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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
19
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am 21. August 2016
Wolfgang Goethe hinterlies mit dieser Fabel einen unschätzbaren kulturellen Wert.
Ich bin überzeugt, jedem Leser wird es ähnlich ergehen, ich bin begeistert und hatte ein unterhaltsames Lesevergnügen.
Reineke Fuchs ist ein Epos in zwölf Gesängen, hört sich irgendwie schrecklich an und nicht jeder wird sich bei deratiger Beschreibung dazu bewegen lassen sich diesem Werk zu nähern. Trotzdem empfehle ich es zu tun, und sich nicht gleich von der gewöhnungbedüftigen Sprache und noch vielmehr von der Versform (hexametrische epische Dichtung) abschrecken zu lassen. Beim lesen wird schnell klar wie schön und rythmisch sich die Fabel liest. Zugegeben, das jedes Wort am Anfang einer jeden Zeile mit einem Goßbuchstaben beginnt, ungeachtet dessen ob es sich um ein Substantiv, Adjektiv, Pronomen oder wie auch immer handelt, daran muß man sich gewöhnen. Der KINDLE macht das nicht einfacher denn die Verszeilen werden umgebrochen auf mehrere Zeilen (ändern der Schriftgröße ändert daran nichts), hierfür ziehe ich einen Stern ab, das Werk selbst verdient fünf Sterne.

König Nobel, der Löwe, versammelt den Hof, doch Reineke glänzt mit seiner Abwesenheit. Alle klagen über ihn, er habe sie betrogen, belogen, bestohlen, ihre Weiber entehrt, gemeuchelt und so fort. Es wird gefordert Reineke muß sich stellen und der König muß Recht sprechen. Unser schlauer Fuchs weiß dies anfänglich schlau zu verhindern, steht dann letztendlich doch vor dem König. Er redet sich heraus, lügt und verleumdet und nützt die Habgier des Königs und seiner Frau aus. Reineke triumpfiert zum Schluß, denn alle fallen ihm zum Opfer durch ihre eigene Schuld und Dummheit.

Eine Fabel, dies wissen wir, erzählt von Tieren mit menschlichen Eigenschaften, und so fällt es dem Leser nicht schwer Parallelen zu ziehen und die Moral zu verstehen..
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am 21. November 2016
Diese MP3-CD ist auf einem "normalen" MP3-Player nicht spielbar (ich habe es auf verschiedenen Geräten probiert, die ansonsten problemlos MP3-CDs lesen können), sondern nur auf dem PC. Das Asus-Laufwerk meines PC läuft dabei mit Höchstgeschwindigkeit, was den Hörgenuss so ziemlich auf Null reduziert. Schade!
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am 27. Januar 2008
Die Fabel „Reineke Fuchs“ nach Johann Wolfgang von Goethe ist im Original, eine spöttisch-boshafte Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit. Von Janosch hatte ich eine kindgerechte und lehrreiche Bearbeitung erwartet, musste dann aber enttäuscht feststellen, dass aus der vielschichtigen Handlung und den prägnanten Charakteren eine ziemlich eindimensionale, sich an einfachen schwarz/weiß Mustern orientierende Geschichte wurde. So wurde aus Reineke Fuchs, dem schlauen und listigen Haudegen, der mit allerhand Lügengeschichten und Bosheiten gegen überlegene Widersacher um sein Recht kämpft und dabei gerne mal über das Ziel hinaus schießt, ein simpler niederträchtiger Lumpenhund, der natürlich Minister (Politiker) werden muss. Einen pädagogischen Wert hat die derart bearbeitete Fabel nun nicht mehr, lediglich die Zeichnungen können überzeugen und das abschlägige Fazit etwas verbessern.
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TOP 500 REZENSENTam 28. September 2009
Nun auch Reineke Fuchs: Das niederdeutsche Tierdrama, von Goethe aufgegriffen, ist bei Janosch angelangt. Der deutsch-polnische Zeichner, den ich eigentlich schätze, vereinfacht die Geschichte ins Nur-"Politische": der Fuchs wirkt somit eindimensional und einfach nur gerissen-böse, ohne Faszination. Der Schelmenroman-Bestandteil des Reineke etwa wird so nahezu unkenntlich.

Ein Happy End gibt es nicht wirklich. Doch man schmunzelt sich immerhin doch durchs Buch. Daran wirken vor allem Janoschs schöne und liebevolle Zeichnungen mit. Weil Amazon verschiedene "Reinekes" zusammenzufassen scheint: Ich bespreche die Janosch-Variante.

Fazit: Fünf Sterne für die Zeichnungen, zwei für die Geschichte. Ein Bilderbuch wohl eher für die Erwachsenen, die Reineke Fuchs zumindest halbwegs schon kennen und im Geiste werden ergänzen müssen. Drei bis dreieinhalb Sterne insgesamt.
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am 19. Dezember 2013
Normalerweise lese ich keine Bücher, aber die Fabel "Reineke Fuchs" hat mich irgendwie interessiert. Also erstmal eine Version heraussuchen(denn es gibt mehrere Fassungen von der Fabel). Da bin ich auf dieser hier hängen geblieben und habe es erstmal durchgelesen.

Ich muss sagen, GRANDIOS! Es ist in alter Schrift geschrieben und macht einfach Spaß zu lesen!

Wer die Fabel auch mal lesen möchte bzw. interessiert ist bei der Version von Johann Wolfgang von Goethe bestens bedient.
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am 30. September 2013
Bekanntlich ein Klassiker: vor 200 Jahren geschrieben, doch zeitnah wie eh und je: Wer wissen will, wie es in der großen Politik läuft, kann auch einen Goethe bemühen. Oder einen Fuchs. :-)

"Haben die Großen doch Vorsprung genug, sie mögen das Land und die Schlösser verwalten. Sie rauben und stehlen, es liebt sie der König ... Jeder sieht es und - schweigt! Man hofft an die Reihe zu kommen. Kein Beichtiger, kein Kaplan erhebt seine Stimme. Warum dies? Sie genießen es mit, und wär'nur ein Rock zu gewinnen ..."
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am 19. April 2003
Eberhard Esche meistert den langen und schwierigen Text mit Bravour. Seine Stimmgewalt und das gekonnte Hineinschlüpfen in die verteilten Rollen sind ein Genuss. Der Live-Mitschnitt leidet etwas unter technischen Problemen (schwankende Lautstärke, insbesondere am Anfang) - das trübt das Hörvergnügen aber nur wenig. Die Theateratmosphäre übt eher einen zusätzlichen Reiz aus, auch wenn viele Lacher aus dem Publikum sich offensichtlich auf Mimik und Gestik Esches beziehen - da bleibt der Hörer zwangsläufig außen vor. Insgesamt ein Vortrag, der meiner Ansicht nach Maßstäbe setzt.
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am 6. August 2013
Ich halte das für eines der besten Werke von Göthe:
Verrat, Freundschaft, Treue, Eitelkeit, Kaltschnäuzigkeit ... in herrlichen Bildern
diese Lektüre erspart einem einige Jahre an Lebenserfahrung.
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am 8. Juli 2015
Es scheint sich seit Goethes Zeiten nicht viel geändert zu haben! Bei Reinekes Infamie, Skrupellosigkeit, Lügerei, Betrug und Kaltschnäuzigkeit sind so einige heutige Politiker an meinem inneren Auge vorübergezogen. Ich musste - obwohl es eigentlich gar nicht lustig ist - einige Male doch herzhaft lachen. Erich Ponto liest den Text unnachahmlich. Ein Stern weniger, da es sich um eine stark gekürzte Fassung handelt, was allerdings nirgends erwähnt wird.
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am 28. Mai 2014
Herrliche Fabel mit genauso herrlichen Zeichnungen. Tolle Kombination von Johann Wolfgang von Goethe (ältere Historik) und A. Paul Weber (neuere Historik). Wer es nicht erwerben kann, sollte in Ratzeburg das A. Paul Weber Haus besuchen um den Künstler näher zu kommen. Für menschliche Schwächen im Allgemeinen und gegen Faschismus und Krieg im Besonderen.
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