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am 11. Mai 2010
Es liegt in der Natur der Sache, dass eine kompakte Darstellungform immer auch thematische Beschränkung verlangt. Deshalb sei der potentielle Leser des vorliegenden Büchleins gleich vorneweg gewarnt: Das Buch beschreibt nicht die Thematik Usability mit ihren mannigfachen Verzweigungen an und für sich, und es spart Themen wie Accessibility, Interface Design, Web Usability und Security bewusst aus. Und das nicht, weil den Autoren die bedeutung solcher Themen nicht bewusst wäre - sie weisen in einem Anhang explizit auf die ausgelassenen Themen hin und geben Hinweise für die weitere Lektüre. Es geht den Autoren vielmehr um 'Usability Engineering'. Darunter verstehen sie die Prozesse und die Prozesschritte, die in Projekten erst zu Anforderungen, dann zu Lösungen und schliesslich zu deren Verifikation führen. Dabei bleiben die Autoren meist auf der prinzipiellen Ebene. Doch ist Detaillierung auch nicht das Ziel des Buchs: Vielmehr geht es darum, den Prozess, der zu guter Usability führt, sowie die in diesem Prozess verwendeten Techniken zu beschreiben und diese in der Projektabwicklung zu verankern. Dieser Verankerung sind die ersten beiden Kapitel gewidmet. Der pragmatische Inhalt des Buchs ist der Abriss der wichtigsten Usability Methoden. Ein Kapitel über Planung verortet die Thematik im aus Sicht der Projektleitung. Ein Ausblick auf unternehmensstrategische Aspekte erweitert den Horizont der Thematik über die Projektebene hinaus.

Das Buch wendet sich vor allem an Leser, für die Usability ein wichtiger Faktor darstellt. Zielpublikum sind damit vor allem Requirements-Engineers oder allgemeiner alle, die mit fachlichen Anforderungen befasst sind. Gerade in der fachlichen Analyse (und damit am Ausgangspunkt eines Projektes) geht oft vergessen, dass neben den heren Konzepten vor allem die Arbeitsweise der Benutzer entscheidend dafür ist, wie Fachlichkeit abzubilden ist. Zu oft wird der Benutzer gerade hinsichtlich seiner Kompetenz unterschätzt, und Ergebnis sind über- oder unterdimensionierte Systeme, die dem Sachverstand der sie bedienenden nicht gerecht werden. Aber auch Architekten lesen dieses Buch mit Gewinn, denn für sie ist Usability eine Grundlage, Systeme zu konzipieren. Projektleiter können das Buch nutzen, um sich eine schnelle Übersicht über einen Aspekt zu verschaffen, der ihre Planung beeinflussen muss.

Ein rundum empfehlenswerter Schnelleinstieg in die Thematik Usability aus der Sicht der Projektdurchführung. Ein Vademcum als Leitfaden zur Orientierung im Alltagsgeschäft für alle, die in dieser Sache unterwegs sind.
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am 27. Juni 2007
Man kann natürlich ein 1000-seitiges Werk über Usability Engineering schreiben und einen eigenen Entwicklungsprozess dazu definieren. Dieses Buch geht einen ganz anderen, pragmatischen Weg: knapp und übersichtlich werden die wichtigsten Usability-Methoden beschreiben und miteinander verglichen. Und jetzt das Wesentliche: Usability Engineering wird nicht unabhängig vom restlichen Software-Prozess beschrieben, vielmehr propagieren die beiden Autoren, dass Usability Engineering in die bestehenden Software Prozesse integriert wird und geben auch praktische Tips dazu.

Man spürt, dass bei den Autoren viel praktische Erfahrung vorhanden ist. Sehr wertvoll auch: Die Methoden des Usability Engineering werden in Bezug gesetzt zu bekannten Methoden im Software Engineering.

Das Buch aus der kompakt-Reihe" richtet sich eher an Personen, die schon erste Erfahrungen mit Software und Software Prozessen haben.
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am 9. März 2008
Usability Engineering kompakt bietet dem interessierten Softwareentwickler eine perfekte Möglichkeit, sich einen Überblick über die Vorgehensweisen eines User Centered Design Prozesses zu verschaffen.
Man darf von dem Buch jedoch keine Kochrezepte oder Fallstudien erwarten, dies kann und will so ein kompaktes Werk nicht liefern. Dies ist jedoch gleichzeitig seine Stärke. Denn während Standardwerke zum Thema (z.B. Coopers About Face) den Leser mit Details erschlagen und oft den roten Faden verlieren, erhält der Leser hier einen kompakten Überblick über das spannende Thema Usability Engineering.
Als Einstieg in das Thema oder zum Sortieren der oft "wolkig" wirkenden Konzepte des Usability Engineering perfekt geeignet.
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am 20. März 2009
Generell ist das Buch ganz in Ordnung. Allerdings ist es auf Grund seiner kompakten Schreibweise und der generell recht umfangreichen Thematik dann doch eher ungeeignet, um sich intensiv mit Usability zu befassen.
Wer einen schnellen, unkomplizierten Einblick in dieses Fachgebiet sucht, ist mit dem Buch zum Einstieg gut bedient - für tiefere Lektüre gibt es definitiv bessere Werke.
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