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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
6
5,0 von 5 Sternen
Eine kurze Geschichte der Genetik
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 27. Juni 2016
Ein überragendes Buch, von einem Fachmann für jene geschrieben, die entweder Laien in der Materie oder, wie ich, Liebhaber, wenngleich sehr überzeugte Liebhaber, eines Thema sind, dass viele unnötigerweise aufregt. Hier trifft der Leser auf eine allgemeine Aufklärung der Genetik, die jenes ins rechte Licht rückt, das von gewissenlosen Intellektuellen, Medien und Politiker verfälscht und zwecks nicht öffentlich zugegebener Ziele als Schreckensgespenst benutzt wird.
Genetik ist der Grundstein des Lebens selbst, und als solches unentrinnbar und unvermeidbar. Genetik ist ständig in uns und damit sollten wir uns, auch jene die es nicht möchten, abfinden. Es wurde als unerwartetes Hauptprodukt der Mühen und Anstrengungen eines obskuren deutsch-tschechischen Mönchs entdeckt, der, da es im Kloster wenig zu tun gab und er Darwins „Entstehung der Arten“ gelesen hatte, sich entschloss, im Klostergarten, in einer abisolierten Hecke, die Antwort auf seine Fragen zu finden, warum es lange und kurze, grüne und gelbe, glatte und runzlige Erbsenpflanzen gibt, und die Ergebnisse seiner achtjährigen Forschung in einen nicht weniger obskuren Journal über Naturgeschichte veröffentlichte, wo sie erst nach seinem Tode von drei Wissenschaftlern entdeckt wurde, die sich des Mönchs Mendels gleiche Fragen gestellt hatten, und nicht wenig überrascht waren, als sie dessen Ergebnisse lasen.
Die Genetik hat schon längst unzählige Beweise erbracht, dass unsere Lebensbedingungen nicht jenen der niederen Arten entsprechen, sondern, eben, denen entgegengesetzt sind. Dennoch leben wir noch immer in einer Gesellschaftsform die, da sie keineswegs weder unserem Charakter noch unseren Bedingungen angehört, nichts anderes als eine dem automatischen Evolutionsprozess bedingten Übernahme eines Gesellschaftsverhaltens entspricht, der allgemein als Kollektivismus bezeichnet wird, eine Verhaltensweise die den niederen Arten aber nicht uns eigen ist. Diese uns entgegen stehende Gesellschaftsform, wird von Grünen, Religiösen und weiteren linken Intellektuellen und Politikern (zu denen man auch die von den Linken gerne als Rechts bezeichneten, doch unverweigerlich dem linken Politikspektrum angehörenden Nazis, Faschisten, usw. zählen muss) aufrecht erhalten und ideologisch aufgezwungen, da sie für diese Eliten finanziellen und machthaberischen Nutzen bringt, wenngleich damit auch der Großteil der Bevölkerung zur Misere und Glücklosigkeit verdammt wird. Erst ab ca. 1620 begann sich eine dem Menschen gerechte Gesellschaftsform zu entwickeln, mittels einer Gruppe von zu jener Zeit in die späteren Vereinigten Staaten Amerikas ausgewanderten Pioniere.
Unter den unzähligen Vorteilen, welche die Erforschungen der Genetik ständig sowohl für die Ernährungsgüter, die Medizin und das allgemeine Lebens entwickeln, befindet sich auch eine weitere, überaus erwähnenswerte, welche die in der Bibel, dem Koran und weiteren Religionen die Frauen verwerfend und dem Manne untertan erklärend als völlig sinnlos und menschenfeindlich entlarvt. Beide Geschlechter sind schon von Natur aus und der Evolution entsprechend, völlig ebenbürtig. Nicht nur weil es ohne Frauen keine Nachkommen geben würde, sondern weil diese, genau wie die Männer auch, eine eigene Exklusivität haben, denn wenn auch bei der Nachkommenerzeugung nur der Mann als Entscheidungsträger des Geschlechts des Nachkommens zuständig ist (Der berühmte X-Y Faktor), so hat der weibliche Teil der Bevölkerung eine eigene, heutzutage noch wenig bekannt Besonderheit und Exklusivität, da nur Frauen den genetischen Produktionsplan, die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle, erzeugen und liefern können. Ohne diese Kraftzentralen wäre das Leben überhaupt nicht möglich. Demgemäß, ist es ein Frevel die Frauen als den Männern unterwürfig zu bezeichnen.
Das Wissen der Genetik und der Gentechnik erweitert unsere Kenntnisse über uns selbst und deshalb auch den Sinn, Zweck und Ziel unsereiner.
Dementsprechend ist dieses Buch eine überaus empfehlenswerte Einführung des Thema für alle und, ganz speziell, für unsere jüngeren Generationen, die ein wichtiges und nutzbringendes Betätigungsfeld benötigen.
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am 14. April 2014
In 28 Kapiteln – von Gregor Mendel bis zur Synthetischen Biologie – gibt Rolf Knippers, Emeritus für Molekulare Genetik der Universität Konstanz und Autor des Hochschullehrbuchs "Molekulare Genetik", einen glänzenden Einblick in die historische Entwicklung der wissenschaftlichen Genetik. Die Meilensteine auf dem Weg dieser vergleichsweise jungen Wissenschaft werden didaktisch hervorragend dargeboten und zeugen von der fachlichen Könnerschaft des Autors. Die den jeweiligen Kapiteln zugeordneten Literaturangaben erleichtern die tiefergehende Beschäftigung mit einzelnen Themen. Sinnvollerweise nehmen die unterschiedlichen Modellorganismen wie auch die zu ihrer Zeit jeweils innovativen technischen Entwicklungen, die den jeweiligen inhaltlichen Fortschritt erst ermöglichten, breiten Raum ein. Das Buch vermag den interessierten Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen. Eine kompaktere und gleichzeitig erhellendere Zusammenschau lässt sich derzeit wohl kaum finden. Die wohldosiert eingefügten und überaus anschaulichen Abbildungen tragen ihren Teil zur Qualität des Buches bei. Wissenschaftlicher Redlichkeit verpflichtet, mahnt der Autor wiederholt bei allzu spekulativen und überschießenden Interpretationen zur Zurückhaltung. Erfreulich ist auch, dass er sich im Blick auf die auch in der molekularen Gen- und Genomforschung ihr Unwesen treibende Effekthascherei und – schlimmer noch – Geldmacherei der Kritik nicht enthält.
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2016
…fasst Knippers in diesem Buch auf verständliche Weise zusammen. Denn erstaunlicherweise ist die Genetik nicht viel älter.
Es beginnt zwar mit Mendels Erbsenversuchen Mitte des 19. Jhdt. Die nimmt aber kaum jemand zur Kenntnis. Erst als Bateson im Jahr 1900 Mendels Abhandlung in die Hände bekam und die neue Wissenschaft „Genetik“ nannte, ging es richtig los. Vor allem die Fruchtfliegenexperiment Morgans (Nobelpreis 1933) an der Columbia N.Y. und am Caltech brachten große Vorschritte, nun war klar, dass die Chromosomen die Träger der Gene sind und das es dabei zum „cross-over-Austausch kam, sowie dass es mehrere Allele eines Gens gab, wobei die Augen der Fruchtfliege je nach Allel verschiedene Rot bis Rosa-Töne annahmen. Barbara McClintock konnte die Mais-Chromosomen identifizieren und Gen-Marker setzen, sodass die Gene den Chromosomen zugeordnet werden konnten. Muller entdeckte, dass es durch Radioaktivität zu Genmutationen kommt und erhielt dafür 1946 den Nobelpreis.
Muller war auch am dunklen Kapitel der Eugenik beteiligt. Auf Grund eugenischer Vorstellungen wurden in den USA 10.000de Menschen sterilisiert, bis Muller die Problematik des Ganzen erkannte. Er schickte dann seine eugenischen Pläne an Stalin, der sie aber verwarf, obwohl Muller ein glühender Kommunist war. Stalin hielt sich an die Lamarquistischen Forschungen von Lyssenko, die zwar nichts brachten, aber besser zur Ideologie der Sowjetunion passen.
Die Eugenik wurde von den Nazis in Deutschland begeistert aufgegriffen. Die Genetiker wurden dort für die Rassenhygiene eingespannt und verloren damit ihre führende Stellung in der Forschung. Nach 1945 kam die Eugenik in Verruf, taucht aber heute bei der künstlichen Befruchtung wieder auf.
Angeregt durch Sir Francis Galton kam es ab den 1920er Jahren zu gehäuften Zwillingsexperimenten, um die Natur-Nuture-Diskussion zu klären (Umwelt- oder Vererbungseinfluss?). Gemeinsamkeiten von eineiigen Zwillingen galten als vererbt, solche von zweieiigen als anerzogen. Jedoch waren die Ergebnisse oft nicht eindeutig, bzw sprachen von einer Ursachenverteilung von 60 zu 40 oder ähnlichem. Schließlich einigte man sich darauf, dass beides eine Rolle spielt.
Butenandt entdeckte 1940, dass jedes Gen für die Herstellung eines Enzyms zuständig ist, dass daher die Gene den Aufbau des Körpers über Enzyme steuern.
Delbrück und Luria arbeiteten an Bakteriophagen und entwickelten eine Formel für die Mutationsrate (Nobelpreis 1969)
In Cold Spring Harbor entwickelte sich die molekulare Genetik, die mit Bakterien arbeitete. Zwischen Bakterien können Chromosomenteile übertragen werden, von einem männlichen Spender- auf ein weibliches Empfänger-Chromosom. Dabei müssen die Bakterien in engem Kontakt stehen.
1953 entdeckten James Watson und Francis Crick die Doppelhelix-Struktur der DNA und erkannten, dass sich diese replizieren lässt, wenn immer nur A u T und G und C Wasserstoffbrücken bilden. Sie erhielten dafür 1962 den Nobelpreis. Crick entdeckte, dass der genetische Code sich in der Abfolge der Wasserstoffbrücken versteckt, in sogenannten Triplets (Dreifachabfolgen) Manchmal wird eine Aminosäure durch 2 oder 3 Triplets codiert, leere Triplets sind Punkte oder Aufrufungszeichen in der linguistischen Abfolge des Codes. Eine Gen-Sequenz wird durch das Start-Codon AUG und eines von drei Stopp-Codons eingegrenzt. Bei der Induktion wird ein Repressor-Gen deaktiviert, damit das gebrauchte Enzym produziert werden kann. McClintock entdeckte die Transposition, das Springen von beweglichen Genen, die Transposition steuert die Differenzierung von Zellen während ihrer Entwicklung (Nobelpreis 1983). Das Genom des Menschen besteht aus 46 Chromosomen mit 3 Milliarden Basenpaaren, die im Chromatin verpackt sind.
In den letzten Jahrzehnten nahm die Genetik einen rasanten Aufschwung. Es gibt die Gentechnik, genveränderte Pflanzen, Klonen und das Genom des Menschen und vieler Arten ist sequenziert.
Neueste Entwicklung ist die Epigenetik, die entscheidet, wie ein Gen ein oder ausgeschalten wird. Eineiige Zwillinge unterscheiden sich im Epigenom immer mehr, je älter sie werden. Ihre Fingerabdrücke sind ähnlich, aber nicht gleich. Biene und Bienenkönigin unterscheiden sich nur im Epigenom, das durch unterschiedliche Ernährung aktiv wird (Gelee Royal – Honig). Die Epigenetik bestimmt, dass die Umwelt der Eltern den Phänotyp der Nachkommen bestimmen kann. Damit taucht Lamarck wieder auf.
Insgesamt gibt dieses Buch eine gute Einführung in die Welt der Genetik, ist aber für den Anfänger schon zu komplex, um alle Zusammenhänge gleich verstehen zu können. Zum „Hineinschnüffeln“ eignet es sich aber gut. Für den Experten gibt es eine gute Zusammenfassung von 100 Jahren Geschichte der Genetik mit allen wichtigen Protagonisten.
Opelt, R: Autor von Die Kinder des Tantalus: Oder: Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen"
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am 26. März 2015
Für alle, die sich mit den Grundlagen der Genetik befassen, ist "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Knippers sehr empfehlenswert. Er gibt einen interessanten Überblick über die historischen Hintergründe zur Entwicklung der Genetik - von Mendel bis zur heutigen Gentechnik. Obwohl es sich um kein Lehrbuch handelt, vermittelt Knippers viel Wissen auf eine angenehme Art und Weise.
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am 13. Juni 2012
Ein Lesevergnügen für Jeden, der sich für das Spiel der Moleküle bei der Vererbung interessiert. Das Buch erzählt sachlich genau und spanned in der Sprache über die Wurzeln sowie die inneren Zusammenhänge der molekularbiologischen Entdeckungen des vorigen Jahrhunderts. Die anschauliche Darstellung der heutigen biologischen Arbeitsmethoden, als auch deren sensible Beschreibung ihrer Anwendungen mögen dazu beitragen, verbreitete Berührungsängste gegenüber der modernen Biologie abzubauen
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am 4. Januar 2013
Habe das Buch meinem Sohn (17 J.) gegeben und er findet es ist gut und interessant in "Geschichtenform" geschrieben. Er hätte sich ab und zu mehr wissenschaftlichen Tiefgang gewünscht.
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