mir alleine dazu ein? Wie soll jemand, der als Reisender unterwegs war wirklich Erfahrungen vor Ort sammeln. In der tansanischen Gesellschaft spielt sich vieles innerhalb der vier Wände ab, wohingegen natürlich das Leben außerhalb genauso wichtig ist. Probleme und deresgleichen werden jedoch selten nach außen getragen und so gilt das auch für manch andere Themen.
Gleich zu Beginn fragt es mich, wie die Autorin durch bloßes Reisen, und das vor allem durch Ostafrika, wo doch jedes Land seine eigene Kultur besitzt (denn auch Polen gleicht nicht Deutschland, so ist Kenia auch nicht gleich Uganda oder Tansania), keine wirklichen Erfahrungen gesammelt werden können. Diese Behauptung bestätigt sich auch durch mehrere Textpassagen in zahlreichen Kapiteln fortlaufend im Buche selber, wo ich mich einfach nur frage, wie solche unhaltbaren Behauptungen entstehen können, wenn man sich alleine ein paar Monate in Tansania aufgehalten hat und auch aus dem SAFARI AUTO ausgestiegen ist und sich fernab von Luxus-Lodge etc. aufgehalten hat.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das korrekte anwenden der Swahili Sprache, welche, meines Empfinden nachs, sehr wichtig ist, um einen wirklichen Einblick in das lokale Leben zu bekommen. Allein durch Englisch bleibt sehr vieles verborgen und man wird von Einheimischen zu schnell in die Touri-/ weißer Freiwilliger ohne Kenntnisse gepackt.

Doch nun, um Polemik zu entweichen, werde ich mal die Top 5 der dümmsten und vollkommen falschen Textpassagen zitieren. Bei dem Lesen musste ich mich echt fragen, ob die Autorin betrunken war oder in einem Paralleluniversum Tansania bereist hat. Wie es zu solchen Aussagen kommen konnte, ist mir fraglich. Meine Theorie ist es jedoch, dass sie mit zahlreichen Vorbehalten dieses Buch schrieb und dazu auch noch, dass bei manchen Kapiteln sich einfach schlicht und weg etwas ausgedacht wurde, um Seiten zu füllen.

TOP 5

1. Seite 103-104 - "Der steinige Weg in die Demokratie"
" [...] Selbst simple Wahlen entpuppen sich als gar nicht so einfach. Sie versetzen das Land in einen fünftägigen Ausnahmezustand: Abermillionen von Menschen müssen in ihr Heimatdorf dahren, um dort registriert zu werden. Aufgrund des fehlenden Meldewesens ist im Geburtdorf die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass jemand die Existenz eines Menschen bestätigen kann. Fünf Tage werden von Staats wegen für die Abstimmung anberaumt" -JETZT KOMMT'S - "In Wahrheit sind die Wähler oft drei, vier Wochen unterwegs, denn wen sie schon einmal im eigenen Dorf sind, dann packen sie die Chance gleich beim Schopf und besuchen ihre Familien"

Was für eine ausgedachte Unwahrheit. Genauso gut kann dies eine extreme Pauschalisierung eines Einzelfalls gewesen sein. Gedacht und den gesunden Menschenverstand hat die Autorin nicht benutzt, als sie diese Zeilen verfasste.
Die meisten TansanierInnen besitzen einen Reisepass oder ähnliches amtliches Dokument, was ihnen erlaub in jedem Wahllokal ihrer Wahl wählen zu gehen. Auch dies habe ich miterleben dürfen, da im Oktober 2015 Präsidentschafts-, Parlaments, und Distriktwahlen abgehalten wurden. Es gab keinen Ansturm von Kindern der hier im Dorf noch wohnenden Eltern, weil sie nur hier "ihrer Existenz bewiesen werden können". So ein Mist...

2. Seite 66 - Religion
Es gibt in diesem Kapitel mehrere Passagen, die mich veranlassten das LEsen zu unterbrechen. Doch der Knappheit her nur ein BEispiel.
"Schätzungsweise ebenfalls 30% der Bevölkerung sind Anhänger traditioneller Religionen und der Ahnenkultur"
Erst einmal, auf welchen Schätzungen basieren ihre Zahlen? Bis jetzt ist mir noch keiner begegnet, der nicht christlichen oder islamischen Glaubens war. In einem anderen Kapitel trifft ihr Bild von Tansania den Höhepunkt

3. Seite 53 - Die Maasai
"Im Gegensatz zu den restlichen Tansaniern glauben die Maasai an einen Gott, nämlich die weibliche Gottheit EnkAi, die für Fruchbarkeit und das Gdeihen von Pflanzen Tieren und Menschen verantwortlich ist"
WAS?! Hat die Autorin geschlafen, als sie sich in Ostafrika aufhielt oder las sie all ihre Informationen aus drittklassigen Touriführern?
Man muss sich den Satz mal auf der Zunge zergehen lassen. Ihrer Ansicht nach richtet sich der christliche und islamische Glauben also nach mehreren Gottheiten, anstatt Allah und Gott. Nun gut... Nichtsdestotrotz sind Maasai auch zu einem großen Teil christlichen Glaubens.

4. Seite 276 - Reisen in Tansania
"Nicht immer sind die Naturwunder Tansanias das, woran man sich nach einem Aufenthalt im Lande am eindrücklichsten erinnert. Bestechung und Korruption gehören zu Tansania, wie die Butter auf's Brot. Polizisten, FunktionäreSoldaten, Lehrer, Ärzte - sie alle leben von der Bestechung"
Für diese Aussage und deren nachzügliche Veröffentlichung und Verbreitung eines völlig falschen Bildes, müsste der Autorin das Recht für weitere Publikation entzogen werden. Es ist schlichweg eine Pauschalisierung der Ereignisse ihrerseits, gemischt mit einem riesem Haufen Dünnsch***. Ich bin einmal in meiner ganzen Zeit einmal dem Bezahlen eines kleinen Geldes an einen Polizisten in einer Straßenkontrolle begegnet. Dieser hielt das Auto unserer Organisation an und bat nach dem obligatorischen Begrüßen um ein kleines Geld (Chai). 2000 TSH später (80 Cent) fuhren wir weiter.
Es muss sich geauso gefragt werden, ob denn nicht auch in Deutschland Probleme der Korruption vorherrschen? Stuttgart 21, BER Schönefeld, der Flughafen, der niemals fertiggestellt wird, Nürnburgring.. Die Liste ist lang. Bis jetzt kann ich nur gutes berichten, was die Kooperation mit staatlichen Behörden und Beamten anging. Sie waren immer hilfsbereit und aufrichtig nett. Keinerlei Komplikationen. Doch das ändert sich natürlich, wenn man, wie die Autorin mit einem fetten Land Cruiser alle anderen im Staub der Straßen stehen lässt und nur mal aussteigt, um etwas essen zu gehen. Katastrophal...

5. Seite 283-284 - Fotografieren und Filmen

"Fotografieren ist ein heikles Thema in Tansania. Die Menschen haben kein Verständnis dafür, dass Westler Fotos zum schieren Selbstzweck schießen, denn das Konzept von Erinnerungen ist ihnen fremd.[...] Das Gebot der westlichen Höflichkeit (ANMERKUNG: Was ist westliche Höflichkeit? Soll damit impliziert werden, dass TansanierInnen nicht fragten, bevor Bilder geschossen würden?) verlangt es, die Menschen vor dem Fotografieren um Erlaubnis zu bitten. Kaum ein Tansanier wird der Bitte aber ohne monetäre Gegenforderung nachkommen, wobei die geforderten Summen von 5000- 10000 TSH (ANMERKUNG: 2-4€) aber nicht anstandslos gezahlt werden sollten. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Verdienst eines Tagelöhners (für schwere körperliche Arbeit) an die 2000TSH beträgt, erscheinen diese "Gagen" als äußerst unverschämt. 1000-2000TSH sind in diesem Fall schon angemessener.
ANMERKUNG: Mal wieder zeigt die Autorin, wie sie in keinem Besitz von Epmathievermögen und der Gabe ist, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Erstmal beträgt der durchschnittliche Lohn 5000-10000 TSH pro Tag (für harte Arbeit von früh bis spät). Zweitens muss man sich auch diese Sätze mal wieder auf der Zunge zergehen lassen. Gegenbeispiel: Ein/e tansanische/r TouristIn möchte ein Foto von Mir in Deutschland schießen. Ich möchte von ihm 10€ dafür bekommen. Er/ Sie wiederum argumentiert nun, dass doch durch den Mindestlohn von 8.50€ pro Stunde 10€ nicht angemessen seien und ist nur bereit die 8.50€ zu zahlen. Der Punkt ist, es geht hier um die Privatsphäre eines jeden Menschen. Aber die Hetze zum Fotoschießen trifft ihren Höhepunkt.

"In solchen Situationen können Digitalkameras segensreich sein, mit dneen man "versteckte Kamera" spielen und sozusagen aus der Hüfte fotografieren kann, ohne sich um Einstellungen etc. kümmern zu müssen"

Wie frech das einfach nur ist zu solchen Aktionen auch noch in einem Buch, das doch durchaus für TouristInnen Tansanias geschrieben ist, aufzurufen! Man stellte sich vor, wie in Deutschland reagiert würde bei solchen Aktionen des Schießens von Fotos ohne das EInverständnis der gegenübrigen Person. Ein komplettes Zeichen der Autorin zu zeigen, das TansaniaerInnen für sie nicht den gleichen Wert eines Menschen einräumen, den sie sich vermutlich selbst zugestehen würde. Menschlich gesehen ist das unterste Schublade.
Dies auch noch weiter ausgeführt, trägt ein weiteres Problm mit sich bei dem Verscriftlichen in diesem Buch. Es trägt zu einem immer weiter versörterem Bild des Weißen bei. Durch solche Aktionen des Schießens von Fotos ohne Einverständniss signalisiert man den Betroffenen zuerst einmal, dass sie nicht den gleichen Stellenwert eines Menschen zugeräumt bekommen, wie man ihn von sich selber hat. Aber viel schlimmer ist, dass dadurch eine Abneigung und vielleicht sogar Hass gegenüber Weißen entsteht, der in weiterer Enticklung ins negative ausweiten kann. Dieses Phänomen ist bereits in anderen Ländern Afrikas zu vernehmen - ja, sogar im Nachbarland Uganda, wo Weißenrassismus negative Auswirkungen ANNEHMEN KANN, aber NICHT MUSS. In Tansania ist mir bis jetzt nur positiver Rassismus wiederfahren, welcher mich durch meine Hautfarbe priviligiert hat.

FAZIT:
Die Autorin übermittelt ein solch verkommendes Bild von Tansania, das man sogar ihrer Beschreibung nach von einem failed State sprechen könnte. Eine durchweg negative Beschreibung der Dinge mit unterschwelligen Implikationen, die das Land und Leute auf ganzer Ebene schlecht darstehen lässt. Diese Rezension könnte noch ewig weitergeführt werden, doch ich möchte meine Zeit nicht noch länger damit verschwenden dieses Buch voller Unwahrheiten und Pauschalisierungen zu zitieren.
Wer ein Tansania aus stereotypischer deutscher Sichtweise durch dieses Buch erlesen öchte, der soll es sich kaufen. Doch, wer wirklich realitätsnahe Tipps und Wissen haben möchte, sollte doch lieber sich mit Guide und Fahrer des Safariunternehmens unterhalten und ihn bitten auch Abstecher in Touristen ferne Gegenden zu machen und auch mal in Vororten von Städten unterwegs zu sein.
Ich rate jedem/ jeder, die nach Tansania fahren und dort urlauben so geöffnet, wie nur möglich das Land zu bereisen. Vorurteile aus Deutschlad komplett abzulegen. Und das Age offen zu haben für die Dinge, wie sie wirklich sind und nicht so, wie sie dieses Buch, vollgepackt mit Lügen und Humbuk - ja schlicht Unwahrheiten- übermittelt.

EIN KLARES NEIN ZUM KAUF
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2014
Um mich auf meine Reisen vorzubereiten, lese ich eigentlich immer recht gerne die Bücher der Kultur Schock-Reihe.
Dieses Buch fand ich hilfreich um mir grob eine Vorstellung von Tansania zu machen, allerdings neigt die Autorin meiner Meinung nach schnell dazu Handlungen zu verallgemeinern, wodurch Stereotype generiert werden könnten. Ich kann das Buch also nur (bedingt) als eine Art Grundlage empfehlen. Weitere Informationen einholen oder unvoreingenommen eigene Erfahrungen in Tansania sammeln ist nie schlecht!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2014
Sehr ausführlich geschrieben mit vielen interessanten Informationen und Einblicken in die Kultur Tansanias, die man als durchreisender wahrscheinlich nicht bekäme.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass die Autorin kaum etwas positives über das Land zu sagen hat. Nicht nur die wirtschaftliche Situation wird als katastrophal beschrieben, sondern auch die Menschen sind nicht gerade freundlich beschrieben (u.a. als faul, gewalttätig, drogenabhängig, lieblos oder arrogant in Beziehungen untereinander, Probleme verdrängend, an grausamen und schädlichen Traditionen festhaltend). Oft werden auch Versuche von Erklärungen für derartige Verhaltensweisen gegeben, die aber häufig ähnliche Gründe nennen und teilweise den Eindruck erwecken, die Autorin stelle ihre persönliche Meinung oder subjektive Beobachtungen als Tatsachen dar und man wird das Gefühl nicht los, dass vieles leicht übertrieben und dramatisiert ist (Darüber werde ich allerdings erst endgültig urteilen können, wenn ich das Land bereist habe und bin solange noch bereit dem Buch Glauben zu schenken). Hin und wieder wird anekdotenhaft Fachliteratur zitiert, allerdings scheint die Autorin nur ein bis zwei derartige wissenschaftlich fundierte Bücher zum Thema gelesen zu haben, von denen sie dann viele Inhalte unkritisch wiedergibt.
Auch sind mir mehrere tatsächliche Ungenauigkeiten oder sogar Fehler aufgefallen, insbesondere im Abschnitt über den Islam. So nennt die Autorin die Sikh und Shirazi als muslimische Konfessionen, wobei erstere tatsächlich eine eigenständige indische Religionsgemeinschaft sind, die großen Wert darauf legt, nicht als Muslime bezeichnet zu werden und letztere keine religiöse sondern eine ethnische Gruppe sind. Auch bei der unbeholfenen Verwendung des Wortes "Allah" zeigt sich, dass Frau Eiletz-Kaube offenbar keine Expertin für den islamischen Kulturkreis ist.
Derartige Fehler machen mich skeptisch, ob nicht auch in den anderen Kapiteln etwas nicht stimmen könnte und trüben somit das sonst eher positive Gesamtbild von diesem Kulturführer, der insgesamt stark auf persönlichen Erfahrungen und Theorien der Autorin zu basieren scheint (, was nicht unbedingt schlecht ist, denn diese kennt sich offenbar hervorragend im Land aus und gibt in vielen Bereichen wichtige und hilfreiche Informationen).
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2014
Ich bin gerade dabei, die letzten Seiten dieses sehr, sehr spannend und informativ (sowie auch unterhaltsam) geschriebenen Buches zu verschlingen. Mir sind durch die Erklärungen der Eigenheiten und der Kultur der Menschen in Tansania jetzt viele Dinge viel verständlicher und näher gekommen. Ich liebe dieses Land und ihre Menschen sowieso, konnte mir aber viele Sachen nicht wirklich erklären. Es ist wunderbar geschrieben, gut recherchiert... ein Muss für alle die nicht nur nach Tansania fahren, um dort eine Woche Safari zu erleben.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. November 2013
Tolles Buch, wenn auch sehr kritisch im Bezug auf Entwicklunghilfe. Ich habe das Buch zusätzlich zu Reiseführern gelesen und fand es sehr interessant. Man erhält einen guten Überblick über die Hintergründe der Menschen vor Ort, auch wenn ich nach meiner Reise nicht alle Meinungen teile.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2014
für unsere Gruppe - KrankenpflegeschülerInnen, die sich auf einen Besuch in einem tansanischen Krankenhaus vorbereiten eine tolle Ergänzung. Tipps gerade auch für das interkulturelle Verständnis gut.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2013
Wer sich wirklich für Land, Leute, Kultur interessiert ist dieses Buch wirklich sehr gut, ausführlich und realistisch. Es werden eben nicht nur aus der "schönen" Touristenblick geschaut....
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2016
mit vielen Einblicken in diese Kultur.
Pünktliche und unkomplizierte Lieferung.
Auch als ein tolles Geschenk für Interessierte an dieser Kultur zu Empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden