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Skribbeln und das damit verbundene farbige und zügige Skizzieren ist nach wie vor ein effektives und universelles Medium zum Visualisieren von Ideen und gibt mehr Freiraum für Kreativität und Dynamik als die Entwicklung von Produkten am Computer. Auch bei Produktpräsentationen sollte die Freihandzeichnung in ihrer Überzeugungskraft auf potentielle Kundschaft nicht unterschätzt werden. Die Zeichnungen wirken nicht statisch, sondern dynamisch. Erste Entwürfe können sogar Vorort bei der Kundschaft angefertigt werden, um die Ideen sofort für den potentiellen Auftrag einzufangen. Zu den Stilmitteln gehören neben dem dynamischen Strich, ein breites Repertoire an Formen, Perspektiven, Farbkombinationen, Hintergründen, Texturen sowie Kenntnisse über Materialoberflächen. Spannung lässt sich erzeugen durch überzogene Perspektiven, Darstellung mit extremen Fokus, starken Änderungen in der Proportion oder einem gewagten Farbeinsatz. Die Kunst des erfahrenen Zeichners besteht im Weglassen. Wer genau weiß, was eine Form ausmacht, kann reduzieren, wie es z.B. gute Comiczeichner machen. Durch das Weglassen entstehen Freiräume, in denen sich das Design klarer zeigt.

Der Autor, Prof. Alexander Ott, der an der Hochschule Schwäbisch Gmünd doziert, weiß wovon er spricht. In zahlreichen Übungen zeigt er dem Leser die Kunst der reduzierten und ansprechenden Darstellung von Objekten mit Markern, Polychromos und anderen Utensilien. Die Gestaltung des Buchs ist recht übersichtlich und im Vergleich zu anderen Büchern sehr überzeugend. Die Objekte und Übungsvorschläge motivieren geradewegs dazu, vom Leser selbst erarbeitet zu werden. Ein gewisses Zeichentalent ist allerdings vorauszusetzen. Bei der Teilnahme an beruflichen Fortbildungen nutzt man auch schon einmal zum zügigen Training der Kolorierung den Kopierer, um sich die Vorskizzen zu ersparen. Ähnlich könnten auch Personen mit weniger Geschick im Zeichnen beim Umgang mit diesem Buch vorgehen, denn das Copic - Zeichenpapier ist recht dünn und eignet sich von daher auch zum Durchpausen.

Das Buch ist mittlerweile in der 4. Auflage erschienen und wird dabei regelmäßig überarbeitet bzw. verbessert. Es werden in den Projekten die verschiedenen Zeichenmedien und Darstellungstechniken gezeigt, unterstützt durch zahlreiche Arbeiten aus dem Bereich Fahrzeug, Möbel, Medizin, Kommunikationselektronik und Architektur. Man wünscht sich zu bestimmten Segmenten zwar immer noch mehr und mehr Beispiele, aber andere Bücher bieten Ihnen nicht einmal so viele Beispiele, wie Ihnen hier präsentiert werden. Zumindest gibt der Autor einleitend eine gute Einführung in Sachen Zeichenutensilien und Arbeitsmaterial und auch die Basisübungen zum Zeichnen mit dem Marker sind nützlich.

Der Autor konzentriert sich meines Erachtens immer noch zu sehr auf die Darstellung der fertigen Objekte, obwohl in dieser Ausgabe mittlerweile auch einige Schritt für Schritt Anleitungen zu finden sind. Allerdings sind die Objekte auch größtenteils zeichnerisch und auch im Hinblick auf die Kolorierung so einfach gehalten, dass sich hier auch ohne Anleitung bei Personen mit etwas Talent und Erfahrung keine Schwierigkeiten ergeben dürften.

Für Interessierte an der Arbeit mit Markern, die überhaupt keine Vorkenntnisse besitzen bzw. auch noch Schwierigkeiten mit dem Zeichnen haben, würde ich als Erstanschaffung zum Buch "Ideen Visualisieren" von Gregor Kriztian und Nesrin Schlempp - Ülker raten. In direkter Konkurrenz zu diesem Buch von Alexander Ott steht das Buch "Sketching: Zeichentechniken für Produktdesigner" von Koos Eissen. Das Buch von Eissen sprach mich auf den ersten Blick aufgrund seines Layouts und der Abbildungen an, erwies sich aber als aktiv zu nutzendes Lernmedium als sehr ungeeignet. Man kann es auch als Lehrbuch nicht einsetzen. Interessant ist meines Erachtens auch immer noch der Klassiker aus England "Presentation Techniques" von Dick Powell, auch wenn die Abbildungen schon etwas antiquiert wirken. Wer nach anspruchsvollen Beispielen aus dem Profibereich sucht, kann vor allem bei den japanischen Buchverlagen fündig werden. Dazu zählen z.B. auch Bücher von Yoshiharu Shimizu, die zum Teil schon etwas älter sind. In den Landeshauptstädten im Süden gibt es zumindest das ein oder andere Geschäft, das solche Fachbücher direkt aus Japan importiert.
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am 30. Januar 2008
Sehr gutes Buch für die Arbeit mit Markern (Copics).
Leider wird auch das Arbeiten mit Polychomus (Buntstiften) angerissen. Den Platz hätte man sich sparen können und statt dessen die Copic-techniken besser erklären können. Leider sind auch einige Zeichnungen nicht sonderlich gelungen. Bedauerlich ist auch der recht große Automobilteil, hier wird in einem "Änfängerbuch" einer der Königsdisziplinen im Bereich Produktdesign gezeigt. Wenn man das Buch als eine Art Nachschlagewerk sieht ist es bedauerlich das viele Materialien viel zu kurz oder gar nicht angesprochen werden. Beispiele währen hier: Holz (in differenzierter Weise), Stoffe, diverse Metalloberflächen, Oberflächen Strukturen (z.B. durch Rhythmisierung). Wichtig ist wirklich die abfolge bis ca. Seite 50 wenn man diese einhält bekommt man relativ sicher erste ansehnliche Zeichnungen. Ich empfehle das Buch trotz der "Mängel" da es eben eine erste gute Anleitung für den Umgang mit Markern ist. Wichtig: Lassen sie sich nicht den Horizont eingrenzen es gibt in dem Bereich "Marker" noch eine Vielzahl mehr an Techniken.
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am 5. November 2009
Dieser Titel zeigt einem alle Grundlagen die man zum zeichnen von guten Auto-sketches braucht. Dazu zeigt es einem anschaulich welche Mittel man dafür brauch und wie man sich Schritt für Schritt zum besseren Zeichner/Designer entwickeln kann!

Eins der wenigen Bücher die zeigt wie man mit Copic-Markern richtig umgeht!

Ein ganz großes Lob dafür!

Viel Spaß beim zeichnen!!!
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am 21. Januar 2010
Kurz und bündig:

Die Skizzen und Zeichnungen sprechen Bände.
Man kann viel lernen durch ansehen in diesem Buch.

Was fehlt ist Text, durch den man noch mehr Lernen könnte.

Hier überwiegt qualitativ auf jeden Fall die Zeichnung, die Texte ergänzen leider nur wenig, was die Zeichnungen nicht aussagen können.
Weil die Darstellungen aber so gut sind, ist der Kauf auf jeden Fall trotzdem empfehlenswert.
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am 5. Juli 2009
Dieses Buch war sicherlich einmal das Standardwerk zum Thema. Seit einiger Zeit gibt es aber deutlich aktuelleres Bildmaterial (inzwischen auch auf deutsch).
Ich würde den Kauf daher nicht mehr empfehlen (zumindest nicht als einziges Buch zum Thema), auch wenn insbesondere die einfachen Objekte zu Beginn des Buches weiterhin einen guten Einstieg bieten.
Insbesondere als Anschauungsmaterialt zum Transportation Design ist dieses Buch nicht geeignet.
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