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am 28. November 2001
"Toro" ist in erster Linie ein Bildband, der einen grossen Bogen an Photos zum Thema Stierkampf liefert. Motive sind u.a. Kampfstiere in Ihrer natürlichen Umgebung, Toreros vor, während und nach der corrida, Details aus allen Phasen des Stierkampfes sowie Momentaufnahmen rund um diverse Arenen Spaniens.
Die Photos sind sicher dazu geeignet, den noch relativ neuen Freund des Stierkampfes zu begeistern und Gegnern dieses Spektakels die manigfachen ästhetischen Facetten dieses Rituals aufzuzeigen. Immer wieder finden sich sowohl ausgesprochen spektakuläre als auch sehr feinfühlige Aufnahmen. Viele der Motive sind allerdings die für ein Standardwerk des Stierkampfs typischen und bieten wenig neue oder überraschende Perspektiven für den auf diesem Gebiet nicht ganz unerfahrenen Betrachter.
Auffallend ist die klare Trennung von Bildern und Text, die es dem Leser eventuell erschweren, die im Text geschilderten Vorgänge in den Bildern wiederzufinden. Zudem sind die Bildunterschriften leider nicht immer ganz geglückt - vermutlich kam es im Zuge der Übersetzung zu Ungereimtheiten.
Im anschliessenden Textteil, der ca. 20 % des Buches ausmacht, liefert Joaquin Vidal einen kurzen Abriss über die Entstehungsgeschichte des Stierkampfs, die Zucht der Tiere sowie den Ablauf einer Corrida und verziert diese Ausführungen mit Anekdoten aus seinem Leben als "aficionado".
Kritisches zu Sinn oder Unsinn dieses Rituals wird im Textteil kaum laut, abgesehen von den differenzierten Tönen zu den Entwicklungen der jüngeren Geschichte des Stierkampfes, die der Autor auch regelmässig in seinen Stierkampfkritiken in Spaniens Tageszeitung "El Pais" anklingen lässt.
Das Buch erfüllt im wesentlichen die Anforderungen eines Standardwerkes, das die grundlegenden Züge des Phänomens Stierkampf kurz und verständlich beschreiben möchte. Der durch den Titel zu erwartende Versuch, den Stier als hauptsächlich handelnde Figur in der corrida ins Zentrum der Betrachtung zu rücken, ist im Vergleich zu anderen Bücher zum Thema zwar deutlich erkennbar, wird aber nicht ganz konsequent durchgezogen, da doch immer wieder auf den Stierkampf in seiner ganzen Vielfalt abgehoben wird, was wegen der relativen Kürze des Textes zwangsläufig zu einer eher knappen Abhandlung führt.
Alles in allem ist "Toros" für den interessierten Neuling ein guter Einstieg, um Wissensdurst und Neugier zu erzeugen, der dann in einem ausführlicheren Buch gestillt werden kann.
Gleiches gilt für Kritiker des Stierkampfes, die wohl vor allem dank der für das mitteleuropäische Auge ungeohnten Ästhetik der Photos für dieses Thema interessiert und zum "Einlesen" in die noch fremde Welt animiert werden könnten.
Der Liebhanber des Stierkampfes wird auf neue Erkenntnisse zwar weitgehend verzichten müssen, findet aber im Bildteil doch einige sehr schöne Details.
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am 22. Juni 2010
Dieses Buch gibt einen Einblick zum Thema Stierkampf. Die Fotos von Ramon Masats, wie auch der Text von Joaquin Vidal sind gut. Wer bislang den Stierkampf nur aus dem Fernseher kannte kann sich nun ein ganz neues Bild darüber machen. Diese Jahrhunderte alte Tradition wird aber dennoch, solange es den Stierkampf gibt, seine Befürworter und seine Gegner finden.
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