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am 24. August 2011
Christof Koch beschränkt sich in diesem etwa 350 Seiten starken Buch zwar ziemlich auf die Fähigkeit des Sehens, allerdings beschreibt er diese sehr gut. Das Bewusstsein des "Sehens" wird sehr gut und umfangreich erörtert. Man lernt viel über die neurale Architektur, sowie über die einzelnen Ver-/Bearbeitungen im Gehirn und deren Lokalisation. Mit einem leicht verständlichem, ohne Verwendung von unnötigen Fachwörtern, einprägsamen Schreibstil macht es Spaß dieses Buch zu lesen. Es versteht sich als Lehrbuch und richtet sich daher nicht primär an alte, erfahrene Wissenschaftler, sondern vielmehr an die, die es noch werden wollen. So gibt es am Ende jeden Kapitels immer noch einmal eine Zusammenfassung. Das Glossar ist umfangreich und die Literaturangaben mehr als ausreichend. Somit bekommt jeder, der noch mehr wissen möchte, auch gleich noch gute Literaturvorschläge. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben und habe den Kauf keine Sekunde bereut.
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Populärwissenschaftliche Bücher erfüllen die wichtige Aufgabe, Wissen aus Elfenbeintürmen nach draussen zu tragen. Und ihre besten Autoren schaffen es, Metaphern für abstrakte Vorstellungsbilder zu kreieren, unter denen sich auch der Laie etwas vorstellen kann. Doch zwischendurch tut es auch gut, sich intensiv mit einem Werk zu befassen, das auf Spekulatives verzichtet, mit Konjunktiven durchtränkt ist, auf Grenzüberschreitungen verzichtet und den nüchternen Alltag der Forscher zeigt. Zu dieser Gattung gehört das Buch von Christof Koch. Sein Lebenslauf ist in jeder Beziehung beeindruckend. Und aussergewöhnlich ist auch, dass der beigeisterte Läufer und Bergsteiger lange Jahre mit Francis Crick zusammenarbeitete. Der Nobelpreisträger und Mitentdecker der DNA-Struktur prägte die Arbeitsweise und die wissenschaftlichen Modelle von Koch massgeblich. Christof Koch schrieb über fünf Jahre an seinem Buch, was auch erklärt, weshalb es ein Vorwort von Francis Crick enthält, obwohl dieser 2004 starb. Gedacht sind die 448 Seiten vor allem für Studenten der Neuro- und Kognitionswissenschaften. Interessierten Laien empfehle ich die Lektüre ebenfalls, wenn sie nicht unter dem Zwang leiden, jedes Wort und jeden Zusammenhang begreifen zu müssen. Der Autor gibt sich grosse Mühe, sein geballtes Wissen so aufzubereiten, dass es an Bekanntes anknüpfen kann. Ausserdem bietet er Zusammenfassungen in vier Formen an: Wiederholungen des Wesentlichen nach jedem Kapitel, 10 Arbeitshypothesen zum Verständnis des Leib-Seele-Problems, ein fiktives Interview mit sich selbst und ein ausführliches Glossar.

Zu den Besonderheiten dieses Buches gehört, dass der Autor konsequent unterscheidet, was Vermutungen und was empirische Resultate sind. Daher verzichtet er auf die sonst üblichen Exkurse in philosophische Gebiete und streift auch die Welt der Gefühle nur am Rande. Christof Koch geht vom Ansatz aus, dass es mehr Sinn macht, sich auf die Erforschung der grundsätzlichen Strukturen und Funktionen zu beschränken. Und weil dies am ehesten beim visuellen System möglich ist, stehen Erkenntnisse über die Verarbeitung visueller Reize klar im Zentrum. Mir hat dieser Ansatz gefallen, weil er meine Lese- und Erwartungshaltung disziplinierte und mir in Erinnerung rief, wo das dünne Eis der Vermutungen beginnt und vorschnelle Schlüsse in Sackgassen münden könnten. Und wenn Christof Koch die Philosophen an ihre dürftige Erfolgsbilanz bei der Beantwortung von Fragen über die natürliche Welt erinnert, so macht er dies ohne jede Polemik.

Mein Fazit: Eine wissenschaftliche Bestandesaufnahme dessen, was wir heute über das Bewusstsein empirisch wissen. Der Autor hat unter Fachkollegen einen hervorragenden Ruf, arbeitete jahrelang mit Francis Crick zusammen und investierte viel Zeit, sein Wissen auch interessierten Laien zugänglich zu machen. Dem Lob von Eric Kandel, das sei eine hervorragende Einführung in die moderne Erforschung der Biologie des Bewusstseins, kann ich mich nur anschliessen.
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am 18. Oktober 2006
Christof Koch ist einer der bekanntesten Neurowissenschaftler unserer Zeit. Er schreibt im anglikanischen Stil, d.h. er legt einen gut lesbaren Fließtext vor, der eine entspanntes Lesen ermöglicht, ohne allerdings dabei die inhaltliche Tiefe missen zu lassen (auch zu erkennen an den zahlreichen weiterführenden Fußnoten). Koch hat somit das erste echte Standardwerk zur Neurowissenschaft für Leien erstellt. Daher ist dieses Buch für jeden, der sich für die Thematik Bewusstsein/Hirnforschung interessiert, extrem empfehlenswert.

Dieses Buch eigenet sich besonders gut für den Einstieg in die Thematik. Einziger Minuspunkt: Der hohe Preis der gebundenen Ausgabe.
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am 12. Dezember 2005
Gleich vorweg: zum Inhalt kann ich nicht viel sagen. Allerdings war ich von dieser lächerlichen Gestalt im Klappentext so abgestossen, dass ich das Buch gleich wieder zurückgeschickt habe.
Es ist nicht zu fassen: Die Wissenschaft ist ein Sammelbecken von peinlichen Profilneurotikern.
Koch lässt sich für den Klappentext als Freeclimber ablichten; was soll das?
44 Kommentare| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden