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am 23. Oktober 2004
Für Medizinstudenten ist Biochemie meist eine Qual. Auch für mich. Nachdem ich mir nach und nach den "kleinen" Löffler, den Horn und auch den Kreutzig zugelegt hatte, um irgendwie den Durchblick zu bekommen UND die Übersicht zu behalten, bin ich nun beim Müller-Esterl gelandet: Genial.
Schön bunt, schön geschrieben, klares Layout, klare Sprache, super Format.
Ich gebe 5 Sterne für Medizinstudenten-Ansprüche, mit dem Hinweis, dass ich noch nicht alle Kapitel durch hab. Aber das, was ich bisher gelesen habe, hatte alles "Hand und Fuß". Oft stand mehr drin als im Löffler, klarer als im Horn und trotzdem übersichtlicher als im Kreutzig. Und das zu einem echt fairen Preis.
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am 19. Oktober 2007
Biochemie, von Werner Müller Esterl, gehört zu den wenigen Büchern, die ich jederzeit ohne Bedenken erneut kaufen würde, obwohl es von keinem meiner Professoren je empfohlen wurde. Es war der einzige Lichtblick in meiner Vordiplomszeit, der mir geholfen hat, in all der ausschweifenden Fachliteratur den roten Faden nicht zu verlieren. Die wichtigsten Themen der Biochemie werden ausführlich behandelt, ohne sich mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Nebenbei ist es auch eine hervorragende Lektüre für Grundlagen der Genetik, Zellbiologie und Molekularbiologie. Das Buch ist locker, leichtverständlich und dennoch präzise geschrieben und ein didaktisches Meisterwerk, besonders was die Enzymkinetik betrifft. Für Detailwissen kann man sich Bücher aus der Bibliothek leihen, aber den Werner-Müller Esterl muss man einfach zu Hause haben!
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am 26. September 2008
Ich kann die Begeisterung über dieses Buch nicht teilen. Als Frankfurter Student und mit Müller Esterl auch als Dozent in den Vorlesungen war das Buch aber leider Pflicht für uns. Nicht offiziell aber für die Prüfungen aus Erfahrungen auf jeden Fall.

Das Buch selbst gefällt durch sein übersichtliches Layout und gute Gliederung. Die Grafiken variieren von der Qualität und Übersichtlichkeit stark. Oftmals reihen sich extreme Details in einem Kapitel aneinander, so daß man schnell das Verständnis und den Durchblick verliert.

Ich hatte das "Glück" das nicht verstandenen in Löffler und Horn nachlesen zu können. Viele Kapitel, z.B. Blutsystem ist im Horn viel ausführlicher und anschaulicher.

Hätte man sich nicht gut auf die Uni internen Prüfungen damit vorbereiten können- die Wahl wäre sicherlich auf den Löffler oder besonders den Horn gefallen.
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am 17. November 2012
Ich habe mir dieses Buch gebraucht gekauft, weil ich es für mein Medizinstudium brauchte. Zuvor hatte ich bereits einen Stryer sowie eine alte Ausgabe des Müller-Esterl.
In der neuen Ausgabe sind zwar die Grafiken z.T. verbessert, allerdings sind viele wichtige und für das Studium relevante Themen weggelassen worden, so z.B. die verschiedenen Transcriptionsmechanismen bei Bakterien. Das Theme Immunologie wird sehr schlecht und oberflächlich behandelt, viele Informationen fehlen und es ist hier in jeden Fall ein Zweitlehrbuch erforderlich.
Die Beschreibungen der anderen Themen sind oft gut gelungen, an wenigen Stellen jedoch etwas konfus und unübersichtlich.
Das Buch ist für Leute zu empfehlen, die sich einen Überblick über die Biochemie verschaffen wollen, allerdings sind bei Gebrauch für's Studium zusätzliche Recherche bzw. Bücher angebracht, da dieses Buch allein beim besten Willen nicht aussreicht.
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am 25. April 2007
Wenn ich mich an Werner Müller-Esterl erinnere, taucht immer ein bestimmtes Bild auf: Ein Mann mit Bart sitzt in in einem Büro im Mainzer Institut für Pathobiochemie, hoch oben, die Sonne fällt auf seinen Schreibtisch und er schreibt und zeichnet. Ich war Postdok bei Müller-Esterl und vermutlich hat er damals schon, es ist zwölf Jahre her, für seine Biochemie gearbeitet. Denn dies ist ein gewaltiges Werk: 656 Seiten, auf jeder mindestens eine Abbildung, meistens aber zwei, roter Umschlag, 2 Kilogramm schwer - man kann damit ohne weiteres eine Laborratte erschlagen. Der erste Eindruck beim Blättern: Alles schön bunt hier. Viele Abbildungen entstammen dem Computer, doch sind sie mit Liebe gezeichnet. Bei anderen war ein Profi am Werk und zwar einer, der anderen Profis, die für den "Stryer Biochemie" oder Bruce Alberts' "Molekularbiologie der Zelle" arbeiteten, durchaus das Wasser reichen kann - aber vermutlich nicht tut.

Des Autors Sinn für Poesie

Thematisch ist das Buch kreisförmig aufgebaut. Es beginnt mit Teil I, der Erklärung der Grundstoffe des Lebens: Wasser, Zucker, Fette, Aminosäuren, Proteine usw., Teil II Struktur und Funk-tion von Proteinen, Teil III Speicherung und Ausprägung von Erbinformation, Teil IV Signaltransduktion an Membranen und Teil V Energieumwandlung und Biosynthese - womit wir wieder bei den Grundstoffen des Lebens sind. Der Kreis ist geschlossen und das war Absicht: Müller-Esterl hat eine poetische Ader. Ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit ihm über Goethe, oder war es Edgar Allan Poe? Ich hatte einen Counterausdruck mit 45Ca-Daten in der einen und den Träger mit den Szinti-Vials in der anderen Hand und konnte mich nicht konzentrieren.

Des Autors Sinn für Poesie belegt auch die literarische Wortwahl. So spricht er bei Membranproteinen von "Einspännern" und "Mehrspännern", der Leser stößt auf seltene Worte wie "verzurren" oder "trefflich" und auf bildhafte Ausdrücke wie "rollen am Endothel entlang" oder "Gramicidin löchert Bakterien". Ja, er ist ein Dichter, aber das habe ich, glaube ich, schon gesagt.

Wir waren beim Aufbau der "Biochemie". Die Überschriften haben Merksatzcharakter wie es bei Lehrbüchern inzwischen gute Sitte ist. Schlüsselbegriffe wie "Säure-Base-Katalyse", "Chromatinfaser" oder "Genregulatoren" hebt der Text im Fettdruck hervor. Zentrale Aussagen wiederum wurden kursiv gedruckt, zum Beispiel: Ebenso wie die spannungsgesteuerten Kanäle durchlaufen auch ligandengesteuerte Rezeptoren einen gerichteten Zyklus von Konformationen. 15 Tafeln geben eine Übersicht über die wichtigsten Biomoleküle; Exkurse führen ein in molekulare Strukturen, zellbiologische Phänomene, pathologische Prozesse oder molekularbiologische Methoden. Schließlich gibt es eine begleitende Internetseite und 1800 Links.

Müller-Esterl will begeistern

Man merkt, Müller-Esterl ging es nicht nur darum ein Buch zu schreiben, er hatte auch pädagogischen Ehrgeiz. Er will, dass der Leser versteht, dass ihm das Thema eingeht, ja dass es ihn begeistert. Ob Müller-Esterl das bei Medizinstudenten gelingt, kann ich nicht sagen, einen Medizinstudenten für Biochemie zu begeistern, das ist wie einen Ochsen an Kaviar zu gewöhnen, aber bei mir hat er Erfolg gehabt. Ich fand das Buch leicht lesbar, streckenweise sogar spannend.

Einem kann ich jedoch nicht zustimmen: Es ist nicht "Biochemie in a nutshell" wie Günter Blobel im Vorwort behauptet. Im Vergleich zum Maß aller Dinge, dem Stryer (1153 etwas größere Seiten), ist Müller-Esterls "Biochemie" zwar nur halb so schwer, aber sie paßt in keine Hasel- und keine Walnußschale. Sie müssen schon eine Kokosnuss nehmen und kräftig pressen. Zudem es ist die erste Auflage und Lehrbücher haben wie Menschen die Neigung, mit dem Alter dicker zu werden. Hatte nicht die 4. Auflage des Stryer zum Beispiel noch ein ähnliches Volumen wie Müller-Esterls "Biochemie"? Ich fürchte, schon für die 2. Auflage der "Biochemie" wird es im irdischen Pflanzenreich keine Nuss geben, in deren Schale sie hineinpassen würde.

Abbildungen mit Comic-Charakter

Bei den Bildern verwendet Müller-Esterl - etwas ungewöhnlich - Sprechblasen. Das gibt den Bildern Komikcharakter und führt den Leser gelegentlich in die Irre wie bei Abb. 37.17 (mitochondriale ATP-Synthase; siehe links): Der unbedarfte Leser meint beim ersten Hinschauen, mit F1 wäre die e-Einheit gemeint. Erst nach längerem Rätseln kommt er darauf, dass damit der ganze obere Teil (ohne OSCP) gemeint ist. Für aufgeregte Medizinstudenten vor einer Prüfung ist das, meiner Erfahrung nach, ein Grund, sich aus dem Fenster zu stürzen. Überhaupt können die Sprechblasen einen Comicleser verunsichern: Ein solcher meint vermutlich, die DNA oder das Protein redeten, wo doch im Gegenteil der Autor etwas bezeichnet. Gelegentlich unterlief dem Autor eine unglückliche Formulierung, zum Beispiel: Das menschliche Genom birgt etwa 30.000 Gene. Die Proteinvielfalt ist also enorm, die geschätzte Zeitspanne hingegen, in der das Leben auf der Erde entstand, mit wenigen Milliarden Jahren vergleichsweise kurz. Hier vergleicht er Äpfel mit Birnen - 30 000 Gene mit Milliarden Jahren - und wieso sind ein paar Milliarden Jahre vergleichsweise kurz? Oder: Prinzipiell versetzt uns die Kenntnis der kompletten Genome von Mensch, Ratte und Maus erstmals in die Lage, eine ganzheitliche Sicht der zugehörigen Proteome zu erlangen. Abgesehen davon, dass ich auf das Wort "ganzheitlich" allergisch reagiere, ist das missverständlich. Vom Genom allein erlangt man keine Sicht aufs Proteom und schon gar keine "ganzheitliche".

Aber welche Erstauflage hat keine Fehler? Auch die Erstauflage meines Biochemie-Buches hatte deren einige und sie war mit 99 Seiten wesentlich kürzer als Müller-Esterls "Biochemie".

Hinter dem Buch steckt eine gewaltige Arbeitsleistung, der sich in den letzten Jahrzehnten kein deutscher Professor unterzogen hat. Die meisten begnügen sich, wenn sie sich überhaupt aufs Lehrbuchschreiben einlassen, mit der Übersetzung erprobter amerikanischer Werke. Wobei die Übersetzung zur Hauptsache von Mitarbeitern geleistet wird. Werner Müller-Esterl hat etwas eigenes geschaffen. Es ist gut geraten, er kann stolz darauf sein. Und wenn ich hier gelegentlich ausfallend geworden bin, glauben Sie mir: Das war der Neid, der pure Neid.
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am 3. Juni 2007
Das Buch von Werner Müller-Esterl ist Medizinern nur bedingt zu empfehlen. Im Grunde steht das auch schon auf dem Klappentext, dort heisst es "die Inhalte des Gegenstandskatalogs für Mediziner sind in diesem Buch fast vollständig abgedeckt". Immer wieder bemerkt man beim Lernen Lücken, in Prüfungen begegnet man immer wieder Fragen, die sich mit diesem Buch schlicht nicht beantworten lassen. Man könnte auch sagen, das Buch deckt den Gegestandskatalog einfach NICHT ab, das halte ich für realistischer als die Formulierung "fast vollständig". Etwa fehlen im Kapitel über das Immunsystem die natürlichen Killerzellen vollständig, noch Lückenhafter sind die Hormone dargestellt. An anderer stelle geht das Buch-jedenfalls für Mediziner- unnötig in die Tiefe. Wer als Mediziner ein Buch von vergleichbarem Umfang haben möchte, das noch dazu den gesamten Gegenstandskatalog abdeckt und daher besser geeignet ist, sollte sich den Horn vom Thieme-Verlag zulegen. Dort werden auf den etwa 600 Seiten alle wesentlichen Themen besprochen, zudem besser verständlich und für weniger Geld.
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am 2. Juli 2007
Hinter "Biochemie. Eine Einführung für Mediziner und Naturwissenschaftler." verbirgt sich ein interessant zu lesendes, gut durchdachtes und sehr ausführlich bebildertes Lehrbuch der allgemeinen Biochemie. Auf besonderes Interesse dürfte das Buch bei jenen Studenten stoßen, die Biochemie im Nebenfach studieren und nicht mit der Pflanzenbiochemie in Kontakt kommen. Diese nämlich wird großteils ausgeklammert: Photosynthese und Co. wird man in dem Buch vergeblich suchen. Dafür bietet das Buch einen soliden Überblick über die Biochemie des Menschen und kann auf diesen Gebieten oftmals in puncto Ausführlichkeit mit den "großen" Lehrbüchern der Biochemie mithalten.

Eine große Stärke des Buches liegt in den zahlreichen Abbildungen, die es zwar sehr bunt aussehen lassen, mir aber beim Lernen stets hilfreich waren. Auch Anfänger auf dem Gebiet der Biochemie werden von dem Buch profitieren, da auf eine leichtverständliche Einleitung und gut verständlichen Schreibstil Wert gelegt wurde.
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am 11. Juni 2007
Das Buch von Prof. Müller-Esterl und Mitarbeitern gibt einen guten Überblick über die Grundlagen und Verästelungen der modernen Biochemie. Dieses "Rüstzeug" befähigt und macht Lust weiterführende wissenschaftliche Fachlieratur zu lesen. Der Stoff ist durch aufwendige und didaktisch gefeilte Abbildungen leicht zugänglich und ermöglicht ein Grundverständnis, das allem weiteren Arbeiten in den Naturwissenschaften vorrausgehen muß. Kurze Exkurse zu praktischen Bedeutungen verweisen auf diese Praxis der Biochemie und lassen so den Leser nie allein mit trockenen Fakten, seien sie für sich auch noch so interessant.

Die Balance zwischen Text und Bebilderung, zwischen allzu weitgehender Vereinfachung und Überfrachtung mit Detailwissen (das sich aufgrund des schnellen Fortschreitens, zumindest in einigen Teilen der Biochemie, so schnell überholt, das man geneigt ist sich dieses besser aus Fachartikeln anzueignen) ist gelungen.

Dr. Bernhard Lindenthal, Berlin
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am 13. Juli 2013
Es ist schon eine große Herausforderung, ein halbwegs handliches und kompaktes Lehrbuch über das schier unerschöpfliche Thema „Biochemie“ zu schreiben. Diese Aufgabe gelingt nur Autoren, die das Fach seit etlichen Jahren mit Leib und Seele in der Lehre vertreten. Und dann auch nur denjenigen, die sich (selbst-)kritisch fragen, welche didaktischen Konzepte geeignet sind, den Stoff mehr oder weniger an der Biochemie interessierten Studen-tinnen und Studenten schmackhaft zu machen.
Und so begibt sich die Leserin/der Leser zusammen mit dem Autor und den Co-Autoren auf eine Rundreise durch das Reich der Biochemie. Die Reise beginnt mit Chemie: Ohne Kenntnis einiger chemischer Grundprinzipien kann man letztlich auch die Bio-Chemie nicht verstehen. Aber keine Angst: Auch Schmalspur-Chemiker werden hier nicht mit zuviel Detailwissen vor den Kopf gestoßen.
Sehr schnell werden dann die Biomoleküle vorgestellt und kurze Zeit später befindet man sich schon mitten in einer Zelle.
Damit ist erst einmal die Basis gelegt und Zeit für eine ganz kurze Verschnaufpause, bevor es im zweiten Teil an die Proteine geht. Wie wichtig diese Moleküle sind, sieht man schon an der unglaubichen Zahl 1022 – so viele unterschiedliche Proteine sind im menschlichen Körper zu finden! Und die Proteine, deren Struktur und Funktion in Teil II besprochen werden, begleiten uns auch weiterhin auf unserer Reise durch die Speicherung und Ausprägung von Erbinformation in Teil III, vorbei an den Prinzipien der Signaltransduktion und zellulären Funktion in Teil IV bis hin zum Teil V über die Energieumwandlung und Biosynthese.
Damit sind wir dann auch am Ende der Rundreise angekommen. Wie so oft auf Reisen: Die Zeit vergeht wie im Flug und es wird einem nie langweilig! Nicht zuletzt auch wegen der kleinen, immer wieder angebotenen Exkurse, die die Leser in thematisch passende medizinische oder molekularbiologische Fragestellungen entführen.
Außerdem verläuft diese Reise in optisch durchaus ansprechendem Gebiet, sind doch die Abbildungen didaktisch sehr gut aufgearbeitet, weder zu überladen noch zu stark vereinfacht und gut platziert.
Obwohl sehr viele Querverweise den geradlinigen Reiseverlauf des ein oder anderen Lesers etwas durcheinan¬der bringen können, sind sie – ebenso wie die kleinen Computermäuse, die auf eine Link-Sammlung auf der Verlags-Homepage verweisen – sehr dezent in den Textfluss integriert.
Am Ende dieser spannenden und auch unterhaltsamen Rundreise durch die Biochemie ist man auf jeden Fall sehr gut und umfassend in den Stoff „eingeführt“ und hat höchstens als besonders Interessierter das Bedürfnis, das ein oder andere nochmal im „Stryer“ oder „Lehninger“ nachzulesen.
Fazit: Ein für alle Studierenden der Medizin und anderer Naturwissenschaften rundum empfehlenswertes Buch.
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am 21. Januar 2007
Ich finde dieses Buch ist eine sehr gelungene Einführung in die Biochemie. Die einzelnen Kapitel sind logisch aufeinander aufgebaut und gut geschrieben. Auch komplexe biochemische Vorgänge scheinen gar nicht mehr so kompliziert zu sein, da der Leser nicht mit unnötig vielen Details 'zugeschüttet' wird (gerade im Kapitel über Stoffwechsel). Die übersichtlichen und farbenfrohen Abbildungen stellen die jeweils behandelten Themen im Gesamtzusammenhang verständlich dar. Solche Übersichten habe ich mir beim Durcharbeiten anderer Bücher schon häufiger gewünscht! Da das Buch mit dem Gegenstandskatalog für Mediziner abgeglichen wurde, findet man hier so gut wie alle relevanten Inhalte für die Biochemie-Prüfungen. Wer noch mehr wissen will, findet interessante Infos in den 'Exkursionen'. Auffallend ist, dass der Stoffwechsel erst im letzten Kapitel drankommt und die Signaltransduktion dagegen vorher ausführlicher behandelt wird. Dieses macht es wesentlich einfacher, die Vorgänge zu verstehen, die an der Regulation des Stoffwechsels beteiligt sind. Wer anschließend sein Wissen vertiefen will, kann auf die ausführlicheren Biochemie-Bücher zurückgreifen.

Alles in allem ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen und eine echte Alternative zum Löffler (der, nebenbei bemerkt, trotz mehrerer Auflagen noch viele Fehler enthält...' Im Müller-Esterl habe ich dagegen noch keine gefunden!).

Ich bin durchweg zufrieden mit dem Kauf!
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