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am 20. Oktober 2008
Wen die Ursachen für die Entstehung von Leben interessieren, was Leben eigentlich ist und wie die Mechanismen der Evolution funktionieren, wird kein besseres Buch finden.
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am 9. November 2006
Ich war von dem Buch absolut enttäuscht, hatte aber auch viel erwartet. Ich habe mir das Buch sowohl auf Empfehlung meiner Biologielehrerin, als auch nach Begutachtung der Amazonrezensionen gekauft. Dawkins weist zwar zu Beginn des Buches darauf hin, dass er versucht drei unterschiedliche Lesertypen zu erreichen (Laie, Vorgebildeter, Biologe), aber dieses Buch beweist, dass dies, alle zufriedenstelend, nicht möglich ist. Ich selbst ordne mich der Gruppe der Vorgebildeten zu und fand das Buch absolut unwissenschaftlich und an vielen Stellen polemisch. Die Thesen mögen zwar ab und zu sehr interessant sein, aber es war für mich oft ein hartes Stück Überwindung von These zu These durchzuhalten und weiter zu lesen. Das Buch hat seine Längen und war für mich eine große Enttäuschung.

Mein Fazit: langweilig, nicht lesenswert
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am 7. September 1999
Wir sind alle Roboter, blind programmiert zur Erhaltung der selbstsüchtigen Moleküle, die Gene genannt werden. Ein sehr provokantes Buch. Es liest sich wie ein SF-Roman, ist aber keine Science-Fiction, sonder reine Wissenschaft und Tatsache.
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am 2. September 2004
Positive Kundenbewertungen kommen zustande, wenn die Leistung die Erwartungen (über-)treffen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten - entweder ich hatte falsche Erwartungen an das Buch oder alle anderen Rezensenten. Gehen wir mal von ersterem Falle aus.
M.E. verwendet Dawkins uralte bekannte Konzepte aus Biologie-fremden und -verwandten Disziplinen (insbesondere der Volkswirtschaft und der Spieltheorie) und wendet sie auf die Evolution an.
Schon ist was Neues entdeckt.
Stimmt auch (wahrscheinlich) - aber ist UNGLAUBLICH langweilig. Insbesondere, wenn man durch DNA (D=Douglas) auf Dawkins aufmerksam geworden ist, erwartet man etwas vollkommen anderes. Die (durchaus interessanten) Kernthesen seines Buches lassen sich auf 2 Seiten zusammen fassen. Maximal. Das wars dann aber auch. Keine weitere Seite. Bitte.
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am 9. Juli 2008
Dawkins writes that "the argument of this book is that we, and all other animals, are machines created by our genes" (p.xxi) and that "We are survival machines - robot vehicles blindly programmed to preserve the selfish molecules known as genes" (p.xxi). Yet, according to him, this book "is not science fiction; it is science" (p.xxi)!

Dawkins contrives to overlook the twin discoveries that:
1. the observable traits of organisms are mostly conditioned by the interactions of many genes;
2. most genes have multiple effects on many of these traits.

Dawkins transfers characteristics with which he is familiar from human behaviour on the macro-level to the inanimate components, "genes", of which we are physically constructed. He then proceeds to argue that these impersonal entities, which he imagines to possess characteristically human traits, infallibly generate the same unpleasant traits in human behaviour on the macro-level. So he writes: "The gene is the basic unit of selfishness" (p.36).

The absurdity is evident in that genes or other nonconscious entities cannot be either selfish or unselfish. They cannot "compete" against anything or "choose" anything.

If Dawkins were right, what would be the point of declaring, as he does: "Let us try to *teach* generosity and altruism, because we are born selfish" (p.3)? For if we really were machines, as he believes, even these very concepts would be meaningless to us. And certainly his oratory could have no effect whatever on our actual behaviour.

In fact genes do not force us to behave in any particular way. Neither can they possess the ability to direct or to comprehend all that is required to adopt a course of either heartless selfishness or heartfelt, sacrificial compassion.
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am 25. April 2001
Dawkins verspricht anfangs viel, hält jedoch wenig. Leider unternehmen die meisten Soziobiologen kaum mehr als eine Neuauflage des altbekannten Sozialdarwinismus, d.h. von simplizistischen, reduktionistischen und dadurch meist falschen Erklärungsversuchen der sozialen Welt des Menschen. Ungleich Besseres findet man hingegen etwa bei Steven Rose. Besonders ärgerlich empfand ich die Mem-Gedanken. Da versucht ein Biologe, alten Wein in neue Schläuche zu gießen. Meme sind Ideen und nichts weiter, aber unter dieser Prämisse würde sich nur noch mehr die Schwäche der Argumentation zeigen. Schließlich ist die mal metaphorisch, mal ernst gemeinte Verwendung des "egoistischen" Gens schlichtweg unsinnig. Biologie funktioniert so genau eben nicht.
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am 3. Februar 2009
Das Buch ist überholt, links wie rechts. Dass sich soziale Erfahrungen direkt im Erbmaterial niederschlagen und sogar vererben, konnten weder Darwin noch Dawkins wissen. Das stand ja auch bisher nicht im Lehrbuch der Genetik. Lamarckismus galt seit Darwin als verpönt und Aussagen aus der Bibel, wonach sich die Sünden der Väter bis in die nachfolgenden Generationen auswirken, betrachtete man als Mythen. Doch jetzt scheint es gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis zu sein, wenn man den neuesten Meldungen glauben kann.
Als erstes gelang diese bahnbrechende Erkenntnis der Vererbbarkeit erworbener, nicht zufälliger Eigenschaften der Biologin Emma Whitelaw am Queensland Institue fo Medical Research. Der Spiegel" zitiert die israelische Biologin Eva Jablonka: Der ganze Diskurs über Vererbung und Evolution wird sich ändern. Das ist das Ende der Theorie vom egoistischen Gen". Bis vor kurzem galten Behauptungen, dass Anpassungen eines Organismus an die Umwelt auf die Nachkommen übergingen, als wissenschaftliche Häresie. Sie widersprachen dem herrschenden Verständnis der Evolutionstheorie. Demnach sind es zufällige Änderungen im Erbgut (Mutationen), die Lebewesen im Kampf ums Dasein einen Überlebensvorteil verschaffen und es ihnen ermöglichen sich erfolgreich fortzupflanzen."
Dawkins hat hier wohl einen Schnellschuss und Irrläufer fabriziert, den er dringend überarbeiten müsste. Das gilt für all seine anderen Bücher ebenso. Sie sind entwertet. Das Gespanntsein mit welcher Zusatztheorie er versucht seinen Irrtum wegzudiskutieren, hält sich in Grenzen.
Die Luft für Evolutionisten wird immer dünner. Die Entdeckungen der Epigenetiker sind ein Beispiel für eine wissenschaftstheoretische Binsenweisheit, die in einer breiten Öffentlichkeit nicht oft zur Kenntnis genommen wird: Wissenschaftliche Erkenntnis, hier die Evolutionstheorie, ist vorläufige Erkenntnis! Wobei noch zu klären wäre, ob es sich bei der Evolutionstheorie nicht eher um eine Weltanschauung handelt.
Das Es ist erwiesen!", das man sehr schnell sagt, bedeutet nicht immer die Wahrheit! Auch bei Dawkins voreiligen Schlüssen zum egoistischen Gen" handelt es sich um so eine Möchtegern-Erkenntnis, die sich im Lichte ernsthafter Forschung nun als Irrtum herausstellt. Gleich mehrere evolutionistische Dogmen gehen durch die neuen Forschungen im Bereich der Genetik sang und klanglos unter. Auch der Spiegel" scheint das so zu sehen, da es geradezu ein Dogma der Biologie" schien, dass nur zufällige Mutationen der DNS neue Merkmale in nachfolgenden Generationen hervorrufen können." Also nicht das Zufällige, sonder das dafür Bestimmte verändert das Erbmaterial des Menschen, konkret: der freie Wille des Menschen, der ihn dieses oder jenes tun lässt und so auf seinen Körper bis in das Genmaterial hinein einwirkt. Das hat sicherlich seine Grenzen, aber offenbar hat der Mensch mehr Verantwortung für sich und andere als denen, die tun was sie wollen, lieb sein kann! Die nicht sehr respektvolle Behauptung mancher atheistischer Evolutionstheoretiker, so wie Dawkins, dass es sich bei der menschlichen Erbmasse um die eher minderwertigen Reste langer Evolutionsabläufe handelt, fällt irgendwie unsanft auf sie zurück. Nicht das Erbmaterial ist Müll, es könnte aber ratsam sein, dass etliche Regalmeter evolutionsbiologischer Puplikationen zu entrümpeln sind. Sie haben eine wundersame Evolution mitgemacht, von anerkannter" Fachliteratur zu Altpapier.
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