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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
49
4,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 4. August 2013
Super Buch, viele tolle Rezepte!
Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat, sind die Rezepte mit Alligatorfleisch (wo bekommt man sowas bitte?).
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am 14. Mai 2014
Lecker und auch einfach nachzukochen. Nette Erinnerungen an die persönliche Zeit in den US.
Habe gebraucht gekauft, aber das ändert ja nichts am guten Inhalt und den hochwertigen, etwas dickeren Seiten aus Altpapier?
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Die Kritik, Jamie Oliver stelle in seinem zehnten Kochbuch zu anspruchsvolle Rezepte vor, konnte nicht ausbleiben. Aber den Glauben zu erschüttern, in Amerika würden sich alle von Hamburgern und anderen Fast-Food-Produkten ernähren, gehört zu den Absichten, die Jamie Oliver mit diesem schönen Kochbuch verfolgt. Und dass ihm dies so gut gelingt, liegt auch an den vielen Geschichten, die der berühmte Engländer erzählt. Gleich im Vorwort gesteht er, dass er zwar beruflich oft in New York war, dort aber nur die Küche kennenlernte, auf die jeder Tourist stößt.

Verfolgt man die Biographie von Jamie Oliver, ist er nur logisch, dass er irgendwann ein Kochbuch über das Land schreiben musste, dessen Einwohner noch immer an den Mythos glauben, jeder könne es vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen. Aber immerhin kümmert sich Jamie Oliver noch immer um seine Sozialprojekte, obwohl er inzwischen die Staatshäupter am G-20-Gipfel bekocht, die Obamas kennt und ein Medienstar ist. Für mich gehört Jamie Oliver jedenfalls zu den Helden, die Persönlichkeitseigenschaften vorweisen können, die seinen Neidern wahrscheinlich fehlen.

Da ein Rezensent mit dem geheimnisvollen Namen "Wildniswanderer" sich bereits ausführlich zum zehnten Kochbuch von Jamie Oliver geäußert hat und auch andere Lobhudeleien bereits im Netz sind, fällt meine Besprechung kürzer als geplant aus. Festzuhalten ist, dass der Leser keinen repräsentativen Einblick in die amerikanische Küche erhält. Denn Jamie Oliver bereiste mit seiner schwangeren Frau und zwei Kindern nur sechs Orte. Zudem würde eine Kochfibel über ein Land, in dem fast alle Sprachen der Welt gesprochen werden und sich unzählige Kulturen zuhause fühlen, den handelsüblichen Rahmen sprengen. Wie gut es Jamie Oliver gelingt, seine Begeisterung weiterzugeben, merkte ich, als ich am Ende seines Vorworts am liebsten die Koffer gepackt hätte, um die schon lange geplante Motorradtour von Ost nach West endlich zu verwirklichen.

Jamie Oliver macht es mir leicht, die Tradition zu wahren, immer gleich das erste Rezept auszuprobieren. Denn zum Auftakt demonstriert er seinen Lesern, was ein guter Hamburger ist. Und nur wer zum ersten Mal ein JO-Kochbuch liest, wird überrascht sein, dass ohne Freiland- oder Bio-Eier und magerem Hackfleisch ehemals glücklicher Rinder kein wirklich guter Hamburger auf den Tisch kommt. Sein Rezept macht zudem klar, dass Zutaten nur in absoluten Ausnahmefällen aus Tuben gepresst werden dürfen. Wer zu faul ist, die Mayonnaise zu den Frikadellen selber zu machen, wird bei den folgenden Rezepten wohl ebenfalls kleine oder größere Betrügereien begehen. Kurz: Die Rezepte stellen auch einfache Gerichte vor, sind aber nicht so einfach, dass ihre Zubereitung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Wen das stört, kann das Buch auch zweckentfremden, indem er es aus der Optik eines Gestalters durchblättert. Ich meine, dass es unter diesem Aspekt gesehen, sogar das beste und schönste aller JO-Kochbücher ist.

Mein Fazit: Ein Kochbuch für Amerikaliebhaber, die von diesem Land vor allem deshalb angezogen werden, weil es so viele Gegensätze und Kulturen vereint. Nicht repräsentativ für die gesamte Kochlandschaft, aber für einen Geist, den ich in den meisten Kochbüchern vermisse. Tolle Gestaltung und Bilder, überraschende Varianten scheinbar bekannter Gericht, spannende Geschichten und ein übersichtliches Register. Schön, wenn man von seinen Helden nicht enttäuscht wird.
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am 20. Oktober 2009
Gut und appetitanregend sind die Bücher des Briten ja im allgemeinen schon. Mit seinem Rezeptwälzer über Amerika übertrifft er meiner Meinung nach alle seine vorherigen Werke. In diesem Buch geht es nicht um den übliche Fastfood, wie man es aus anderen Rezeptsammlungen über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kennt, obwohl natürlich auch klassische Hamburger und Chicken nicht aussen vor bleiben. Oliver begibt sich auf eine kulinarische Reise zu den Wurzeln der amerikanischen Esskultur, die durch die vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Landes viel breiter gefächert ist, als man im ersten Moment vermuten würde.

So finden sich hier auch asiatische Gerichte aus Chinatownbezirken, ägyptische Spezialitäten, indianische Speisen, ein Schwenker zur Barbecue Kultur und eine sehr interessante Exkursion durch die Südstaaten. Jamie begibt sich sowohl in Restaurants, als auch zu Privatpersonen, um an Anregungen für neue Gerichte zu kommen, und das lohnt sich, denn hier findet man vieles, was ich bisher in dieser Form nicht kannte, obwohl ich mich schon einige Zeit mit dem Kochen beschäftige und auch schon ziemlich viele Bücher darüber gelesen habe. Jamie pimt die Gerichte natürlich mit seinem eigenen Style und hat sogar einen Experten aufgetrieben, der den passenden Wein für fast jede Speise vorschlägt. Es bleiben eigentlich keine Wünsche offen, ein dickes, umfangreiches, schön fotografiertes Buch! Am liebsten hätte ich sofort angefangen, den Kochlöffel zu schwingen, hätte aber Probleme gehabt, mich zu entscheiden, mit welcher Leckerei ich beginnen soll.

Fazit: Ein Kochbuch, dass Appetit auf mehr macht!
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am 11. Oktober 2012
Das Buch ist toll aufgemacht und von sehr guter Qualität. Was man als Hobbykoch gerne hat, ist die Bebilderung für jedes Gericht. Die Auswahl der Gerichte ist überwiegend gut getroffen, jedoch ist für meinen Geschmack der Anteil der Navajo-, Mex- und Westernküche zu groß, da diese Küche sehr ähnlich, "bohnenlastig" wenig abwechslungsrech und einfach ist. Auch die Beschreibung der Vorgehensweise ist teilweise etwas chaotisch und missverständlich formuliert. - Dies mag an der Übersetzung aus dem Englischen liegen. Deshalb nur 4 Sterne aber dennoch eine absolute Kaufempfehlung.
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am 24. Oktober 2009
Nun ist es also da - Jamie Olivers zehntes Kochbuch. Um dieses Buch einzuordnen (und die Überschrift zu verstehen) hier noch einmal die Liste:

Kochen mit Jamie Oliver - Von Anfang an Genial (zur TV-Serie "Naked Chef")
Kochen für Freunde (auch noch Naked Chef? Oder Happy Days?)
Genial kochen mit Jamie Oliver (zu Olivers Twist - diese Buch kam in Deutschland als erstes heraus)
Jamie's Kitchen (zur gleichnamigen Serie)
Essen ist fertig! (zu dem School Dinner Projekt)
Genial Italienisch (zu Great Italian Escape)
Besser kochen mit Jamie (hier bin ich nicht ganz sicher, ob die zweite Staffel von Jamies Kitchen der Hintergrund ist)
Natürlich Jamie (zu Jamie at home)
Jamies Kochschule (zu Ministry of Food)
und jetzt Jamies Amerika (zu Jamies American Roadtrip)

Im Vergleich mit den ersten neun würde ich es als eine Mischung der innovativen und damals neuen Gerichte in den ersten drei Büchern und dem Roadtrip durch die Regionen aus "Genial Italienisch" bezeichnen. Back to the roots also. (Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor "Natürlich Jamie", aber das ändert sich immer mal wieder.) Fakt ist, dass in diesem Buch die ungewöhnlichen Rezepte die Oberhand haben - oder haben Sie in letzter Zeit häufiger Alligator, Schweineschwartenchips oder "Tortillas zum Frühstück" gegessen? Keine Angst - allzu exotische Zutaten wurden durch hier erhältliche ersetzt. Auch die Deep Pan Pizza, der New York Cheese Cake, Macaroni & Cheese und sogar Popcorn sind mit dabei. Traute ich mir beim neunten Buch noch zu, die Rezepte zu beurteilen, ohne sie gekocht zu haben, so wird das diesmal schwieriger. Die Aromen sind ungewöhnlicher und die etwa 150 Rezepte bieten eine großartige Quelle der Inspiration für jeden, der mal wieder etwas Abwechslung sucht. Den klassische Kochanfänger hatte Jamie Oliver vermutlich nicht im Fokus, als er sich zu dem Trip durch New York, Louisiana, Arizona, L.A., Georgia und zu den Navajo und Cowboys aufmachte. Nichts desto trotz werden sicher auch Anfänger die leuchtenden Augen der um einen Tisch versammelten Freunde genießen, wenn sie ihr eigenes Gumbo präsentieren.

Optisch ist es sicher das professionellste, wenn überhaupt noch eine Steigerung möglich war. Tolle Stimmungsbilder, die mich in ihren Bann geschlagen haben. Jedes Rezept ist begleitet von der Ansicht des fertigen Gerichts auf der Nebenseite. Gegliedert ist es diesmal nach den Regionen, aus denen der Autor die Inspirationen hat. Inspirationen deshalb, weil er an vielen Gerichten noch etwas gefeilt hat, bis sie den Weg in dieses Buch fanden. Zu den einzelnen Abschnitten seines Roadtrips gibt es auch jedes mal einen kleinen Text mit den Hintergründen. Es wurde übrigens in der Presse viel spekuliert, ob dieses Projekt (nur) der Versuch Olivers sei, auf dem wichtigen US-Markt stärker Fuß zu fassen. Vermutlich ist das so. Das ist mir als Käufer aber nicht sonderlich wichtig. Ich bin von dem dabei entstandenen Buch absolut begeistert, auch wenn ich es nicht als sein ultimativ Bestes bezeichnen würde, denn das ist immer mal wieder ein anderes. Jetzt hoffe ich nur noch darauf, dass RTL II endlich mit den beiden letzten TV-Serien anfängt. Dann können wir noch mehr schöne Bilder sehen.

Für wen ist dieses Buch also die größte Bereicherung? Ich fange mal ganz unbescheiden mit mir selbst an: Ich habe alle neun Bücher, verpasse selten eine der x-ten Wiederholungen seiner Serien auf RTL II und koche einfach gern. Sowohl für zwei, wie auch für ein Vielfaches davon. Inzwischen habe ich einiges ausprobiert, bin in den letzten zehn Jahren sicher auch anspruchsvoller geworden. Mich hat dieses Buch absolut begeistert. Weil es mal wieder einen neuen Dreh in die Küche bringt. Wo ich bisher immer mal wieder die alten Bücher heraus holte kann ich nun mal etwas ausprobieren, was ich so noch nie zusammen ausprobiert habe. Die vielen Einwanderer haben in Amerika ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. Sogar wir Deutschen werden mit der Vorstellung der Hamburgers geehrt, dem ersten Rezept in diesem Buch :o)

Ist es deshalb ein Buch nur für Fans? Nein. Man könnte sogar sagen, dass Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen verwundert vor einem Rezept stehen und neugierig auf das Ergebnis sind. Trotzdem: Wer bisher noch gar keine Berührungen mit dem Herd hatte, für den bietet sich Jamies Kochschule eher an.

Ich habe mir vorgenommen, in nächster Zeit einfach das Buch blind aufzuschlagen und dann das zu kochen, was dort steht. Besonders gespannt bin ich auf die deftig gefüllten chinesischen Pfannkuchen, den geschwärzten Cajun-Fisch und den Brotpudding mit Schoko-Bier-Sauce.
Fünf Sterne!
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am 28. November 2016
Das Buch kam als Geschenk super bei meiner Mama an. Natürlich ist es gerade toll für Amerika Fans, auch wenn die Rezepte dann doch etwas sehr exotisch sind (eingelegter Kaktus). Durch kleine Geschichten zwischendurch macht das kochen gleich viel mehr Spaß. Da ich ein gebrauchtes Exemplar gekauft habe (als sehr gut beschrieben) hatte mein Buch einige Dellen- das war sehr schade
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am 23. Mai 2013
Das Buch hat insgesamt sehr interessante Rezeptideen. Ich würde es wieder kaufen. Kann es weiterempfehlen. Das Buch hat zusätzlich zu den Rezeptideen auch Geschichten rund um Jamies Amerika Reise und seinen "Besichtigungen"
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am 18. April 2013
Dieses Kochbuch habe ich meinem 15 jährigen Sohn geschenkt, da er gerne Jamie Oliver Sendungen sieht.
Da ist alles drin, was "Mann" braucht. Es gefällt ihm gut und wir haben schon einiges daraus gekocht. Es ist wohl das beste Buch von Jamie.
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am 16. Juli 2013
Das Rezept "Wassermelonensalat mit Schafskäse" ist der absolute Hammer. Ich hab den Salat für 10 Freunde als Vorspeise zubereitet, alle waren begeistert und haben das Rezept auch schon angefordert. Sehr speziell aber sensationell gut !!
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