Herbst/Winter-Fashion Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Herbst Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sicherheitsbeleuchtung Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic GC HW16

Kundenrezensionen

2,6 von 5 Sternen
11
2,6 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
3
2 Sterne
0
1 Stern
5
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,50 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. August 2013
Absurdes, Ekeliges, Unlogisches - Georg Klein widersetzt sich den Konventionen einer Detektivgeschichte. Übrig bleibt nur ein Grundgerüst: Ein (vermeintlicher) Detektiv begibt sich auf die Suche nach (vermeintlichen) Verbrechern.

Ob man diesen Roman mag, hängt davon ab, wie viel Freude der jeweilige Leser dabei hat, die durchaus geistreichen und auch witzigen Einfälle des Autors zu verfolgen. Wenn etwa der krankhaft Urinophile Freund des Detektivs gegen Ende der Geschichte ganz öffentlich von der Polin mit der misslungenen Krampfader-OP zur Befriedigung seines Verlangens kommt, kann man sich darüber freuen, dass das romantische Liebesmotiv so schön ins Absurde und Ekelige überführt wird. Man kann. Dass nicht jeder das mag, liegt auf der Hand.

Persönlich konnte ich mich an vielen der witzigen Einfälle durchaus freuen. Allerdings war das allein nicht ausreichend, um meine Aufmerksamkeit über 200 Seiten zu fesseln, sodass ich den Roman über Wochen hinweg eher halbherzig zuende gelesen habe. Manchmal nervt es eben auch, wenn man immer schon vorher weiß, dass es jetzt wieder ekelig wird.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Februar 2012
Ich habe dieses Buch gelesen, verteufelt, verbrannt, neu gekauft und wieder gelesen. Es war immer noch so, wie es vorher war.
Wer hier einen Detektivroman erwartet, dem sei gesagt, dass es nichts wird mit seinen Erwartungen. Georg Klein entfürt in die Parallelwelt der unerfüllten und geheimen Wünsche und Träume. Es geht hier nicht um darum, einen Fall zu lösen. Nein! Es geht vielmehr um die Geschichte über einen Detektiv. Eben auch nicht mehr. Ein Fall ist zu lösen, welcher sich zusehens relativiert. Quasi ein vorgegaukelter Fall ist zu lösen, welcher nicht lösbar ist. Jedoch geht es hierum auch nicht. Georg Klein entführt den Leser in die Abgründe der menschlichen Seele. Er zeigt auf, was denkbar und praktizierbar ist. Was praktiziert wird.
Allein der Titel verweist, wie so vieles in diesem Werk, auf eine sonderbare Art und Weise. Barbar (der Schreckliche) Rosa (als Farbe der Weiblichkeit, der Weichheit) ist ein Widerspruch in sich. So wie das ganze Buch ein Widerspruch ist, zu den Erwartungen, die ein Leser trägt, wenn er zu lesen beginnt. Macht euch frei von Erwartungen und Einstellungen und dies Werk wird euch liegen. Könnt ihrs nicht, so lasst es liegen und lest weiter eure Arzt-Romane.
Dieses Buch ist Literatur 2.0 Ein Update! Ein Irrsinn! Ein Wunder des Genies names Georg Klein.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2001
„Postmodern" ist das einzige und leider nicht ganz treffende Schlagwort, das sich einem aufdrängt, wenn man Georg Kleins „Detektivgeschichte" nach einer atemlosen Lektüre irritiert beiseite legt. Freunde des Detektivromans werden mit einer vom Autor kalkulierten Enttäuschung zu kämpfen haben: Was noch linear und übersichtlich beginnt - ein Geldtransporter verschwindet spurlos, und der dazu beauftragte Ich-Erzähler begibt sich auf die Suche -, entwickelt sich zu einer surrealen, unheimlichen, komischen und manchmal ekelhaften Reise durch eine namenlose Hauptstadt der nahen Zukunft (?), die nur zu gut als Berlin erkennbar bleibt. Die Spuren und Hinweise, denen die Hauptfigur folgt, sind dabei eher absurd anmutende Stationen, die mit dem „Fall" nur assoziativ verknüpft erscheinen, bis, ja, bis es dann doch noch eine „Auflösung" gibt, die beweist, dass der Erzähler auf der richtigen Fährte war. Das ist keine Detektivgeschichte, die sich an formaler Logik, dem Licht der Aufklärung und Vernunft, entzündet, sondern die Parodie einer solchen, die der Autor systematisch torpediert und ad absurdum führt. Eine weitere, köstliche Spannung ergibt sich aus dem Widerspruch von Geschichte und Stil: Wir begleiten den „heruntergekommenen" Detektiv durch eine Halb- und Unterwelt der Gescheiterten und Gestrauchelten, der Gangster und Gaukler, durch eine Welt, deren abstoßende Gerüche dem Leser manchmal in die Nase zu steigen scheinen. Und gleichzeitig entzündet Klein ein Feuerwerk der Sprache, der gestelzten und geschliffenen Rede, die niemals glaubwürdig dem Munde (oder Geiste) des Erzählers und der Figuren entspringen könnte. Das alles ist brillant und geschickt erzählt, einfallsreich und mit drastisch-sinnlichen Bildern garniert. Doch manchmal werde ich das Gefühl nicht los, einem grandiosen Handwerker beim Auftrumpfen zuzuschauen, während die „Substanz" unauffindbar bleibt. Absicht natürlich. Postmodern halt.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Dezember 2004
Grandiose Kritiken sind hier zu diesem Werk zu lesen, grandios leider in ihrem Unverständnis. (Geschmack ist zwar subjektiv, Kategorisierung aber nicht) Dieses beruht wohl auf dem schwerwiegenden Missverständnis, dass es sich bei Barbar Rosa um einen Kriminalroman handelt. Schon der Untertitel, 'Eine Detektivgeschichte' macht deutlich, dass es genau das eben nicht ist. Unbestreitbar, man ist hier fern von jeder leicht zugänglichen Spielart der Literatur. Nicht deswegen ist der Roman Kunst. Aber er ist Kunst! Um es ganz deutlich zu sagen: Es geht nicht um die äußerst bizarre Handlung, sondern die Fremdheit, die Unauflösbarkeit. Um die Sprache, die pausenlos kleine Explosionen zündet, in etwa mit den Worten Thomas Böhms gesprochen. Um den grellen Wahnsinn! Kein auf Seiten gebannter Tatort also...
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2010
Dies ist keine Rezension, sondern nur eine kurze Notiz - fuer etwas laengeres ist mir meine Zeit zu schade. Ein vor ein paar Wochen von mir erstellter Beitrag wurde nicht von Amazon.de akzeptiert, wahrscheinlich weil ich einen Kraftausdruck benutzt hatte. Also nochmal: Ich fand das Buch sch...lecht. Richtig schlecht. Ich hatte einen literarisch anspruchsvollen, unterhaltenden Kriminalroman erwartet. Mein Eindruck ist, dass der Autor auf diesen Anspruch des Lesers, unterhalten werden zu wollen, herabsieht. Der Roman ist belanglos und langweilig, der Text geilt sich an seiner eigenen Sprache auf. Ich bin vor allem auf den deutschen Feuilleton sauer, der diese Buch seinerzeit hoch gelobt hat.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2014
Vorweg: Ich habe das Buch für 2,50 auf dem Wühltisch bei Thalia gefunden. Das sagt schon eine ganze Menge aus, wie dieses Land es mit den Trägern des bedeutendsten dt. Literaturpreises hält. Aber, naja. Das Buch hat es auch nicht andres verdient. Es ergeht sich in einer geklöppelten Sprache, die an eine überreich verzierte Lederhose erinnert bzw. an die Diktion des Kunstmalers aus Braunau. Kein Wunder also, dass die Enkel und Urenkel der Schergen in Klagenfurt daran ihren Gefallen gefunden haben. Das Eklige mochte ich durchaus; auch konnte ich Berlin darin entdecken - meine Heimatstadt. Enttäuschend wie immer bei Feuilltons Lieblingen hierzulande: die gänzliche Verachtung gegenüber jeglicher, auch nur leidlich spannender Handlung. Stattdessen Tischgesprächs-Gelaber, das immer noch meilenweit über dem des unseligen Kracht thront. Aber wer wirklich klare Sprache auf höchstem stilistischem Niveau sucht, kommt an Wachenfelds Romanen nicht vorbei. Der hätte Kleins Story auf 20 Seiten zusammengefasst. Und dann lohnt sich auch die Investition in seine Bücher!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. August 2005
Die drei Sterne muss es schon dafür geben, dass hier ein Gegenwartsautor nicht nur seine Jugenderinnerungen oder die Biographie seiner Eltern verarbeitet, und dafür, dass er nicht ausschließlich Hauptsätze verwendet. Georg Klein geht das Wagnis ein, eine abgedrehte, skurrile und dazu auch noch ekelerregende Geschichte zu erzählen. Noch dazu werden die Erwartungen der Leser an einen Krimi enttäuscht: Hier wird die Detektivgeschichte umgewendet: Der Ermittler sucht nicht die Spuren, die ihn zur Lösung des Falls führen, sondern ihm werden Hinweise aufgedrängt, mit denen er zwar nichts anfangen kann, die ihn aber troztdem zur Lösung des Falls schubsen.
Trotz seines bunten Gefieders hat micht der Roman am Ende doch etwas unbefriedigt gelassen. Es stimmt, dass die Sprache eindrucksvoll ist; aber das Geschehen und die Landschaft beruhen auf nur wenigen Einfällen, die dann variiert werden. Die "Hauptstadt" fault vor sich hin und wird von kaputten Typen bevölkert, die einer hausgemachten Billigdroge und ausgefallenen sexuellen Vergnügungen nachjagen. Durch diese Szenerie taumelt der Protagonist in kurzen Kapiteln ohne Spannungsbogen. Dabei bleibt er aber eine Leerstelle. Er leidet nicht einmal unter den Qualen, die ihm sein Körper bereitet. Nichts stößt ihm wirklich zu. In all ihrem pittoresken Verfall ist die Hauptstadt eine Welt ohne Gefahren. Verletzungen und Krankheiten werden mit trickflimartiger Spurlosikgeit überstanden. Ob man seinen Job verliert oder erfoglreich ausführt, sit völlig bedeutungslos.
Auf dem Umschalg des Buchs wird Georg Klein als "abgründiger Spieler" bezeichnet, doch die Abgründe in diesem Buch sind keine wirklichen Abgründe. Und in diesem Spiel gibt es keinen Einsatz. Ein verräterisches Detail in Barbar Rosa: Während die gesamte Stadt in morbidem Verfall begriffen ist, kann von einem "peinlich gepfelgten Areal des Krankenhauskomlexes" die Rede sein. Und in solche gepflegten Krankenhäuser werden die verkommenen Gestalten sofort und fraglos eingeliefert, sobald ihnen etwas zustößt. Eine Welt ohne funktionierenden Sozialstaat scheint für diesen "abgründigen Spieler" nicht vorstellbar...
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2007
Georg Kleins Barbar Rosa nennt sich "Detektivgeschichte", weil es kein gewöhnlicher Kriminalroman ist. Das war der Grund, aus dem ich mich entschließen konnte, es trotz meiner Abneigung gegen dieses Genre zu lesen.

Warum der Protagonist, der von den Menschen um ihn herum liebevoll 'Mühlerchen' gerufen wird, engagiert wird, um das rätselhafte Verschwinden eines Geldtransporters aufzuklären, bleibt schleierhaft -' denn offenbar ist er noch nicht einmal in der Lage, dass gesuchte Objekt zu identifizieren, wenn es sich genau vor seiner Nase befindet. Überhaupt ist Mühler insgesamt nicht gerade das, was man einen Gewinner nennt: gleich am Anfang lässt er sich von einer Bande pubertierender Jungs seine geliebte, grüne Anzugjacke abnehmen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um das einzige Kleidungsstück seiner Art handelt, das er besitzt, macht deutlich, dass er finanziell nicht unbedingt gesegnet ist. Außerdem leidet Mühler nicht nur unter einer 'okkulten Allergie', die ihm in regelmäßigen Abständen eine mit juckenden, nässenden Bläschen übersäte Haut beschert, sondern auch unter Impotenz.

Jedoch ist er nicht der einzige Anti-Held in dieser Geschichte. So handelt es sich bei seinem besten Freund Kurti beispielsweise um einen Urinophilen, dem seine Vorliebe schon mehr als einmal Ärger bereitet hat; Hella, die Kioskbesitzerin, ist mit einem Suckokoch verheiratet, der den ganzen Tag damit verbringt, in einem Hinterzimmer den zähen, süßen Sirup mit der alkoholverstärkenden Wirkung in Alkoholika einzurühren; und der "Künstler" Bertini, für den Kurti den einen oder anderen Job übernimmt, beschäftigt sich damit, sich lautstark Pickel auszudrücken, mit Pinsel und Farbe Krampfadern an Frauenbeinen optisch noch stärker hervorzuheben oder verbrannte Leichen zu konservieren.

Inmitten dieses Szenarios einer namenlosen Stadt tappt Mühler mehr als im Dunkeln, aber von einer zufälligen, mit unappetitlichen Details gespickten Begebenheit in die nächste, bis er letztendlich ausschließlich mit Glück und ohne Verstand am Ziel seiner Untersuchungen anlangt. Die Sprache dieses Romans wird ihrem Protagonisten gerecht: auch, wenn man ihr ein gewisses Geschick in der bildlichen Beschreibung nicht absprechen kann, ist sie umständlich und schwerfällig, ohne jemals durch wörtliche Rede aufgelockert zu werden.

Auch mit viel Sinn für die Ästhetik des Hässlichen lassen sich in Barbar Rosa also nur sehr wenig ästhetische Aspekte entdecken. Der Roman enttäuscht konsequent jede Erwartung, die man als Leser zu stellen gewöhnt ist. Sicher handelt es sich hierbei um einen eigenwilligen und wohl durchdachten Stil '- einen Platz in meinem Bücherregal konnte das Bändchen trotzdem nicht erringen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2003
Ein wirklich netter Kriminalroman, der mit durchaus wirrem Geschehen und einem hochgradig konfusen Hauptdarsteller aufwartet. Spaß ist garantiert - Kriminalspannung durch den chaotischen Gang der Dinge aber weniger.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2003
Das Buch ist leidlich spannend, es ist formal eine Detektivgeschichte und durchaus gut geschrieben, aber: Erstens ist es kein Großstadtroman Berlins, als der das Buch teilweise dargestellt worden ist, sondern ein fantastischer Roman, wohl am ehesten als Science-Fiction zu kategorisieren. Es ist in diesem Sinne eine dunkle Utopie, die mich an Doris Lessings Memoiren einer Überlebenden denken ließ. Negativutopien können außerordentlich erhellend für die Welt in der wir leben sein, diese ist es nicht: Der Mikrokosmos, in dem sie spielt, um sich selbst kreisend, immer wieder ankommend, kommt mir zwar bekannt vor, wie Figuren in einem Traum, aber ich kann nicht sagen, was sie mit mir zu tun haben. Dadurch verlieren auch die in regelmäßigen Abständen eingebauten Perversitäten, Geschmacklosig- oder sonstigen Ungeheuerlichkeiten ihre Berechtigung. Die gesamte verspielt-zynische Haltung, dieses Ha-jetzt-brechen-wir-ein-Tabu läßt mich an Walser denken, die sprachschöpferisch-sinnlich-verquaste Sprache an Grass - wobei allerdings (leider) dessen ironische Leichtigkeit völlig fehlt.
Das Buch war für mich nach den vielen positiven Stimmen in der Kritik eine schwere Enttäuschung.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken