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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
130
4,0 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:14,99 € - 69,95 €


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am 12. April 2016
Das Spiel "Edna bricht aus" von Daedelic Entertainment ist einfach herrlich!
Hier merkt man richtig, das viel Herzblut und Leidenschaft beim entwickeln dieses Spiel vorhanden waren.
So viel Liebe zum Detail, grandiose, handgezeichnete Figuren und Locations und allein die vielen witzigen und sauber ausgearbeiteten Charaktere machen das Spiel für mich zu einem Highlight in diesem Genre.

Ich würde liebendgern auch etwas von der Story verraten, aber aus Spoilergründen lasse ich dies mal sein. Erlebt diese geniale Geschichte bitte selbst!

Ich empfehle es wärmstens jeden, der jemals ein Point&Click Spiel gespielt hat oder generell solche Spiele mag.
Für Neulinge in diesem Gebiet kann es vielleicht zu schwer sein (aber als "Call of Duty Kid" spielt man ja eh so einen "Altbacken" nicht :D)

Ein Lob an das Entwickler Team und Poki für diese wunderbare Geschichte über Edna und ihrem Stoffhasen Harvey!
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am 6. Juni 2008
Ich habe mich schon sehr lange auf dieses Spiel gefreut. Nach all den Entäuschungen der letzten Zeit (Runaway 2, So Blonde usw.) kann man jetzt auch aufatmen. Das kleine Team von Deadalic hat ein unglaublich schönes, wenn auch rustikales ("Verben-Point&Click"), Adventure geschaffen. Das beste ist, dass "Edna bricht aus" auch toll vertont wurde, fast jeder Gegenstand lädt zur Intaraktion ein und wird entsprechend kommentiert, einfach klasse. Der Humor ist auch sehr gelungen, seit Monkey Island 2 hat mich kein Spiel mehr sooo zum Lachen gebracht! Die Rätsel sind bis jetzt fordernd aber immer machbar, freude am Dialog sollte man jedoch mitbringen. Was bei meinen Lobreden nicht vergessen werden sollte ist auf jeden Fall der nicht vorhandene Kopierschutz, der TOP Preis und die SEHR geringen Anforderungen (1Ghz, 512MB RAM, 64MB Grafik und 7GB Festplatte), für heutige Verhältnisse Ultra-Low-End.

Bleibt mir nur noch zu sagen:
Wer Adventures auch nur ansatzweise mag kommt an Edna nicht vorbei!
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am 18. Juli 2008
Nach überwundenem Grafikschock gab es für mich nur vier Abende, an denen ich mich köstlich amüsiert habe. Für mich als Fan von echten Adventures ein echtes Highlight. An Stellen, bei denen man bei adventures verzweifelt nach einer Lösung sucht, hat sich bei mir die "AMA-Methode" entwickelt. Man versucht Alles Mit Allem zu kombinieren und erhält dann nur vier oder fünf stereotype ablehnende Kommentare an den Kopf geworfen. Das ist hier gänzlich anders und auch der eigentliche Reiz am Spiel. Man kann wirklich alles mit allem ausprobieren und es gibt zum Teil wirklich köstliche Antworten - Man ist wieder selbst Teil des Spieles. Ednas Stimme ist einfach süß und so emotional!
Über technische Mängel sieht man eigentlich automatisch hinweg. Gut, die Musik ist zum Teil zu laut und lässt sich nicht manuell leiser stellen.
Der letzte Teil ist jedoch gänzlich anders gestrickt und man verlässt das Spiel doch in etwas gemischter Stimmung. Sicher, die Story ist stimmig, doch musste sie so enden? Für Kinder ist der letzte Teil wahrlich nicht zu empfehlen.
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am 19. Dezember 2008
Wer Monkey Island mochte, wird in diesem Spiel voll auf seine Kosten kommen: Endlich wieder mal ein echtes Adventure im "alten" Stil, in dem man sich wie anno dazumal auf (durchaus ansprechend) gemalten 2D-Bildschirmen bewegt und Sätze zusammenklickt. An der Story und den Rätseln gibt es nicht viel zu kritisieren: Abgesehen von zwei ziemlich unverschämten und fast unlösbaren Rätseln (WC und Zen) sind alle auftauchenden Problemstellungen logisch, und die liebevolle Detailarbeit, die aufgewandt wurde, um jede auch noch so abwegige Aktion (z.B. "Rede mit Schlüssel") mit eigenen, oft äußerst witzigen Reaktionen der Protagonistin Edna zu vertonen, weiß den Spieler durchweg zu motivieren.

Zumindest für Fans der Monkey-Island-Reihe steckt "Edna bricht aus" mühelos die zahlreichen auf Hochglanz polierten, seelenlosen und glattgeschliffenen Fließbandprodukte der "großen" Spieleschmieden in die Tasche, was umso erstaunlicher ist, wenn man bedenkt, dass es sich dabei ursprünglich nur um eine Diplomarbeit einer Einzelperson handelte.

Was mir allerdings wohl auf ewig ein Rätsel bleiben wird, ist, wie auf der technischen Seite bei einem Spiel, in dessen Handlung und Ideen soviel Herzblut floss, derart heftig geschlampft werden konnte. Wenn die Grafiken auf Papier gemalt und dann eingescannt wurden, warum hat man sie nicht in einer sehr hohen Auflösung gescannt, die dann bei Bedarf immer noch auf niedrigere Auflösungen heruntergerechnet werden kann? 800 mal 600 Punkte waren auf 15-Zoll-Bildschirmen üblich - das ist ein wenig zuviel des Retro-Charme. Auch hätte man sich schon wenigstens für die Protagonistin Edna mehr als 2 oder 3 Animationsstufen bei den doch sehr hölzern wirkenden Bewegungen gewünscht - das konnten schon die LucasArts-Adventures vor ewigen Zeiten besser, und hier kann man eben doch spüren, dass praktisch nur eine einzige Person für die meisten Inhalte des Spiels verantwortlich zeichnet.

Weitaus störender noch sind einige handwerkliche Fehler: Der Vorspann mit den beiden Herstellerlogos lässt sich nicht abbrechen, ich hatte einen Absturz im letzten Drittel des Spiels, und vor allem sind die Lade- und Speicherzeiten unter aller Kanone. Dass ein Spiel, das - vielleicht mit ein paar kleineren Abstrichen bei der Grafik - problemlos auf einem uralten Pentium-100 laufen können müsste, auf einem 3-Ghz-Core 2 Duo mit 8 GB RAM über 20 Sekunden zum Speichern oder auch Laden eines Spielstands braucht und es dabei noch nicht einmal für nötig hält, dem Spieler eine Rückmeldung über den Speicherfortschritt zu geben, so dass dieser den Eindruck gewinnt, das Spiel sei bereits abgestürzt, das ist beim besten Willen nicht einzusehen; umso mehr, als dann statt dem Einbau eines Fortschrittsbalkens einfach in der Readme darauf hingewiesen wird, dass man wegen der langen Lade- und Speicherzeiten ohne Rückmeldung des Systems nicht glauben solle, dass das Spiel abgestürzt sei.

Sorry, liebe Programmierer, Java hin oder her: Ich würde mir doch gern mal ansehen, was für Datenstrukturen Ihr Euch da zusammengefrickelt habt, denn nach meinem Dafürhalten dürfte ein Spielstand höchstens einige KB groß sein. Oder packt Ihr einfach ALLE Objekte in den Serialisierer? Rein theoretisch müssten Speicher- und Ladeoperationen bei den technischen Voraussetzungen der Spielgrafik auf aktuellen Maschinen in Sekundenbruchteilen stattfinden können.

Ein Wechsel per Alt-Tab zu Windows bei laufendem Spiel funktionierte bei mir ebenfalls nicht; auch hier nur ein lapidarer Hinweis in der Readme, anstatt dass das (bekannte) Problem behoben wird. Und wenn man die Texteinblendungen abgeschaltet hat (was angesichts der sehr guten Sprachausgabe ja sinnvoll ist), wird diese Einstellung nicht mit gespeichert - nach dem Laden eines Spielstandes sind die Einblendungen erneut aktiv und müssen wieder abgeschaltet werden. Der Einbau einer solchen Funktion dürfte einen versierten Programmierer weniger als fünf Minuten kosten! Wieso derart offensichtliche Fehler nicht korrigiert wurden, bleibt mir schleierhaft. Zudem habe ich eine Pausefunktion vergeblich gesucht, und in bestimmten Situationen (z.B. Dialoge) lässt sich das Menü nicht öffnen, d.h. das laufende Spiel nicht beenden und kein anderes laden.

Äußerst störend wirkt sich auch aus, dass einige Tonspuren mit stark schwankendem Pegel aufgenommen wurden (vor allem der "König"), so dass die Musik nicht selten die Sprachausgabe übertönt und man kaum noch etwas versteht. Dem hätte man schon durch eine einfache Dynamikkompression und Normalisierung entgegenwirken können.

Zur technischen Seite bleibt also leider festzuhalten, dass das Spiel gnadenlos ineffizient mit Ressourcen umgeht und die Implementierung der Engine laienhaft anmutet. Dem gegenüber steht eine inhaltliche Ausgestaltung des eigentlichen Spieles, die ihresgleichen sucht und langanhaltenden Spielspaß garantiert.

Abschließend sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der heitere Tonfall in der ersten Hälfte des Spiels später einer eher melancholisch-düsteren Stimmung weicht, die auch nicht an drastischen Schockeffekten spart - und auch das Ende fällt nicht gerade positiv aus. Mir hat das sehr gefallen, weil es dem Adventure eine enorme emotionale Tiefe verleiht, aber Eltern auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken seien hiermit gewarnt: Trotz der bunten Packungsgestaltung und der - mir unerklärlichen - Freigabe ohne Altersbeschränkung gehört dieses Spiel nicht in Kinderhände. Allerdings besteht ohnehin kaum die Gefahr, dass Kinder die - mitunter recht knackigen - Rätsel lösen und bis zum düstereren Teil des Adventures gelangen, ohne vorher das Interesse an dem doch sehr auf Erwachsene zugeschnittenen Humor und den eloquenten, aber mitunter anspruchsvollen Dialogen (unter anderem liefert sich Edna an einer Stelle einen Wettstreit im Latein-Durchdeklinieren mit einem anderen Charakter) zu verlieren. Alle anderen dürften sich jedoch diebisch freuen über die eingestreuten popkulturellen Referenzen und die Seitenhiebe auf gesellschaftliche Themen wie die "Killerspiel"-Debatte.
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am 5. August 2008
Meine Erwartungen wurden übertroffen, Edna bricht aus ist ein Adventure erster Güte und für Fans des 2d-Comic-Stils nach Art von Monkey Island und Day of the Tentacle uneingeschränkt zu empfehlen.
Der Spielspaß ist groß, die Charaktere sind überzeugend, die Dialoge lustig, die Rätsel angemessen und die Länge einwandfrei. Einen Pluspunkt gab es darüber hinaus für das "Highlight-System" (per Tastendruck kann man sich alle interaktiven Elemente im Raum anzeigen lassen), das einem erspart, Bildschirme pixelweise nach einem Objekt abzusuchen, das man vergessen/übersehen haben könnte.

Die Gründe für die Abzüge:

-Mir fehlte ein System, um nach ersten Erkundungen schneller von einem Ort zum anderen zu kommen. Gerade, weil die Ladezeiten der Räume recht lang und die Spielelandschaft wirklich groß ist (>120 Räume laut Packung). Das hätte sowohl über eine Art Karte erreicht werden können als auch mittels ein, zwei Shortcuts Marke "Oh, dieser Schacht führt ja vom Dachboden in den Keller, wie praktisch" oder "Warum bloß endet der Wandschrank im 2. Stock denn im Erdgeschoß?"

- Schade fand ich auch, daß man Harvey fast immer nach seiner Meinung fragen muß (benutze Harvey mit - ), um seine lustigen und bissigen Kommentare mitzubekommen. Das macht man auf Dauer ja doch nicht so oft, und Harvey ist ein sehr spaßiger Charakter, der seinen Senf m.E. auch ungefragt öfter dazugeben dürfte!

-Schlußendlich im doppelten Sinn fand ich das Ende extrem enttäuschend. Das ist meiner Ansicht nach das größte Manko des Spiels - den Machern scheint das auch aufgefallen zu sein, denn im Abspann kommentieren sie: "Der Spieler aber wußte gar nicht, wie ihm geschieht", was ziemlich genau meinen Eindruck wiedergibt - wie kann denn ein so durchdachtes und rundum schönes Spiel SO enden?
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Mai 2012
Jeder hat mal klein angefangen. Auch die deutschen Adventure-Spezialisten von Daedalic, die aus relativ wenig Technik-Mitteln viel Spielspaß und -witz generieren und so einen ersten Achtungserfolg verbuchen konnten - siehe "Edna bricht aus". Wollen wir bei der Wahrheit bleiben, ist es kein lupenreines Meisterstück geworden, weil trotz nachträglicher Patches weiterhin nicht völlig bugfrei und wegen eines strittigen Schlussaktes keine 100%ig runde Story. Stört man sich jedoch nicht arg daran, steht dem Rätselspaß wenig bis gar nichts im Wege.

Endstation Gummizelle - genau dort beginnt das Abenteuer unserer Protagonistin. Warum sie dort festgehalten wird, weiss sie nicht, da sie scheinbar keine Erinnerungen an ihr früheres Leben mehr hat. Nur in einem ist sie sich sicher: Dass sie nicht verrückt ist, und Harvey - Plüschhase und ständiger Begleiter Ednas - bekräftigt dies wehement. *rofl*
Ihr gemeinsames Ziel ist klar: Raus aus dem Irrenhaus und die Hintergründe für Ednas Einweisung darin ergründen.

"Edna bricht aus" erinnert mit seinen extrem schrägen Figuren und urkomischen Einfällen stark an LucasArts-Klassiker wie "Day of the Tentacle", doch nicht nur inhaltlich entspricht das Daedaelic-Debüt einer Hommage an alte Genre-Zeiten. Auch die Verwendung der heute eigentlich völlig veralteten Verb-Interface-Bedienung ist bewusst an die in den meisten LucasArts-Titeln eingesetzte Scumm-Technik angelehnt. Der Mangel an modernen Komfortfunktionen und das etwas fummelige Inventar werden höchstens bei absoluten Adventure-Neulingen wenig Gegenliebe erzeugen, für alte Genre-Veteranen ist es dagegen wie eine Zeitreise in die frühen 90er Jahre, mit allen schönen Erinnerungen an die besagte Computerspiel-Ära.

Im Normalfall sollte das grafische Gewand eines klassischen Adventures kein ausschlaggebendes Kriterium für hohen Spielgenuss sein, und allgemein stehe ich hinter dieser Behauptung. Dennoch möchte ich Interessierte vorwarnen: Man muss sich mit dem Zeichenstil entweder anfreunden können oder diesen insofern akzeptieren dass man ihn als wenig störend empfindet, denn Daedaelic vollzieht hier einen Hardcore-Minimalismus ohne Kompromisse. Ich muss gestehen, ich selbst hab den Fehler gemacht und zuerst das sehr aufwendige und jüngere "The Whispered World" (auch von Daedalic) gespielt, und nach den fantasievollen und detaillierten Zeichnungen nun ein Gekleckse zu betrachten, welches auch von einem Zehnklässler stammen könnte, war anfangs ziemlich... hart. *grins*
Eine geringe Auflösung von 800x600 Pixel, kaum flüssige Animationen, Null Effekte - mit äußeren Werten macht "Edna bricht aus" keiner Konkurrenz Angst, aber darauf haben es die Entwickler auch nie angelegt. Am Ende hat das Spiel trotz seiner Schlichtheit seinen ganz speziellen Charme, den man entweder mag oder eben nicht.

Umso besser die Soundtechnik. Die Geräuschkulisse: ausreichend. Die Musik: Gut und stimmig. Die Stimmen: Bis auf den quälend-langsamen "König Adrian"-Sprecher (dagegen ist selbst Rudolf Scharping eine pfeilschnelle Quasselstrippe *g*) treffend besetzt und frei von Tadel. Und die Dialogdichte ist erfreulich hoch. Jedes Objekt und jede Person wird nach getaner Interaktion von Edna und Harvey humorvoll kommentiert, was unzählige gelungene Lachmomente mit sich bringt.

Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel liegt im mittelschweren bis sehr fordernden Bereich - für Anfänger somit weniger zum Sammeln erster Genre-Erfahrungen gedacht, für Geübte und Profis auf jeden Fall zu empfehlen.
Frustig ist die erhöhte Absturzgefahr des Spiels. Selbst nach den letzten Patches ist man nie wirklich davor sicher, ungewollt wieder auf dem Desktop zu landen. Regelmäßiges Anlegen von Spielständen ist hier zwingend nötig. Dies kostet ein Stern bei der Produktwertung. Ein weiterer Abzug beim Spielspaß erklärt sich bei der Story: Die ersten 90% des Spiels sind komplett von Humor durchzeichnet, der Rest schlägt dann ohne Vorwarnung einen bösen Weg ein, inklusiver einiger Todesfolgen und eines recht abrupten Endes. Die Auflösung um Ednas Vergangenheit hätte man meiner Meinung nach anders präsentieren können.

Fazit:
Nicht von den Screenshots zum Spiel vergraulen lassen. "Edna bricht aus" gewinnt in seinem Genre zwar keinen Schönheitswettbewerb, dafür ist es - trotz genannter Probleme und Mängel - reich an Gags, Querverweisen auf Film- und Spieleindustrie und bekloppten Psychos. ;)
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Ehrlich gesagt, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dieses Spiel zu kaufen, wenn ich es irgendwo im Regal hätte stehen sehen. Aber als eine Bekannter davon schwärmte und mir mal was davon zeigt, musste ich es einfach haben :-)

Das Spiel ist, was es ist: Ein simples Point & Click Adventure.
Was ist das besondere daran? Die Liebe zum Detail, in Wort und Bild.

Die Story ist überall nachlesbar, also nur zur Technik des Spieles, welche schnell erklärt ist.
Erstens Lösungen zu Rätseln mit Kombinationsgabe finden und zweitens Lösungen der Rätsel mit "Gesprächen" finden.
Man muss sich Stück für Stück vorarbeiten, um Zug um Zug einen Schritt weiter zu kommen. Dies geschieht durch Kombinationsgabe (Anfang: Stuhl im Raum; Stuhlbein abschraubbar; am Tisch zerstörbar; mit kaputtem Stuhlbein Wand auf ritzen, ...) über besagte Gespräche mit den weiteren Charakteren des Spieles (Klimaanlage an und aus).
Man sollte hier jetzt keine Vielfalt ala "unendliche Möglichkeiten der Kombinationen" erwarten. Es führt eigentlich immer nur ein Weg zum Ziel, egal ob technisch oder im Gespräch und da muss man solange probieren, bis man die richtige Kombination hat.

Bis hier wird sich jetzt jeder Unbedarfte denken "Boah, wie langweilig!", aber der Spaß liegt hier im, schon oben angesprochenen, Detail der Dinge.
Man kann mit so gut wie allem interagieren. Das bezieht sich sowohl auf's anfassen, als auch dem benutzen und mit reden. Es ist also auch möglich, mit dem Tisch oder einem Ventilator zu reden und er wird antworten ;-)
Auch gibt es Lösungen zu Problemen, auf die man, als normaler Mensch, eigentlich nicht kommen kann (ich verrate nichts vorab, aber man sollt sich mal überlegen, wozu man einen abgebissenen Fußnagel benötigen könnte... ;-) ).

Ein Hauptaugenmerk liegt aber sicherlich auf der Grafik und auf den gesprochenen Texten.
Die Grafik ist einfach nur Klasse, im absoluten Comicstyle. Minimalistisch, mit grobmotoriger Bewegung, aber bis ins Kleinste perfekt gezeichnet (die ganzen Grafiken sind von Hand gezeichnet und eingescanned!).
Die Texte, welche per Sprachausgabe (und als Untertitel, wenn gewünscht) ausgegeben werden, verleiten oftmals mehr, als nur zu einem schmunzeln. Da kann man den einen oder anderen, lauten Lacher nicht unterdrücken.
Egal ob Edna, Harvey (der Stoffhase) oder die anderen Charakter, die Texte sind einfach nur Klasse und manchmal fragt man sich, wie sich jemand solche Texte überhaupt hat ausdenken können... :D

Für langen Spielspaß, ist auf alle Fälle gesorgt.
Bis man jeden Raum (oder besser jedes Szenario) komplett durch hat (nach allem suchen, mit allem reden oder es benutzen, bzw. versuchen aufzunehmen), vergeht einiges an Zeit. Es besteht keine Gefahr, nach einigen Stunden schon durch zu sein.

Als einziges Manko (daher auch ein Stern Abzug in der Gesamtnote): Manche Situationen oder Rätsel sind einfach zu "schwer" zu lösen, da man einfach nicht verquert genug denkt, um auf die Lösung zu kommen. Aber es gibt immer einen Weg...
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am 12. August 2008
Ganz ehrlich und ohne zu übertreiben: das Spiel macht einfach Spaß. Man kann sagen, die Grafik sei nicht zeitgemäß (ist sie auch nicht, generelle Animationsarmut befällt das Spiel) oder die Aufmachung sei einfach zu affig und das zweite stimmt auch. ABER: darum geht es doch bei diesem Spiel und ich liege richtig wenn ich behaupte: dieses Spiel darf das.

Es drängt einem von der ersten Sekunde einen unverwechselbaren Charme auf, und zugegebenermaßen hatte auch ich zunächst meine Schwierigkeiten mich darin zu verlieren, aber spätestens wenn sie den Stoffhasen öfter im Einsatz haben, dann wird ihnen das Spiel gefallen.
Das zwar alte Interface, welches an die Monkey Iland-Zeit erinnern soll, scheint im ersten Moment wie ein unnützer Aufguss der alten Tugenden, stellt sich aber wunderbar spaßig heraus wenn man mal rumexperimentieren möchte und jedem noch so öden Gegenstand einen zum größten Teil lustigen Kommentar von Edna oder Harvey entlocken möchten. Die Kreativität der Gamedesigner ist eine Pracht, angesichts der kleinen Mittel die für dieses Spiel aufgewendet werden.

Im großen und ganzen ein tolles Adventure über eine verrückte Geschichte die einfach liebevoll umgesetzt wurde und deren Rätselniveau sich im Normalbereich hält (von ein zwei wirklich schweren Rätseln mal abgesehen). Und für den Preis von 25 Euro ist absolut nichts einzuwenden.
Einziges Manko stellten die unverständlich langen Lade- und Speicherzeiten dar, die aber für den "stillen"-Adventurespieler zu verkraften ist.
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am 31. Oktober 2011
... jemanden auf die Füße zu treten.

Ich werde hier einfach auf einzelen Punkte eingehen.

Animation:
Schlecht! Wenn ich es z.B. mit Runaway vergleiche, dann merkt man, an welchen Ecken und Kanten gespart wurde. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob dieser Punkt so wichtig ist? Wäre sicher schöner gewesen, wenn man irgendeinen Gegenstand nimmt oder eine Handlung durchgeführt wird, diese dementsprechend besser zu animieren. Aber mich hat es später dann auch nicht mehr gestört.

Grafik:
Sehr gut! Einfach nur Comic, aber sehr gelungen. Man hat gemerkt, dass man sich hier sehr viel Mühe gegeben hat, mehr als mit der Animation. Auch die Charaktäre sind sehr gelungen. Jeder in seiner Art einzigartig. Man hat hier auf jeden Fall was eigenes kreiert und nicht von anderen abgepauscht.

Story:
Klasse! Die Story ist gut und sorgt dafür, dass das Spiel spannend bleibt und man nicht die Lust verliert.

Spaß und Witz:
O.k. Spaß war auf jeden Fall vorhanden, aber so richtig witzig fand ich Harvey und Edna nicht. Das war wohl auch eher alles ein trockener Humor. Was will man denn auch erwarten, wenn man in der Klapse sitzt.

Rätsel:
Hier wird es kompliziert! Habe auch schon einige Rezensionen dazu gelesen. Der eine fand es zu schwer, der andere zu leicht. Ich persönlich gehöre zu denen, die es zu schwer fanden und der Meinung sind, dass es ohne Lösungsbuch nicht zu meistern ist. Einige Rätsel waren dann doch zu knifflig und teilweise dann auch wirklich unlogisch (WC). Das mit dem WC hatte ich auch nur per zu Fall gelöst.
Aber andere Rätsel waren dann wiederum Gütklasse A! Hier kann man dieses Spiel dann auch in einem Atemzug mit Monkey Island und Runaway erwähnen. Also was die "gelungenen" Rätsel angeht.

Installation:
O.k. Die meiste Zeit hatte die Installation des NetFrameWorks 3.5 genommen. Ansonsten war es in Ordnung.

Laden/Speichern:
Astrein! Beim Laden oder Speichern hatte ich absolut keine Probleme. Beides ging blitzschnell. Auch das wechseln in andere Umgebungen ging schnell.

Während des Spiels:
Abstürze! Leider war es bei mir so, dass ich während des Spiels, alle 20 bis 25 Minuten, einen Absturz hatte. Das Bild blieb stehen und die Musik lief nicht mehr weiter. Zwischendurch musste ich immer wieder mal abspeichern. Ich konnte nur mit Strg+Alt+Entf wieder ins Windwos zurück und im Taskmanager musste ich die javaw.exe beenden, damit das Spiel komplett beendet wurde. Sowas ist zwar ärgerlich, aber bei so vielen Systemen heutzutage wohl kaum vermeidbar, dass es mal irgendwo nicht so richtig funktioniert. Ich werde diesen Punkt aber auch nicht bewerten. Es soll nur ein Hinweis sein!

Musik:
Jeap. Hat zu jeder Situation gepasst. Aber das wars dann auch schon. Sorgt auf jeden Fall dafür, dass einem nicht langweilig wird.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Wieder kompliziert. Bleibt natürlich jedem selbst überlassen, was er ausgeben will. Bis 20,- Euro wäre so meine Schmerzgrenze bei diesem Spiel. Auch wenn es neu am Markt wäre! Mehr sollte es nicht kosten! Aber es ist denke ich fast bei jedem neuen Spiel so, dass es am Anfang um die 30,- bis 40,- Euronen kostet und der Preis mit der Zeit sinkt. Ich bin sowieso jemand der wartet, bis der Preis akzeptabel ist.

Altergruppe:
Freigegeben ohne Altersbeschränkung??? Zu schwer für jedes Kind. Kein Erwachsener soll mir erzählen, dass er nicht mindestens einmal ins Lösungsbuch geguckt hat.

Alsooo. Spiel hat mich nicht gelangweilt. Story und Spaßfaktor gut. Ich ring mich hier mal zu 4 Sternen durch.
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am 16. März 2009
Also, ich als langjähriger Adventure-Fan muss sagen, dass meine Meinung über das Spiel sehr zwiegespalten ist. Ich habe es mir nach der VÖ sofort besorgt und auch gleich installiert. Bereits beim ersten Start fiel mir auf, dass das Spiel ewig braucht, bis es überhaupt mal geladen ist. So etwas empfinde ich als absoluten Lust-Killer und ich verstehe es auch nicht, wie man in der heutigen Zeit so ein Spiel entwickeln kann.

Nun gut, ich fing dann an zu spielen. Neue Ideen, wie das in die Vergangenheit telemorphen haben mir gut gefallen, die Abgedrehtheit der Story und die Rätsel waren völlig im Rahmen.

Allerdings ging es bei mir dann relativ schnell damit los, dass das Spiel festfror oder Fehler angezeigt wurden. Und das auf mehreren Rechnern. Ich weiß nicht, ob es in der Zwischenzeit einen Patch dafür gibt, aber mich hat es enorm gefrustet, weil natürlich der Spielstand nicht gespeichert wurde. Also musste ich immer wieder dieselben Schritte wiederholen, denn zu häufiges Abspeichern war auch wieder nervig wegen der ungeheuren Ladezeiten.

Um es kurz zu machen: Mich hat das Ganze irgendwann so sehr auf die Palme gebracht, dass ich das Spiel an eine Freundin verkauft habe, ohne es zu Ende gespielt zu haben. Wäre das Gameplay und die Story auf dem Niveau von Baphomets Fluch oder Monkey Island gewesen, hätte ich mich den Strapazen vielleicht weiter ausgesetzt. Aber so muss ich ehrlich sagen: Kein Must-Have für Adventure-Fans.
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