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am 12. November 2014
Wer wissen will, wie in der DDR gelebt wurde und wie die Volkspolizei wirkt, der verzichtet auf Erklärungen von außen und liest dieses Buch. Ehrlich und offen geschrieben und der Humor kommt nicht zu kurz. Besonders denen zu empfehlen, die nach 1980 geboren wurden und denen die Eltern und Großeltern im Osten zu wenig erzählt haben oder sie zu wenig nachgefragt haben. Für Historiker eine Quelle erster Güte, auch für die, die Geschichte in 30 oder 50 Jahren erforschen und beschreiben wollen. Die Quellenangaben hätte ich mir exakter gewünscht.
Das Buch steht zu Recht in der Erinnerungsbibliothek der DDR.
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am 3. Februar 2006
Der Urberliner, Jahrgang 1944, beschreibt darin seinen wechselvollen und ereignisreichen Lebensweg .
In einer Johannisthaler Laubenkolonie wuchs er auf, dicht an der Grenze zum amerikanischen Sektor, wurde konfirmiert, fand eine Lehrstelle beim EAW Treptow als Elektriker und genoss dabei das fröhliche Jugendleben als FDJler in vollen Zügen. Wechselte als Beleuchter zur Deutschen Staatsoper, war als „Reisekader" mit den Sängern und Musikern auf Tournee unterwegs im westlichen Ausland. Wurde später Hundeführer, Abschnittsbevollmächtigter, Parteihochschüler und schließlich Offizier der Deutschen Volkspolizei.
Die Stärke von Herbert Schneiders Buch liegt in der lebendigen und detailreichen Schilderung seines Arbeits- und Familienalltags in Ostberlin vor und während der Mauer-Zeit, ebenso in den liebenswert-komischen Anekdoten über seine Tätigkeit als Hundeführer und seine deutsch-polnische Hochzeit mit unglaublichen Hindernissen. Darüber hinaus gibt es ausführliche Kommentare und Fakten zum Zeitgeschehen, die die Lektüre stellenweise zähflüssig und anstrengend machen. Dennoch ist das Buch besonders für junge Leute empfehlenswert, die die DDR nur vom Hörensagen kennen gelernt haben. Sie erfahren hier ungeschönt und drastisch, wie man im Osten gelernt und gearbeitet, geliebt und gefeiert hat.
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