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am 28. März 2001
Es ist wohl kaum verwunderlich, dass ein Buch, wie Computerdenken Aufsehen auch, oder gerade, bei Naturwissenschtlern hervorruft. Um die neu aufgetauchten Ergebnisse wird in diesem Buch vortrefflich diskutiert. Penrose wird von mehreren Seiten her durchleuchtet und wird v.a. vom Physiker Hawking ziemlich kritisch gesehen. Dennoch zeigt Penrose, dass sich viele seiner Argumente auch durch ausgefeilte mechanismen der Gegenseite nur bedingt entkraeften lassen, die wesentlichen Gruende aber bleiben weiter bestehen. Diese Buch ist als Fortsetzung von Computerdenken zu sehen und man sollte es danach lesen ( nicht wie ich davor ) damit man davon wirklich etwas hat. Als Fortsetzung von Computerdenken aber eine beachtliche Sache.
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am 1. Oktober 2010
Dieses Buch ist einer von Penrose' Beiträgen zur Diskussion der Philosophie der Physik. In den ersten beiden Kapiteln - allgemeine Relativitätstheorie, Quantenphysik - führt er kurz in die Grundideen der beiden Theorien ein, und ihren großen Problemen, insbesondere deren Unvereinbarkeit und die Interpretationsfrage der Quantenphysik. Beide Kapitel sind sehr schön und klar geschrieben. Penrose selsbt vertritt den Standpunkt, daß die Quantenphysik noch nicht zu ihrer Vollendung gekommen ist, und eine neue, erweiternde Theorie kommen muß. Sehr gut ist, daß der Autor immer klar zwischen anerkanntem Wissen, offenen Fragen und eigener Position unterscheidet, sowie daß im Anschluß drei Stellungnahmen anderer Wissenschaftler zu seinen Thesen folgen, auf die er noch einmal kurz reagiert. Im dritten Kapitel führt er ein, wie eventuell die Frage danach, was Bewußtsein genau ist, mathematisch angegangen werden kann, und wie die "neue Physik" eventuell sich damit verbindet.

Und hier geht es etwas wild zu, zwischen allem Unbestimmten/Unbekannten/Geheimnisvollen wird von ihm ein Zusammenhang vermutet. Dies mag einem von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus etwas willkürlich erscheinen, was im Grunde auch die Kritik S. Hawkings ist, aber als Hypothese natürlich erlaubt. Zweitens, es mag durchaus sein, daß Quanteneffekte im Gehirn eine Rolle spielen, nur ist damit man dem Problem der subjektiven Ich-Empfindung kein Schritt näher gekommen. Auch sind einige Argumentationen lückenhaft, z.B. werden bestehende Erklärungen der "Nichtberechenbarkeit" des menschlichen Geistes einfach als unplausibel vom Tisch gewischt. Möglicherweise wurde dies in seinen früheren Büchern vollständig behandelt, aber so allein stehend, ist dieses Buch hierin nicht schlüssig.

Penrose Text ist - für Leute, die sich auf den Gebieten auskennen, schnell und leicht verständlich zu lesen, und seine Argumentationsschritte leicht nachvollziehbar, und es ist sicher eine gute Zusammenstellung der aktuellen Probleme und mögliche Ansätze.
Für Laien, denke ich, ist dieses Buch nicht geeignet. Prinzipiell ist es unmöglich, die Quantenphysik einfach, schnell und ohne Mathematik "zu erklären", lediglich lässt sich vielleicht eine Idee vermitteln, worum es überhaupt geht. Aber in diesem Buch geht es nicht nur um eine Beschreibung, sondern auch um einige sehr gewagte Thesen des Autors, die man ohne Kenntnis der Theorien im Grunde nicht verstehen kann, und als Laie so auch nicht einzuschätzen sind. Aber das ist beides notwendig, damit solch ein Buch für den Leser einen Wert hat.
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